Autofiktionale Literatur Das kauf ich dir nicht ab Autofiktionale Literatur liegt im Trend: Nur im Konkreten scheint die Welt noch erfassbar. Warum lesen wir so gern Geschichten der Betroffenheit? Von Clemens Böckmann 9.1.2026
„Der Absturz“ von Édouard Louis Teuer bezahlt Édouard Louis hat mit seinem Werk unser Denken auf links gedreht. Warum er trotzdem länger brauchte für seine persönliche Gretchenfrage. Von David Hinzmann 2.11.2025
„Die Jahre“ im Theater Osnabrück Wenn das Erinnern politisch wird Das Theater Osnabrück adaptiert die Autobiografie „Die Jahre“ der Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux. Die Vorstellungen sind ständig ausverkauft. Von Jens Fischer 20.2.2024
Romane über die eigenen Eltern Der Mutter eine Stimme geben Romane über die eigene Mutter boomen derzeit. Doch was gibt man von ihr preis, und wie schützt man sie? Diese Fragen treiben viele Autoren um. Von Jolinde Hüchtker 13.1.2024
Literaturnobelpreis 2023 Jon Fosse ausgezeichnet Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an den Norweger Jon Fosse. Das hat das Nobelpreiskomitee in Stockholm am Donnerstag verkündet. 5.10.2023
„Oh Boy“-Anthologie über Männlichkeit Lügen und Wunden „Oh Boy: Männlichkeit*en heute“ versammelt Autor:innen verschiedener sozialer Herkünfte. In vielen Texten kommen Kindheitserinnerungen hoch. Von Shirin Sojitrawalla 7.8.2023
Vormarsch der Online-Supermärkte Schöne neue Shoppingwelt Noch ist ihr Marktanteil klein, doch Online-Supermärkte werden sich durchsetzen. Für die Dörfer muss das keine schlechte Nachricht sein. Von Benno Schirrmeister 13.6.2023
Annie Ernaux' Familienleben im Film Der heimlich geschriebene Roman Familienaufnahmen geben in „Annie Ernaux – Die Super-8-Jahre“ Einblick in das Leben einer Mutter. Die sondert sich ab und wird zur Autorin. Von Barbara Schweizerhof 28.12.2022
Übersetzerin von Annie Ernaux Ihre Stimme auf Deutsch Sonja Finck ist die deutsche Übersetzerin von Annie Ernaux. Dass die Nobelpreisträgerin hier so viel gelesen wird, liegt auch an ihr. Ein Porträt. Von Leonie Gubela 10.12.2022
Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux „Ich bin eine Frau, die schreibt“ Die frisch gekürte Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux über Vergangenheit, sozialen Aufstieg und das Schreiben als Prozess des Nachdenkens. Interview von Patrick Heidmann 7.10.2022
Nobelpreisträgerin Annie Ernaux Aus der nackten Realität Kommentar von Lea Fauth Die Scham ist der rote Faden in Annie Ernaux’ Werk. Was die gesellschaftliche Tragweite ihrer Schriften ausmacht: ihre soziale Herkunft. 6.10.2022
Literaturnobelpreis für Annie Ernaux Die Sezierende Annie Ernaux hat viel dazu beigetragen, dass sogenannte Frauenthemen ins Zentrum der Literatur rücken. Der Nobelpreis für sie ist auch eine literarische Richtungsentscheidung. Von Dirk Knipphals 6.10.2022
Nobelpreis für Literatur 2022 Annie Ernaux ausgezeichnet Der Literaturnobelpreis 2022 geht an die Französin Annie Ernaux. In ihrem autobiografisch geprägten Werk seziert sie die Erfahrungen von Frauen in Frankreich. 6.10.2022
Verfilmung von Ernaux-Roman In der Liebe und in der Lust In „Das Ereignis“ erzählt Annie Ernaux von einer verbotenen Abtreibung. Die Regisseurin Audrey Diwan hat den Roman nun sensibel verfilmt. Von Jenni Zylka 31.3.2022
Annie Ernaux' „Der Platz“ als Hörspiel Die Lyrik eines sozialen Aufstiegs Eine Hörspieladaption muss die Buchvorlage gedanklich atmen lassen. Bei „Der Platz“, am Pfingstsonntag im SR-Kulturradio, ist das gelungen. Von Gaby Hartel 22.5.2021
Französische Literatur Die Kronzeugin Mit „Die Scham“ ist ein neuer Band von Annie Ernaux’ autobiografisch-soziologischer Prosa erschienen. Warum können sich gerade alle auf sie einigen? Von Julia Lorenz 11.10.2020
Offener Brief an Emmanuel Macron Kein Gehör für Alarmrufe Die Autorin Annie Ernaux kritisiert den französischen Präsidenten: Die Coronakrise zeige, dass sein neoliberaler Sparkurs der falsche Weg sei. Von Annie Ernaux 1.4.2020
Annie Ernaux über 1968 in Frankreich Fantasien wurden Wirklichkeit Die Literaturnobelpreisträgerin 2022 erinnert sich an die Proteste des Jahres 1968 in Frankreich. Die Zeit hat sie wie nichts anderes berührt. Von Annie Ernaux 12.5.2018
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