Unwort des Jahres 2023 Remigration? Gegen-Ruck! Kommentar von Anna Klöpper Remigration ist das Unwort des Jahres 2023. Die Debatte muss man aufgreifen und Stellung gegen rechten Mist beziehen. 15.1.2024
Unwort des Jahres ist „Remigration“ Gemeint ist Deportation Eine Jury aus Sprachwissenschaftler:innen hat entschieden: Das Unwort des Jahres 2023 ist „Remigration“. Es sei ein „rechter Kampfbegriff“. 15.1.2024
Unwort des Jahres 2022 „Klimaterroristen“ kriminalisiert Sprachwissenschaftler:innen küren „Klimaterroristen“ zum Unwort des Jahres. Es stelle berechtigten Widerstand in einen staatsfeindlichen Kontext. 10.1.2023
Umgang mit Geflüchteten „Pushback“ wird Unwort des Jahres Mit dem Ausdruck werde ein „menschenfeindlicher Prozess“ beschönigt, so die Jury. Der Begriff bezeichnet das Zurückdrängen Geflüchteter an der Grenze. 12.1.2022
Unwort des Jahres „Klimahysterie“ Die verbale Erderwärmung Kolumne Wir retten die Welt von Bernhard Pötter Dass wir viel über die Klimakrise nachdenken, zeigen die Wortschöpfungen der letzten Jahren – in Deutschland wie in anderen Ländern Europas. 19.1.2020
Unwort des Jahres 2017 Alternative Fakten gewinnen Mit dem Unwort des Jahres soll die Sensibilität für unsere Sprache gefördert werden. Auch die Begriffe „Genderwahn“ und „Shuttle Service“ werden gerügt. 16.1.2018
Diskussion um Unwort des Jahres Hetze erlaubt, Information verboten Kommentar von Dinah Riese „Babycaust“ solle zum Unwort des Jahres 2017 gewählt werden, meint die Lagergemeinschaft Auschwitz. Sie hat gute Gründe dafür. 20.12.2017
Kommentar Unwort des Jahres Die Sprache des Mobs Kommentar von Nora Belghaus Ja, sie tun weh, die Worte und Unworte der 10er Jahre. Denn sie spiegeln den Zustand der Gesellschaft auf unangenehme Weise wider. 10.1.2017
„Volksverräter“ ist Unwort des Jahres 2016 Das Erbe von Diktaturen Den Begriff „Volksverräter“ benutzten schon die Nazis. Dass der Begriff immer noch verwendet wird, sage viel über die Gesellschaft aus, so die Jury. 10.1.2017
Kommentar „Unwort des Jahres“ Der Deppen-Indikator Kommentar von Heiko Werning „Gutmensch“ war mal eine Kritik von links an Leuten, die Analyse durch Gefühl ersetzen wollten. Dann ist er auf die dunkle Seite der Macht gewechselt. 12.1.2016
Das „Unwort des Jahres 2015“ „Gutmensch“ mit schlechtem Image Uber 1.600 Vorschläge waren eingegangen. Auf „Lügenpresse“ folgt nun „Gutmensch“ als „Unwort des Jahres“. 12.1.2016
Die kleine Wortkunde „Lügenpresse“ „Lügenpresse“ ist das Unwort des Jahres 2014. Die Idee dahinter ist alt. Der Nationalsozialismus war die Hochzeit des Begriffs. Von Sonja Vogel 13.1.2015
Kritik nimmt zu Pegida konkurriert mit Social Freezing Die CSU trage eine Mitschuld am Erfolg der Pegida, sagt Grünen-Chefin Simone Peter. Außerdem könnte Pegida das „Unwort des Jahres“ werden. 1.1.2015
Unwort des Jahres „Sozialtourismus“ Das trifft den Zeitgeist Unser Wirtschaftssystem baut im Grunde auf „sozial“ und Tourismus auf. Ab jetzt nur nicht mehr in Kombination verwenden, bitte. Von Fumiko Lipp 14.1.2014
Unwort des Jahres 2013 Der zynische „Sozialtourismus“ Mit dem Wort werde Stimmung gegen Zuwanderer gemacht, sagt die Jury. Eines ihrer Mitglieder, der Schriftsteller Ingo Schulze, wählte Alternativen. 14.1.2014
„Unwort des Jahres 2013“ Kandidaten vorgestellt Der Begriff „Armutszuwanderung“ ist Favorit für das „Unwort des Jahres“. Ein weiterer Kandidat kommt vom Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich. 10.1.2014
„Opfer-Abo“ für Männer Ich will das Schwanzding Bisher durften nur Frauen richtige Opfer sein, sogar ein Abo hatten sie darauf. Nun gibt es das endlich auch für Männer. Unser Autor hat gleich eins gekauft. Von Uli Hannemann 23.1.2013
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