Unter Leuten Exilkubaner in Brooklyn Kolumne Philipp Eins Roberto Poveda verließ Kuba. Das politische Tauwetter zwischen den USA und Kuba ließ ihn hoffen – aber Kuba ändert sich kaum. 2.5.2018
Früher Roman von James Baldwin Eine Kindheit in New York Das Frühwerk „Von dieser Welt“ des Schriftstellers James Baldwin ist das Comingout eines Einzelgängers und eine Abrechnung mit der schwarzen Kirche. Von Fatma Aydemir 22.4.2018
Kolumne Nachbarn Wie das Zuckerrohr in Syrien Kolumne Nachbarn von Kefah Ali Deeb Unsere Autorin war ganz überrascht: An einem Berliner Kanal gibt es eine Stelle, wo sie immer Glöckchen hört. Und sich an ihre Heimat erinnert. 18.12.2017
Aus der Türkei geflüchtet Dein Staat, dein Feind Sie dienten ihrem Land, dann mussten sie vor ihm fliehen. Vier Diplomaten und Staatsbedienstete berichten über ihre Angst im Exil. Von Ebru Tasdemir 20.11.2017
Kolumne Nachbarn Das Mädchen mit den braunen Augen Kolumne Nachbarn von Kefah Ali Deeb Plötzlich ist im Fernsehen das Kind, das ich einst in der Straße des Todes traf. Tausende Kilometer bin ich geflohen, doch vergessen kann ich nicht. 17.10.2017
Ai Weiwei hat Geburtstag 祝你生日快乐! Heute wird der chinesische Künstler Ai Weiwei, der seit zwei Jahren in Berlin lebt, 60 Jahre alt. Die taz gratuliert und sagt danke fürs Hiersein. Von Susanne Messmer 28.8.2017
Herausgeber über Geflüchteten-Literatur „Wir brauchen diese Geschichten“ Die Anthologie „Zuflucht in Deutschland“ bringt Texte Verfolgter zusammen. Sie sollen die Entscheidung zur Flucht erklären. Und die Menschen, die zu uns kommen. Interview von Philipp Fritz 21.4.2017
Kolumne Hier und Dort Revolution. Liebe. Krieg. Freiheit Kolumne Hier und Dort von Kefah Ali Deeb Unsere Autorin wurde in Syrien geboren und sozialisiert. Nun hatte sie Geburtstag und glaubt, dass ein Mensch mit 35 Jahren vollständig sein kann. 20.3.2017
Buch über Frauen und Naziherrschaft Der weibliche Blick aufs Exil Kristine von Soden beschreibt die Emigration von Frauen während der Naziherrschaft. Denn auch Exilgeschichten sind männerdominiert. Von Klaus Hillenbrand 22.1.2017
Kolumne Warum so ernst? Die Leere ist vollkommen Kolumne Warum so ernst? von Aboud Saeed Die Berliner Kälte treibt mir die Tränen in die Augen. Alle, die mich sehen, denken, ich weine einen Eimer Tränen um Syrien. 21.12.2016
Kolumne Hier und Dort Ein Faible für den Postboten Auf einmal spielen Briefe wieder eine Rolle. Früher haben wir in Syrien Liebesbriefe versteckt, heute Nachrichten von Gefangenen. Von Kefah Ali Deeb 5.12.2016
Exil-Kubaner in den USA Freudenfest in Miami Miamis Bürgermeister lässt für Feierlichkeiten anlässlich Castros Todes Straßen sperren. Viele Exil-Kubaner feiern, andere sind nachdenklich. Von Dorothea Hahn 27.11.2016
Biografie von Siegfried Kracauer Erfahrung des Übergangs Freundschaft, Theorie und Exil prägten das Leben des Intellektuellen Siegfried Kracauer. Zum 50. Todestag erscheint die erste große Biografie. Von Detlev Claussen 29.11.2016
Dokfilm über deutsche Exilanten Aufbruchstimmung am Bosporus Die Geschichte deutscher Exilanten in der Türkei während der Nazizeit: Der Film „Haymatloz“ erzählt, was bisher nur wenige wussten. Von Fabian Tietke 1.11.2016
Exil-Institut für syrische Kulturschaffende Kunst als Überlebenshilfe Beim „Goethe-Institut Damaskus im Exil“ können sich syrische KünstlerInnen austauschen. Außerdem bietet es ein umfassendes Programm. Von Sonja Vogel 31.10.2016
Syrische Flüchtlinge in der Türkei Neue Heimat Istanbul Für Zehntausende ist die Türkei nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Europa. Manche aber bleiben und wagen den Neuanfang. Von Inga Rogg 30.4.2016
Französische Bewegung Nuit debout Von Paris nach Berlin-Kreuzberg Junge Exilfranzösinnen und -franzosen organisieren bereits einen ersten deutschen Ableger der Nuit-debout-Proteste – weil das Thema alle angehe. Von Malene Gürgen 14.4.2016
Syrer über das Exil in Deutschland Stärker werden, jeden Tag Der Autor ist vor mehr als einem Jahr nach Deutschland geflohen. Seine Vergangenheit und seine Verluste holen ihn immer wieder ein. Von Aktham Abulhusn 20.3.2016
Am Rande der Gesellschaft dokumentiert Genauer Blick aufs Extreme Roma an einer Müllkippe, die Insassen einer Leprastation, lebenslang Inhaftierte: Andrei Schwartz interessieren Menschen, die an besonderen Orten leben. Von Wilfried Hippen 10.12.2015
„Angekommen – Flüchtlinge erzählen“ Sprache, Arbeit, Hoffnung Im Iran durfte ich kein Journalist sein. Exil war für mich undenkbar. Jetzt warte ich in Berlin auf ein normales Leben. Von Ehsan Mehrabi 14.10.2015