Präsidentschaftswahlen in Chile Hoffnungsträgerin Jara Kommentar von Sophia Boddenberg In Chile tritt in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl ein Pinochet-Nachfolger gegen eine Frau aus der Arbeiterklasse an. Hat Jara Chancen? 17.11.2025
Präsidentschaftswahlen in Chile Eine Linke gegen drei Diktaturverherrlicher Bei den Wahlen in Chile am Sonntag tritt die Linke Jeannette Jara an. Wer ist sie? Und kann sie sich gegen die Kandidaten der Rechten behaupten? Von Sophia Boddenberg 15.11.2025
Linke in Lateinamerika In der Defensive Kommentar von Gerhard Dilger Linke Kräfte haben auch in Lateinamerika mit dem Vormarsch der Ultrarechten zu kämpfen. Die USA mischen sich so unverhohlen ein wie lange nicht mehr. 7.11.2025
Künstlerin Vásquez de la Horra „Ich war in allem rebellisch“ Ein Atelierbesuch bei Sandra Vásquez de la Horra in Berlin. Mit „Soy Energía“ wird das Haus der Kunst in München das Werk der Chilenin präsentieren. Von Eva-Christina Meier 29.10.2025
Rassistische Traditionen im Sport Colo-Colo und der Kolonialismus In Chile und anderswo verweisen Vereinssymbole oft auf problematische Geschichte. Erfolge indigener Gruppen im Kampf dagegen werden zurückgedrängt. Von Ronny Blaschke 6.8.2025
Pazifischer Feuerring Starkes Erdbeben, schwacher Tsunami Ein Beben in Russlands Pazifikregion führt in vielen Ländern Asiens und Amerikas zu Tsunami-Warnungen. Die befürchtete Katastrophe bleibt aus. Von Sven Hansen 30.7.2025
Ehemalige Colonia Dignidad in Chile Gedenken statt Tourismus Seit Jahren ist in der früheren Sekten- und Foltersiedlung Colonia Dignidad eine Gedenkstätte geplant. Jetzt will Chile dafür Gelände enteignen. Von Ute Löhning 8.7.2025
Buch über Pinochet und einen Altnazi Herr der Krabben Ein packendes Gerichtsdrama über den Pinochet-Prozess in den 1990ern beleuchtet die Verbindung des Diktators zum NS-Verbrecher Walther Rauff. Von Nina Apin 7.6.2025
Neues Buch von Alejandro Zambra Von Vätern und Söhnen In „Nachrichten an meinen Sohn“ führt der chilenische Autor Alejandro Zambra die Erfahrung des Vaterseins zu einem hybriden Erzählband zusammen. Von Eva-Christina Meier 23.5.2025
Teleskope Von der Wüste bis ins All Ständig werden neue Teleskope gebaut. Aber warum stehen so viele in der chilenischen Wüste? Und gibt es nicht schon zu viel Lichtverschmutzung? Von Ruth Lang Fuentes 16.5.2025
Verschwundene Aktivistin in Chile Wo ist Julia Chuñil? Eine Umweltaktivistin verschwindet im Süden Chiles. Die Suche führt zu einem Konflikt um indigenes Land – und einem Unternehmer mit deutschen Wurzeln. Von Sophia Boddenberg 11.5.2025
Solarenergie wächst exponentiell Das Zeitalter der Sonne wird keiner mehr stoppen Solar ist die billigste Stromquelle in der Weltgeschichte. Wächst die Branche so weiter, könnte sie bald den Strombedarf der ganzen Welt decken. Von Lalon Sander 13.4.2025
Lateinamerikas Beziehung zu Trump Sie wehren sich, so gut sie können Kommentar von Gerhard Dilger Eigentlich will der US-Präsident den Subkontinent unterwerfen – wie vor 100 Jahren. Doch heute geht das nicht mehr. Die Staaten leisten Widerstand. 8.4.2025
„Zwischenraum“ für die Partizipation Der Vinyl-Schatz vom Museumsboden Ein Scharnier zwischen Drinnen und Draußen, Museum und Menschen: Der „Zwischenraum“ im Hamburger ethnologischen Museum MARKK wird sechs Jahre alt. Von Petra Schellen 8.2.2025
Regisseur über Salpeter-Abbau in Chile „Natürlich war das Ausbeutung“ Robert Krieg hat mit „Weißes Gold“ einen Dokumentarfilm über seine Hamburger Vorfahren gemacht. Die haben sich an Naturvorkommen in Chile bereichert. Interview von Wilfried Hippen 18.1.2025
„Menschen der Erde“ von Michael Wein Ein Buch auf der Suche nach der verlorenen Identität Der Versuch, Indigenen ihre Würde wiederzugeben: Michael Weins zeichnet im Roman „Menschen der Erde“ Adoption und Rückkehr einer Mapuche nach. Von Frank Keil 14.1.2025
Regisseur über Überlegenheitsnarrative „Wir lernen, auf vermeintlich Schwächere herabzuschauen“ „Mia san Mia“ heißt ein Stück des Regisseurs Marco Layera an den Münchner Kammerspielen. Ein Gespräch über Parallelen zwischen Deutschland und Chile. Interview von Sabine Leucht 17.10.2024
Chilenischer Autor Antonio Skármeta tot Ein Leben lang gegen die Diktatur Antonio Skármeta war eine der bedeutendsten Stimmen Lateinamerikas. Sein Schreiben über Exil und die chilenische Diktatur war zutiefst menschlich. Von Timo Berger 16.10.2024
Roman über chilenische Militärdiktatur Im Strudel aus Bildern Nona Fernández' packender Roman „Twilight Zone“ über Verbrechen der Diktatur in Chile und ihre Aufklärung beeindruckt durch seine literarische Form. Von Julian Weber 14.10.2024
Schädel von Indigenem aus Chile Eine halbe Rückgabe Lübecks Sammlung der Kulturen der Welt hat Indigenen aus Feuerland einen Schädel zurückgegeben. Begraben wird er dennoch in Lübeck – zu seinem Schutz. Von Friederike Grabitz 11.10.2024