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+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++Gegenseitige Drohnenangriffe auf zivile Ziele

Der tägliche Horror des Krieges: Beim russischen Krasnodar wurde eine Raffinerie getroffen, im ostukrainischen Pawlohrad ein mehrstöckiges Wohnhaus.

Raffinerie in Südrussland nach Drohnenattacke beschädigt

Die Ukraine hat in der Nacht eine Raffinerie in der städtischen Siedlung Afipski unweit der südrussischen Millionenstadt Krasnodar mit Drohnen angegriffen und in Brand gesetzt. Die Flammen in der Anlage seien am Morgen gelöscht worden, teilte der Krisenstab der Region Krasnodar mit. „Verletzte hat es nicht gegeben“, hieß es.

Derweil schrieb Gouverneur Wenjamin Kondratjew auf seinem Telegram-Kanal, es gebe drei Verletzte in der Region durch Drohnenangriffe. Sie seien durch herabfallende Trümmerteile auf Wohnhäuser zu Schaden gekommen.

In Afipski steht eine der größten Raffinerien Südrusslands. Im ersten Kriegsjahr soll sie Medienangaben zufolge noch rund sieben Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet haben. Inzwischen wurde die Anlage aber mehrfach zum Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Ziel der Angriffe ist es, den angreifenden Truppen die Treibstoffversorgung und dem Kreml die Kriegsfinanzierung zu erschweren. Das Defizit an Benzin und Diesel in grenznahen Regionen Russlands und den von Moskau annektierten Gebieten in der Ukraine ist zuletzt auch für die Zivilbevölkerung deutlich spürbar geworden. (dpa)

Viele Verletzte nach russischem Angriff in Ostukraine

In der ostukrainischen Industriestadt Pawlohrad sind bei einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Ein mehrstöckiges Wohngebäude sei beschädigt worden, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Ein Brand sei ausgebrochen. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen Drohnenangriff. (dpa)

Macron: Selenskyj nimmt an Sitzung von G7-Gipfel teil

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach französischen Angaben am Dienstagmorgen an einer Sitzung beim G7-Gipfel im französischen Évian teilnehmen. „Das ist für uns sehr wichtig, da wir innerhalb der G7 einen Konsens zur Unterstützung der Ukraine wiederherstellen müssen“ – einschließlich „der Notwendigkeit von Verhandlungen“, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch. Er ist Gastgeber des Gipfels. Zu Beratungen über den Irankrieg werden Macron zufolge auch Staats- und Regierungschefs aus Ägypten, Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten in eine weitere Sitzung „mit einbezogen“. (afp)

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