Gedenken an NS-Opfer in Sachsen Diktaturopfer zweiter Klasse Opfer der NS-Militärjustiz warten auf eine würdige Gedenkstätte in Torgau. Bisher steht das Gedenken an DDR-Unrecht im Mittelpunkt. Von Michael Bartsch 6.4.2017
Bramsche pflegt Gedenkstein für Nazi Zwischen Gülle und Eichenlaub Das niedersächsische Bramsche pflegt den Gedenkstein für Jagdflieger Walter Nowotny gut. Das freut jene, die dem willigen Star der NS-Propaganda noch heute huldigen Von Harff-Peter Schönherr 27.3.2017
Gedenkstunde im Bundestag Erinnern an „Euthanasie“-Opfer 300.000 Kranke und Menschen mit Behinderung wurden in der NS-Zeit getötet. Als „Probelauf für den Holocaust“ bezeichnete Norbert Lammert die Morde. 27.1.2017
Dokumentation über Vernichtungslager Empathie erzeugen Darf man Auschwitz als Virtual-Reality-Erlebnis inszenieren? Die WDR-Produktion „Inside Auschwitz – VR documentary“ macht es. Von Wilfried Urbe 27.1.2017
Gedenken an den Holocaust Ein Plattenspieler als Denkmal Pink Triangle nannten zwei Briten ihre Marke. Sie deuteten damit ein abwertendes Symbol für homosexuelle KZ-Häftlinge um. Von Ingo Techmeier 27.1.2017
Umstrittene Investition Büro statt Gedenkort Wo sich früher die Juden für die Zwangsarbeit melden mussten, sollen bald Menschen leben und arbeiten. Dagegen gibt es Widerstand. Von Karolina Meyer-Schilf 15.1.2017
Gedenkpolitik in Sachsen Streit um den Diktaturenvergleich Der Streit um die Gewichtung des DDR- und NS-Unrechts prägt die Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Die DDR- Diktatur wird vordringlich behandelt. Von Michael Bartsch 2.1.2017
Euthanasie im Dritten Reich Vom Mensch zum Objekt degradiert In Zeiten von Donald Trump und AfD ist der Blick zurück wichtiger denn je. Denn manche Parallelen zur NS-Geschichte sind erschreckend. Von Julia Frick 2.12.2016
Schau zum Nazi-Lager Malyj Trostenez Parallelgeschichten aus Minsk Waren Juden unter den Partisanen? In Hamburg erinnert eine deutsch-weißrussische Schau an das Todeslager Malyj Trostenez. Von Christiane Müller-Lobeck 24.11.2016
Platz der alten Synagoge in Freiburg Erst sprengt der Nazi, jetzt die Kälte Beim Umbau des geschichtsträchtigen Ortes werden Fundamente der Synagoge gefunden. Die Stadt gibt sich überrascht und mauert. Von Waltraud Schwab 13.11.2016
Gedenken an die Deportation der Juden Weiße Rosen, mahnende Worte Vor 75 Jahren begann die Deportation der Juden aus Berlin. Am 19. Oktober wurde ihrer am Bahnhof Grunewald gedacht Von Lara Janssen 19.10.2016
Gedenken an den Nationalsozialismus Schienen in den Tod Vor 75 Jahren begann die Deportation der Berliner Juden. Am Mittwoch wird der Opfer gedacht. Ein 88-jähriger Zeitzeuge wird die Gedenkrede halten. Von Lara Janssen 18.10.2016
Ausstellung über Medizinverbrechen Die Macht der Eugenik Die Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet“ im Bremer Rathaus dokumentiert Medizinverbrechen der Nazis und benennt Opfer und Täter aus Bremen. Von Jan Zier 3.8.2016
NS-Gedenkort in Hafen-City teileröffnet Gedenken trifft Park-Ästhetik Vom Lohsepark deportierten die Nazis rund 8.000 Juden, Sinti und Roma. Der Gedenkort ist ein ambivalenter Mix aus Freizeit und Erinnern. Von Petra Schellen 28.7.2016
taz-Ausstellung in der Bürgerschaft Herumgeisternde „Erbstücke“ In welcher Form will sich Bremen mit seiner historischen Rolle als Logistik-Zentrum in Sachen „Arisierung“ befassen? Von Henning Bleyl 23.6.2016
Keine Todesanzeige für NS-Opfer „Es stört die Trauer der anderen“ Auch Todesanzeigen können zensiert werden. Meine Ururoma kam in den Gaskammern der Nazis um. Echo Medien wollte davon nichts wissen. Von Alina Leimbach 20.5.2016
Erinnerung an Bücherverbrennung Linkspartei vergreift sich Beim „Lesen gegen das Vergessen“ auf dem Bebelplatz nimmt es die Linkspartei mit der Geschichte nicht so genau: Wahllos werden da Bücher aus dem Regal geholt. Von Susanne Messmer 11.5.2016
Aufarbeitung auf der Bühne Keine „Siegerjustiz“ Vor 70 Jahren endete der Prozess der Alliierten gegen die Täter des KZ Neuengamme. Politkünstler Michael Batz hat aus den Akten ein Dokumentarstück destilliert Von Petra Schellen 8.4.2016
NS-Aufarbeitung Anwohner wollen nicht an Juden erinnern Bremervörde streitet darüber, ob die Dürerstraße Joseph-Salomon-Straße heißen und an einen von den Nazis ins Exil gezwungenen Juden erinnern soll. Von Petra Schellen 4.4.2016
Wissenschaftler über Täterkinder „Gegen das Schweigen“ Täterkinder und -enkel kommen in dem neuen Buch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ebenso zu Wort wie Wissenschaftler. Das ist eine fruchtbare Kombination. Interview von Petra Schellen 30.3.2016