taz plan im exil:
Streamen oder Nichtstreamen
Das ist hier die Frage. Denn so wichtig Sichtbarkeit für Künstler:innen auch ist, so heikel sind die finanziellen Auswirkungen, wenn sie ihre Inhalte kostenlos oder nur gegen Spende raushauen. Während die einen fordern, das kulturelle Leben komplett auf Pause zu stellen, weil dessen Abwesenheit wehtun müsse, sehen andere im Online-Gig Chancen für neue Erzählweisen oder Aufführungspraxen. Wie diese Debatte in der Theaterszene geführt wird, ist im Livestream der Reihe „Digitale Praxis im Theater“ auf der Website der Berliner Festspiele zu sehen. Heute um 18 Uhr geht es los mit einer Grundsatzdebatte über Chancen und Gefahren von Theater im Netz.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen