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31.03.2025 , 18:52 Uhr
Jetzt ist es schon “populistisch”, wenn man darauf hinweist, dass der Platz in Preußen eine höhere Aufenthaltsqualität hatte und für 99,9 Prozent aller Menschen schöner (ich weiß, ganz böses Wort in Berliner Kreisen) war?
zum Beitrag29.03.2025 , 18:16 Uhr
Richtig, und ich finde das auch gut.
Aber dennoch ist es keine rationale Lösung, Fachkräftemangel durch Flüchtlinge beheben zu wollen. “Lasst uns einfach so viel wie möglich Asyl gewähren, ein paar geeignete Krankenschwestern werden schon dabei sein” ist doch nicht vernünftig. Kein einziges Einwanderungsland macht das so.
zum Beitrag29.03.2025 , 18:14 Uhr
Da ist Mexiko nicht mal unter den Top 10. Überdies wäre mir neu, dass Mexikaner einen signifikanten Anteil unter den Flüchtlingen in Deutschland stellen.
Flüchtlinge und im Ausland angeworbene Fachkräfte sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
zum Beitrag27.03.2025 , 22:11 Uhr
Und warum dann die mexikanischen Krankenschwestern überhaupt nennen? Warum nicht anhand belastbarer Zahlen argumentieren?
zum Beitrag26.03.2025 , 16:15 Uhr
Mexikanische Krankenschwestern, auch noch “tausende”, und zwar unter den Menschen, die in Deutschland um Asyl bitten?
Dazu hätte ich ja mal gerne harte Zahlen.
zum Beitrag26.03.2025 , 16:12 Uhr
Es muss endlich Schluss damit sein, Asyl und Einwanderung als Synonyme zu betrachten. Nur in Deutschland ist das so.
Es ist zB keine kluge Einwanderungspolitik, und hat auch nichts mit evidenz zu tun, wenn man hofft, den Fachkräftemangel qua Asyl zu lösen. “Unter dieser Million Menschen werden schon genügend sein, die unsere Alten pflegen wollen” ist Quatsch. Und auch, wenn gut integrierte Flüchtlinge selbstverständlich die Möglichkeit zur Einwanderung bekommen sollten, sind Flucht und Asyl rechtlich - auch völkerrechtlich - nicht dasselbe wie die gezielte Anwerbung, Einwanderung und Ansiedlung von Menschen mit benötigten Qualifikationen.
zum Beitrag20.03.2025 , 12:47 Uhr
Anders als in der DDR, muss sich der Betrieb eines Schwimmbades, noch dazu mit Eisbahn, auch rechnen. Wäre das beim SEZ so, dann hätte sich schon längst ein Investor für den Betrieb gefunden.
Und nein, das ist keine Aufgabe des Staates, schon gar nicht eines Berliner Bezirks, erst recht nicht von Fhain-Xberg.
zum Beitrag20.03.2025 , 11:17 Uhr
Vor allem fällt Klöckner auch als eine der aktivsten und aggressivsten Zwischenruferinnen im Plenum auf. Da denkt man, sie sei Generalsekretärin.
zum Beitrag19.03.2025 , 14:49 Uhr
„Das Sterben“ ist ein allein von Russland begonnener Krieg, den es sofort beenden könnte, wenn es wollte.
zum Beitrag19.03.2025 , 11:31 Uhr
Die russischen Schulen sind ja nicht zweisprachig, da wird estnisch als Fremdsprache gelehrt.
Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in so einem kleinen Land ist eine gemeinsame Sprache extrem wichtig.
zum Beitrag19.03.2025 , 11:29 Uhr
Stimmt - es wäre dann vergleichbar, wenn 50 Jahre lang Türkisch die alleinige Unterrichtssprache für alle hier lebenden Menschen gewesen wäre, nachdem die Türkei Deutschland besetzt und illegal Zivilisten hier angesiedelt hätte.
Die Russen in Estland sind keine Minderheit im Sinne der einschlägigen Konventionen. Lesen Sie doch das unten von mir verlinkte Gutachten des Bundestages.
zum Beitrag19.03.2025 , 08:51 Uhr
Dafür werden dann die Angriffe auf Krankenhäuser intensiviert. Russischer Humor.
zum Beitrag18.03.2025 , 11:38 Uhr
Rechtsextremen Brücken zu bauen, hat noch nie funktioniert.
Es gibt kein Beispiel dafür, dass Rechtsextremisten durch Gespräche oder gar Kooperation wieder zu Demokraten wurden.
zum Beitrag18.03.2025 , 11:23 Uhr
Es ist illegal, Zivilisten im besetzten Gebiet anzusiedeln.
Das ist exakt so, wie wenn Israel in den besetzten Gebieten Siedlungen errichtet.
zum Beitrag18.03.2025 , 11:19 Uhr
Naja, also mal eben kauft sich der Durchschnittsverdiener so eine Wärmepumpe ja nun auch nicht. Wer kein Geld auf dem Konto hat, dem nützt es nichts, wenn sich etwas in 15 Jahren amortisiert.
Das ist übrigens eine Tatsache, die in vielen Fällen für die Armen gilt: wer kein Geld hat, der kann keine Investitionen tätigen, die erst langfristig Geld sparen.
Noch klarer ist das beim Hauskauf: Arme können sich ihn nicht leisten. Ihre Finanzen reichen nur aus, um monatlich die Miete zu bestreiten. Über lange Zeiträume zahlen sie dann mehr als jemand, der sich eine Immobilie leisten kann. Aber sie haben keine Alternative.
zum Beitrag18.03.2025 , 10:25 Uhr
Und was ist mit den nichtmuslimischen Propalästinensern?
Zu behaupten, dass die irgendwie auch nur annähernd so gefährdet seien wie die gesamte jüdische Community in Deutschland, ist nicht nur abendteuerlich, es ist völlig irrsinnig.
""Ich fühle mich gezwungen, mein Palituch zu verstecken und überlege, umzuziehen, weil ich wegen meiner Sympathie für Gaza bedroht werde. So wie mir geht es allen, die ich kenne. Ich habe Angst!" - Malte Schmidt, 21, aus Neukölln."
Merken Sie, wie absurd das ist, oder?
zum Beitrag18.03.2025 , 10:14 Uhr
Sorry, aber wer so tut, als seien Propalästinenser so bedroht wie Juden, ignoriert doch nun wirklich alle Fakten.
Ich weiß, das ist jetzt wieder „Schubladendenken“, was?
zum Beitrag18.03.2025 , 10:12 Uhr
Jede Kritik weisen Sie mit demselben, nicht durch Fakten untermauerten Argumenten zurück: „Schwarzweiß-/Schubladendenken“.
Die Fakten sind nun mal so, wie sie sind. Das anzuerkennen, hat nichts mit Schubladendenken zu tun. „Die Sonne scheint“ ist entweder wahr oder falsch, und das eine oder andere festzustellen, hat nichts mit „Schubladendenken“ zu tun. Man kann natürlich versuchen, das zu negieren, in dem man ausweicht und darauf hinweist, dass die Sonne ja über den Wolken oder woanders scheine, aber das ist eben dann nur ein Ausweichen und führt zu nichts.
zum Beitrag18.03.2025 , 10:08 Uhr
Eben! Es ist doch nicht so, als sei die Instandsetzung tausender Brücken in 20 Jahren billiger als heute. Zumal sie dann ja noch maroder sein werden.
zum Beitrag18.03.2025 , 08:02 Uhr
Ihr Dach hat ein Loch. Was tun Sie? Einen Kredit aufnehmen und die Reparatur sofort angehen, oder ein paar Jahre warten und das Geld zusammensparen? Was ist vernünftiger und zukunftsfester?
zum Beitrag18.03.2025 , 08:00 Uhr
Britische Medien zB sprechen hier einfach von borrowing, also Geldleihen. Aber im Englischen sind Schulden schon rein sprachlich nicht so moralisch aufgeladen wie im Deutschen, wo Schuld ja auch zB die moralische Verwerflichkeit eines Verbrechens bemisst.
zum Beitrag18.03.2025 , 05:57 Uhr
In diesem Fall - eingedenk der hinlänglich bekannten Positionen zur Ukraine - eher BSW.
zum Beitrag18.03.2025 , 05:54 Uhr
Herrje, Sie brächen sich wirklich keinen Zacken aus der Krone, wenn Sie ein einziges Mal zugäben, sich verrannt zu haben.
Propalästinenser sind in Deutschland auf gar keinen Fall einer ähnlichen Gefahr ausgesetzt wie Juden. Schon gar nicht die nichtmuslimischen deutschstämmigen Propalästinenser. Das kann doch kein Mensch leugnen.
zum Beitrag17.03.2025 , 16:56 Uhr
"Na, so wie die angezogen war, ist sie ja wohl auch ein bißchen selber schuld."
So kommt mir Ihre Logik vor.
zum Beitrag17.03.2025 , 16:55 Uhr
Ich erwähne doch gar keine Arbeiter.
Was wirklich eine typische Schwäche der Grünen ist: Sie begreifen einfach nicht, dass sich das Vernünftige und Gute nicht von selbst durchsetzt und sind dann immer ganz verblüfft, wenn ihre Vorhaben keinen Erfolg haben.Eine Wärmepumpe mag rational gesehen absolut richtig sein - aber das heißt nun einmal nicht, dass sie akzeptiert wird. Genau das wird in dem Interview doch wunderbar erklärt. Auch ein Komposthaufen in der Arbeitersiedlung in Bristol wäre sehr sinnvoll - aber es wird eben nicht kompostiert.
zum Beitrag17.03.2025 , 15:04 Uhr
Es gibt aber keine muslimischen Einrichtungen, die allein wegen des Nahostkonfliktes geschützt werden müssen, und es sind auch nicht annähernd alle muslimischen Einrichtungen.
Antisemitismus ist ein viel größeres Problem, gemessen an der Zahl der Juden.
Schon wieder vergleichen Sie Abstrakta, anstatt das echte Leben zu betrachten.
zum Beitrag17.03.2025 , 14:41 Uhr
Vielleicht sollte man bei allem Streben nach ideologischer Reinheit beachten, dass es abseits des Abstrakten auch noch die Ebene des Konkreten, der echten Menschen, gibt.
Und auf der sieht es nun mal so aus, dass die Redefreiheit sehr wohl gegeben ist, einen nicht davor schützt, danach beurteilt zu werden und ggf. auch Konsequenzen zu tragen.
Im Übrigen stellen Sie eine false Balance her, wenn Sie suggerieren, dass „Sprechverbote“ und „schwarze Listen“ das Gleiche sind wie physische Angriffe. Das sind Sie nur, s.o., auf der luftigen Höhe des Abstrakten, aber nicht im echten Leben.
zum Beitrag17.03.2025 , 12:40 Uhr
Nochmal: es geht hier um Deutschland.
NUR jüdische Einrichtungen brauchen Polizeischutz. NUR jüdische Menschen verstecken aus Angst ihre Identität.
Ein angebliches Meinungskartell als faktische Rechtfertigung für Gewalt herbeizukonstruieren, wie O.F. es oben tut - als ob es hier um verzweifelte Notwehr ginge - ist lachhaft. Insbesondere, wenn jüdisches Leben in Deutschland eben nicht sicher ist, palästinensisches und propalästinensisches aber schon.
zum Beitrag17.03.2025 , 12:38 Uhr
Es geht hier um Deutschland und um gezielte Angriffe auf Journalisten WEGEN ihrer Arbeit, nicht um Journalisten, die bei Bombardierungen in Gaza getötet wurden.
zum Beitrag17.03.2025 , 11:10 Uhr
Bei diesen Leuten dringen Sie mit Fakten nicht durch. Wenn Sie denen erzählen, dass am Leopoldplatz oder im Görli tatsächlich viel mehr Straftaten stattfinden, dann kontern die, dass das nur wegen der rassistischen Kontrollen so sei. Dass es nichts mit der Junkie-Szene und der sozialen Schwäche des Kiezes zu tun habe. Als ob man im Botanischen Garten Dahlem auf ähnliche Zahlen käme, wenn man da nur genug kontrolliere.
zum Beitrag17.03.2025 , 11:03 Uhr
Fun fact: zur Steinpflasterhölle machten die Nazis den Platz. Die DDR führte das fort und legte das Quadrate-Pflaster an. Und das wurde dann von Claus Lederer als absolut zu schützende DDR-Moderne für unveränderlich erklärt.
Von wegen Preußen.
Zu Kaisers Zeiten war der Gendarmenmarkt wunderbar befgrünt und bepflanzt.
Aber in Berlin ist es ja unmöglich, einen Platz dauerhaft schön zu begrünen oder gar Blumen zu pflanzen. Man fragt sich immer, wie das eigentlich alle anderen Städte hinkriegen. Jedes Kaff schafft es, ein paar Blumenbeete anzulegen, nur die Hauptstadt Deutschlands scheitert daran.
Davon abgesehen: der Platz soll ja für Events genutzt werden (warum eigentlich?). Da stören Blumenbeete und Bäume nur.
zum Beitrag17.03.2025 , 10:25 Uhr
Die Grünen sind nachweislich die Partei, die sowohl unter Mitgliedern als auch Wählern den höchsten Anteil von Akademikern und Staatsbediensteten hat - also Menschen, die statistisch gesehen schon aus einem wohlhabenden Elternhaus kommen, ein höheres Einkommen haben und auch noch einen sicheren Job.
Es ist daher nicht unbedingt überraschend, dass die Grünen total erstaunt waren, dass z.B. das Heizungsgesetz in der ursprünglichen Form auf solch heftige Ablehnung stieß. Offenbar kamen (zu) viele in der Partei gar nicht auf den Gedanken, dass der Großteil der Menschen eben nicht mal zehn-, zwanzig-, dreißigtausend Euro für eine Umrüstung der Heizung hat und sich auch kein Darlehen von den Eltern geben lassen kann.
Von solchen Mätzchen, wie eine massive Reduzierung des Flugverkehrs zu fordern, es aber als Weltbürger doch für sehr wichtig zu halten, weit gereist zu sein und auch schon den Kindern die Welt, gern auch außerhalb Europas, gerne auch zweimal im Jahr, nahezubringen, mal ganz abgesehen.
zum Beitrag17.03.2025 , 10:02 Uhr
Richtig, zumal es in Estland und Lettland ja auch keine Schulen gibt, in denen zB nur auf polnisch oder ukrainisch unterrichtet wird, obwohl auch Menschen mit diesen Muttersprachen dort leben.
zum Beitrag17.03.2025 , 08:40 Uhr
Bei der Frage von Minderheitenrechten ist eher der Europarat relevant.
Was immer unter den Tisch fällt: die ethnischen Russen in Estland und Lettland sind keine alteingesessene Minderheit. Es handelt sich um völkerrechtswidrig von einer Besatzungsmacht angesiedelte Zivilisten. Estland und Lettland (Litauen hat sehr viel weniger Russen) hätten die auch alle ausweisen können, so, wie die sowjetischen Soldaten.
Die meisten haben sich aber einbürgern lassen. Und selbst die „Nicht-Bürger“ russischer Herkunft haben mehr Rechte als zB Nicht-EU-Ausländer in Deutschland.
Und dass die Landessprache Unterrichtssprache an allen Schulen sein soll, ist ja wohl selbstverständlich. Erst recht 35 Jahre nach der Unabhängigkeit.
Würden wir in Deutschland ein paralleles Schulsystem mit zB Türkisch als Unterrichtssprache akzeptieren?
zum Beitrag17.03.2025 , 08:33 Uhr
Die ethnischen Russen werden nicht unterdrückt.
zum Beitrag17.03.2025 , 08:31 Uhr
Es gab seit dem 7. Oktober in Deutschland fast 2000 propalästinensische Demos.
Müssen Propalästinenser in Deutschland sich aus Angst vor physischen Angriffen verstecken? Benötigen alle propalästinensischen Einrichtungen rund um die Uhr Polizeischutz?
Ach nee, das trifft nur auf jüdische/israelische Menschen und Einrichtungen zu.
zum Beitrag16.03.2025 , 19:57 Uhr
Und stimmt es etwa nicht, dass die „Befreiung“ durch die UdSSR keine war?
Übrigens hatte die UdSSR Estland schon annektiert, und zwar in Folge des Hitler-Stalin-Paktes. Der Widerstand im Baltikum durch Partisanen ging bis ca 1954. Zehntausende wurden deportiert und ermordet. Dafür wurden massiv Russen angesiedelt (so gut wie kein ethnischer Russe in Estland und Lettland ist Angehöriger einer nationalen Minderheit, d.h. einer, die schon immer dort lebt, sondern es sind nahezu alle völkerrechtswidrig dort von der Besatzungsmacht angesiedelte Zivilisten und deren Nachkommen). Die Balten wurden zur Minderheit im eigenen Land gemacht, ihre Kultur und Sprache marginalisiert, Russen, Russisch und russische Kultur waren absolut dominant.
Im Übrigen war die Befreiung keineswegs unblutig. Vor allem in Lettland nicht, wo 1990 am Blutsonntag von Tallinn auf Befehl des hier so verehrten Gorbatschow auf friedliche Demonstranten gefeuert wurde und zahlreiche Menschen getötet wurden.
Die Esten, Letten und Litauer schulden den Russen gar nichts.
zum Beitrag16.03.2025 , 19:48 Uhr
Ich habe mir gerade noch mal den Kommentar durchgelesen und frage mich, wie die Moderation diese widerwärtige Hetze hat durchgehen lassen. Sie drohen den Balten geradezu mit einem russischen Angriff und lassen durchblicken, dass sie das dann auch verdient hätten. Unfassbar. Ist das hier die Russenpostille „Berliner Zeitung“ oder was?
zum Beitrag16.03.2025 , 17:53 Uhr
Da kann ich das hier empfehlen, da wird alles sehr gut eingeordnet:
www.bundestag.de/r...D-2-064-24-pdf.pdf
Die weitaus meisten „Russen“ im Baltikum haben sich längst einbürgern lassen.
zum Beitrag16.03.2025 , 17:51 Uhr
Man hätte gehofft, dass Sie durch Lektüre des Artikels ein wenig differenzierter denken könnten. Die Balten sind keine Aggressoren, sondern haben berechtigte Sorgen. Es ist Russland, das ihnen ständig droht.
zum Beitrag16.03.2025 , 08:41 Uhr
Vielen Dank für die interessante Reportage.
Sie macht auch noch einmal deutlich, wie arrogant und selbstherrlich es ist, wenn Deutsche - und hier muss ehrlicherweise gesagt werden, vor allem Ostdeutsche - meinen, sie kennten die Russen bzw. Russland nicht nur besonders gut, sondern vor allem besser als Nationen wie die Esten. Als ob das alles hysterische Russophobiker sind, und ausgerechnet die Deutschen ein realistisches, abgeklärtes Bild von Russland haben. Als ob die realen, jahrzehntelangen Erfahrungen der Esten, Letten, Litauer, Georgier usw. nichts zählen und die Bedrohung durch das direkt angrenzende Russland unmöglich real sein könnte.
„Wir kennen die Russen, denn wir haben damals auf der R-Schule Russisch gelernt, Putin spricht deutsch und unser Ex-Kanzler ist mit ihm befreundet. Was zählen da schon 50 Jahre direkte russische Besatzung?“
zum Beitrag16.03.2025 , 08:27 Uhr
Noch eine ernstgemeinte Frage: was ist eigentlich mit den ganzen Geldern, die Deutschland an die Palästinenser gezahlt hat? Ist die Bundesrepublik damit auch schuldig am Terror der Hamas, die in ihrer Charta ja nun auch klar genozidale Absichten formuliert?
zum Beitrag15.03.2025 , 21:46 Uhr
Was ich mich die ganze Zeit schon frage: Was genau hat die Hamas eigentlich geglaubt, was nach dem schlimmsten Pogrom an Juden seit 1945 passieren würde? Ernstgemeinte Frage. Haben did wirklich gedacht, dass sie Israel in die Knie zwingen könnten?
Und eine andere Frage: haben die aus der gesamten arabischen Welt vertriebenen Juden und ihre Nachfahren auch ein Recht auf Rückkehr? Warum gelten sie eigentlich nicht als Flüchtlinge?
zum Beitrag14.03.2025 , 15:35 Uhr
Filz der Russlandtreuen.
zum Beitrag14.03.2025 , 05:41 Uhr
In Kanada läuft gerade eine große Petition, um Elon Musk, der ja auch die südafrikanische Staatsbürgerschaft hat, die kanadische zu entziehen.
zum Beitrag13.03.2025 , 19:18 Uhr
Sie verstehen immer noch nicht.
Ich sage Sahra auf den Kopf zu, dass sie sofort hinschmeissen würde, wenn die Partei nicht dummerweise ihren Namen trüge.
Was hat sie ohne Mandat zu sagen? Soll sie von Saarbrücken aus die Minister in Thüringen und Brandenburg dirigieren oder was?
zum Beitrag13.03.2025 , 19:16 Uhr
Wer nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden will, hat einfach keine Moral. Warum soll man so einem abnehmen, es ginge ihm um die Menschen?
Wenn es nicht böse ist, die Ukraine anzugreifen, was ist dann zB schlecht an Altersarmut in Deutschland? Wieso sollen Deutsche in eine andere Kategorie fallen als Ukrainer?
zum Beitrag13.03.2025 , 10:51 Uhr
Es ist nicht so, als gäbe es zum Thema Metalldiebstahl nicht seit Jahren polizeiliche Erkenntnisse. Keine davon werden hier erwähnt.
Eine Kameraüberwachung wäre aber natürlich, wie immer in Deutschland, des Teufels.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:41 Uhr
Das ist ja das Schlimme am Faschismus - eingeschlossen seine russische Version - die Mütter lehnen sich keineswegs auf, sondern trauern allenfalls still. Ansonsten fügen sie sich in ihr Schicksal und das ihrer Söhne. Es ist eben ehrenvoll, für Russland zu sterben und die kleinen Untertanen können sowieso nicht beurteilen, was die Obrigkeit tut. Wenn die den Sohn in den Tod schickt, wird sie sich schon was dabei gedacht haben.
Die Propagandaministerin Margarita Simonyan behauptet, mit ihrer Mutter ein Gespräch über Leben und Tod und Krieg geführt zu haben. Angeblich sagte die Mutter folgendes: "Und dann bin ich darüber hinweggekommen, in dem ich mir sagte: Tausende, Millionen Mütter überall auf der Welt verlieren ihre Töchter und Söhne in diesem Krieg. Warum sollte ich es besser haben? Ich entschied, wenn es das Schicksal meiner Tochter ist, so zu sterben, dann werde ich mich damit trösten, stolz darauf zu sein, dass meine Tochter für ihr Mutterland gestorben ist."
Simonyan weiter: "Es gibt keine Möglichkeit, dem Tod zu entkommen. Der Unterschied zwischen 10, 20, 30 Jahren ist wirklich nicht so groß."
So sollen Russlands Mütter nach dem Willen des Staates denken und fühlen.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:23 Uhr
Für mich liegt die inhaltliche Kritik auf der Hand: das BSW ist eine Partei der nützlichen Idioten Russlands, deren außenpolitische Vorstellungen und Ziele unsere Freiheiten bedrohen. Und was soll man schon groß auf z.B. den rasenden Hass Sevim Dagdelens auf den Westen antworten? Der richtet sich selbst.
Davon abgesehen: das BSW kann man nicht von Sahra trennen. Persönlichkeit und (Un-)Moral dieser Frau sind fest mit der Partei verbunden. Das BSW strahlt z.B. im Hinblick auf die Ukraine genau die Eiseskälte, Mitleidlosigkeit und Grausamkeit aus wie seine Namenspatronin.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:19 Uhr
Mir persönlich sind die Zeiten gerade interessant genug.
zum Beitrag13.03.2025 , 10:13 Uhr
Absurd.
In den 1970ern gab es manchmal überhaupt kein offizielles Schriftstück zu den Vereinbarungen der Koalition, schon gar keinen "Vertrag". Stattdessen gab's damals z.B. einen zweisteitigen Artikel im "Vorwärts", mit dem die SPD-Spitze den Parteimitgliedern berichtete, was so besprochen worden war. Niemandem wäre es eingefallen, hunderte(!) Politiker damit zu befassen, jedes denkbare Detail zu besprechen und gar noch zu verschriftlichen.
zum Beitrag13.03.2025 , 09:58 Uhr
Und wo bleiben eigentlich China und Brasilien, die doch angeblich schon vor Jahren einen so überzeugenden Friedensplan vorgelegt haben?
zum Beitrag13.03.2025 , 08:29 Uhr
Rein rechnerisch müsste das BSW in jedem einzelnen Wahlkreis 45 Stimmen mehr bekommen, um die Hürde zu nehmen. 1300 Stimmen mehr in NRW heißt, dass diese Zahl in 29 Wahlkreisen erreicht wurde. NRW hat aber 128 Wahlkreise und um fast 4 Millionen größere Bevölkerung als Ostdeutschland. Auch unter der Annahme, dass die Ossis viel stärker als die Wessis zum BSW neigen, haut das kaum hin.
zum Beitrag13.03.2025 , 06:14 Uhr
Natürlich geht der Krieg weiter. Wollte Russland Frieden, hätte es 2014 ja gar keinen Krieg angefangen. Und die Wiederherstellung des russischen Imperiums - früher Zarenreich, dann UdSSR, nun eben Russkij Mir - lässt sich auf friedlichem Wege einfach nicht erreichen, denn die früheren Sklaven wollen sich vom russischen Herrenvolk doch glatt nicht wieder unterjochen lassen. Also muss Russland Gewalt anwenden. Dass dabei Hunderttausende der eigenen Leute sterben, interessiert den Kreml nicht.
zum Beitrag12.03.2025 , 10:10 Uhr
Sahra Wagenknecht weiß genau: kommt die lächerlicherweise nach ihr benannte Partei nicht in den Bundestag, muss sie, deren Partei lächerlicherweise nach ihr benannt ist, allein aufgrund zweier Landesregierungen, mit deren Mitgliedern sie jetzt schon Schwierigkeiten hat, weiter dabeibleiben, und zwar nur deswegen, weil die Partei lächerlicherweise nach ihr benannt ist.
Blöd nur, dass sie ohne jedes Mandat und ohne selbst Mitglied einer dieser Landesregierungen zu sein, in den nächsten vier Jahren wohl kaum noch Stammgast in Talkshows sein wird und selbst für ihre faktische Parteizeitung "Berlinskaja Prawda" (so Ilko-Sascha Kowalczuk über die "Berliner Zeitung") irgendwann kaum gefragt sein wird.
Nicht, dass Wagenknecht ihr Bundestagsmandat an sich je wichtig war - sie fehlte so oft wie kaum ein anderes MdB. Aber es verschaffte ihr eine Bühne und den Anschein von Relevanz. Aber niemand interessiert sich dafür, was eine in Saarbrücken wohnende Millionärin zur Bundespolitik sagt, während ihre Partei hauptsächlich im politischen Klein-Klein von Brandenburg und Thüringen betätigt.
Kein Schwein will wissen, was Sahra über die Wolfspopulation oder die Förderung der Bratwurst denkt.
zum Beitrag12.03.2025 , 09:08 Uhr
Umgekehrt wird ein Schuh draus: wenn ich so dagegen bin, könnte ich doch die Abgeordneten des jetzigen Bundestages von einer Nein-Stimme überzeugen. Oder darauf hoffen, dass der nächste Bundestag die Mehrheit findet, um die Grundgesetzänderung rückgängig zu machen.
Die gewählten Kandidaten sind noch keine Mitglieder des Bundestages, sie können nicht in MdB-Rechten verletzt werden. Es gibt immer nur einen einzigen Bundestag, und der ist zu jedem Zeitpunkt seiner Existenz voll legitimiert. Desweiteren ist jeder Abgeordnete ausschließlich seinem Gewissen verpflichtet und auch das Bundesverfassungsgericht hat nicht das Recht, das Votum eines Abgeordneten für ungültig zu erklären. Nichts anderes wäre es aber, wenn Entscheidungen des Bundestages verfassungswidrig wären, nur, weil bereits der nächste Bundestag gewählt wurde.
zum Beitrag12.03.2025 , 09:02 Uhr
Was das BSW, aber auch die Medien, ständig vergessen:
Da die zum Erreichen der Fünfprozenthürde nötige Zahl der Stimmen mit der Zahl der abgegebenen Stimmen steigt, müssten die ca. 213.000 Auslandsdeutschen - wenn man annimmt, dass die alle nicht ihre Stimme abgeben konnten - zu ca. 11,5 Prozent BSW gewählt haben, damit die Partei die Hürde nimmt. Denn dann braucht sie weitaus mehr als 13.400 zusätzliche Stimmen.
Dass die Auslandsdeutschen politisch so eklatant vom Durchschnitt der Wähler abweichen, ist aber faktisch ausgeschlossen.
zum Beitrag12.03.2025 , 08:56 Uhr
Wurde dieser Beitrag verfasst, bevor klar war, dass die USA Europa im Falle eines Angriffes durch Russland wohl nicht zur Hilfe kommen würden?
Ignoriert Herr Trojanow, dass russische Politiker frohlocken, dass Artikel 5 tot sei und, Zitat von Solowjow, "wir jetzt London, oder Paris, oder Berlin angreifen können?"
zum Beitrag12.03.2025 , 08:12 Uhr
Wer nur auf die Ausgaben Russlands schaut, vergisst, dass Russland schon jetzt ein viel gewaltigeres Arsenal hat als die NATO-Staaten in Europa, inklusive der Waffen, die die USA dort stationiert haben. Im Übrigen führt Russland bereits Krieg gegen uns, nur eben unterhalb der Schwelle dessen, was völkerrechtlich gesehen eindeutig Krieg ist: www.bundestag.de/r...gen-den-Westen.pdf
zum Beitrag11.03.2025 , 16:46 Uhr
Ginge das durch, könnte man sich irgendwann auch auf Umfragen VOR einer Wahl berufen, um eine Verfassungsänderung zu verhindern.
Der Bundestag ist für die gesamte Dauer der Legislatur voll legitimiert und frei. Und solange er existiert, existiert kein weiterer. Die jetzt Gewählten sind noch keine Mitglieder des Bundestages und können daher auch nicht in irgendwelchen Rechten als Abgeordnete verletzt werden. Es gibt keine „Nach-Wahl-Periode“, in der die Noch-MdB weniger Rechte und die „Demnächst-MdB“ schon welche haben.
Im Übrigen kann die Opposition im nächsten Bundestag ja Mehrheiten organisieren, um die Änderungen rückgängig zu machen.
zum Beitrag11.03.2025 , 12:08 Uhr
Das wird nahezu immer so gemacht, weil allein schon der Aus-, Um- und Einzug der früheren und neuen Abgeordneten nicht mal eben in einer Woche zu schaffen ist.
zum Beitrag11.03.2025 , 11:34 Uhr
Faktisch wird das aber immer so gemacht, weil allein die Logistik der Verwaltung des Bundestages das erfordert.
zum Beitrag11.03.2025 , 09:30 Uhr
Die Insel seine Zukunft?
Was ist das denn bitte für ein Deutsch?
zum Beitrag11.03.2025 , 09:05 Uhr
Demokratietheoretisch ist es viel schlimmer, am Ende auf die Zustimmung der AfD angewiesen zu sein.
zum Beitrag10.03.2025 , 17:59 Uhr
Natürlich nicht, aber wenn man solche Datenschärfe in der Masse hätte, ließen sich tatsächlich Rückschlüsse ziehen. Es ist doch nicht anders als beim Zensus, dessen Ergebnisse als Grundlage der Politik dienen können und vor allem auch sollten.
In anderen Ländern ist das völlig normal. In den USA geben die Bürger zB an, solcher Race sie sich zugehörig fühlen.
zum Beitrag10.03.2025 , 17:56 Uhr
Das Ganze mag politisch unschön sein, rechtlich ist es aber nun mal so, dass der Bundestag bis zur letzten Sekunde vor der Konstituierung des neuen legitimiert ist und Gesetze verabschieden kann. Die Abgeordneten des „alten“ Bundestages sind im Übrigen immer noch völlig frei und sowohl der Linken als auch der AfD steht es frei, Mehrheiten für ihre Position zu suchen. Darüber hinaus steht es ihnen auch frei, im nächsten Bundestag Mehrheiten zu suchen, um die Verfassungsänderung rückgängig zu machen.
zum Beitrag10.03.2025 , 14:45 Uhr
"Auf die Barrikaden! Alerta, alerta! Also bis auf die Ukrainer im Kampf gegen den russischen Faschismus, natürlich. Für die haben wir nur Thoughts and Prayers und setzen irgendwie auf China."
zum Beitrag10.03.2025 , 10:31 Uhr
Ganz einfach: welcher Migrationshintergrund. Und zb auch, ob die Einwanderung aufgrund von Gastarbeitsverträgen oder anderweitig erfolgte. Es ist zB ein Unterschied, ob jemandes Großeltern als Gastarbeiter aus der Türkei oder Italien eingewandert sind, oder ob die akademisch gebildeten Eltern vor der islamischen Revolution im Iran geflohen sind, oder ob man sich 1995 als Handwerker aus Polen kommend in Deutschland niedergelassen hat.
Je besser die Datenlage, umso größer der Erkenntnisgewinn.
zum Beitrag08.03.2025 , 20:57 Uhr
Ganz im Gegenteil, gerade für die Forschung wäre es viel besser, wenn noch viel klarer differenziert und noch mehr Daten erhoben würden.
zum Beitrag08.03.2025 , 20:56 Uhr
Nichts ärgert einen Grünen so, als wenn man ihn daran erinnert, dass die Türken immer noch lieber die SPD wählen:)
zum Beitrag08.03.2025 , 15:41 Uhr
Dieses Verfahren ist aber so aussichtslos, dass es de facto nicht angewendet werden kann. Vor allem fehlt eine Instanz, die über Art. 60 Abs. 2 a) i) urteilen kann. Die Feststellung müsste von der EU getroffen werden - und das wiederum erfordert Einstimmigkeit, also die Beteiligung Ungarns. Ungarn selbst müsste zustimmen, dass es sich erheblicher Vertragsverletzungen schuldig gemacht hat. Und das wird es nicht tun.
Ansonsten hätte man das ganze wohl langsam mal auf den Weg gebracht bzw wenigstens damit gedroht.
zum Beitrag08.03.2025 , 12:05 Uhr
Interessant ist, dass diese durch den Krieg völlig hinfällige Frage jetzt hier rausgekramt wird…
„Ist die Ukraine unserer Hilfe wirklich würdig…?“
zum Beitrag08.03.2025 , 08:27 Uhr
Hä?
Was hat das Völkerrecht mit den EU-Verträgen zu tun?
Man kann die Mitgliedsrechte eines Landes suspendieren, es aber nicht ausschließen.
zum Beitrag08.03.2025 , 08:24 Uhr
Der Witz ist, dass speziell Tymoschenko die Russen hasst.
Es wird oft vergessen, dass Selenskyj auch deshalb Erfolg hatte, weil er im Hinblick auf Russland kompromissbereiter auftrat. Gerade die russischsprachigen Ukrainer unterstützten ihn, weil er einer von ihnen ist. Ukrainisch musste er erst lernen.
Mittlerweile haben sich aber auch die meisten „russischen“ Ukrainer von Russland abgewandt. Es ist ja wohl auch kaum möglich, sich einem Land verbunden zu fühlen, das einem den Sohn oder Ehemann genommen, die Tochter vergewaltigt, die Kinder verschleppt oder das Haus weggebombt hat.
zum Beitrag07.03.2025 , 14:22 Uhr
Was “langweilig” ist, entscheidest nicht du, verstehst du das nicht?
Genau so wenig, wie irgendein Werbender entscheiden darf, wo er seine Werbung aufhängt.
zum Beitrag07.03.2025 , 13:06 Uhr
Daneben fallen auch die zahlreichen Kirchen mit Turm auf, zB die Lutherkirche im typisch wilhelminischen Stil, die auch in Berlin stehen könnte. Viele dieser Kirchen haben BLM-Banner und Regenbogenfahnen am Turm hängen und bezeugen auf Aushängen ihr soziales Engagement für marginalisierte Gruppen.
Notabene: ja, die Gebäude der National Mall wirken imperial. Ursprünglich sieht sich Amerika aber eher in der Nachfolge der Römischen Republik und von Athen. Davon abgesehen, ist DC zwar prächtig, aber in Bezug auf die Gesamtbevölkerung der USA eine der kleinsten Hauptstädte der Welt.
zum Beitrag07.03.2025 , 12:33 Uhr
Man sollte alles versuchen, um Ungarn aus der EU zu mobben, und gleichzeitig Strukturen schaffen, die dieses russische U-Boot umgehen. Zur Not auch unter Bruch der EU-Verträge.
Es ist wirklich ein Geburtsfehler der EU, dass man ein Land nicht rauswerfen kann.
Man muss sich das mal so vorstellen: wäre Russland EU-Mitglied, könnte man es nicht loswerden. Selbst der oft belächelte Europarat (in Wirklichkeit die wichtigste Organisation zum Schutz unserer Menschenrechte) ist da weiter und hat Russland nach seinem Angriff 2022 rausgeschmissen. Die EU dagegen muss ein Land behalten, dessen Regierung mehr oder weniger offen die EU zerstören will und auf Seiten des faschistischen Russlands steht.
zum Beitrag07.03.2025 , 08:48 Uhr
Dass es auch in Amerika völlig anders geht, beweist die Kleinstadt Columbus, Indiana. Ein hierzulande fast unbekanntes Mekka moderner Architektur.
columbus.in.us/gui...-the-architecture/
zum Beitrag07.03.2025 , 08:44 Uhr
Auch nicht anders als Russland mit seiner Russkij Mir.
Lesen Sie mal, was der Bundestag dazu ausführt (ab Seite 10): www.bundestag.de/r...D-2-064-24-pdf.pdf
"War die Russkij Mir ursprünglich einfach ein Ansatz zur Ausübung von Soft Power, der auf den sprachlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen Russen in Russland und russischen Minderheiten in den Nachbarländen sowie auf der gemeinsamen Geschichte aller postsowjetischer Staaten gründete, ist sie nunmehr eine Ideologie, die unzweideutig imperialistische Ambitionen formuliert und den offenen Bruch des Völkerrechtes rechtfertigt. Die Russkij Mir wird nicht mehr einfach als ein historisch hauptsächlich durch Zarenreich und UdSSR geschaffener Kulturraum betrachtet, sondern als ein sakral aufgeladenes Zivilisationsprojekt, das insbesondere in einem Gegensatz zum als spirituell und moralisch verdorben dargestellten „kollektiven Westen“ steht. Dieser Gegensatz wird oft auf eine Weise beschrieben, die an religiöse Endzeitvorstellungen erinnert"
zum Beitrag07.03.2025 , 08:40 Uhr
Es mag in den letzten Wochen so ein Dekret gegeben haben, tatrsächlich aber gab es das auch schon zu Trumps erster Amtszeit.
Da auch in den USA öffentliche Bauten sehr lange dauern und darüber hinaus derzeit gerade jede Menge Bundesgebäude verkauft werden sollen, ist fraglich, ob das alles wirklich konkrete Auswirkungen haben wird.
Im übrigen: Washington ist eine auch architektonisch erstaunlich vielfältige und sehr schöne Stadt. Es gibt sehr viel mehr historische Gebäude als z.B. in Berlin-Mitte, und auch die Architektur in den Wohnvierteln außerhalb des Zentrums ist immer wieder überraschend. Viele Europäer haben Washington als sehenswürdige Stadt nicht auf dem Schirm und kennen in der Regel nur die gleichen paar Ansichten vom Weißen Haus, der National Mall mit dem Washington Monument und dem Kapitol auf seinem Hügel, aber DC hat tatsächlich sehr viel zu bieten. Was vermutlich die allermeisten überrascht, die immer nur die Bilder vom WH in seinem Park gesehen haben: von drei Seiten ist das Weiße Haus umringt mit Gebäuden, bzw. ragt das Grundstück nach Norden hin mitten in die belebte und dicht bebaute Innenstadt.
zum Beitrag07.03.2025 , 05:17 Uhr
Und genau da ist das Grundproblem des Vandalismus: Ich, ich, ich.
Ich mag es bunt. Ich will hier mein Tag draufschmieren. Ich weiß, dass das eine Skulptur in einem Park ist, ein Kunstwerk. Aber ich bin wichtiger. Mir ist scheißegal, ob jemand mein Tag sehen will, ich will es da sehen. Ich, ich, ich.
Jedes Graffito ist eine Aggression. Wer es bunt haben will, kann gern seine Wohnung so gestalten, wie er will. Aber der von uns allen genutzte Raum unterliegt Regeln, und es kann nicht sein, dass eine Schar von Egoisten ihn an sich reißt und einfach alles dominiert.
zum Beitrag06.03.2025 , 16:00 Uhr
Der Witz ist, dass deutsche Sozialisten sich heute noch gern an die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg erinnern. Und als sich neulich die neue Linke-Fraktion zum ersten Mal traf, kreischten alle verzückt "Alerta, alerta, antifascista!" Man sieht sich gern in der Tradition der mutigen Kämpfer gegen den Faschismus.
Dessen russischer Version soll man dann aber bitte ja nicht mit Waffen entgegentreten....
zum Beitrag06.03.2025 , 15:08 Uhr
Billiger wird's aber eben auch nicht, wenn ständig Grafitti entfernt werden muss.
Warum diskutieren wir hier eigentlich darüber, ob irgendein unlesbares Tag irgendeinen gesellschaftichen Mehrwert hat? Hat es nicht. Mir ist scheißegal, ob irgendwer sich zu einer "Subkultur" zugehörig fühlt, nur, weil er einen XXL-Edding besitzt.
zum Beitrag06.03.2025 , 15:06 Uhr
Ich finde sie mittlerweile auch zutiefst spießig. Leute, die meinen, Vandalismus und Vermüllung seien besonders großstadttypisch und geradezu Ausweis einer Weltmetropole, sind offenbar nie aus Berlin rausgekommen. Es gibt zahlreiche aufregende Metropolen, in denen nicht jede freie Fläche nachts von besoffenen Kids mit Edding und Acryllack beschmiert wurde.
zum Beitrag06.03.2025 , 12:37 Uhr
Was genau ist denn so öde an historischen Fassaden?
Und wenn ALLES mit Tags und Graffitii beschmiert ist, ist das nicht vielmehr auch visuelle Ödnis? Können Sie nachvollziehen, dass das auf die meisten Menschen nicht anders wirkt als z.B. ein Park, dessen Rasenflächen bedeckt sind mit Müll? Oder finden Sie, dass das die "ansonsten öden Flächen" "belebt"?
zum Beitrag06.03.2025 , 12:33 Uhr
Tja, aber das wiederum will ja die CDU nun aus ideologischen Gründen nicht.
Allerdings ist die Abschaffung der Schuldenbremse objektiv nicht so dringlich wie Aufrütung und Schutz gegen Russland.
zum Beitrag06.03.2025 , 12:31 Uhr
Russland bedroht nicht nur die Ukraine, sondern uns hier in Deutschland. Nichts gegen die Hungernden der Welt, aber sie drohen uns nicht jede Woche mit der atomaren Vernichtung und teilen sich auch nicht gerade Europa mit den USA auf.
zum Beitrag06.03.2025 , 09:56 Uhr
Eben. Ich muss Norbert Röttgens Aussage in einer Diskussion mit dem BSW-nahen Professor Varvick zustimmen:
"Der Putin, den Sie sich wünschen, existiert nicht."
zum Beitrag06.03.2025 , 09:55 Uhr
Was genau hat China bislang daran gehindert, auf Frieden hinzuwirken?
zum Beitrag06.03.2025 , 08:14 Uhr
“Auf die Barrikaden! Außer für die Ukraine, da können wir nur Thoughts and Prayers anbieten und auf China hoffen.”
zum Beitrag06.03.2025 , 06:45 Uhr
Sorry, aber wenn zB achtzig Prozent einer bestimmten Straftat von Menschen begangen werden, die ein bestimmtes, in der Gesamtbevölkerung sonst unterrepräsentiertes, Merkmal teilen, dann MUSS man auf dieses Merkmal schauen, denn es MUSS signifikant sein. Alles andere ist doch völlig absurd.
zum Beitrag05.03.2025 , 15:14 Uhr
Und wie wollen die Grünen das durchsetzen, insbesondere im nächsten Bundestag?
zum Beitrag05.03.2025 , 15:13 Uhr
Es ist ganz einfach: Deutschland ist gezwungen, aufzurüsten, aber im nächsten Bundestag würde die LINKE das aus ideologischen Gründen blockieren. Also beschließt es der jetzige Bundestag.
Ceterum censeo dass die Schuldenbremse abgeschafft gehört und niemals in die Verfassung hätte aufgenommen werden dürfen.
zum Beitrag05.03.2025 , 14:30 Uhr
Lustigerweise hat Russland aber nicht mal die Grenze zu Finnland verstärkt.
Russland weiß genau, dass der Westen es nicht von sich aus angreifen wird. Es ging niemals um die NATO, ansonsten herrschte nämlich jetzt Krieg in Finnland.
zum Beitrag05.03.2025 , 12:06 Uhr
Richtig. Abgesehen vom strafrechtlichen Faktor, frage ich mich, warum z.B. ausgerechnet die Grünen die massive Umweltverschmutzung und gigantische Reizüberflutung durch Tags und Grafitti ignorieren.
Wenn es z.B. völlig okay ist, dass eine Skulptur in einem Park mit Tags beschmiert ist - und die jahre(!)lang nicht entfernt werden - warum sollte es dann nicht auch okay sein, die Skulptur mit Werbeflyern und Plakaten zu bekleben? Wenn es okay ist, dass auf einer Mauer des Weltkulturerbes Museumsinsel "CLIT" gesprüht ist, warum dann nicht auch einfach ein Werbebanner für RTL2?
zum Beitrag05.03.2025 , 10:34 Uhr
"...sich um die Stadt, die Menschen und bezahlbaren Wohnraum kümmern"
Worauf werden wohl die Kosten für die Entfernung von Grafitti auf Häusern umgelegt?
zum Beitrag05.03.2025 , 10:17 Uhr
"Auf die Barrikaden! Außer, wenn es gegen den russischen Faschismus geht, da können wir nur Thoughts and Prayers bieten."
zum Beitrag05.03.2025 , 09:41 Uhr
99,9 Prozent der Grafitti und Tags in Berlin sind weder Kunst, noch politisch, sondern schlicht und einfach asozialer Dreck. So gut wie jedes Denkmal, jede Hinweistafel für historische Orte, jede Bank, jede Brücke, jede Wand ist beschmiert, mittlerweile trifft es auch die Glasscheiben von Läden, Autos, Blumenkästen und andere Dinge, bei denen der Verursacher beim besten Willen nicht mehr ausblenden kann, dass sie jemandem gehören.
Echte Street Art sieht man doch kaum noch - die geht nämlich in der Flut von optischem Müll, der die allgegenwärtigen Tags und Grafitti sind, unter.
Es scheint übrigens typisch deutsch, vor allem berlinerisch, zu sein, vor dem Vandalismus zu kapitulieren. Es wird gar nicht mehr als Problem wahrgenommen, dass die ganze Stadt mit Schichten giftiger Farbe bedeckt ist. Selbst die Grünen stört es nicht mal, wenn Lacke und Farben z.B. am Humboldthafenbecken ins Wasser geraten.
zum Beitrag05.03.2025 , 09:14 Uhr
"Es ist nicht zu vermitteln, warum Abgeordnete, die 2021 und damit vor dem russischen Großangriff gewählt wurden, noch grundlegende Entscheidungen treffen sollen."
Verfassungsrechtlich gesehen hat die Bundesrepublik Deutschland zu keinem Zeitpunkt kein Parlament. Jeder Bundestag ist bis zur letzten Sekunde vor der Konstituierung des nächsten voll legitimiert und berechtigt, Gesetze zu verabschieden.
Das mag politisch unschön wirken, aber der nächste Bundestag kann ja Mehrheiten suchen, um die Gesetze des vorherigen wieder abzuschaffen.
zum Beitrag05.03.2025 , 06:21 Uhr
Umgekehrt wird ein Schuh draus: mit Russland erst verhandeln, wenn es ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingeführt hat.
Jeder, wirklich jeder Ansatz, der der Ukraine mehr Pflichten auferlegt und der Ukraine eine größere Verantwortung für die Fortführung oder Beendigung des Krieges zuschiebt als dem Aggressoren Russland, ist moralisch falsch, da letztlich Täter-Opfer-Umkehr.
zum Beitrag04.03.2025 , 20:25 Uhr
Abgesehen davon: Russland hat die Wirtschaftskraft Italiens und ist nur ein einziges Land.
Mal davon abgesehen, dass Russland große Teile seines Budgets geheim hält.
zum Beitrag04.03.2025 , 20:23 Uhr
Was sagt die Linke eigentlich zu den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg? Alles Kriegstreiber, die einer militärischen Logik unterlagen und leider nicht genug auf Diplomatie setzten?
zum Beitrag04.03.2025 , 19:27 Uhr
Dann verbieten Sie doch mal Russland seine Atomraketen. Lassen Sie Putin verhaften.
zum Beitrag04.03.2025 , 19:26 Uhr
Von Finnland aus wäre eine Atomrakete in ca 8 Sekunden in Petersburg. Im Übrigen behält sich die NATO ausdrücklich den Erstschlag vor.
zum Beitrag04.03.2025 , 17:02 Uhr
Warum? Es gibt genug Flüchtlinge, die sich nicht gezwungen sehen, zu dealen. Was macht ausgerechnet die Dealer zu einer besonders förderungswürdigen Gruppe?
zum Beitrag04.03.2025 , 10:27 Uhr
In Umfragen und bei Wahlen eilt der deutsche Rechtsextremismus von Erfolg zu Erfolg, aber in Kreuzberg scheint man es für die dringlichste Aufgabe der politischen Linken zu halten, einen verdammten Zaun um einen Park zu verhindern.
zum Beitrag04.03.2025 , 10:04 Uhr
"In Schweden fiel es vielleicht lange schwer, zu sagen, es geht hier auch um ethnische Minderheiten. Man wollte nichts Stigmatisierendes sagen und konnte deshalb nicht darüber sprechen. In Dänemark hat es geholfen, die Probleme direkt anzusprechen."
Was auf Schweden zutrifft, trifft auch auf den größten Teil der politischen Linken in Deutschland zu.
zum Beitrag04.03.2025 , 09:23 Uhr
Die Position der Linken im Hinlick auf die Ukraine entspricht ungefähr den berühmten Thoughts And Prayers der Republikaner.
Ich kann jemanden, der "Auf die Barrikaden!" ruft, aber Menschen, die ganz konkret gegen ganz konkrete Faschisten (den Russen) kämpfen, keine materielle Unterstützung geben will, nicht ernstnehmen.
zum Beitrag03.03.2025 , 10:56 Uhr
Erstens war der Steindamm noch nie ein besonders gut beleumundetes Pflaster, und zweitens galt er vor 30 Jahren nachts auch als weitaus gefährlicher. Erinnert sich noch einer an das "Horrorhaus"?
zum Beitrag03.03.2025 , 10:41 Uhr
Und ganz, ganz zufällig war ein Reporter der TASS dabei...
Mal davon abgesehen: Vance ist nur Vizepräsident und hat faktisch kaum eine Funktion. Er ist protokollarisch dem Staatsoberhaupt der Ukraine - oder irgendeines anderen Staates - keineswegs gleichgestellt.
Schon alleine, dass er es wagt, mit Selenskyj so zu sprechen, ist ein extremer diplomatischer Affront und Grund für eine Entschuldigung der amerikanischen Regierung.
zum Beitrag03.03.2025 , 10:38 Uhr
Siehe Trump: am Ende ist es dann die böse Bundespolitik, der linke Deep State oder sonstwas, was leider, leider die Pläne der afD durckkreuzt. Deren Wähler denken verschwörungstheoretisch, jeder Beweis der Unfähigkeit der AfD wird in die VT integriert und zum Beweis für die Fähigkeit der AfD pervertiert.
zum Beitrag03.03.2025 , 10:35 Uhr
Wer nicht mal versucht, die AfD verbieten zu lassen, hat schon kapituliert.
Und jeder, der jetzt prinzipielle Einwände hat ("kriegt man nicht aus den Köpfen", "verprellt Millionen Wähler") soll erstmal erläutern, inwieweit das nicht auch alles auf das Verbot der NSDAP zutrifft und ob das auch falsch oder nicht zielführend ist.
zum Beitrag02.03.2025 , 08:15 Uhr
Mal sehen, wie lange es dauert, bis es zu den ersten Intrigen, Angiftereien, zu offenem Hass und schließlich zur faktischen Spaltung kommt. Es glaubt doch niemand, dass ausgerechnet diese Linke-Fraktion frei ist von Betonköpfen, Rechthabern und Ideologen.
Schon allein so eine eigentlich nebensächliche Sache (zumindest für eine Oppositionsfraktion ohne Aussicht auf Regierungsverantwortung) wie das Verhältnis zu Israel birgt enorme Sprengkraft. Der neue MdB Koçak macht nicht den Eindruck, zu irgendwelchen Abweichungen von der reinen Lehre (also seiner Meinung) bereit zu sein.
zum Beitrag28.02.2025 , 23:50 Uhr
Festtag für Putin, Wagenknecht, Weidel und Kartöffelchen
zum Beitrag28.02.2025 , 17:15 Uhr
Die NSDAP wurde auch einfach verboten. War das „arm“?
zum Beitrag28.02.2025 , 17:14 Uhr
Wer in Sachsen oder Thüringen die gesichert rechtsextreme AfD wählt, muss es sich gefallen lassen, selbst als Rechtsextremist betrachtet zu werden. Gerade WEIL man ihn und seine Wahl ernstnimmt.
Und seit wann sollte man in Deutschland Politik für Rechtsextremisten machen?
zum Beitrag28.02.2025 , 17:13 Uhr
Jeder, der ganz grundsätzlich gegen ein Verbot der AfD ist („kriegt man nicht aus den Köpfen“, „würde Millionen Wähler provozieren“, usw.) soll bitte mal erklären, inwieweit das alles nicht für das Verbot der NSDAP gilt und ob dieses Verbot nichts gebracht hat und schädlich für die Demokratie ist.
zum Beitrag28.02.2025 , 16:16 Uhr
Ich finde schon, dass die Demokratie es wert ist, mit Gewalt verteidigt zu werden.
Außerdem wollen doch gerade die Rechtsextremen immer eine knallharte Justiz und eine Polizei, die hart durchgreift.
zum Beitrag28.02.2025 , 11:36 Uhr
Niemand, der einen verbrecherischen Angriffskrieg beginnt. Ever.
So what?
Ihr unbedingtes Eintreten für die Interessen einer faschistischen Diktatur wird langsam unerträglich.
zum Beitrag28.02.2025 , 11:11 Uhr
Antisemitismus ist mitnichten einfach nur normaler Rassismus, bezogen auf Juden.
Das Besondere des Antisemitismus ist, dass Juden zwar als minderwertiger, aber auch als schlauer, hinterhältiger, und vor allem auch als mächtige, graue Eminenzen, die überall ihre Finger drin haben, charaktersiert werden.
Niemand würde zB behaupten, dass es eine schwarze Weltverschwörung gibt, dass Schwarze die Weltfinanz, Hollywood und die Außenpolitik der USA kontrollieren.
zum Beitrag28.02.2025 , 11:07 Uhr
Nein, eine Partei kann sich eben nicht einfach umbenennen. Auch das ist alles geregelt. Das Verbot gilt auch für Nachfolgeorganisationen.
Im übrigen würden erstmal auf einen Schlag alle Mandate wegfallen, von der Kommune bis zum Bundestag. Das gesamte Parteivermögen fiele an den Staat.
Ich frage mich immer, was Leute, die aus so grundsätzlichen Gründen gegen ein AfD-Verbot sind, eigentlich vom Verbot der NSDAP halten. Auch da war das Gedankengut nicht aus den Köpfen verschwunden. Und?
zum Beitrag28.02.2025 , 11:03 Uhr
Gerade wegen des Interesses an der Demokratie ist ein Verbot notwendig.
Was glauben Sie, wie viele Millionen Deutsche 1949 die NSDAP gewählt hätten, wenn sie nicht verboten gewesen wäre? Ist ihr Verbot undemokratisch?
zum Beitrag28.02.2025 , 10:59 Uhr
Und Sie glauben dem notorischen Lügner Lawrow. Nicht alles, was der Kreml sagt, glaubt er selbst.
zum Beitrag28.02.2025 , 10:54 Uhr
Was kostet es denn Russland, wenn die Ukraine der NATO beitritt?
Das einzige ist, dass Russland die Ukraine dann nicht mehr ungestraft angreifen kann.
Und das halten Sie für ein legitimes Interesse? Dass Russland in der Lage sein will, seine Nachbarn anzugreifen?
zum Beitrag28.02.2025 , 10:53 Uhr
Mit dem Beitritt Finnalnds liegt die NATO jetzt nicht mal 100 Kilometer vor Russlands zweitgrößter Stadt. Im Kriegsfall kann die NATO nun Russlkands wichtigsten Zugang zur Ostsee blockieren.
Wenn Russland keine Lust auf Krieg mit der NATO hat, dann geben Siuue also zu, dass der Krieg in der Ukraine pure imperalistische Aggression ist, oder?
Mal ehrlich, Ihre "Argumente" pro Russland sind weder durchdacht, noch fundiert.
zum Beitrag28.02.2025 , 07:45 Uhr
Der Vertrag ist faktisch obsolet. Just sayin'.
zum Beitrag28.02.2025 , 07:44 Uhr
Was hat die Ukraine Ihnen getan, dass Sie seit drei Jahren ihren Kampf gegen das faschistische Russland in einer Tour verächtlich machen?
Sie lassen kaum eine Gelegenheit aus, die Ukraine als unseres Beistandes unwürdig darzustellen. Ihre Kommentare verdichten sich zum Eindruck, dass Sie meinen, die Ukraine hätte all das Leid und die Zerstörung verdient.
zum Beitrag27.02.2025 , 17:46 Uhr
Nein, es geht eben nicht um die NATO. Sonst herrschte jetzt Krieg in Finnland.
Es ist übrigens keine Bedrohung, ein anderes Land nicht ungestraft angreifen zu können.
zum Beitrag27.02.2025 , 17:44 Uhr
Wenn die NATO so eine Bedrohung für Russland ist, warum bombardiert es nicht gerade Finnland?
zum Beitrag27.02.2025 , 17:43 Uhr
Viele Worte, um zu sagen, dass die Ukraine unseren Beistand nicht verdient habe.
Hat sie aber.
zum Beitrag26.02.2025 , 16:02 Uhr
Was würde man in Berlin antworten, wenn einen ein Touri, der Drogen kaufen will, fragt, wie er die Dealer im Görli erkennt?
Ich sage Herrn Litschko auf den Kopf zu, dass er zumindest an die Antwort denkt. Und genau die gleiche Antwort kennt eben auch die Polizei.
Und nein, das ist nicht rassistisch. Das ist vor Ort schlicht und einfach die Wahrheit.
zum Beitrag26.02.2025 , 15:47 Uhr
Ziemlich bequem, alles in zehntausend Jahren Historie aufzulösen. Damit kann man jede Schandtat relativieren, es gibt schließlich nichts Neues unter der Sonne.
zum Beitrag26.02.2025 , 13:25 Uhr
Erstens habe ich nicht gesagt, dass alle Ossis rechtsextrem sind, sondern nur die, die rechtsextrem wählen, und zweitens ist Rechtsextremismus nun mal unabweislich im Osten normalisierter.
Im Westen gibt kaum einer offen zu, AfD zu wählen, weil selbst Rechtsextreme wissen, dass das verwerflich ist. Im Osten wird Rechtsextremismus von viel zu vielen für eine ganz normale, legitime politische Einstellung gehalten.
Und was richtig krass ist: die niedrige Wahlbeteiligung bei Stichwahlen zwischen einem Kandidaten der AfD und einer anderen Partei. Den Menschen ist oft völlig egal, ob der Bürgermeister rechtsextrem ist. Die verstehen das Problem gar nicht.
zum Beitrag26.02.2025 , 11:49 Uhr
Oooh, wie abgeklärt das klingt.
Das stimmt einfach nicht. KEINE Großmacht AUSSER Russland hat in den letzten Jahren irgendwelche Gebiete eines anderen Staates annektiert.
Die letzte Großmacht, die das versucht hat, war das Deutsche Reich. Seitdem ist es nur, und nur Russland, dass wieder und wieder Krieg zur Erweiterung des eigenen Territoriums genutzt hat.
Ihr Versuch, Russlands Schuld, Russlands Kriegsgeilheit und Russlands Verbrechen mit einem unbelegten "So machen's doch alle" zu relativieren, schlägt fehl.
zum Beitrag26.02.2025 , 11:45 Uhr
de.wikipedia.org/wiki/Ironie
zum Beitrag26.02.2025 , 11:44 Uhr
Das schreckt die Wähler nicht ab; die Zeiten sind vorbei.
Die Wähler finden sowas geil. Denn sie sind Rechtsextremisten. Ja, auch die 40 Prozent der Thüringer und Sachsen. Wer als Erwachsener eine gesichert rechtsextreme Partei wählt, darf als rechtsextrem bezeichnet werden und muss das hinnehmen. Und Rechtsextreme sind immer, ohne Ausnahme, Feinde jedes Demokraten.
zum Beitrag26.02.2025 , 09:27 Uhr
Einmal mehr sieht Russland sich in seiner historischen Erfahrung bestätigt: Krieg lohnt sich. Am Ende profitiert Russland - und die eigenen Toten waren dem Kreml schon immer scheißegal.
Man füttert die Bestie auf diese Weise geradezu an. Ihr Appetit auf Krieg wird nur wachsen.
zum Beitrag26.02.2025 , 09:12 Uhr
Das hat sie nicht gesagt. Sie sagt, dass die Nazis Kommunisten waren.
Umso erstaunlicher, dass Weidel so viele Leute mit nachweisbaren Kontakten zu neokommunistischen Gruppen in der Partei duldet. Marzin Helferich hat sich ja sogar mal als "freundliches Gesicht des [Kommunismus]" bezeichnet!
zum Beitrag26.02.2025 , 07:58 Uhr
„…. Dass Helferich mit Kontakten in die Neonazi-Szene geprahlt hatte…““
Unfassbar, dass Weidel jemanden in die Fraktion lässt, der offen mit Kommunisten sympathisiert. Wir wissen ja seit dem Gespräch mit Musk, dass Nazis Kommunisten sind und die AfD als rechte Partei darum nichts mit Nazis zu tun haben kann. Warum spricht sie nicht mal ein Journalist auf diesen Widerspruch an?
zum Beitrag25.02.2025 , 12:33 Uhr
"Auf die Barrikaden!" schreien, aber Menschen keine Waffen liefern, mit denen sie sich dann von den Barrikaden gegen die Faschisten verteidigen können.
Sehen Sie den Ansatz für Kritik?
zum Beitrag25.02.2025 , 12:31 Uhr
Wie wurde denn bitte der Zweite Weltkrieg beendet, wenn nicht mit Waffen?
zum Beitrag25.02.2025 , 12:29 Uhr
Das Problem ist, dass eine sich als internationalistisch, solidarisch und antifaschistisch verstehende Partei überhaupt gespalten ist in dieser Frage.
Die Unterstützung der Ukraine sollte für jeden Linken so selbstverständlich und so bedingungslos sein, wie es die Unterstützung der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg war.
Dass es da überhaupt Dissens gibt, ist absurd.
zum Beitrag25.02.2025 , 12:27 Uhr
Aber für besonders soziale, gute, nicht zu vergessen antifaschistische, Menschen halten sich die Linken natürlich.
40 Millionen Menschen dürfen aber schon noch gern unter die Herrschaft eines faschistischen Mafiastaates gelangen - DAS ist den ach so warmherzigen, solidarischen Deutschlinken vollkommen egal.
zum Beitrag25.02.2025 , 12:25 Uhr
Wie viele Beispiele aus den letzten 30 Jahren kennen Sie denn so, wo ein Land einen unprovozierten Angriffskrieg begann und dann das illegal besetzte Land des anderen Staates behalten durfte?
Und welches Land war das jeweils?
zum Beitrag25.02.2025 , 12:22 Uhr
"Demokratie und Rechtsstaat in Ungarn sind nicht tot, sie wurden von Orbán nur neu geordnet."
zum Beitrag24.02.2025 , 20:23 Uhr
Wir müssen nicht darüber diskutieren, ob die Unterstützung bzw. Rechtfertigung eines grausamen Vernichtungskrieges unmoralisch ist oder nicht. Das ist sie, und selbstverständlich ist die Unterstützung des Opfers die einzig moralisch richtige Haltung. Das ist bei diesem Krieg so klar und eindeutig, wie es zuvor vielleicht nur beim Zweiten Weltkrieg war.
zum Beitrag24.02.2025 , 20:18 Uhr
Bestreitet immer noch irgendwer, dass Ostdeutschland eben doch ein spezielles Problem mit Rechtsextremismus bzw der Sehnsucht nach Autoritarismus hat?
Und nein, nach 35 Jahren ist dafür auch nicht mehr der Westen verantwortlich. Wer als erwachsener Mensch eine gesichert rechtsextreme Partei wählt, ist dafür ganz allein selbst verantwortlich und muss es sich auch gefallen lassen, als rechtsextrem bezeichnet zu werden. Völlig egal, ob in seinem Bundesland 40 Prozent der Wähler genauso gewählt haben.
zum Beitrag24.02.2025 , 12:02 Uhr
Wie sehr Sie alle, die sich Russland entgegenstellen, hassen müssen...alles russophobe Hysteriker, was? Nur die (Ost-)Deutschen haben den "realistischen", "klaren" Blick auf Putins Staat.
zum Beitrag24.02.2025 , 12:01 Uhr
Wer Russland unterstützt, hat kein Recht mehr, von sich zu behaupten, sich für soziale Gerechtigkeit - oder irgendeine Art von Gerechtigkeit - einzusetzen. Man kann nicht gleichzeitig dem russischen Faschismus nützlich sein und von sich behaupten, einen moralisch richtigen Standpunkt zu vertreten.
zum Beitrag24.02.2025 , 07:41 Uhr
Was kommt jetzt auf sie zu?
Kurze Antwort: nichts. Die Linke wird Opposition und wohl kaum einen Bundeskanzler Merz so vor sich hertreiben, wie die AfD es kann.
zum Beitrag24.02.2025 , 01:19 Uhr
Kommentar entfernt. Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Die Moderation
zum Beitrag23.02.2025 , 10:26 Uhr
In Deutschland finden während eines Krieges auch keine Wahlen statt.
In Großbritannien gab es wegen des Weltkrieges zehn Jahre lang keine Wahlen. War Churchill ein Diktator? War das britische Volk unfrei?
zum Beitrag23.02.2025 , 10:21 Uhr
Ja, ist es.
Wer sich mit russischer Desinformation befasst, weiß schon seit Jahren, dass es genau diese Zerstörung des Konzepts Realität ist, die der Zweck davon ist.
„Flood the zone with shit“ ist eine russische Erfindung.
zum Beitrag22.02.2025 , 16:11 Uhr
der Politik vollkommen fern. Wir sind einfache Leute. Wir können gar nicht beurteilen, was so los ist in der Welt. Wir leben nur unser bescheidenes Leben.“
Und exakt das ist das erwünschte Ergebnis der russischen Desinformation und Propaganda. Wenn die Leute nichts mehr für wahr halten, bzw glauben, die Wahrheit gar nicht erkennen zu können, werden sie nicht etwa zu kritischen Skeptikern, sondern zu apathischen Untertanen.
zum Beitrag22.02.2025 , 15:41 Uhr
Deutschland - zumindest der Westen - musste aber erstmal seine große historische Schuld eingestehen und Reue zeigen.
Aber genau das tut Russland eben nicht. Im Gegenteil, es triumphiert und berauscht sich geradezu an seinen Verbrechen in der Ukraine. Der Krieg und damit die russischen Verbrechen sind noch lange nicht vorbei.
Sie gehen gerade erst richtig los. Denn Russland wird nun selbstverständlich bald das nächste Land angreifen.
zum Beitrag22.02.2025 , 10:08 Uhr
Darum geht’s nicht.
In Frankreich zB wurde nach dem 7. Oktober vom Staat eine große, live übertragene Gedenkveranstaltung für die französischen Geiseln organisiert. Es wurde signalisiert, dass die Massaker der Hamas eben nicht nur etwas sind, was nur Israel betrifft, sondern auch Frankreich. Dass das alles eben nicht nur der „Nahostkonflikt“ ist. Das mag man für Symbolpolitik halten, aber Symbole sind für eine Gesellschaft eben auch wichtig.
zum Beitrag21.02.2025 , 21:46 Uhr
Zehntausende verschleppte ukrainische Kinder werden gerade dazu gezwungen, russisch zu sprechen und die eigene durch die russische Kultur zu ersetzen. Und Russland erkennt die Kultur und Sprache und Identität des eigenen direkten Nachbarlandes nicht an.
Wer braucht hier wohl mehr Nachhilfe in Sachen Nachbarschaft?
zum Beitrag21.02.2025 , 21:44 Uhr
Skandalös ist, dass das Russische Haus in Berlin noch aktiv sein darf. Andere Länder haben diese Orte der Spionage und Propaganda längst geschlossen.
zum Beitrag21.02.2025 , 19:59 Uhr
Umgekehrt wird ein Schuh draus: echte, konkrete Menschen werden von den Bomben des faschistischen Russlands ermordet, von seinen Soldaten vergewaltigt, gefoltert und verschleppt.
Ihr Schutz und ihre Freiheit vor der russischen Herrschaft ist wichtiger als ein abstrakter „Frieden“.
zum Beitrag21.02.2025 , 09:13 Uhr
Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill, hat den Krieg gegen die Ukraine und den ganzen Westen als "heiligen Krieg" bezeichnet. Alle russisch-orthodoxen Priester müssen für den Sieg beten. Der Patriarch selbst ist ein milliardenschwerer Oligarch und Ex-Geheimdienstler.
Was haben Sie gegen Einschränkungen von Terrororganisationen?
zum Beitrag21.02.2025 , 09:10 Uhr
Am widerlichsten sind die Ukraine-Hasser immer dann, wenn sie den Juden Selenskij, dessen Familie väterlicherseits in der Shoah fast ausgelöscht wurde, in due Nähe von Nazis rücken.
zum Beitrag21.02.2025 , 09:09 Uhr
Für die rasenden Antiamerikanist*innen vom BSW muss das jetzt ja richtig anstrengend sein. Da ist z,.B. Sevim Dagdelen seit Monaten durch Deutschland getingelt, um ihr NATO-Hass-Buch zu promoten, und auf einmal sieht man im Hinblick auf Russland und die Ukraine keinen Unterschied mehr zwischen ihr und Donald Trump.
Nein, diese Dialektik!
zum Beitrag21.02.2025 , 09:03 Uhr
Mir ist es lieber, wegen der Solidarität Deutschlands mit Israel verhasst zu sein, als dass mir Leute begeistert erzählen, dass Hitler "das mit den Juden schon richtig gemacht" habe. Das kann einem in der arabischen Welt nämlich durchaus passieren.
zum Beitrag21.02.2025 , 08:58 Uhr
Nicht ein einziges Mal wird hier erwähnt, dass die beiden kleinen Kinder Deutsche waren.
Auch sonst ringen sich deutsche Medien, selbst die BILD; höchstens dazu durch, so etwas zu schreiben wie "hatten auch die deutsche Staatsbürgerschaft". Dass Deutsche, noch dazu Kinder, Opfer des 7. Oktober waren bzw. sind, wurde gerade noch anhand von Shani Louk etwas größer thematisiert. Ansonsten: stilles Desinteresse.
Woran liegt das?
zum Beitrag21.02.2025 , 05:50 Uhr
Mit der gleichen Logik könnte Daniel Bax auch den Widerstand gegen die traditionellen Nazi-Demos zum 13. Februar in Dresden als „autoritär“ brandmarken.
So, wie Deutschland letztlich an allen Weltkriegstoten und an all der Zerstörung deutscher Städte die Schuld trug, so trägt die Hamas letztlich die Schuld an allen Toten und aller Zerstörung in Gaza. Mal davon abgesehen: wir sähe wohl Israel aus, wenn die Palästinenser die gleichen Waffen hätte? Glaubt irgendwer, dass die Palästinenser, speziell die Hamas, irgendeine rechtliche oder moralische Grenze beachten würden?
PS: Diesen Artikel am Tag der pervers inszenierten Übergabe von vier Opfern der Hamas, darunter einer deutschen Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern, sowie einem Israeli, der für Frieden und Versöhnung engagiert war, zu veröffentlichen, ist wirklich schlechtes Timing. Die Entführung der Familie Bibas und von Herrn Lipschitz beweist doch noch einmal den absoluten Vernichtungswillen der Hamas, und die Zurschaustellung der Opfer ihre grenzenlose Verkommenheit. Was sagt Frau Albanese denn dazu? Sicher irgendwas mit „Vorgeschichte“.
zum Beitrag20.02.2025 , 19:37 Uhr
Immerhin sind wir noch nicht das Land, das nach Kosovo in Europa die meisten Toten durch Schusswaffen hat. Da hat Schweden wirklich eine einzigartige Stellung - ähnlich wie bei seiner Covid-Politik, die ja mehr so „Lass die Alten sterben“ war. Zumindest wurde das so bei den Nachbarn in Norwegen und Dänemark gesehen.
zum Beitrag20.02.2025 , 16:05 Uhr
Lerne, was das Wort bedeutet.
Es bedeutet NICHT das, was du meinst. Whataboutism wäre, wenn man auf den Artikel mit etwas völlig themenfremdem reagierte und zB auf das Problem des Walfangs ablenkte.
zum Beitrag19.02.2025 , 12:28 Uhr
Ich habe es hier schon oft geschrieben:
en Aufstieg des Rechtsextremismus in Deutschland hatte ich mir immer von mehr Gegengewalt begleitet vorgestellt. Stattdessen Entspannung und Apathie allerorten.
Demos innerhalb des eigenen Biotops sind jetzt nicht gerade konkreter Widerstand, oder?
zum Beitrag19.02.2025 , 12:03 Uhr
Super Nachricht!
Aber bitte, bitte, BITTE, liebe Grüne und Co: hört endlich damit auf, Wäldern schwachsinnige, infantile Namen wie "Hambi", "Völli" usw. zu geben. Es wirkt nicht niedlich, sondern einfach nur lächerlich.
zum Beitrag19.02.2025 , 11:57 Uhr
Naja - gleichzeitig inszenieren sich aber doch Leute wie Lanz als pfiffige Politjournalisten, und die Taz sieht sich ja auch immer gern als besonders kritische, wider den Stachel löckende Zeitung.
Aber wieso will kein deutscher Journalist die Herausforderung, eine wie Wagenknecht mal so richtig in die Enge zu treiben, annehmen? Es ginge so einfach! Hat da jemand Angst, nicht mehr zur Media Night des BSW eingeladen zu werden oder was weiß ich? So wie ich den Berliner Politikjournalismus kenne, ist es so etwas. Politik-Journalisten in Deutschland gründen ihre Karriere oft auf einen Privilegierten Zugang zu einer bestimmten Partei. Man ist sozusagen in die Partei embedded. Und das mag man nicht riskieren, in dem man Politiker „bloßstellt.“
zum Beitrag19.02.2025 , 09:04 Uhr
"...Die Ostdeutschen verspürten schon wegen des Zweiten Weltkrieges „eine andere Verantwortung gegenüber dem russischen Volk“."
Gemessen an der Bevölkerungszahl, wurden im Zweiten Weltkrieg weitaus mehr Ukrainer als Russen von den Deutschen getötet.
Ich habe selbst erlebt, dass man das einigen Ostdeutschen detailliert darlegen kann - es interessiert sie nicht. Sie verspüren keine "Verantwortung gegenüber dem russischen Volk", sie verspüren Bewunderung und Ergebenheit gegenüber dem grausamen Führer Putin. Es ist purer Untertanengeist.
zum Beitrag18.02.2025 , 22:57 Uhr
Speziell deutsche Journalisten haben eine unerklärliche Beißhemmung gegenüber Politikern. Angelsächsische Journalisten betrachten es als Königsdiszlipin, Politiker auch mal so richtig in die Enge zu treiben und sie knallhart auflaufen zu lassen.
Manche Fragen an Politiker liegen, finde ich, auf der Hand, werden aber von deutschen Journos partout nicht gestellt.
Frage an Wagenknecht: Ein geheimes Papier eines kremlnahen russischen Thinktanks bezeichnet Sie als für Russland nützlichste deutsche Politikerin. Macht sie das gar nicht stutzig?
Frage an BSW/AfD: Wie sollte man auf die massenhaften Sabotageaktionen Russlands reagieren?
Russland bezeichnet uns explizit als Feind. Sie setzen sich immer wieder für Russland ein. Warum stehen Sie auf Seiten des Feindes von Deutschland?
Frage an AfD: Wie erklären Sie Elon Musk, dass er in Sachen Elektromobilität aus ihrer Sicht komplett falsch liegt?
Frage an Wagenknecht: War Polen 1939 durch seine Gegenwehr mit daran schuld, dass „das Sterben“ des Weltkrieges weiterging?
zum Beitrag18.02.2025 , 17:57 Uhr
Sie muss ja nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Sie kann auch einfach heiraten.
Frage an Weidel: würden Sie Höcke, Curio, Brandner, Kotré und Storch zu ihrer Hochzeit einladen?
zum Beitrag18.02.2025 , 17:08 Uhr
Garantiert nicht im Umland von Hamburg. Da werden die Dörfer seit vier, fünf Jahren sehr stark verdichtet und es wird massenhaft gebaut - inzwischen auch auf Dörfern, von denen man (natürlich mit dem Auto, Busse fahren kaum) mindestens eine Stunde bis zur Hamburger Innenstadt fährt.
zum Beitrag18.02.2025 , 17:06 Uhr
Gentrifizierung assoziiere ich eigentlich fast ausschließlich mit dieser Klientel. Das eher konservative bis reaktionäre Bürgertum zieht es in der Regel ja schon während des Studiums eher nach Wilmersdorf oder Charlottenburg.^
Ulkig wird's, wenn man sieht, dass die Bettler auf der Turmstraße dann ausschließlich vor dem neuen Biomarkt sitzen und nicht zehn Meter weiter vor dem türkischen Supermarkt. Die wissen eben, wo die Besserverdienenden einkaufen. Aber es wird irgendwann kaum noch türkische Supermärkte geben, stattdessen dann eben den dritten Denn's.
zum Beitrag18.02.2025 , 10:39 Uhr
Die Polizei wird dann aber eben nicht die junge Mutter mit Kleinkindern durchsuchen.
Es wird hier von Laien immer so getan, als hätte die Polizei absolut üüüüüberhaupt keine Erfahrungswerte und könne Situationen selbst nicht im geringsten beurteilen. Niemand wird wegen des Kuchenmessers verhaftet werden.
zum Beitrag18.02.2025 , 10:16 Uhr
Faszinierend, dass sich beim Thema Messerverbote plötzlich ausgerechnet einige Linke damit hervortun, das Mitführen von Waffen für ein unveräußerliches Bürgerrecht zu halten. Ich kapiere es nicht.
zum Beitrag18.02.2025 , 10:12 Uhr
"Studierende, Auszubildende oder Berufseinsteigende..."
Als gebe es keine Unterschiede zwischen Studenten, die in Deutschland statistisch gesehen immer noch mehrheitlich aus wohlhabenderen Elternhäusern stammen und die bei der Wahl des Studienortes eben nicht unbedingt dazu gezwungen sind, in Berlin oder Hamburg zu studieren, und Azubis, die mehrheitlich von vor Ort, aber meistens dazu gezwungen sind, weiter bei ihren Eltern zu wohnen, weil die ihnen meist nicht einfach einen Zuschuss zur Miete schenken können...
"Das Viertel wurde durch den Zuzug von ganz vielen Latte-Macchiato-schlürfenden Azubis gentrifiziert. Die ganzen angehenden Handwerker haben die Mieten in die Höhe getrieben" - said nobody ever.
zum Beitrag18.02.2025 , 10:07 Uhr
In Berlin ist es in Moabit richtig krass. Im Eiltempo werden alte Läden durch Biomärkte und Brunch-Cafés ersetzt, und auf den Straßen sieht man inzwischen überall diese extrem teuren Lastenfahrräder, deren Eigentümer sich natürlich auch locker das doppelte der Durchschnittsmiete leisten können. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die seit Jahrzehnten dort lebenden türkisch- und arabischstämmigen Menschen nur noch in den ganz runtergekommenen 70er-Jahre-Bauten leben.
Interessanterweise scheint diese Gentrifizierung in Berlin kaum einer auf dem Schirm zu haben.
zum Beitrag17.02.2025 , 13:32 Uhr
Nicht nur DITIB ist als vom Ausland aus gesteuerte Organisation ein Problem.
Die russisch-orthodoxe Kirche in Deutschland untersteht nach wie vor dem Patriarchat von Moskau. Deren Chef, Patriarch Kirill, hat den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie den Konflikt Russlands mit dem Westen als "Heiligen Krieg" bezeichnet. Priester und Gläubige sollen für den Sieg Russlands beten.
In anderen Ländern hat der Staat daraufhin die Kirche gezwungen, ihre organisatorischen Verbindungen nach Russland zu kappen. In Deutschland darf eine Religionsgemeinschaft, deren Chef ganz offen die Feindschaft zu Deutschland und einen "russischen Jihad" predigt, unbehelligt operieren.
zum Beitrag15.02.2025 , 05:25 Uhr
Sie haben mich nicht widerlegt.
Ist es homophob, Alice Weidel als Quotenlesbe, als Feigenblatt der AfD, zu bezeichnen?
Natürlich nicht. Deswegen hat die Taz das auch letzte Woche erst getan.
zum Beitrag14.02.2025 , 08:09 Uhr
Das ganz fundamentale Problem des BSW ist: wem das Schicksal der Ukrainer so offenkundig absolut scheißegal egal, dem nimmt man jede andere moralische Position nicht ab.
Leye will über Ungleichheit reden? Was ist schlimm an Ungleichheit, wenn es schon nicht schlimm ist, wenn 40 Millionen Menschen unter der Herrschaft des russischen Faschismus leben müssen?
zum Beitrag14.02.2025 , 07:46 Uhr
Nein, hat er nicht. Man muss im Gegenteil böswillig sein mit Absicht missverstehen, wenn man anderes behauptet.
"Hofnarr" heißt hier das, was im woken Diskurs "Token" genannt wird. Vulgo könnte man auch den Begriff "Quotenschwarzer" nutzen.
Gemeint ist, dass Menschen wie Chialo von der CDU benutzt werden, um mit dem Verweis auf sie zu leugnen, ein Problem mit Rassismus zu haben. Das ist so wie Alice Weidel, deren Homosexualität als "Beweis" herangezogen wird dafür, dass die AfD nicht rechtsextrem sein könne. Wäre es etwa homophob, Weidel als Hofnärrin (Hoflesbe, lesbisches Feigenblatt) der AfD zu bezeichnen?
zum Beitrag14.02.2025 , 03:10 Uhr
Das ist keine freie Interpretation.
Das BSW hat von Anfang an den Sieg Russlands über die Ukraine („Frieden“) propagiert, außerdem eine Wiederaufnahme der Gasimporte, und einen Stopp der Aufnahme von Migranten.
Heißt zusammengenommen: Deutschland soll dem faschistischen Russland wieder Milliarden zahlen, die ukrainischen Flüchtlinge aber abweisen.
Etwas anderes kann es doch gar nicht meinen. Was denn sonst?
zum Beitrag13.02.2025 , 15:25 Uhr
Die Serie kommt aus Dänemark und wurde nicht von der ARD produziert.
zum Beitrag13.02.2025 , 15:22 Uhr
"...der von der deutschen Polizei an der Grenze..."
Wo wäre die denn dann? Südlich der Elbe? Schleswig-Holstein wird schließlich kaum verschont bleiben, wenn Jütland untergeht.
zum Beitrag13.02.2025 , 11:14 Uhr
Dresden steht im Gegensatz zum Gedenken in so gut wie ALLEN anderen deutschen Städten aber für Larmoyanz und Aggressivität.
Mannheim, Pforzheim, Hamburg, Kassel, Würzburg, Essen...es gibt viele Städte, die mindestens so schlimm, wenn nicht viel schlimmer, zerstört wurden. Dennoch gibt es da keine Anschlussfähigkeit für Rechtsextreme.
Als die Queen in den 1950ern Hamburg besuchte, jubelten ihr die Hamburger vom Straßenrand aus begeistert zu, obwohl riesige Teile der Stadt damals wegen der Bombardierung durch die RAF immer noch Trümmerwüsten waren.
In Dresden empfing man sie 40 Jahre später mit Buh-Rufen und Hass.
NUR in Dresden haben Neonazis es vermocht, das Gedenken so stark für sich zu beanspruchen. Woanders ist das völlig undenkbar.
zum Beitrag13.02.2025 , 11:05 Uhr
"Viele Menschen sind der Meinung, dass die Einwanderung stärker reguliert werden muss. Die Kombination mit dem Thema Frieden..."
=
"Wir wollen, dass Russland die Ukraine besiegt. Die Millionen vor dem russischen Faschismus Flüchtenden werden wir dann hämisch lachend an der Grenze abweisen. Hauptsache, unsere Klientel hat es warm durch billiges Russengas!"
zum Beitrag13.02.2025 , 09:12 Uhr
Es ist eigentlich ganz einfach: niemand MUSS hier auf Arabisch demonstrieren und tatsächlich wäre es ganz konkret (!) auch unpraktisch (!) im Hinblick darauf, politisch und gesellschaftlich Gehör und (im wahrsten Sinne des Wortes!) Verständnis zu bekommen.
Also mal runter von der abstrakten Ebene kommen, bitte. Und im wahren Leben sieht's dann eben so aus, dass illegale Parolen ganz bewusst in einer Sprache skandiert werden, die eben die Mehrheit nicht versteht.
zum Beitrag12.02.2025 , 20:23 Uhr
Das ist nicht rassistisch. Das heißt nichts anderes als das, was im woken Sprachgebrauch „Token“ hieße.
Erst kürzlich erschien hier ein längerer Text, der Alice Weidel sinngemäß wegen ihrer Homosexualität als Hofnärrin der AfD, als ihr lesbisches Feigenblatt, charakterisierte.
Und so kann man es eben auch bei Chialo sehen: mit dem Verweis auf ihn kann die Union abstreiten, ein Problem mit Rassismus zu haben.
zum Beitrag12.02.2025 , 20:18 Uhr
„ Julia Klöckner twitterte ein Foto von Chialo mit dem Satz „Black is beautiful““
Cringe, wie die jungen Leute heute sagen.
zum Beitrag12.02.2025 , 19:57 Uhr
Erstens haben diese Länder das aber auch alles unterschrieben, zweitens wird ja so gerade nicht argumentiert. Es sagt doch niemand „Wir müssen den armen Österreichern unbedingt ihre Last abnehmen“. Nein, es wird ständig suggeriert, das Asylrecht beinhalte das Recht, sich das Aufnahmeland auszusuchen, und dass das so weit gehe, dass im Zweifelsfall Deutschland einfach alle aufnehmen solle, egal, wie viele andere Länder aufnehmen.
zum Beitrag12.02.2025 , 15:58 Uhr
Meine Haltung ist ungefähr diese:
Es mag ein Kriegsverbrechen gewesen sein. Aber die Deutschen sind die letzten, die sich über Kriegsverbrechen beklagen dürfen, denn hätten nicht sie, und sie allein, diesen Krieg begonnen, hätte es auch keine Kriegsverbrechen gegeben.
Letztlich waren die Deutschen/Österreicher eben an allen Toten dieses Krieges schuld.
zum Beitrag12.02.2025 , 14:53 Uhr
Das ist jetzt aber doch etwas zu schwarz-weiß gedacht, oder? Wäre es denn nicht einfach nur realistisch, wenn man so wie in der Ostukraine...und wäre das Denken in Dichotomien nicht doch einfach nicht hilfreich....
Sie verstehen?
zum Beitrag11.02.2025 , 16:10 Uhr
Ich habe nie verstanden, was daran gut sein soll.
Dann bekommt die völkische Siedlerfamilie mit ihren acht arischen Gören gleich zehn Stimmen.
zum Beitrag11.02.2025 , 16:09 Uhr
"Es wäre ein Schuss vor den Bug der anderen Parteien, sich um diese Wähler zu kümmern."
Und woher sollte man wissen, warum Protest gewählt wurde? Protest kann von links, von rechts, aufgrund extrem spezifischer Gründe, aufgrund von persönlicher Ignoranz usw. usf. erfolgen.
zum Beitrag11.02.2025 , 16:05 Uhr
Dresden vor der Bombardierung wird gerne als eine barock-kunstsinnige, lebenslustige Stadt dargestellt, die gar nichts mit dem angeblich asketischen Nationalsozialismus zu tun gehabt habe. Der Dresdner, ja der Sachse an sich, sei viel zu gemütlich und sinnenfreudig, um etwas mit den Nazis anfangen zu können. Deswegen sei die Bombardierung dann umso tragischer gewesen: dass ausgerechnet das ach so NS-ferne Elbflorenz, diese Metropole der Künste, so zerstört wurde!
Die Realität war, dass Dresden und Umgebung schon lange vor der Machtergreifung Hochburgen der NSDAP waren und dort schon lange vor der Reichspogromnacht Juden und jüdische Einrichtungen angegriffen wurden.
zum Beitrag11.02.2025 , 15:57 Uhr
Was hier gar nicht erwähnt wird: Der Mythos wurde insbesondere auch von der SED kräftig genährt. Die stilisierte Dresden zum quasi-unschuldigen Opfer bösartiger imperialistisch-kapitalistischer Angelsachsen hoch. Ich weiß nicht, ob sie immer noch existiert, aber noch 2010 hing am Eingang zum Zwinger eine DDR-Gedenktafel für die "Zerstörung der Stadt durch die angloamerikanischen Terrorbomber".
Es ist kein Zufall, dass man in anderen nahezu vernichteten Städten heute eben keine Anschlussfähigkeit des Gedenkens für Rechtsextreme vorfindet, nur in Dresden. Dabei gibt es auch andernorts Gedenken, nur wird es eben still und im Bewusstsein der eigenen Schuld der Deutschen abgehalten. Es ist ja nicht so, als würde in Würzburg nicht getrauert, und in Lübeck gedenkt man auch an jedem Palmsonntag der Bombardierung der Stadt. Auch in Hamburg ist der Feuersturm ein geläufiger Begriff.
Wer sich bei Dresden darüber ärgert, dass Rechtsextreme das Gedenken ausnutzen, sollte nie vergessen, dass die SED dafür den Boden bereitet hat.
Wie auch in anderen Zusammenhängen in Ostdeutschland, möchte man sagen...
zum Beitrag11.02.2025 , 15:12 Uhr
Heißt das, dass so gut wie alle anderen europäischen Länder Menschenrechte mit Füßen treten? Denn die sehen das anders.
zum Beitrag11.02.2025 , 09:36 Uhr
"Das Grundrecht gilt nicht mehr für Flüchtlinge, die Deutschland über einen sicheren Drittstaat erreichen"
Mir hat allerdings noch nie einer schlüssig erklären können, was daran zu beanstanden sein soll. Asyl dient nun mal ausschließlich dem Schutz vor akuter Verfolgung, und diesen Schutz bietet nun mal nicht allein Deutschland.
zum Beitrag10.02.2025 , 11:43 Uhr
„ "... warum die Berliner Polizei nicht in der Lage ist, genügend sprachkundige Beamt*innen oder Dolmetscher*innen einzusetzen,"
Warum sind die Demonstranten nicht in der Lage, ihre Parolen auf Deutsch vorzutragen? Es wird doch wohl jemanden unter ihnen geben, der beide Sprachen, Arabisch und Deutsch, spricht?
zum Beitrag10.02.2025 , 11:41 Uhr
Laut Grundgesetz ist das Demonstrationsrecht strenggenommen gerade kein Grundrecht, sondern nur eines der deutschen Staatsbürger.
zum Beitrag09.02.2025 , 23:05 Uhr
Ehrenmorde und Femizide sind keine Syonyme.
Ein Ehrenmord kann sehr wohl auch ein männliches Opfer haben, zB einen schwulen Sohn oder Bruder.
Und nein, das Wort drückt KEIN Verständnis für das Motiv des Täters aus oder macht sich einen hierzulande längst ausgestorbenen, wenn je existenten, Begriff von Familienehre zu eigen. Jeder Mensch mit einem Minimum an Sprachgefühl versteht das.
Ich plädiere dafür, die Spezifika des Ehrenmordes nicht einfach hinter dem nicht immer zutreffenden und die männlichen Opfer verschweigenden Begriff „Femizid“ zu verstecken.
zum Beitrag09.02.2025 , 22:56 Uhr
Sollen Demos nicht die politische Willensbildung und die öffentliche Meinung beeinflussen?
Wozu dann Demos auf Arabisch? Das ist nun mal keine Sprache, die hierzulande die Sprache des öffentlichen Diskurses ist.
Würde einer von uns auf die Idee kommen, zB in Frankreich bei einer Demo Parolen auf Deutsch zu rufen? Natürlich nicht, das wäre absurd.
zum Beitrag09.02.2025 , 10:08 Uhr
Viel interessanter ist eigentlich die Frage, was Sarah Bossard an einer wie Alice Weidel findet. Alice Weidel bekommt dafür, dass sie ihre kognitive Dissonanz aushält, Macht und Jubel auf Parteitagen. Aber was hat Sarah Bossard davon?
zum Beitrag06.02.2025 , 11:52 Uhr
Richtig. Und die Opfer haben wenigstens das Gefühl, dass der Täter auch gefasst werden kann. Man stelle sich vor, man entschlösse sich nach drei Tagen zur Anzeige und bekäme auf der Polizeiwache zu hören, dass die Polizei sich zwar bemühen werde, aber der Täter wegen des gerade gelöschten Bildmaterials wohl nicht zu ermitteln sein wird.
zum Beitrag06.02.2025 , 07:41 Uhr
Das krasse ist, dass es in Deutschland jede Menge solcher Fälle gibt, aber das von den Behörden und der Regierung kaum öffentlich thematisiert wird, um die Menschen nicht zu beunruhigen. Andere Länder, etwa Polen, sind da viel transparenter und klarer.
zum Beitrag06.02.2025 , 06:57 Uhr
Mein Tipp: alle verkleiden sich als Fuchs. Das wird den Storch sehr ärgern.
Siehe hier:
www.bundestag.de/m...MjYx&mod=mediathek
zum Beitrag05.02.2025 , 14:54 Uhr
Neben der längeren Speicherdauer, die mir sehr sinnvoll erscheint, sollte endlich auch der Umstand, dass zwischen Tat und Öffentlichkeitsfahndung oft Monate liegen, beseitigt werden.
Was soll so schlimm daran sein, binnen Stunden nach einer Anzeige mit Bildmaterial nach Tätern zu fahnden? Wieso müssen erst alle anderen Möglichkeiten er Polizei ausgeschöpft worden sein? Absolut niemand versteht das.
Tat - Anzeige - Öffentlichkeitsfahndung: idealerweise binnen 24 Stunden. Was soll denn bitte Schlimmes passieren, und gibt es Beispiele dafür aus Ländern, bei denen Videoüberwachung viel gängiger ist (UK z.B.)? Und sollte es einige Nachteile geben: wiegen die so schwer, dass sie die Vorteile überwiegen?
zum Beitrag05.02.2025 , 10:28 Uhr
Wenn die Frau selbstbestimmt ist, tut sie aber wirklich alles dafür, als gehirngewaschenes Missbrauchsopfer und stummes Sexspielzeug von Kanye rüberzukommen.
Im übrigen kann man auch ganz selbstbestimmt Scheiße bauen.
zum Beitrag05.02.2025 , 10:25 Uhr
Und am Wochenende stehen dann wieder die ganzen heterosexuellen Dealer vor den Toiletten. Natürlich ohne, dass das Management des Schwuz davon auch nur das geringste weiß...
zum Beitrag05.02.2025 , 09:56 Uhr
Theoretisch ist das doch der Grundgedanke von Uber und Co. Menschen, die "sowieso in die Richtung fahren", verdienen sich ein wenig durch die Mitnahme anderer dazu.
zum Beitrag05.02.2025 , 09:55 Uhr
In Jakarta gibt es das schon seit Jahrzehnten und hat nur dafür gesorgt, dass sich Straßenkinder etwas dazuverdienen, in dem sie ins Auto steigen und so mit dem Fahrer eine "Fahrgemeinschaft" bilden.
zum Beitrag05.02.2025 , 09:44 Uhr
Interessant ist, dass z.B. BILD Online das Ereignis sehr schnell wieder von der Titelstory zu "ferner liefen" herabgestuft hat. Auch die AfD verhält sich recht still.
Der einzig plausible Grund: der Täter wurde bislang nicht als Migrant / Muslim identifiziert. Ansonsten wäre natürlich die Hölle los.
zum Beitrag04.02.2025 , 14:00 Uhr
Merkwürdigerweise hört man nichts ähnliches aus Städten, deren Größe der eines Berliner Bezirks entspricht. Irgendetwas muss Berlin falsch machen, was so gut wie alle anderen hinkriegen.
Und warum ist es eigentlich so schwer, einfach die Verwaltungsstruktur von z.B. Hamburg zu übernehmen? Es gibt absolut nichts, was Berlin so grundsätzlich von HH unterscheidet, dass das, was dort funktioniert, in Berlin nicht funktionieren kann.
zum Beitrag04.02.2025 , 09:55 Uhr
"In Deutschland wird derweil immer weniger Altglas in Containern gesammelt, statt mehr"
Speziell in Berlin scheint Glas in erster Linie in Scherbenform auf dem Boden entsorgt zu werden.
zum Beitrag04.02.2025 , 09:32 Uhr
Was viele Berliner - und zwar oft gerade die Zugezogenen - nicht begreifen, ist, wie völlig egal dem Großteil von Deutschland Berlin ist.
Es ist Menschen aus Franken, Schleswig oder der Pfalz meist relativ latte, ob hier in Berlin irgendwer demonstriert. Den Politikern sowieso, denn gerade weil es eben ständig irgendwelche Demos gibt, nimmt keiner die mehr groß zur Kenntnis. Erst recht nicht, wenn sie außerhalb der Sitzungswochen des Bundestages stattfinden.
zum Beitrag04.02.2025 , 09:11 Uhr
In Spanien geht man einfach zur örtlichen Polizei, gibt den Antrag ab und dann wird der Perso vor Ort gedruckt, ausgegeben und fertig.
Hier dagegen muss man selbst dann, wenn man einen Termin ergattert hat, ewig warten, weil die Persos für 84 Millionen Menschen in einer Bundesdruckerei produziert und von dort versandt werden müssen.
Spanien hat natürlich null Probleme mit seinem System, aber natürlich denkt in Deutschland niemand daran, das deutsche System zu vereinfachen und zu rationalisieren. Im Zweifelsfall muht die heilige Kuh Datenschutz.
zum Beitrag04.02.2025 , 09:08 Uhr
Die militärische Bedrohung geht derzeit allein von einem zutiefst rechten, faschistischen Staat aus, nämlich Russland.
Und es sind gerade die deutschen Rechtsextremen, die bereit stehen, Deutschland im Falle eines Angriffes zu verraten und die auch heute schon alles tun, um in dem Krieg, den Russland BEREITS FÜHRT, dem Aggressor rhetorisch und auch sonst zu helfen. Früher konnte man sich ja immerhin drauf verlassen, dass Rechtsextreme Deutschland an keinen äußeren Feind, zumindest nicht Russland, verraten würden, aber heute ist es eben so. Sowohl von innen als auch von außen wird Deutschland wie jede andere liberale Demokratie von rechten Kräften bedroht.
Aber klar, das Problem ist "right-wing-drifting" der Taz....
zum Beitrag04.02.2025 , 09:03 Uhr
Kein einziges Mal wird Russland erwähnt. Irre!
Russland sieht sich bereits im Krieg mit uns. Es ist derzeit ein hybrider Krieg, aber ein Krieg.
Und "Kriegstüchtigkeit" heißt einfach nur, dass Deutschland in der Lage sein muss, sich in einem Krieg zu verteidigen und einen Krieg auch gewinnen zu können. Das versteht absolut jeder und wer behauptet, dass das Wort irgendwie bedeute, dass Deutschland in der Lage sein soll, einen Krieg zu beginnen, der missversteht absichtlich - oder lügt einfach.
Tut mir leid, aber ich für meinen Teil halte es für absolut richtig, dass wir alles tun, um uns und unsere Freiheiten gegen den physischen Angriff eines faschistischen Staates - Russland - verteidigen zu können.
zum Beitrag03.02.2025 , 12:11 Uhr
In der Schweiz herrscht auch das Konkordanzsystem.
zum Beitrag03.02.2025 , 08:40 Uhr
Warum eigentlich nur im ÖPNV? Warum nicht gleich auch Schwarzfahren in jedem anderen Zug? Oder im Flugzeug? Warum nicht einfach mal im Laden nicht bezahlen oder im Restaurant?
zum Beitrag03.02.2025 , 07:53 Uhr
Wie stellen Sie sich denn die kommentierung vor? Hier ist doch klar, dass es sich um ein Zitat handelt. Was wollen Sie noch?
zum Beitrag03.02.2025 , 07:44 Uhr
Die Wähler des BSW verstehen sich vielleicht als links, haben aber kein Problem mit einem rechten Kurs hinsichtlich der Migration. Deren Verständnis linker Politik ist national. Das ist übrigens kein direkter Widerspruch, in Skandinavien war linke Politik schon immer so ausgerichtet. Das deutsche Verständnis von Linkssein, nachdem dazu eine internationalistische Position gehört, ist keineswegs weltweit verbreitet.
Und was ist eigentlich je links gewesen an der faktischen Akzeptanz eines faschistoiden Regimes, das gerade einen Vernichtungskrieg gegen ein Nachbarland sowie einen Hybridkrieg gegen Deutschland und die anderen westlichen Demokratien führt?
Davon abgesehen, fischt Wagenknecht nun mehr oder weniger offen in rechtsbraunen Gewässern. Aber wen überrascht das? Die eigenen Wähler bestimmt nicht.
zum Beitrag02.02.2025 , 06:40 Uhr
Ist es denn auszuschließen?
zum Beitrag30.01.2025 , 19:12 Uhr
Darum geht es der AfD nicht, da können Sie sicher sein.
zum Beitrag30.01.2025 , 17:18 Uhr
Die NSDAP kam auch demokratisch an die Macht. Und zwar mit Hilfe der Vorgänger der CDU.
zum Beitrag30.01.2025 , 17:14 Uhr
Am Morgen hörten im Plenarsaal alle einem ukrainischen Shoah-Überlebenden zu.
Stunden später fielen sich dort russlandtreue Rechtsextreme jubelnd in die Arme und beschworen eine „neue Zeit“.
Es ist so widerwärtig.
zum Beitrag30.01.2025 , 13:12 Uhr
Kann mir irgendjemand erklären, warum das hier ein Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit sein soll, aber z.B. Zivilklauseln nicht?
Erstgemeinte Bitte.
zum Beitrag30.01.2025 , 11:00 Uhr
Wenn man sich vorstellt, dass die beiden rechten Kremlparteien AfD und BSW Herrn Schwarzman heuchlerisch Applaus spenden, wird einem übel...
zum Beitrag29.01.2025 , 18:58 Uhr
Volle Zustimmung.
zum Beitrag29.01.2025 , 18:57 Uhr
Fritz von Papen
zum Beitrag29.01.2025 , 18:16 Uhr
Gleichheit und Gleichberechtigung sowie das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit sind Werte des Grundgesetzes und sollten überhaupt nicht Gegenstand irgendwelcher Kontroversen sein. Die Flagge steht gerade dafür, dass der Staat seine Werte vertritt und die Menschen vor denen schützt, die diese Werte in Frage stellen.
Es ist nicht okay und akzeptabel, gegen die gesellschaftliche Gleichstellung von homosexuellen Menschen zu sein. Das ist keine Frage, bei der der Staat, der nun mal keineswegs wertneutral ist, sondern im Gegenteil bestimmte Werte offensiv vertritt und schützt, neutral sein sollte.
zum Beitrag29.01.2025 , 14:58 Uhr
Warum? Deren Wähler wählen die AfD trotzdem bzw. gerade deswegen.
Die Wähler dieser Partei sind, ungeachtet paternalistischer Stimmen im Diskurs, nämlich tatsächlich rechtsextrem. Zumindest müssen sie es aber hinnehmen, so eingestuft zu werden - denn es sind alles Erwachsene, deren Wahlentscheidung man ihnen zurechnen darf.
zum Beitrag29.01.2025 , 11:30 Uhr
Das wird nicht so bleiben.
Nachdem in Madrid eine rechte Regionalregierung a die Macht gekommen war, die entsprechend LGBT-feindliche Rhetorik benutzte, stieg die Zahl homophober Straftaten dort sprunghaft an.
Alles, was es braucht, damit Menschen ihre niedersten Instinkte ausleben, ist, ihnen das Gefühl zu geben, damit in Einklang mit den Vorstellungen der Mehrheit zu handeln.
zum Beitrag29.01.2025 , 09:09 Uhr
"...die moralischen und gesellschaftlichen Grundlagen der Gemeinschaft im Havelland"...
...die da wären?
Es ist wirklich erstaunlich, wie ausgerechnet in Gegenden, in denen in den letzten hundert Jahren so gut wie jedes traditionelle gemeinschaftsstiftende Element der Gesellschaft beseitigt wurde - regionaler Dialekt*, Religion, Brauchtum - etwas von Tradition oder gar Moral gefaselt wird. Welche Art von Moral vertritt denn ein - Vorsicht, Polemik - atheistischer Ostdeutscher aus dem ländlich geprägten Teil des Berliner Speckgürtels, dessen Vorstellung von Tradition sich im Besuch des Baumblütenfestes und im Böllern zu Silvester erschöpfen?
*vor hundert Jahren sprach man in Brandenburg noch größtenteils Plattdeutsch statt Berlinerisch. Weiß dort fast keiner mehr.
zum Beitrag28.01.2025 , 08:49 Uhr
Tja - der angeblich so rasende Wandel des angeblich nie stillstehenden Berlins macht auch vor Clubs nicht halt.
zum Beitrag28.01.2025 , 08:39 Uhr
Hier könnten sich die Geheimdienste doch mal nützlich machen.
Wir erinnern uns an die mutmaßlich vom Mossad präparierten explodierenden Pager der Hisbollah?
Genau...
zum Beitrag27.01.2025 , 09:01 Uhr
In Spanien, wo es einen echten, harten Lockdown von 2 Monaten gab, redet seltsamerweise überhaupt keiner mehr von den "Wunden" der Pandemie. Es scheint typisch deutsch zu sein, ständig an diese Wunden zu rühren und so die Heilung der Verletzung zu verhindern.
Shit happens. Niemand hat je behauptet, dass man im Leben von Unangenehmem verschont bleibt. Es mag für deutsche Jugendliche hart sein - aber die wahren Opfer der Pandemie sind keineswegs sie, sondern die Millionen Toten und ihre Angehörigen. Unter letzteren dürften übrigens auch so einige Jugendliche sein.
zum Beitrag27.01.2025 , 06:36 Uhr
Volle Zustimmung! Wenn in Deutschland im Hinblick auf die Pandemie von Aufarbeitung geredet wird, ist damit Rache gemeint. Es geht um Genugtuung für Maskenverweigerer, Impfleugner und andere Covidioten.
Ich kenne kein anderes Land, das ständig nach Aufarbeitung ruft. Vielleicht ist Deutschland einfach eine weinerlichere, kindischere Kultur als andere.
zum Beitrag26.01.2025 , 13:51 Uhr
Mit Kollateralschäden meinen Sie sicher die Millionen Tote und ihre Angehörigen, oder?
zum Beitrag26.01.2025 , 10:56 Uhr
Wie würde unbegrenzte Freizügigkeit und No border eigentlich in Wirklichkeit aussehen?
Die Menschen aus den wohlhabenden Ländern hätten dann auch das Recht, sich überall niederlassen. Millionen könnten sich in armen Ländern niederlassen und da die für sie günstigen Preise genießen. Ganze Länder würden so gentrifiziert und die Armen immer weiter verdrängt.
zum Beitrag26.01.2025 , 10:49 Uhr
Warum sollte man jemandem, der nichts für die Gesellschaft tut, sondern ihr mittels Straftaten schadet, auch noch den Aufenthalt im Gefängnis finanzieren? Warum sollten manche Straftaten nicht zur Folge haben, hier nicht mehr leben zu dürfen, wenn der Täter, da er eben kein Staatsbürger ist, sowieso kein unbeschränktes Recht auf Aufenthalt in Deutschland hat? Gibt es nicht eine Grenze, aber der man berechtigterweise sagen kann, dass nun eben Schluss ist und Deutschland den Betreffenden wieder der Obhut des Staates, der eigentlich für ihn zuständig ist, überstellt?
zum Beitrag25.01.2025 , 14:37 Uhr
Die Zahl für Russland wird von Historikern angezweifelt, weil die Wehrmacht nun mal das eigentliche Russland kaum je erreicht hat. Sie kam zustande, als beim Zensus nach dem Krieg mehrere Millionen Menschen fehlten. Die wurden einfach zu Kriegstoten erklärt - dass der Stalinismus ebenfalls sehr viele Menschen umbrachte, kam in den Statistiken natürlich nicht vor. Historiker wie Kowalczuk halten die russischen Zahlen daher für zweifelhaft. Wie dem auch sei: Russland ist keineswegs DAS Opfer deutscher Aggression geworden, und die Ukraine wird bis heute in dieser Hinsicht in Deutschland kaum beachtet. Man kann aus der deutschen Geschichte auch eine ganz besondere Verpflichtung, der Ukraine beizustehen, ableiten.
zum Beitrag25.01.2025 , 14:31 Uhr
Würde das BSW es wagen, am Tag vor der Wahl wieder mal eine Demo für „Frieden“ am Brandenburger Tor zu inszenieren, wenn seit Februar 2022 die Friedensbewegung regelmäßig 500 Meter weiter vor der russischen Botschaft demonstrierte und ansonsten dem BSW eine knallharte Ansage hinsichtlich Russland machte?
zum Beitrag24.01.2025 , 12:57 Uhr
Warum wird eigentlich, anders als in vielen anderen europäischen Hauptstädten, in Berlin nie vor der Botschaft der Russischen Föderation für Frieden demonstriert, jedenfalls nicht von der deutschen Friedensbewegung?
Das allein sagt doch schon alles.
zum Beitrag24.01.2025 , 12:55 Uhr
Weil den Ostdeutschen eingebläut wurde, dass die große Lehre der deutschen Geschichte „Nie wieder Krieg“ lautet, obwohl es eigentlich „Nie wieder Diktatur“ ist.
Auf dem Bebelplatz in Berlin hängt noch eine DDR-Gedenktafel und erinnert an die Bücherverbrennungen im Dritten Reich. Am Ende steht da „Nie wieder Krieg“. Als ob die Vernichtung von Büchern und die Zensur etwas mit dem Krieg zu tun hätten. Aber ein Staat, der selbst Zensur betrieb und Bücher verbot, konnte natürlich schlecht sagen, dass genau das an und für sich schon schrecklich ist und nie wieder geschehen darf.
Und „Frieden“ hieß da natürlich nie „Frieden in Freiheit“, sondern war grade das Totschlagsargument, um alle Kritik am Staat zu ersticken. Und wer als IM geworben werden sollte, wurde regelmäßig gefragt, ob er denn nicht für „den Frieden arbeiten“ wolle.
Und nun bestand die DDR-Bevölkerung tatsächlich zum großen Teil eben auch gar nicht aus besonders Freiheitsliebenden. Die große Mehrheit war mit dem „Frieden“ zufrieden und muckte nicht auf. Kowalczuk zeigt das sehr gut. Die Propaganda wirkt eben im Osten bei sehr vielen immer noch. „Frieden“ als Vorwand, um sich nur ja nicht mit Freiheit auseinanderzusetzen
zum Beitrag24.01.2025 , 12:45 Uhr
Ich verstehe das vor allem so, dass es darum geht, Deutschland aufzurütteln.
Denn es besteht nun mal die ganz reale Möglichkeit, dass wir in den nächsten Jahren angegriffen werden und uns dann im Krieg befinden. Die Gefahr war seit 1989 nie so hoch.
zum Beitrag24.01.2025 , 09:41 Uhr
Warum ist eigentlich noch kein deutscher Journalist darauf gekommen, Weidel zu fragen, was denn mit den ganzen nachgewiesenen Kontakten von Parteimitgliedern zu Neonazis sei - sind das denn nicht alles kommunistische Umtriebe? Müsste das nicht die ganze Partei massiv ideologisch erschüttern?
zum Beitrag24.01.2025 , 07:30 Uhr
Das ist hier nicht die Berliner Zeitung.
zum Beitrag23.01.2025 , 15:40 Uhr
Dass das ermordete kleine Mädchen aus Syrien stammte, erwähnt Merz natürlich nicht, geschweige denn, die AfD.
zum Beitrag23.01.2025 , 15:36 Uhr
Es wäre der syrischen Bevölkerung auch kaum zu vermitteln, dass das Land, das mit unerbittlicher Grausamkeit Städte wie Aleppo in Schutt und Asche gebombt (und dabei schön für die Vernichtung von z.B. Mariupol trainiert) hat, ungeschoren davonkommen und weiter im Land bleiben dürfte. Russland hat den Menschen in Syrien nun wirklich nichts gebracht außer Tod und Zerstörung und hat auch nichts anzubieten.
Als nächster Schritt müsste die Forderung nach Reparationen erfolgen.
zum Beitrag23.01.2025 , 12:52 Uhr
Ich meine in erster Linie Gruppen, die unter anderem unter den Kulturschaffenden, aber auch sonst unterrepräsentiert sind. Und das zum Beispiel auch wegen der berühmten feinen Unterschiede, die manchmal gar nicht so fein sind, zum Beispiel dann, wenn Fachsprache und sprachliche Codes als Distinktionsmerkmal dienen und faktisch alle, die sie nicht verstehen, ausgrenzen.
Der Gebrauch englischer Begriffe und auch von Gender-Markern ist zum Beispiel eindeutig so ein Code. Das ist nicht die gemeinsame Sprache des gemeinen Volkes (der common language of the commons).
Wollen Sie bestreiten, dass der von mir zitierte Satz elitär wirkt?
Warum wird sich denn nicht einfach bemüht, den Satz so umzuformulieren, dass ihn wirklich jeder versteht? Warum sollte irgendwer googeln müssen? Warum nicht die Schranken gleich so niedrig wie möglich halten? Schließlich will man doch von sich aus Menschen ansprechen. So wirkt es, als müssten die sich bewerben.
zum Beitrag23.01.2025 , 12:36 Uhr
Schade, dass deutsche bzw. europäische Journalisten in der Regel kaum noch Wissen über das Christentum und die Bibel haben.
Die Bischöfin bezog sich - und das werden sehr viele Amerikaner, die eben bibelfester sind, sofort verstanden haben - auf ein Gebot des Alten Testamentes:
"Die Fremden, die in eurem Land leben, sollt ihr nicht bedrängen, denn ihr wart selbst einst Fremde in Ägypten."
Daher auch Buddes Zusatz "we were all once strangers here."
Es handelt sich also nicht nur um ihre persönliche Meinung, sondern um Bibelexegese. Zumindest einem kleinen Teil der trumpverrückten Evangelikalen könnte das Stoff zum Nachdenken geben.
zum Beitrag23.01.2025 , 11:10 Uhr
Der Völkermord an den Herero und Nama ist deswegen so schwer mit der Shoah gleichzusetzen, weil es sich letztlich um ein Verbrechen handelt, dessen sich alle Kolonialmächte schuldig gemacht haben. Die Ausrottung ganzer Ethnien durch die Spanier, die Kongogreuel, die Hungersnot in Bengalen in den 1940ern usw.
Einzigartig an der Shoah ist, dass in einem Staat, der damals das höchste Bildungsniveau der Welt hatte und der nach damaligen Maßstäben absolut modern war und als aufgeklärt gelten konnte, ein Teil der Bevölkerung systematisch entrechtet und von ihren eigenen Mitbürgern ermordet wurde, und das auch nicht als Reaktion auf einen Aufstand oder dergleichen, sondern ganz kalkuliert und mit großem Aufwand und modernsten Mitteln.
zum Beitrag23.01.2025 , 11:04 Uhr
Ja, seit 1992:
reportage.wdr.de/e...-an-sinti-und-roma
zum Beitrag23.01.2025 , 08:56 Uhr
Tatsächlich sind in Berlin z.B. die Mülleimer meist viel zu klein.
Aber das Grundproblem ist die Mentalität. Vermüllung wird einfach hingenommen, zum Teil auch als "berlintypisch" verklärt, und vor allem passiert eben nie etwas. Wer seinen Dreck wegwirft, der WEISS, dass das nicht in Ordnung ist. Man braucht also keine Parkläufer, die Menschen erklären, dass es nicht schön ist, seinen Abfall auf der Wiese zurückzulassen. Das einzige, was helfen würde, wird - und das ist wirklich berlintypisch - kaum diskutiert: Repression und Strafe.
Wenn es sofort 1000 Euro kosten würde, Müll einfach auf den Boden fallen zu lassen, und 2000 Euro, dies in einer geschützten Grünanlage zu tun, und wenn man das dann einfach mal einen Sommer lang knallhart durchsetzt, dann würde sich das Problem zweifellos verringern. Es funktioniert nämlich überall dort, wo es so gehandhabt wird. Anders als alles andere, was man in Berlin bislang versucht hat.
Was immer wieder erstaunt: In Berlin sind es oft die Grünen, die harte Strafen für Vermüllung ablehnen - und in F'hain-Xberg wird sie gefeiert ("Berlin bleibt dreckig"). Müll ist nichts anderes als Umweltverschmutzung. Sind die Grünen nicht für Umweltschutz?
zum Beitrag23.01.2025 , 08:44 Uhr
Die ist allerdings viel weiter weg und hat auch keine Landverbindung zum Verbündeten Iran.
zum Beitrag23.01.2025 , 08:43 Uhr
Was heißt Schadenfreude auf russisch?
zum Beitrag23.01.2025 , 08:20 Uhr
"...dem geschichtsvergessenen Ansinnen entgegenstellt, Deutschland müsse wieder „kriegstüchtig“ werden"
Wie kann man dieses Wort nur so beharrlich absichtlich mißverstehen?
"Kriegstüchtig" heißt nicht, dass Deutschland in der Lage sein soll, einen Krieg anzufangen, sondern einfach nur, dass es in der Lage sein soll, sich in einem Krieg zu verteidigen und hoffentlich auch zu gewinnen.
Der gesamte Kontext - Russlands offenkundiger Wille, in der Lage zu sein, uns bzw. die NATO angreifen zu können und die Einlassungen deutscher Sicherheitspolitiker - lässt nur diese Interpretation zu.
Es ist geradezu bösartig, es anders zu interpretieren.
zum Beitrag22.01.2025 , 14:16 Uhr
"...Juden wurden in einem separaten Sektor bestattet"
Ich bezweifele nicht den Antisemitismus der Buren bzw. "arischen" Deutschen in Namibia, aber das ist wirklich weltweit völlig normal. Man gehe z.B. auf den Friedhof von Gibraltar, das die größte kontinuierlich existierende jüdische Gemeinde auf der Iberischen Halbinsel hat. Christen, Juden und Muslime liegen auf dem Friedhof in eigenen Sektoren.
en.wikipedia.org/w..._Jews_in_Gibraltar
"Significantly, the Jews of Gibraltar have faced almost no official anti-Semitism during their time in the city. During Gibraltar's tercentenary celebration, Jonathan Sacks, the Chief Rabbi of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and Commonwealth, was quoted as saying, "In the dark times of expulsion and inquisition, Gibraltar lit the beacon of tolerance," and that Gibraltar "is probably the community where Jews have been the most integrated.""
zum Beitrag22.01.2025 , 09:47 Uhr
Kommentare auf sozialen Medien sind öffentliche Äußerungen. Es ist absolut weltfremd und völlig unerklärlich, warum die NICHT für Ermittlungen herangezogen werden dürfen sollten.
Der Datenschutz in Deutschland geht an mancher Stelle viel zu weit. Auch in Staaten, die garantiert keine schlechte Menschenrechtsbilanz haben (Finnland oder Norwegen z.B.) schüttelt man über den deutschen Fetisch Datenschutz nur die Köpfe.
zum Beitrag22.01.2025 , 08:29 Uhr
Herrje, im Ersten Weltkrieg benannte sich die britische Familie Sachsen-Coburg-Gotha in Windsor um und der Verkauf von damals noch als "typisch deutsch" empfundenen Weihnachtsbäumen brach in Großbritannien ein.
In der UdSSR wurde die russische Kultur als die höchstentwickelte dargestellt, nach der alle anderen sich zu richten hatten. Besonders trifft das auf ursprünglich nomadische Kulturen wie die kasachische zu. Die UdSSR war wie das Zarenreich ein russisches Kolonialreich. Russen, die in andere Sowjetrepubliken zogen, mussten nie die lokalen Sprachen lernen, aber die dort lebenden Menschen Russisch. Straße, Plätze und ganze Städte wurden nach Russen benannt, die Lehrpläne in den Schulen waren russlandzentriert.
Wenn Länder in Lateinamerika, Afrika oder Asien sich dekolonialisieren, wird das unter aufgeklärten Menschen im Allgemeinen nur positiv bewertet.
Aber wenn ehemalige russische Kolonien das tun, ist das plötzlich total kontrovers?
zum Beitrag22.01.2025 , 08:23 Uhr
Und das Mitglied der "globalen extremistischen LGBT-Bewegung" Tschaikowsky erst...
zum Beitrag22.01.2025 , 08:21 Uhr
Wie viele Arbeiter*innen kennst du, die mit Begriffen wie Enabler*innen und Theater der Commons etwas anfangen können?
Nicht mal die meisten Akademiker*innen können das. Das ganze Wording kreischt geradezu "Elfenbeinturm" und karikiert die ganze Aussage.
Wer ist denn hier der Abgehobene?
zum Beitrag22.01.2025 , 08:18 Uhr
China vollzieht einen Völkermord an den muslimischen Uighuren, gehört garantiert nicht zum Westen und wird dennoch garantiert nicht angeklagt. Schon gar nicht vom BRICS-Partner Südafrika, aber auch nicht von den angeblich doch so solidarischen islamischen Staaten. Da gibt's nicht mal Boykottaufrufe.
zum Beitrag22.01.2025 , 08:13 Uhr
Mit "Äußerungen von Entscheidungsträgern" könnte man auch Russland wegen Genozid an den Ukrainern anklagen. Und systematische Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den Tätern teils selbst dokumentiert wurden, gibt es da auch. Massenhaft.
[...] Beitrag gekürzt. Bitte beachten Sie die Netiquette. Vielen Dank! Die Moderation
zum Beitrag22.01.2025 , 08:06 Uhr
Wenn nachgefragt wird, warum z.B. das BRICS-Land Südafrika nichts gegen Chinas Genozid an den Uighuren sagt, oder trotz Anspruch, Führungsmacht in Afrika zu sein, nichts gegen den Genozid im Sudan, dann ist das keineswegs Whataboutism. Denn die Tatsache, dass zahlreiche Länder, die Israel Völkermord vorwerfen, sonst aber schweigen, wirft nun mal die Frage auf, was sie denn bei Gaza motiviert, aktiv oder zumindest laut zu werden.
Es gibt nur eine plausible Antwort darauf: Es geht ihnen gar nicht um Völkermord, sondern um Israel. Und was macht Israel einzigartig ?
Genau.
zum Beitrag21.01.2025 , 17:25 Uhr
"Es ist das Gesicht eines asymetrischen Kolonialkrieges"
Tatsächlich wurden mehr Raketen von Gaza aus auf Israel abgeschossen als umgekehrt. Es war die bessere Flugabwehr Israels, die verhindert hat, dass Israel ebenso aussieht wie Gaza. Und Sie glauben ja wohl nicht, dass die Hamas irgendwie zwischen Zivilisten und Militärs unterscheidet, oder?
zum Beitrag21.01.2025 , 17:22 Uhr
Weshalb sie dann eben lieber mit China Geschäfte machen.
zum Beitrag21.01.2025 , 17:13 Uhr
Wer meint, dass das kein Hitlergruß ist, kann diese Geste ja mal vor den versammelten Kollegen im Büro ausführen.
Oder gleich auf der Straße, am besten vor einer Polizeistreife.
zum Beitrag21.01.2025 , 10:32 Uhr
Das ist aber sehr naiv.
Der sogenannte Globale Süden verkauft sich gerade im Eiltempo an China - und das schert sich einen Dreck um Umweltschutz und Menschenrechte.
Die Ausbeutung der Menschen in den Entwicklungsstaaten erfolgt in der Regel keineswegs direkt durch Europäer, sondern durch Einheimische.
zum Beitrag21.01.2025 , 09:12 Uhr
Nein, das macht es nicht okay, aber es entkräftigt Ihre Behauptung, dass Vorverurteilungen bei der Linken häufiger vorkommen als bei der Rechten.
zum Beitrag21.01.2025 , 09:11 Uhr
" „Enabler*innen eines völlig neuen Staatstheater-Modells“ zu sein: Menschen aus der Volksbühnen-Community, darunter etwa die 230 Angestellten, Nachbar:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, sollen „eingeladen sein, ihr Theater der Commons zu gestalten“."
Viel Erfolg. Das Wording klingt ja schon mal totally volksnah und ist auch für Arbeiter*innen und Migrant*innen sofort verständlich und schreckt definitely niemanden ab.
zum Beitrag21.01.2025 , 08:57 Uhr
Dass es Musk nicht um Redefreiheit geht, sieht man doch schon daran, dass er nichts dafür tut, sie in Staaten wie Saudi-Arabien oder China zu etablieren.
zum Beitrag21.01.2025 , 08:52 Uhr
Großkonzerne haben auch kein Problem damit, einfach ein paar Leute einzustellen, die sich dann in Vollzeit um die Lieferketten kümmern.
Mittlere und kleine Unternehmen dagegen können das oft nicht.
zum Beitrag20.01.2025 , 15:11 Uhr
Auf der rechten Seite des Spektrums ist es doch nicht anders.
Wir erinnern uns noch an die Umschreibung der Morde des NSU als „Dönermorde“. Was implizierte, dass es bei den Taten um irgendwelche undurchsichtigen Mafia-Beziehungen der Opfer ging…nach dem Motto „Naja, Türken…Sie wissen schon.“
zum Beitrag20.01.2025 , 13:43 Uhr
Weiterhin Geiseln gefangen zu halten, obwohl das alles nur schlimmer gemacht hat…
Und dennoch wird sich die Hamas deswegen garantiert nicht vor dem palästinensischen Volk verantworten müssen.
zum Beitrag20.01.2025 , 13:05 Uhr
Ist das so?
"Glaubt den Opfern!" ist doch immer noch Maxime, oder nicht?
Und es ist leider so, dass diese Maxime mit rechtsstaatlichen Prinzipien unvereinbar ist.
"Sei unvoreingenommen, hör aufmerksam zu und halte es für möglich, dass die Frau die Wahrheit sagt, aber bedenke auch, dass es nicht zwingend so sein muss" ist eigentlich das Optimum, was man unter Wahrung rechtsstaatlicher Grundsätze vertreten kann. Hört sich halt nicht so knackig an.
zum Beitrag20.01.2025 , 11:23 Uhr
The dark side of Prenzlauer Berg.
Die Frage ist: Was sollte das alles? Was genau bezweckten die mutmaßlichen Lügen von Shirin K.?
zum Beitrag20.01.2025 , 11:21 Uhr
Irgendwie auch extrem einseitig ist es, anderen immer, aber auch wirklich immer "Einseitigkeit" o.ä. vorzuwerfen.
Gibt es eigentlich IRGENDETWAS, was auch Sie klar und unzweifelhaft verurteilen, schlecht, oder gar ganz altmodisch böse finden?
Was treibt Sie, aber wirklich immer noch nach irgendetwas zu suchen, was den Bösen entlastet?
Die Selbstbestimmung des Individuums wurde und wird den Menschen in Gaza von der Hamas vorenthalten. Und das Individuum steht immer vor irgendwelchen Kollektivrechten. Ein Beispiel: unter den Taliban ist das afghanische Volk, als Staat, als Kollektiv, selbstbestimmt.
Auf der Ebene der echten, lebenden Menschen, vor allem der Frauen, sieht es leider ganz anders aus. Die "Selbstbestimmung des afghanischen Volkes" ist für die afghanischen Frauen einen Dreck wert.
zum Beitrag20.01.2025 , 11:13 Uhr
"Glaubt den Opfern!" ist an sich ja gut gemeint und man kann nachvollziehen, woher diese Position kommt.
Aber sie ist und bleibt leider mit bestimmten Prinzipien des Rechtsstaates unvereinbar. Die Wahrheit - und dazu gehört auch, ob ein angebliches Opfer tatsächlich eines ist - wird von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten ermittelt und nicht von Ombudsmännern und Parteiorganisationen und auch nicht von den Medien.
Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Causa Kachelmann?
zum Beitrag20.01.2025 , 10:45 Uhr
"In den Lehrbüchern steht, dass Angreifer für die Eroberung eines Territoriums mehr als dreimal so stark sein müssen wie die Verteidiger. Wir brauchen also gar nicht genauso viel Power wie Putin."
Schön, aber derzeit haben wir leider nicht mal Schutzräume, um Menschen vor aus Russland einschlagenden Raketen zu schützen.
zum Beitrag20.01.2025 , 10:34 Uhr
Es geht mir um folgendes:
die Hamas hält offenkundig all die Zerstörung und all die Toten für unwichtig. Bzw. sagt sie, deren Führer fett und sicher in Katar leben: all die Toten und die Vernichtung waren es wert, über 1000 Juden ermordet zu haben.
Mit der Hamas wird es für Gaza niemals besser werden. Gaza war schon vor dem 7. Oktober schrecklich: und zwar nicht primär wegen Israel, sondern weil Gaza von einer mörderischen islamistischen Terrorgruppe regiert wurde und wird.
zum Beitrag20.01.2025 , 10:29 Uhr
Die Leute HABEN dort gerade alles verloren, was sie am 7. Oktober hatten.
Und trotzdem feiern sie das schlimmste Pogrom an Juden seit 1945 immer noch und die Hamas-Führung deutet den Willen an, das Massaker zu wiederholen.
Im übrigen: am 7. Oktober wurden auch so viele Israelis ermordet, weil die arabischen Arbeiter in den Kibbuzim die Menschen dort an die Hamas verrieten. Das waren Menschen, die jahrelang dort gearbeitet und die Israelis kennengelernt hatten, und die dort natürlich auch Geld verdienten.
Wenn diesen Menschen schon nicht zu trauen war, wie soll Israel dann jemals irgendetwas anderes als Verrat und Lüge und Terror von Gaza erwarten? Und wieso ist es eigentlich nicht auch mal an den Palästinensern, sich zu besinnen? Wieso regiert die islamistische Hamas immer noch, nach dem sie Tod und Vernichtung auf Gaza herabgerufen hat?
Mahmoud Abbas mag korrupt sein, aber er hat vollkommen recht: an Gazas Zerstörung ist letztlich die Hamas schuld.
Und wenn die Hamas das alles jetzt als "Sieg" feiert, zeigt das, dass ihr die Zerstörung von Gaza und all die Toten scheißegal waren und sind.
zum Beitrag19.01.2025 , 20:15 Uhr
“Wir verzichten um des Klimas wegen auf Fernreisen. Es fährt nämlich kein Zug mehr zum Flughafen.”
zum Beitrag19.01.2025 , 20:13 Uhr
Stimmt, ich hatte mich vertan.
Ich würde die ICEs mittlerweile nicht mehr als Hochgeschwindigkeitszüge bezeichnen, bzw. gibt es in Deutschland doch kaum eine Strecke, auf der ICEs so schnell fahren dürfen, wie sie könnten.
ICEs waren in den 90ern oder so sicher noch sehr schnell, wenn auch damals schon langsamer als zB der Shinkansen. Aber mittlerweile sind sie, wie so vieles in Deutschland, doch nur noch Mittelmaß, insbesondere, wenn man die realen Bedingungen bei DB-Fahrten betrachtet. In Spanien fährt man inzwischen in zweieinhalb Stunden von Madrid nach Barcelona. Davon träumt man in Deutschland nicht mal, man nimmt achselzuckend hin, dass es hier nie so sein wird und man im vergleich weiter absteigt. Andere überholen uns und wir reagieren mit Apathie und geben jedes Streben danach, uns zu verbessern, auf.
zum Beitrag19.01.2025 , 20:04 Uhr
Speziell dann, wenn man eine Reise antritt, möchte man in der Regel nicht eine Stunde lang in der S-Bahn sitzen.
Die Strecke ist nicht so weit und Deutschland noch nicht so heruntergekommen, dass es nicht möglich wäre, alle zehn Minuten einen Airportexpress vom Hbf abfahren zu lassen. Woanders geht das auch.
Wobei…wahrscheinlich ist es nicht möglich, weil Land und Bahn sich nie vorstellen konnten, dass man vielleicht auch mal Weltstandard liefern muss und deswegen die technischen Voraussetzungen fehlen.
zum Beitrag19.01.2025 , 18:39 Uhr
Wenn man sieht, wie die Hamas das ganze als Triumph feiert und auch hier manche Palästinenser über einen “Sieg” jubeln, wird doch auch dem letzten klar, dass der Hamas die Zerstörung von Gaza völlig egal ist. Die Führung der Hamas bezeichnet das schlimmste Pogrom an Juden ausdrücklich als große Leistung und lässt durchblicken, dass man es gerne wiederholen will. Was für eine kranke Weltsicht.
Und nein, auch die Lebensbedingungen in Gaza vor dem 7. Oktober waren nicht so katastrophal, dass man das irgendwie nachvollziehen könnte.
zum Beitrag19.01.2025 , 14:46 Uhr
Früher kam man auch in 90 Minuten nach Breslau.
Dass das heute nicht geht, liegt allein an der deutschen Bahn und nicht an der polnischen.
zum Beitrag19.01.2025 , 14:45 Uhr
Es geht hier um den Express vom Hauptbahnhof einer Millionenstadt zum Flughafen.
In Oslo, das viel kleiner ist als Berlin, fährt alle zehn Minuten ein zwar etwas teurer, aber sehr schneller und moderner Zug vom bzw bis zum Flughafen, der ca 20 Minuten braucht. Und alle 15 bis 20 Minuten fährt ein normaler Zug, der billiger ist und auch nicht sehr viel länger benötigt. In Berlin verkehrt ein Zug, der gerne mal ausfällt oder verspätet ist, kaum Platz für Gepäck hat (wer kann denn auch ahnen, dass es Menschen gibt, die auf dem Weg zum oder vom Flughafen Koffer dabei haben?), und dessen Ansagen gern mal nur auf deutsch sind.
So richtig schlimm ist aber eigentlich der Bahnhof BER. Vor allem für Leute, die kein Deutsch verstehen. Aber wie viele davon kann’s schon geben an einem internationalen Flughafen?
zum Beitrag18.01.2025 , 23:46 Uhr
4 Mal pro Stunde fährt der Zug zum Flughafen?
Da lachen andere Städte ja drüber.
Im Übrigen ist es lustig, wenn mit dem Klimawandel argumentiert wird, wenn’s um Fahrten zum Flugzeug geht.
zum Beitrag17.01.2025 , 20:10 Uhr
Und schon wieder so ein Kommentar.
Langsam wird das hier wie bei der Welt oder der Berliner Zeitung.
zum Beitrag17.01.2025 , 09:50 Uhr
Ich verstehe speziell deutsche Journalisten einfach nicht.
Warum werden bestimmten Politikern bestimmte, für mich auf der Hand liegende Fragen einfach nicht gestellt? Warum versuchen deutsche Journalisten so selten, Politiker in die Ecke zu drängen, wie das z.B. in Großbritannien gang und gäbe und als Krone des Journalismus gilt?
Frage an Wagenknecht: "Macht es Sie gar nicht stutzig, wenn ein Geheimpapier eines russischen Thinktanks Sie als für Russland nützlichste Politikerin in Deutschland bezeichnet?"
Frage an Weidel/Chrupalla/Wagenknecht: "Was sagen Sie zu den dutzenden Sabotageakten Russlands in Europa? Was halten Sie für die richtige Reaktion auf den vereitelten Mordanschlag auf einen deutschen Manager, für den Brand bei Diehl und den Versuch, ein DHL-Flugzeug zum Absturz zu bringen? Nicht ablenken mit NordStream."
Frage an die AfD: "Sie verstehen sich sehr gut mit Elon Musk. Wird die AfD jetzt ihre Position zu Elektromobilität ändern und wenn nicht, wie würden Sie das Ihrem Freund Elon erklären?"
zum Beitrag17.01.2025 , 09:39 Uhr
Sie glauben nur immer, dass die politische Lösung vom Opfer gefunden werden muss. Und Sie ignorieren Tatsachen: dass nämlich sowohl Hamas als auch Russland explizit, konstant und in Wort und Tat die Vernichtung des Opfers anstreben. Und dann kritisieren Sie aber nie das, sondern werfen dem Opfer "schwarz-Weiß-Denken" und "Denken in Dichotomien" vor, wenn es auch nur anspricht, dass es gerade die Gegenseite ist, die so denkt und handelt. "Verhandlungsbereitschaft" heißt für Sie, gar keine roten Linien zu haben und im Zweifelsfall einfach zu kapitulieren. Eine Kapitulation ist für Sie eine akzeptable politische Lösung, einfach, weil sie eine politische Lösung ist.
zum Beitrag17.01.2025 , 09:18 Uhr
Maik und Alice stehen hier für Menschen mit rechtsextremer Gesinnung. Und die haben tatsächlich kein Recht darauf, dass ihre Ansichten in deutschen Parlamenten vertreten werden.
Seit 1949. Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
zum Beitrag16.01.2025 , 20:06 Uhr
Die Führung der Hamas hat sich ja heute schon geäußert: der 7. Oktober war super, ein riesiger Sieg für die Palästinenser, sie können stolz auf die Täter sein.
In anderen Worten: die Hamas findet, dass sich all die Toten, die ganze Zerstörung und das Leiden total gelohnt haben.
Da fragt man sich doch, wofür bzw wogegen eigentlich in den letzten 15 Monaten so viel demonstriert wurde. Die Hamas-Führung in Katar jedenfalls scheint ja zu meinen, dass alles super gelaufen ist.
zum Beitrag16.01.2025 , 20:03 Uhr
Laut Führung der Hamas in Katar war der 7. Oktober ein riesiger Triumph.
Wohlgemerkt, das sagt sie jetzt.
Also hat sich aus ihrer Sicht die ganze Zerstörung gelohnt. All die Toten in Gaza waren es offenbar wert.
Und das bringt die Menschen dort überhaupt nicht zum Nachdenken über ihre Führer?
zum Beitrag16.01.2025 , 19:41 Uhr
Ach kommen Sie, bei Russland schauen Sie doch auch lieber auf die „Vorgeschichte“ als auf das Völkerrecht.
zum Beitrag