Film „Alles ist gut gegangen“ im Kino Komm, guter Tod In seinem Spielfilm „Alles ist gut gegangen“ erzählt François Ozon von Sterbehilfe. Der Gefahr des Pathos weicht er geschickt aus. Von Philipp Rhensius 14.4.2022
Anekdoten aus Deutschlands Verwaltung Ode aufs Analoge Die Digitalisierung der Verwaltung geht nur schleppend voran. Dabei hat der persönliche Umgang auf Ämtern durchaus Vorzüge. Einige Beispiele. Von Philipp Rhensius, Carolina Schwarz, Dorothea Hahn, Alke Wierth, Erica Zingher und Ruth Lang Fuentes 7.4.2022
Spielfilm über den Monte Verità Flucht ins Aussteigerparadies Ein Loch in die von Männern geschriebene Geschichte bohren: Das gelingt in „Monte Verità“ von Stefan Jäger, trotz mancher Künstlichkeiten. Von Philipp Rhensius 16.12.2021
Neues Album von Helm Ästhetik des Funkenstiebens Das neue Noise-Album „Axis“ von Helm erinnert unseren Autor daran, wie für ihn Störgeräusche zu Musik wurden. Ein Essay zur Ästhetik von Lärm. Von Philipp Rhensius 12.11.2021
Komödie „Nö“ in den Kinos Schleifen der Selbstoptimierung Regisseur Dietrich Brüggemann versucht sich mit dem Film „Nö“ am Generationenporträt von Mittdreißigern. Es geht um Angst, unauthentisch zu leben. Von Philipp Rhensius 30.9.2021
Neuer Film von Xavier Dolan Vakuum des Uneigentlichen Xavier Dolan erzählt in seinem Film „Matthias & Maxime“ von unterdrückten Sehnsüchten. Gefühle bleiben stumm, doch die Gesichter sprechen. Von Philipp Rhensius 2.8.2021
Videokunst in der Halle am Berghain Die Schlangen des Spreewalds Unter dem Pflaster Berlins ist Sumpf. Jakob Kudsk Steensen erzählt davon in seiner Ausstellung „Berl-Berl“ von in der Halle des Berghain. Von Philipp Rhensius 18.7.2021
KI statt Parlamentarier*nnen Wunsch nach automatisierter Politik Laut einer Studie würde eine Mehrheit Politiker*innen durch KI ersetzen. Doch das wäre keine Chance, sondern eine Gefahr für Demokratie. Von Philipp Rhensius 1.6.2021
Morrissey bei den „Simpsons“ Rassismus trotz geiler Hooklines Die „Simpsons“ zeigen Morrissey als rechtspopulistischen Veganer. Zurecht, findet unser Autor und plädiert für weniger Nostalgie in der Popkultur. Von Philipp Rhensius 20.4.2021
Denkschleifen in Zeiten der Isolation Nullen und Einsen, Emojis und Likes Kolumne Berlin viral von Philipp Rhensius Jeden Morgen das gleiche Dilemma: Offene Tabs und Schlagzeilen lenken vom Denken ab. Wo ist nochmal der Aus-Knopf? Ein Essay aus der neuen Normalität. 20.4.2021
Globale Orchestermusik ohne Exotismen Die Auflösung des Selbst Die Musik des Berliner Trickster Orchesters ist klanggewordene Utopie. Synthies, asiatische Flöten und westliche Violinen sind gleichberechtigt. Von Philipp Rhensius 23.4.2021
Arbeitsbedingungen bei Amazon Hygiene „to go“ Amazon-Zusteller erzählten, wegen Zeitdruck in Flaschen urinieren zu müssen. Zuerst dementierte der Konzern, jetzt gab er es offiziell zu. Von Philipp Rhensius 8.4.2021
Sachbuch „Kapital und Ressentiment“ Macht der Plattformen Ressentiments werden von finanzökonomischen Logiken produziert und verstärkt, wie das neue Buch von Joseph Vogl „Kapital und Ressentiment“ zeigt. Von Philipp Rhensius 4.4.2021
Gesichter in der Coronapandemie Mehr Maske zeigen In der Pandemie verlieren wir unser Gesicht zum Schutz anderer. Ist das schlimm? Oder ist ein bisschen weniger Gesicht auch eine Chance? Ein Essay. Von Philipp Rhensius 11.1.2021
Memes vom neuen Logo der CIA Neue Armee für die CIA Der US-Geheimdienst hat ein neues Logo, das an die Ästhetik von Technolabels erinnert. Die Memes überschlagen sich seitdem. Von Philipp Rhensius 8.1.2021
Neues Männermagazin „Esquire“ Letzte Hoffnung Fleisch Essay von Philipp Rhensius In der ersten Ausgabe von „Esquire“ wird Männlichkeit kritisch reflektiert. Das gelingt kaum, gibt aber trotzdem Hoffnung auf Veränderung. 6.11.2020