Notizen aus dem Krieg Ich habe keine Angst vor dem Tod Nach dem Coronavirus der Krieg. Die 21-jährige Ukrainerin Polina Fedorenko über die Zeit, die eigentlich die beste ihres Lebens sein sollte. Von Polina Fedorenko 17.7.2022
Notizen aus dem Krieg Stille in einer Zeit des Lärms Der Verstand schafft sich seine eigene Realität. Er verwandelt Kriegssituationen in geistige Memes. Dann klingt ein Raketenwerfer wie ein Wasserfall. Von Georgy Zeykov 7.7.2022
Notizen aus dem Krieg Es hilft mir, wütend zu sein Früher glaubte sie, sie könne ihr Leben gestalten. Aber im Krieg habe man keine Kontrolle mehr über das Leben, schreibt Iryna Kramarenko. Von Iryna Kramarenko 19.6.2022
Essay zu Schriftsteller Michael Rutschky Mit Madonna auf der Autobahn Der Autor Marc Degens führt mit einem Essay über Schriftsteller Michael Rutschky vor, wie autofiktionales Schreiben sein kann: „Selfie ohne Selbst“. Von Frank Schäfer 7.5.2022
Notizen aus dem Krieg Sie haben Angst vor ihren Schatten Misha Chernomorets bringt Hilfsgüter in die umkämpfte Stadt Charkiw und evakuiert Menschen. Eine Suche nach Worten zwischen Leid und Hoffnung. Von Misha Chernomorets 15.4.2022
Notizen aus dem Krieg „Ich schreibe sehr viele Gedichte“ Nach fünf Wochen Krieg hat Alma L. zwei Freunde verloren. Trotz ihrer Erschöpfung engagiert sie sich auch weiter für die humanitäre Hilfe in Lwiw. Von Alma L. 10.4.2022
Notizen aus dem Krieg „Man will nicht wach werden“ Seit vier Wochen Krieg in der Ukraine. Ljuba Danylenko aus Kiew lebt jetzt im Westen des Landes und schrieb auf, was sie auf der Flucht erlebt hat. Von Ljuba Danylenko 27.3.2022
Hafttagebuch von Oleg Senzow Rammstein in voller Lautstärke Das Buch „Haft. Notizen und Geschichten“ ist ein Dokument des russischen Lagervollzugs. Aber es zeigt auch die ambivalenten Seiten des Autors. Von Jens Uthoff 2.2.2022
New Yorker Künstler Duncan Hannah Abstrakter Espresso „Dive“, das Tagebuch des New Yorker Künstlers Duncan Hannah aus den 1970ern, ist nun auf Deutsch erschienen. Von Julian Weber 5.6.2021
In Memoriam Der Mann, der vieldimensional lebte Vor 83 Jahren starb am 30. November 1937 Harry Graf Kessler. Der ewige Staunende, ewige Mitmischer war ein polyglotter Kulturtausendsassa. Von Christopher Suss 30.11.2020
Studie zum Corona-Impfschutz Das Labor bin ich Unsere Autorin nimmt an einer Studie teil, die einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 testet. Für die taz hat sie Tagebuch geführt. Von Miriam Sachs 1.6.2020
Zu viele Corona-Tagebücher Fade wie Furzen Kolumne Habibitus von Hengameh Yaghoobifarah Die aktuelle Tagebuchflut ist nichtssagend. Dabei gäbe es so viel interessanteren Stoff. Die ihn erleben, haben aber keine Zeit zum Schreiben. 14.4.2020
Ein Quarantäne-Tagebuch Das Leben auf Corona Island II Helene Fischer, Göttinnen und Coronaterroristen suchen unseren Autor in der Quarantäne heim. Und die Ahnung, dass uns das Schlimmste noch bevorsteht. 13.4.2020
Neues Buch von Doris Dörrie Nimm dich wichtig „Leben Schreiben Atmen“ heißt das neue Buch der Regisseurin Doris Dörrie. Ihr suchendes Erzählen kann ein sehr persönliches Geschenk sein. Von Anja Maier 8.11.2019
Tagebuch von Frank Witzel Namen wie Jod Frank Witzel führt ein Tagebuch der Selbstbeobachtung. „Uneigentliche Verzweiflung“ ist ein wertvolles Dokument – aber anders als gedacht. Von Steffen Greiner 5.9.2019
Erich Mühsams Tagebücher Im Zentrum des Geschehens Chris Hirte und Conrad Piens haben die Edition von Erich Mühsams Tagebüchern abgeschlossen. Die sind voller Tragik und politischer Brisanz. Von Christian Dinger 16.7.2019
Die Wahrheit Besoffene Lehrer Kolumne Pia Frankenberg Tagebuch einer Verleserin: Die gegenwärtigen Verwirbelungen in Politik und Gesellschaft wirken sich auch auf die persönliche Leseleistung aus. 21.6.2018
Tagebücher von Alice Schmidt A. wieder wetternd Kriegstrauma und Größenwahn: Alice Schmidts Tagebücher aus den Jahren 1948/49, als ihr Mann noch nicht der berühmte Arno Schmidt war. Von Jan Süselbeck 14.4.2018
Kolumne Nullen und Einsen Opa erzählt vom Festnetz Kolumne Nullen und Einsen von Michael Brake Wie trifft man sich ohne Handy? Das Leben vor 20 Jahren muss megaumständlich gewesen sein. Wenn man sich doch bloß daran erinnern könnte. 6.7.2017
Tagebuch von Nick Cave Rauchen und schreiben im Hotel Was dem Rockstar während einer Konzerttournee einfällt: In Nick Caves zweisprachigem Buch „Das Spucktütenlied“ geht es melancholisch und lustig zu. Von Sylvia Prahl 22.6.2016