Drama „Sie kam aus Mariupol“ in München Geschichte einer Ostarbeiterin Der ukrainische Regisseur Stas Zhyrkov inszeniert an den Kammerspielen München das Stück „Sie kam aus Mariupol“. Es geht um Trauma. Von Chris Schinke 23.9.2024
Ausstellung „Die anderen 50er Jahre“ Als alle von nichts wussten Eine Flensburger Ausstellung widmet sich den persilweißen 1950er-Jahren und den Abgründen, die zugleich verschwiegen wurden. Die Balance gelingt. Von Frank Keil 21.8.2024
Dokumentarfilm „Born To Be Wild“ Heute leben sie in riesigen Villen In „Born To Be Wild – Eine Band namens Steppenwolf“ lässt Regisseur Oliver Schwehm alte Rockstars erzählen – auch von ihren deutschen Wurzeln. Von Wilfried Hippen 7.7.2024
75 Jahre Ende der Berlin-Blockade Rettung mit dem Rückflug Über die Luftbrücke gelangten 1948/49 Tausende, in Berlin gestrandete Juden nach Westdeutschland und weiter. Eine bislang kaum beleuchtete Geschichte. Von Hans-Peter Föhrding 11.5.2024
Geschichte der Psychoanalyse Erfolg und Fluch Dagmar Herzog hat in ihrem Buch die Entwicklung der Psychoanalyse dokumentiert. Es ist außerdem ein packendes Zeitgeist-Panorama. Von Robert Misik 24.4.2024
Kinotipp der Woche Kein Denkmal Mit „Fassbinder. Tausende von Spiegeln“ liefert Ian Penman weit mehr als die Werkbiografie eines großen Regisseurs der deutschen Nachkriegszeit. Von Fabian Tietke 8.3.2024
Betroffener über Kinderkur „Schweigen statt Antworten“ Engelbert Tacke war sieben Jahre alt, als er zur Kinderkur geschickt wurde. Vor zwei Jahren stieß er auf die dunkle Vorgeschichte des Verschickungsheims. Interview von Sabine Seifert 17.1.2024
Der Maler Alexander Camaro in Berlin Die Geister der Stille Das „Hölzerne Theater“ von Alexander Camaro ist ein legendäres Werk der frühen Nachkriegszeit. Die Camaro-Stiftung zeigt den Zyklus in Berlin. Von Katrin Bettina Müller 1.11.2023
Buch über westalliierte Soldatenclubs Die Freiheit kam aus der Hüfte Die Populärkultur der Westalliierten veränderte Deutschland stark. Wie das geschah, zeigt Lena Rudeck in „Vergnügen in Besatzungszeiten“. Von Katja Kullmann 28.7.2023
Roman aus dem Jahr 1960 Die Schuld der bequemen Ratlosigkeit Christian Geisslers „Anfrage“ ist eine radikale Anklage gegen das Fortleben nationalsozialistischen Denkens. Seine Neuauflage kommt zur rechten Zeit. Von Ulrich Gutmair 28.7.2023
Andreas Maiers Roman „Die Heimat“ Ein Land vor der Sesamstraße Der Schriftsteller Andreas Maier springt und hascht nach der verlorenen Zeit. Sein Roman „Die Heimat“ beschreibt, was sich hier alles verändern musste. Von Dirk Knipphals 27.4.2023
Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann Mehrstimmigkeit suchen Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann war ein Unruhestifter, Lagerdenken ließ er nicht gelten. Seine Wiederentdeckung lohnt sich. Von Tobias Heinze und Martin Mettin 3.2.2023
Autofahren als Freiheitsversprechen Stets auf Achse Die Mutter unseres Autors war immerzu Automobilistin. Sie lebt nun im Heim und ihr Sohn reist am Steuer ihres letzten Wagens zurück in die Vergangenheit. Von Dirk Knipphals 8.1.2023
Hannovers Kinovergangenheit Die Stadt der deutschen Stars Das Buch „Premierenfieber“ und eine gleichnamige Ausstellung erinnern daran: Hannover war in den 1950er-Jahren Deutschlands Kinometropole. Von Wilfried Hippen 26.12.2022
Graphic Novel „Das Gutachten“ Im Schatten des Deutschen Herbstes Süffisante Illustration der Bonner Republik: Jennifer Daniel erzählt eine westdeutsche Nachkriegsgeschichte zwischen RAF, Crime und Kuriositäten. Von Ralph Trommer 10.8.2022
Veit Harlan und „Nachkriegsantisemiten“ Festhalten an Vorurteilen Ein Vortrag am Fritz-Bauer-Institut beschreibt am Beispiel von Regisseur Veit Harlan die Genese des „Nachkriegsantisemiten“. Er sah sich als Opfer. Von Julia Hubernagel 7.7.2022
Kinotipp der Woche Die Zeit danach Die kleine Reihe „77. Jahre Kriegsende in Berlin“ im Kino Krokodil zeigt Filme und Wochenschauen der frühen Nachkriegszeit in Ost und West. Von Fabian Tietke 4.5.2022
Rafael Seligmanns Buch „Rafi, Judenbub“ Ein Wohnsitz, keine Heimat Im abschließenden Teil seiner Trilogie über seine Familie beschreibt Rafael Seligmann das Leben als jüdische Rückkehrer in München. Von Klaus Hillenbrand 16.4.2022
70. Todestag von Verleger Erich Lezinsky Berliner Nachkriegspresse Nach dem Zweiten Weltkrieg sortieren sich die Medien in Berlin. Dabei werden JournalistInnen sichtbar, die nicht vereinnahmt werden wollen. Von Christian Walther 18.3.2022
Filmschaffende im Kalten Krieg Nicht jeder war, was er vorgab Kolumne Blast from the Past von Karina Urbach Der deutsche Nachkriegsfilm „Wir Wunderkinder“ war ein globaler Erfolg. Doch viele Mitspielende mussten ihre Vergangenheit vertuschen. 4.1.2022