Debatte übers Gendern In der Sackgasse Kommentar von Waltraud Schwab Erst die Debatte ums richtige Gendern bringt das Gendern in Verruf. Denn der Diskurs driftet ins Dogmatische ab und fördert so Verbote. 12.9.2021
Gendern in Schleswig-Holstein Reaktionäre lassen nicht locker Kommentar von Carolina Schwarz CDU-Politiker Tobias Koch fordert einen Volksentscheid zu geschlechtergerechter Sprache. Doch Zwang führt bei diesem Thema nicht weiter. 8.9.2021
Debatte zur Sprache Alle #mitgemeint Kommentar von Patricia Hecht Die geschlechtergerechte Sprache ist Mittel im Kampf gegen Gender-Pay-Gap oder Gewalt gegen Frauen und trans Personen. 26.7.2021
Die DFG gendert Ohne Sternchen, ohne Doppelpunkt Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ihre Satzung geändert und bemüht sich um einen geschlechtsneutralen Sprachgebrauch. Das gelingt nicht immer. Von Anna Lehmann 9.7.2021
Gendern als Ausschlusskriterium Symbolkämpfe in der Sackgasse Essay von Dörte Stein Die Idee, mit dem Gendersternchen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft zu erzwingen, ist gescheitert. Die Gendersprache schließt zu viele aus. 3.7.2021
Die Ursprünge der Grünen Nur keine Schrumpfrepublik Kolumne Schlagloch von Georg Diez Die aktuelle Schwellenzeit hungert nach Empathie und Radikalität. Petra Kelly, eine der Grünen-Gründerinnen, verkörpert all das. 2.6.2021
Gendergerechte Sprache Keine Angst vorm Gendern Kommentar von Simone Schmollack Noch tun sich zwei Drittel der Deutschen schwer mit dem Gendern. Früher oder später werden sie sich aber doch damit arrangieren müssen. 24.5.2021
Der Literaturhauschef und das Gender-* Fester Glaube Essay von Alexander Diehl Save our German: Eine ganze Seite überließ die „F.A.Z.“ dafür jetzt Hamburgs Literaturhauschef Rainer Moritz. 17.4.2021
Gespräch über Gender und Sprache „Eine Frage der Haltung“ Veränderung muss von unten kommen, sagt Lann Hornscheidt. Wichtig sei, von der Idee wegzukommen, es gäbe Sprachregeln. Interview von Patricia Hecht 31.3.2021
Gendergerechte Sprache Papa und das Sternchen Kolumne Unisex von Peter Weissenburger Moderatorin Petra Gerster gendert in den „heute“-Nachrichten. Und plötzlich sitzt man beim eigenen Vater und spricht über Feminismus. 19.3.2021
Ausgegendert bei „Hinz&Kunzt“ Debatte von vorgestern Hamburgs Straßenmagazin „Hinz&Kunzt“ will die Zeit zurückdrehen: Die neue Chefredakteurin möchte das Gendersternchen abschaffen. Von Johanna Sethe 13.2.2021
Evergreens im Lingo-Diskurs Das große deutsche Sprach-Gejammer Kolumne Habibitus von Hengameh Yaghoobifarah Gut zu schreiben heißt nicht, sich dauernd Sorgen um das deutsche Idiom zu machen. Denn ohne Wandel verwest die Sprache. 29.1.2021
Streit mit Sprachpuristen Sprachpreis? No, thanks! Hamburger Kinderbuchautorin Kirsten Boie will sich nicht vom Verein Deutsche Sprache ehren lassen. Sie wirft dem Vorsitzenden Rechtspopulismus vor. Von Gernot Knödler 24.11.2020
Podcast „Die Querulant_:/*Innen“ Warum „mitgemeint“ zu wenig ist Podcast Katrin Gottschalk und Ebru Tasdemir Die Querulantinnen sprechen über Gendersternchen, den Sinn von geschlechtergerechter Sprache und ihre Tücken und Lücken. 10.11.2020
Lektionen der Woche Tamtam, Mist und Sonne Die Bahn duzt, bald ist Frühling und Männer sind Schuld(ner). Und alles wird gut. Fünf Dinge, die wir diese Woche gelernt haben. Von Paul Wrusch 16.10.2020
Debatte über das Gendern Ästhetisch einwandfrei Kommentar von Katrin Gottschalk Ein Gesetzentwurf probte das generische Femininum. Doch die Männer aus dem Innenministerium fühlen sich nicht mitgemeint. 13.10.2020
Gesetzesentwurf im generischen Femininum „Gläubigerin“ und „Schuldnerinnen“ Ein Gesetzentwurf zum Insolvenzrecht treibt Seehofers Innenministerium auf die Barrikaden. Denn der Text ist im generischen Femininum verfasst. Von Christian Rath 13.10.2020
Inklusive Sprache in Medien Intuition und Abwehr Auch gesprochen wird in den Medien immer mehr gegendert. Warum das wichtig ist und wie das Publikum reagiert. Von Peter Weissenburger und Simon Sales Prado 7.6.2020
Lübeck spricht gendersensibel Mach mal ’nen Doppelpunkt „Diskriminierungsfrei kommunizieren“: Seit 1. Januar gelten neue Sprachregeln für Lübecks Verwaltung. Statt Stern nutzt die Stadt den Doppelpunkt. Von Alexander Diehl 3.1.2020
Hansestadt schreibt genderneutral Lübecker:innen mit Doppelpunkt Die Stadt nutzt seit dem Jahreswechsel im Schriftverkehr den „Gender:Doppelpunkt“. Der Bürgermeister setzt auf Kommunikation ohne Diskriminierung. 1.1.2020