Aktivist über Zustände im Camp Moria: „Bewohner haben sich Masken genäht“

Die Zustände in Moria sind katastrophal, unsere größte Sorge ist derzeit Corona, sagt Mohammad Alizadah, der selbst in diesem Lager lebt.

4 Kinder mit Schutzmasken

BewohnerInnen in Moria haben Masken genäht, nur fehlt ausreichend Wasser um sie zu waschen Foto: Refugee Media Team/Murat Türemis

taz: Herr Alizadah, Ihre Gruppe hat sich an die europäische Öffentlichkeit gewandt und eine Evakuierung aus dem Lager Moria auf Lesbos verlangt. Wie muss man sich die Situation aktuell vorstellen?

Mohammad Alizadah: Die Lage ist wegen der Überfüllung in jeder Hinsicht schlecht: Die hygienischen Zustände und der Zugang zu sanitären Anlagen, die Gesundheits- und Lebensmittelversorgung, die Sicherheit insgesamt. Unsere größte Sorge ist aber das Coronavirus.

Warum?

Ein Ausbruch wäre hier sehr gefährlich und würde in kurzer Zeit viele Menschen infizieren. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist physischer Abstand, wie man es überall auf der Welt zu praktizieren versucht. Hier ist das völlig unmöglich. In einem solchen Lager kann man keinen Abstand voneinander halten. Das Gleiche gilt für Hygienemaßnahmen. Es gibt bei weitem nicht genug Wasser.

Wie viel gibt es denn?

Drei Mal am Tag wird Essen ausgegeben, jedes Mal muss dafür ein Familienmitglied über eine Stunde anstehen. Morgens und mittags gibt es pro Bewohner dabei eine Flasche mit 1,5 Litern Trinkwasser. Mit den leeren Flaschen können wir auch Wasser zum Waschen abfüllen. Aber aus den Leitungen kommt nur wenige Stunden am Tag Wasser und auch dafür muss man lange anstehen. Das Wasser, das wir so bekommen, reicht nicht, um uns oft genug die Hände zu waschen und alles sauber zu halten. So geht es allen hier im Lager.

Sie sind Teil einer Art Selbsthilfegruppe von Bewohnern des Lagers, die sich für Infektionsschutz einsetzen. Was genau tun Sie?

Der 30-Jährige floh im November 2018 aus Afghanistan. Seit November 2019 lebt er im Lager Moria. Er ist Sprecher des Moria Corona Awareness Team.

Vor zwei Monaten haben wir das Corona Awareness Team gegründet. Hintergrund war, dass es keinerlei offizielle Hilfe gab, um mit der Pandemie umzugehen – nicht einmal Informationen. Wir wollten immerhin das tun, was in unserer Macht steht, um uns zu schützen. Unsere Gruppe besteht aus 40 Menschen. Drei Mal pro Woche sind wir in Teams unterwegs, gehen von Zelt zu Zelt und versuchen, aufzuklären. Im Lager leben Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die verschiedene Sprachen sprechen. Die meisten wissen nicht, was sie tun sollen. Bei unseren Teams sind Freiwillige aus Somalia, Afghanistan, Syrien, Irak, Sudan und Kongo. Wir wurden in Seminaren von Ärzte ohne Grenzen ausgebildet und geben die Informationen jetzt an die anderen Menschen im Lager weiter.

Wenn das, was gegen Corona hilft, im Lager nicht möglich ist – was raten Sie denn den Menschen?

Wir können uns hier nicht vollständig schützen, aber was wir tun können ist besser als nichts. Man kann die Schlange bei der Essensausgabe hier nicht vermeiden, wohl aber andere, nicht unbedingt notwendige Menschenansammlungen. Unsere Empfehlung ist: Wenn es möglich ist, bleibt in euren Zelten. Man kann sich nicht ausreichend waschen, aber die Menschen können versuchen, Wasser zu sparen, um sich öfter die Hände waschen zu können. Das kann helfen. Und sie sollen ihre Masken tragen.

An die Europäische Union, an die Regierungen der europäischen Länder, an die europäische Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft:

„Wir vom Camp Moria auf Lesbos wenden uns erneut an Sie. Wir haben vor drei Wochen einen Hilfeaufruf gestartet, aber haben leider keine Antwort erhalten. [...] Wir fragen uns: Sind wir es nicht wert, eine Antwort zu erhalten, während so viele Leute über Moria sprechen und sogar ein deutscher Minister das Camp als ‚Europas Schande‘ bezeichnete? [...] Wir rufen immer noch nach Hilfe. Schutzbedürftige müssen von hier aus evakuiert werden, wir fordern Sie auf, jetzt Maßnahmen zu ergreifen. Wir bitten nicht um Mitleid oder Nächstenliebe, sondern fordern nur Rechte ein, die uns nach der Genfer Konvention und der Europäischen Erklärung der Menschenrechte zustehen. Wir sind bereit, als selbst organisierte Gruppen zu helfen und zusammenzuarbeiten, um die schlimmsten Probleme zu lösen: Wasser (Abwasser/ Toiletten, Duschen und Wasserhähne), Müll, Isolation, Lebensmittelversorgung, Hygiene, Feuerschutz [...] Wir verfolgen, dass viele Organisationen große Geldbeträge für Moria sammeln. [...] Wir schätzen diese Bemühungen, aber: Warum haben Sie uns nicht kontaktiert? Warum erfahren wir über das Internet, was Sie tun? Warum schicken uns Leute immer noch gebrauchte Kleidung, wenn wir die Bedürfnisse klar formuliert haben? Bitte helfen Sie uns auf eine Weise, die uns wirklich hilft. [...]“

Auszug aus dem offenen Brief der Gruppen Moria Corona Awareness Team und Moria White Helmets. Das englische Original finden Sie hier.

Es gab Masken?

Ja. Freiwillige und Bewohner des Lagers haben im letzten Monat für alle hier Masken genäht und verteilt. Das Problem ist, dass es schwierig ist, diese Masken zu waschen, wenn es so wenig Wasser gibt. Außerdem haben wir die Menschen darüber aufgeklärt, wo konkrete Infektionsgefahr droht.

Wo denn?

Die Fälle, die es bislang auf Lesbos gab, wurden bei Einheimischen registriert, nicht unter Geflüchteten. Es ist daher sinnvoll, derzeit auch solche Kontakte einzuschränken.

Im April haben Sie schon mal einen Aufruf an die EU verfasst und darin gefordert, angesichts der Pandemie das Lager zu evakuieren. Wie war damals die Reaktion?

Wir haben keine Antwort bekommen. Dabei muss sich Europa mit unserer Lage hier befassen, denn wir sind hier in Europa. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf und haben deshalb jetzt einen neuen offenen Brief geschrieben.

Wie ist Ihre persönliche Situation?

In Afghanistan habe ich als Apotheker gearbeitet, mit meiner Familie lebte ich in Kabul. Wir bekamen dort Schwierigkeiten und hatten keine andere Möglichkeit, als aus dem Land zu flüchten. Wir haben Kabul im November 2018 verlassen und sind am 21. November 2019 auf Lesbos angekommen. Dann wurden wir nach Moria gebracht. Das Lager hat in Containern Platz für etwa 3.000 Menschen. Als wir ankamen, waren aber schon etwa 18.000 Menschen da. Mit meiner Frau, unserer vier Jahre alten Tochter und der Schwester meiner Frau wohne ich deshalb in einer Art Zelt neben dem Lagergelände. Erst nach drei Monaten wurden wir förmlich registriert, der Termin für unser Asyl-Interview ist im August 2021. So lange sollen wir hier bleiben.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit!
Eure taz