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+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++Kyjiw ohne Strom, Wasser und Heizung

Russland attackiert die Energieversorgung der Ukraine, in Kyjiw fällt der Strom aus. Die Ukraine landet einen weiteren Treffer gegen ein Ölobjekt in Russland.

Stadtverwaltung schaltet Strom in Kyjiw ab

Das Stromnetz in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw ist der Stadtverwaltung zufolge für Reparaturarbeiten abgeschaltet worden. ⁠Daher ‍seien Wasser- und Wärmeversorgung sowie der elektrisch betriebene öffentliche Nahverkehr ebenfalls ausgefallen, heißt es auf Telegram. ⁠Wie lange die Reparaturarbeiten andauerten ist unklar. Nach dem jüngsten russischen Angriff am Freitag war die Hälfte der Wohnblocks in Kyjiw ohne Heizung. In Kyjiw herrscht derzeit eisige Kälte mit Temperaturen von minus zehn Grad und weniger. (rtr)

Russland meldet 600.000 Menschen ohne Strom

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff sind in der russischen Oblast Belgorod nach Angaben des Gouverneurs 600.000 Menschen ohne Strom. An der Wiederherstellung werde gearbeitet, die Lage sei jedoch äußerst schwierig, schreibt Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram. Aufnahmen von Reuters in der Stadt Belgorod zeigen, dass ⁠die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet war und die Anwohner sich mit Taschenlampen und Autoscheinwerfern den Weg suchten. Die an die Ukraine grenzende Oblast wird regelmäßig von der Ukraine angegriffen. (rtr)

Ukraine setzt Öldepot im Bezirk Oktjabrski in Flammen

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach russischen Angaben ⁠ein Feuer in einem Öldepot im Bezirk Oktjabrski verursacht. Opfer habe es keine gegeben, teilt der Gouverneur der Oblast Wolgograd, in deren Süden das Depot liegt, auf Telegram ‍mit. Anwohner müssten ⁠sich aber möglicherweise in Sicherheit bringen. In der Nacht ‌seien 67 ukrainische Drohnen zerstört worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. (rtr)

Verletzte in der Ukraine nach nächtlichen Drohnenangriffen

Bei erneuten gegenseitigen Drohnenangriffen zwischen Russland und der Ukraine hat es in der Nacht Verletzte und schwere Schäden gegeben. In der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben von Gouverneur Olexandr Hanscha drei Menschen verletzt – ein Mann in der Gebietshauptstadt Dnipro sowie ein Mann und eine Frau in der Großstadt Krywyj Rih. Dort seien wegen der Attacke Brände ausgebrochen, schrieb er bei Telegram. „Die Infrastruktur wurde beschädigt. Es gab Stromabschaltungen.“

Auch in Dnipro selbst gebe es Schäden an Energieanlagen und dementsprechend Probleme mit der Stromversorgung. Eine Garagenanlage sei in Mitleidenschaft gezogen worden. 27 Drohnen habe die Flugabwehr dabei abfangen können, schrieb Hanscha. (dpa)

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