Preise der Leipziger Buchmesse Über den alltäglichen Horror Die Autorin Barbi Marković bekommt den Preis der Leipziger Buchmesse für ihren Roman „Minihorror“. Er handelt vom Alltag im Spätkapitalismus. 21.3.2024
Protestaktion in Leipzig Scholz-Rede auf Buchmesse gestört Die Eröffnungsrede des Bundeskanzlers bei der Leipziger Buchmesse wurde von Aktivisten unterbrochen. Ihnen ging es wohl um die deutsche Unterstützung für Israel. 21.3.2024
Die Wahrheit Umgeben von rauen Worten Kolumne Die Wahrheit von Harriet Wolff Ein Zahnarztbesuch muss nicht nur Schmerz bedeuten, er kann auch Erhellendes bereithalten über analoge Netzwerke und Kartoffelsalat mit Mayonnaise. 21.3.2024
Gespräche über Ost und West Trinken und reden Der Buchtitel ist Programm. Die Ost-Autorinnen Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann betrinken sich und gründen den idealen Staat. Von Dirk Knipphals 20.3.2024
Autorin Oksanen zu Putins Antifeminismus „Es geht gegen Gleichberechtigung“ Das neue Buch von Sofi Oksanen heißt „Putins Krieg gegen die Frauen“. Die Bestsellerautorin über die Verbindung von Antifemimismus und Ukrainekrieg. Interview von Jens Uthoff 19.3.2024
Erfahrungen deutscher Juden in NS-Zeit Verraten, verschleppt, verloren Deportation von deutschen Jüd*innen: Die Historikerin Andrea Löw hat eine eindrucksvolle historische Zusammenstellung vorgelegt. Von Klaus Hillenbrand 26.3.2024
Sachbuch über Rechtsruck in Deutschland Regression der Mitte Warum ist die Rechte in Krisen so erfolgreich? Abstiegsangst, Privilegienverlust – Daniel Mullis hat die Angst der politischen Mitte untersucht. Von Ruth Lang Fuentes 22.3.2024
„bone black“ von bell hooks Das Problemkind Zwischen Gewalt in der Familie und Liebe für Literatur – in „Bone Black“ erzählt die US-amerikanische Feministin bell hooks von ihrer Kindheit. Von Katrin Gottschalk 21.3.2024
Buch über demokratische Gesellschaft Schutz gegen Freiheit Sind wir verletzlicher geworden? Scheitern deshalb Debatten? Frauke Rostalski gleicht die Debattenkultur mit demokratischen Prozessen ab. Von Michael Wolf 21.3.2024
Leben einer französischen Arbeiterin Nach der Fischfabrik In „Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben“ widmet sich Didier Eribon einem schmerzhaften Teil seiner Herkunft: der Beziehung zu seiner Mutter. Von Nina Apin 20.3.2024
Vergessene Autorinnen der Gruppe 47 Schöne Mädchen für das Fest Dass bei der Gruppe 47 auch Autorinnen vorlasen, ist fast vergessen. Nicole Seifert erzählt von ihnen und analysiert den damaligen Literaturmachismus. Von Julia Hubernagel 20.3.2024
Neuer Roman von Ulrich Peltzer Das Tiefste, das in uns rumort Ein Spielsüchtiger, der als Finanzberater tätig ist und im Knast Lyrik entdeckt: Ulrich Peltzers Roman „Der Ernst des Lebens“ ist furios wie glaubwürdig. Von Helmut Böttiger 21.3.2024
Roman „Vierundsiebzig“ von Ronya Othmann Bewusstmachung einer Tragödie In einer großen literarischen Recherche dokumentiert Ronya Othmann die Verfolgung der Êzîden. Ihre Ich-Erzählerin sucht nach Spuren im Irak. Von Eva Behrendt 21.3.2024
Als Satiriker in den 90ern Anleitung zum Mord Im „Schelmenroman“ von Gerhard Henschel arbeitet der Held bei der „Titanic“. Auch die taz spielt darin eine entscheidende Rolle. Von Andreas Rüttenauer 24.3.2024
Irischer Roman „Der Stich der Biene“ Eine schrecklich normale Familie Paul Murrays Familienroman „Der Stich der Biene“ spielt in einer heilen irischen Kleinstadtwelt. Bis alles in der Finanzkrise zusammenbricht. Von Ralf Sotscheck 22.3.2024
Biografischer Roman von Edo Popović Vögel beobachten bei Zagreb Der kroatische Autor Edo Popović ist ein Rebell. Wie er das eigene Spiel nach einer Chemotherapie weiterspielt, erzählt er in „Das Leben: es lebe!“. Von Doris Akrap 23.3.2024
Literatursendung „Café lit“ auf Youtube Nachgucken, wo es löchrig wird „Café lit“ ist eine neue Youtube-Literatursendung von Insa Wilke. Rechtzeitig zur Buchmesse spricht sie über Bücher fern der Bestsellerlisten. Von Doris Akrap 18.3.2024
Höchste Ehren für Anke Feuchtenberger Die Schneckenkönigin Doppelter Boden inklusive: Anke Feuchtenbergers Graphic Novel „Genossin Kuckuck“ ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Von Ralph Trommer 14.3.2024
Neuer Roman von Marković Menschen im Spätkapitalismus „Minihorror“ ist ein urkomischer Roman über den Arbeits- und Beziehungsalltag. Die Autorin erhielt 2024 den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse. Von Jolinde Hüchtker 10.3.2024
Navid Kermani „Das Alphabet bis S“ Lesen als Therapie In „Das Alphabet bis S“ erzählt Navid Kermani aus weiblicher Perspektive. Die frisch getrennte Erzählerin will alle Romane alphabetisch abarbeiten. Von Diedrich Diederichsen 19.10.2023