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09.10.2026 , 11:02 Uhr
Wieso lief es dann früher so viel besser, als die Bahn noch keine AG war und viele Mitarbeiter verbeamtet waren?
zum Beitrag09.10.2026 , 09:51 Uhr
Am 7. Oktober ist es völlig in Ordnung, einseitig der Opfer des 7. Oktober zu gedenken.
zum Beitrag09.10.2026 , 06:00 Uhr
Was haben die Leute, die am 7. Oktober getanzt, gejubelt und Süßigkeiten verteilt haben, eigentlich gedacht, was Israels Reaktion auf das schlimmste Pogrom an Juden seit der Shoah sein würde?
Ernstgemeinte Frage. Hat die Hamas, haben die Menschen in Gaza und ihre Unterstützer im Ausland gedacht, dass Israel … ja, was? Sich auflöst? Aufgibt? Unter der Regierung Netanyahu?
Wie gesagt: ernstgemeinte Frage.
zum Beitrag09.10.2026 , 05:48 Uhr
Ungeachtet die rechtlichen Feinheiten: ich kenne jemanden, der bei der DB arbeitet. Dessen Berichten zufolge vereint der Konzern die schlimmsten Aspekte einer deutschen Behörde mit den schlimmsten Aspekten eines profitorientierten Unternehmens.
Erinnern Sie sich noch daran, dass die DB noch vor ca zehn Jahren Disketten nutzte?
So ungefähr ist das immer noch.
zum Beitrag08.10.2026 , 16:49 Uhr
Dieser RE ist nicht nur am Wochenende brechend voll und kommt auch nicht nur dann zu spät. Und nun stellen Sie sich mal vor, Sie seien Pendler und müssten den Zug jeden Tag zwei Mal nutzen.
zum Beitrag08.10.2026 , 15:28 Uhr
Wie gesagt: mein Punkt ist, dass in Deutschland gar nicht mehr versucht wird, etwas ganz Neues, besseres zu schaffen. So ein großes Projekt wird nicht mal mehr angedacht.
zum Beitrag08.10.2026 , 14:39 Uhr
Sollte es einen Aufruhr geben, wäre das ein Argument FÜR ein Verbot.
Ein Verbot beinhaltet übrigens auch das Verbot von Neugründungen.
zum Beitrag08.10.2026 , 10:25 Uhr
Ich plane, in naher Zukunft in die Nähe der Eltern zu ziehen und dann mehrfach die Woche zur Arbeit zu pendeln. Theoretisch ließe sich das mittels der steuerlich absetzbaren BahnCard 100 und in akzeptabler Zeit mit der Bahn bewerkstelligen.
Praktisch werde ich mir ein Auto zulegen müssen, in dem ich dann länger unterwegs bin als mit der Bahn. Aber bei massenhaft ausfallenden (nicht nur verspäteten!) Zügen geht es einfach nicht anders.
zum Beitrag08.10.2026 , 10:19 Uhr
Sehen Sie, das meine ich: In Deutschland geht nichts mehr, auch keine objektive Verbesserung.
zum Beitrag08.10.2026 , 10:17 Uhr
Mit der Begründung könnte man dann auch gleich wieder Postkutschen einführen.
Es gibt Gründe, warum Menschen ihre Zeit planen möchten.
zum Beitrag08.10.2026 , 08:43 Uhr
Wenn zwei Mörder auf ein Opfer einstechen, kann sich auch keiner von ihnen damit rausreden, dass das Opfer auch allein durch die Stiche des anderen getötet worden wäre.
zum Beitrag08.10.2026 , 08:42 Uhr
Warum sollte man eine Partei, die ganz offen einen Rechtsextremisten wählt und zwei Tage später einen gemeinsamen Antrag mit einer rechtsextremistischen Partei stellt, denn bitte nicht verachten?
zum Beitrag08.10.2026 , 08:38 Uhr
Das Problem kenne ich. Ich würde ja gerne mal mit dem Zug von Norddeutschland nach Südfrankreich oder Spanien fahren. Aber wenn ich nach mehreren Stunden Fahrt in der DB in Mannheim nur sechs Minuten Umstiegzeit habe, weiß ich, dass ich mir gleich in Mannheim ein Hotelzimmer buchen muss….
zum Beitrag08.10.2026 , 08:35 Uhr
Sicherlich ist das Netz der “normalen” Bahn in Spanien deutlich schlechter, aber immerhin gibt es in Spanien auch ein sehr dichtes Netz von Überlandbussen. Mal davon abgesehen, dass die Bevölkerungsdichte in einigen Regionen der von Lappland entspricht. Wenn man aber zB von Madrid nach Málaga will, dann ist der AVE oder Iryo günstiger und schneller als das Flugzeug. In Deutschland ist das Flugzeug zwischen Berlin und Köln zwar auch teurer als mit der Bahn, und natürlich muss man auch hier noch die Zeiten für die Reisen zum und vom Flughafen, für Checkin usw zur Flugzeit addieren, aber dafür kann man wenigstens halbwegs sicher sein, rechtzeitig zu einem Termin in der anderen Stadt zu sein.
Davon abgesehen, sind die wirklichen Leidtragenden der zuverlässigen Unzuverlässigkeit der DB ja nicht irgendwelche Touristen, sondern Pendler. Derzeit verzweifeln zB sehr viele Menschen aus Schwerin, die in Hamburg arbeiten, daran, dass sie nie wissen, ob sie nicht mal wieder vier oder mehr Stunden in einem brechend vollen RegionalExpress verbringen und/oder zwei Stunden auf dem Bahnsteig warten müssen. Das schadet außerdem nicht nur deren Privatleben, sondern auch ihren Arbeitgebern.
zum Beitrag07.10.2026 , 20:03 Uhr
Ja, das stimmt. Aber wie gesagt: es geht mir darum, dass man in Deutschland eben gar nicht erst versucht, so etwas wie das AVE-Netz auf die Beine zu stellen. Warum eigentlich nicht? Natürlich würde das sehr teuer. Aber ein Hochgeschwindigkeitsnetz parallel zu den alten Schienen, auf dem nur ICEs fahren, die eben nicht aus politischen Gründen in jedem Provinzbahnhof halten und einen wie in Spanien in unter drei Stunden über 600 Kilometer weit bringen…warum WILL das hierzulande nicht mal irgendwer?
zum Beitrag07.10.2026 , 20:00 Uhr
Der AVE ist bei früher Buchung weitaus billiger als ein ICE ohne BahnCard. Und nur, weil es verbesserungsfähig ist, ist das spanische Netz nicht doch viel besser als das deutsche.
zum Beitrag07.10.2026 , 13:08 Uhr
Abgesehen davon, passt auf Leute wie Tillschneider mit ihrer Kriecherei vor dem Land, dass Deutschland am meisten bedroht, auch das Wort Landesverräter, zumindest im moralischen Sinne.
Und nicht mal das scheint die CDU groß anzufechten. Warum wirft man nicht Leute, die einen Diener Russlands wählen, raus?
zum Beitrag07.10.2026 , 13:03 Uhr
Noch krasser ist, dass die CDU im Landtag (wer sonst???) zwei Rechtsextremisten und Landesverräter gewählt, aber einem Sozialdemokraten die Stimme verweigert hat.
Noch deutlicher kann man doch als CDUler gar nicht mehr machen, wie weit rechts man steht. Warum treten diese Verräter an der Demokratie eigentlich nicht gleich in die AfD ein?
zum Beitrag07.10.2026 , 12:59 Uhr
Häufig sind die Orte, die keine Karte nehmen, auch die, die nie einen Kassenbon geben.
Looking at you, Spätis of Berlin.
zum Beitrag07.10.2026 , 12:03 Uhr
Die DB ist tatsächlich ein Abbild Deutschlands.
1) Wenn etwas verbessert werden soll, dann wird es hinterher schlechter. Beispiel die Strecke Berlin - Hamburg. Seit der monatelangen, extrem nervigen und teuren "Verbesserung" der Strecke fallen SEHR viel mehr Züge aus und es gibt SEHR viel schlimmere Verspätungen. Oft, weil Personal nicht rechtzeitig in Hamburg eingetroffen ist oder, weil sich ein Zug, der erst von Innsbruck nach Berlin fahren mus, sich selbstverständlich verspätet. Bei der DB weiß man natürlich spätestens seit dem zehnten wegen "zu spät eintreffendem Personal" am zweitgeschäftigsten Bahnhof Europas (Hamburg) ausgefallenen ICE, dass das Konzept, das Personal erst anfahren zu lassen, nicht funktioniert. Getan wird dennoch NICHTS.
2) Man sieht an anderen Ländern, was super läuft, macht aber nicht mal den Versuch oder äußert auch nur die Idee, es ihnen gleichzutun. Beispiel: Spaniens großartiges eigenes Zugnetz für Hochgeschwindigkeitszüge. In Deutschland denkt man nicht einmal darüber nach, ob man selbst ähnliches schaffen könnte. Man sieht, dass andere besser sind, versucht es aber gar nicht erst.
Wenn das nicht exemplarisch für das ganze Land steht...
zum Beitrag06.10.2026 , 19:21 Uhr
Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich Sahra Wagenknecht verachte.
zum Beitrag06.10.2026 , 15:57 Uhr
Entscheidend ist, dass aufgrund der zugeschriebenen Überlegenheit und globalen Verschwörung Juden selbst dann zur tödlichen Gefahr hochstilisiert wurden, wenn sie eine winzige Minderheit waren.
zum Beitrag06.10.2026 , 14:21 Uhr
Ja, das stimmt alles, aber natürlich wird die Regierung jetzt alles tun, um das Thema Ceuta bis zu den Wahlen zu erledigen, und zwar publikumswirksam.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:52 Uhr
Ja. Ebenso in Myanmar.
Was aber auch nichts daran ändert, dass der Islam in Indien primär infolge von Eroberungen etabliert wurde und zeitweilig, etwa unter Kaiser Aurangzeb, ausgesprochen radikal und intolerant sein konnte.
Es ist immer wieder erstaunlich, dass im westlichen Diskurs als ausgemacht gilt, dass das Christentum irgendwie immer durch Gewalt und Zwangsmission verbreitet wurde, der Islam sich aber in Afrika und Asien "ausgebreitet hat", so, als hätte es da nie irgendwelchen Zwang gegeben und als sei alles ganz ungeplant und organisch verlaufen.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:42 Uhr
Nichts daran ist sympathisch.
Und bislang wurde doch gar nicht versucht, die Demokratie zu retten. Das effektivste Mittel dafür wäre nämlich ein Verbot der rechtsextremistischen, landesverräterischen Partei AfD.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:41 Uhr
Dass die AfD-Leute samt und sonders verachtenswert sind, muss man nicht weiter ausführen.
Aber genauso verachtenswert ist Sahras Truppe. Steigbügelhalter von Rechtsextremisten, vereint mit der AfD im Hass auf Deutschland und der Stiefelleckerei gegenüber Russland. Zutiefst widerwärtig.
zum Beitrag06.10.2026 , 12:13 Uhr
Doch, das stimmt so und liegt selbst bei oberflächlicher Betrachtung auf der Hand.
„Antimuslimischer Rassismus“ dagegen existiert so nicht, ansonsten müssten ja konvertierte Deutsche ab ihrer Konversion zum Islam urplötzlich Opfer von Rassismus werden können, was natürlich absurd ist. Ein Pierre Vogel wird vielleicht Opfer von Diskriminierung aufgrund der Religion, aber nicht Opfer von Rassismus. Und ein schwarzer Muslim würde wohl auch dann Opfer von Rassismus, wenn er Christ wäre.
zum Beitrag06.10.2026 , 07:49 Uhr
Den Zynismus sehe ich bei denen, die verkünden, es gäbe an Deutschland nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die für Freiheit und Rechte gelitten haben und noch leiden.
zum Beitrag06.10.2026 , 07:46 Uhr
Ich hasse die Bundeswehr nicht, halte eine allgemeine Wehrpflicht für sinnvoll und wurde dennoch angebrüllt.
Dass in aller Regel doch etwas bequemer war, Zivildienst zu leisten, als Wehrdienst, ist doch wohl kaum zu bestreiten.
zum Beitrag06.10.2026 , 07:32 Uhr
Den Juden wurde und wird von Antisemiten unterstellt, sie kontrollierten
- das weltweite Finanzsystem - die Medien - die moderne Kunst - Hollywood - die Medizin - die Physik (Relativitätstheorie als “jüdische Physik”) - die USA - etc pp.
Natürlich werden Juden im Antisemitismus abgewertet. Aber diese Abwertung erfolgt über die Unterstellung, die Juden seien besonders intelligent, verschlagen, listig, gut darin, die Dinge zu kontrollieren. Alles, was in der Welt schiefgeht, kann in diesem Weltbild den Juden angelastet werden. Die Abwertung erfolgt über die Unterstellung einer Art Überlegenheit.
Es gibt schlicht nichts Ähnliches bezüglich anderer Gruppen. Wenn, dann weisen ähnlich wirkende Narrative - wie das vom alles kontrollierenden US-Dollarimperialisten - deutliche Parallelen zum Narrativ der jüdischen Weltverschwörung auf, nicht umgekehrt.
zum Beitrag05.10.2026 , 17:41 Uhr
Antisemitismus ist nicht einfach nur Rassismus.
Rassismus geht davon aus, dass Angehörige anderer „Rassen“ Minderwertige seien.
Der klassische Antisemitismus unterstellt den Juden aber ganz im Gegenteil, besonders intelligent zu sein und hinter den Kulissen das Weltgeschehen zu kontrollieren. Juden sind für den Antisemiten gerade deswegen gefährlich, weil sie allen anderen überlegen sind.
Kein Rassist glaubt dagegen, es gäbe eine „schwarze Weltverschwörung“ oder irgendwelche „Protokolle der Weisen von Peking“ oder so etwas.
zum Beitrag05.10.2026 , 17:36 Uhr
„ Das der Islam sich mit dem Schwert verbreitete geht übrigens auf die christliche Geschichtsschreibung zurück und ist eine Legende.“
Das sieht man im Iran und in Indien etwas anders.
zum Beitrag05.10.2026 , 16:31 Uhr
Und gleich nach der Ankündigung von Neuwahlen werden die Migrantenlagerplätze in Ceuta geräumt.
Was der Artikel nämlich auslässt: in Spanien wurde dieser Tage nicht nur gegen zu hohe Mieten demonstriert, sondern es gingen auch Hunderttausende im ganzen Land „für Ceuta“, d.h. gegen die Regierung und mit Unterstützung von Rechtsextremisten, auf die Straße.
zum Beitrag04.10.2026 , 12:37 Uhr
Dafür durften sie zu Hause wohnen und mussten sich nicht von irgendwem täglich anbrüllen lassen.
zum Beitrag04.10.2026 , 12:35 Uhr
Selbst wenn, was ich bestreite: der Begriff ist nicht so schlimm, wie das, was er bezeichnet.
Halten Sie es für schlimmer, den Begriff zu benutzen, anstatt die organisierte Kriminalität zu bekämpfen? Sind diese millionenschweren Organisationen irgendwie anders als jede andere Mafia, nur, weil sie migrantisch sind?
zum Beitrag03.10.2026 , 20:34 Uhr
Die Linke in Berlin, allen voran Koçak, diffamiert den Begriff „Clankriminalität“, will die Zahl der Polizisten reduzieren und die Razzien, mit denen die Clans auf Trab gehalten werden, beenden. Denn da diese Clans migrantisch sind, ist es „rassistisch“, diese millionenschweren Mafias zu bekämpfen.
Das alles werden Sie bei keiner anderen Partei finden.
Ergo nutzt keine Partei der organisierten Kriminalität so wie die Linke in Berlin.
Problem verstanden?
zum Beitrag03.10.2026 , 20:06 Uhr
Wer hat denn hier was verbockt?
Wir werden vom faschistischen Russland bedroht. Krieg ist nicht mehr unwahrscheinlich. Und keiner von uns wollte das so. Aber Russland sieht sich bereits als im Krieg mit uns, und es will diesen Krieg auch.
zum Beitrag03.10.2026 , 20:02 Uhr
Man sollte den ganzen Quatsch lassen und schlicht und einfach wieder die Wehrpflicht aktivieren, und zwar für alle, Mann und Frau. Im Krieg ist es nie schlecht, Reservisten zu haben, und sei es nur für die Zivilverteidigung.
zum Beitrag03.10.2026 , 13:04 Uhr
Das Problem Kocaks ist, dass er mehrfach im Bundestag schon den Begriff “Clankriminalität” skandalisiert und diffamiert hat, und den Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Berlin für schlimmer als die organisierte Kriminalität selbst. Obwohl diese millionenschweren, anhand patriarchaler Familienstrukturen organisierten Mafias nun alles sind, was man als Linker nur verabscheuen kann. Und wären diese Clans nicht migrantisch, wäre das auch für die Berliner Linke völlig zweifellos ganz selbstverständlich.
Der Punkt ist: die Clans freuen sich nicht grundlos über den Sieg der Linken. Ein Senat, der die Polizei reduziert, die Zahl der Razzien verringert, den Begriff Clankriminalität tabuisiert und so tut, als sei es schlimmer (da “rassistisch”), die Remmos, Abu-Chakers und Co offensiv zu bekämpfen, als sie weiter ihre Verbrechen begehen zu lassen, ist den Clans schlicht und einfach nützlich. Die Linke ist für die OK gut für’s Geschäft.
Und das muss eigentlich doch auch mal in der Linken irgendjemand einsehen und gegensteuern.
zum Beitrag03.10.2026 , 12:56 Uhr
Die Rentner in Butscha und Irpin haben auch keinen Widerstand geleistet.
Dieses Deutschland mag ja nicht ideal sein, aber es ist tausendmal besser als eine russische Besatzung.
zum Beitrag01.10.2026 , 13:27 Uhr
Interessanterweise werden die Millionen, die die DDR vor 1989 verließen, nie in die Ossi-Wessi-Debatte einbezogen. Als Ossi gilt man irgendwie immer nur, wenn man die DDR nie verlassen hat oder in Ostdeutschland nach der Wende geboren ist. Ist jemand 1988 mit 45 in den Westen gegangen, ist er kein Ossi und wird nicht berücksichtigt.
zum Beitrag01.10.2026 , 08:39 Uhr
Ich verstehe Sie zwar, meine aber, dass die Energie, die in die Empörung über diesen läppischen Strandkorb gesteckt wird, fehlinvestiert wird.
zum Beitrag01.10.2026 , 04:33 Uhr
Tja, dann ist das eben so. Historisches Pech jener, die blieben.
Gemeinerweise könnte man sagen: für die, die aktiv diesen Staat DDR unterstützten, ist es gewissermaßen ja auch eine gerechte Strafe.
zum Beitrag30.09.2026 , 17:39 Uhr
Warum dann nicht gleich alles so ändern, dass alle gleich viel erben? Wieso sollten Westdeutsche, die nicht oder nur wenig erben (ja, die gibt es!), schlechter behandelt werden als Ossis?
zum Beitrag30.09.2026 , 13:18 Uhr
Wo hat denn Amthor oder überhaupt irgendwer aus der CDU mal was gegen Pausen bei der Arbeit gesagt?
Das ist doch nicht wie bei Spahn, der gegen Leihmutterschaft stimmte, als die Leihmutter seines Kindes schon im vierten Monat war.
zum Beitrag29.09.2026 , 21:56 Uhr
Man kann’s auch so sehen: der kommt außer mal kurz im Büro nicht dazu, sich zu entspannen.
Nicht, dass ich Amthor besonders gut fände, aber in jeder Menge Büros gibt es irgendwelche bequemeren Sitzgelegenheiten. Manchmal gibt es sogar - shocking! - Kuchen!
Wer das abgehoben oder dekadent findet, der soll bitte seine Arbeit nur noch auf harten Stühlen in einem kahlen Büro verrichten. Heuchelei ist das.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:54 Uhr
Das mit dem Strandkorb ist nun wirklich komplett lächerlich und für jeden, der das mit echter Empörung kritisiert, peinlich. Wenn das "abgehoben" sein soll...
Das mit der Krankmeldung Spahns ist natürlich nichts weiter als eine Fehlkalkulation seinerseits gewesen. Normalerweise würde so etwas gar keiner Erwähnung im Ausschuss oder der Fraktion wert sein. Dass es überhaupt an die Öffentlichkeit kam, ist vermutlich CDU-Fraktionskollegen zu verdanken, die hier eine Chance sahen, Spahn abzusägen oder zumindest zurechtzustutzen. Er hatte sich da wohl verschätzt und nicht erkannt, wie viele ihm schaden wollen.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:39 Uhr
Sp richtig albern ist immer der Vergleich mit Zohran Mamdani.
Mamdani ist Bürgermeister der größten Stadt der USA und einer der bedeutendsten Weltstädte der Geschichte, mit sagenhaften Steuereinnahmen.
Nichts davon trifft auf Berlin zu.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:38 Uhr
In Berlin wird ja gerade nichts gestaltet.
Alles, was man hier neu macht, wird binnen 24 Stunden von Grafitti versaut oder stellt sich als lahmer Abklatsch andernorts längst existierender Dinge heraus. In Berlin ist z.B. nicht mal die Architektur irgendwie spannend.
zum Beitrag29.09.2026 , 11:36 Uhr
Das Problem ist, dass der Berliner Linke, erzkonservativ, wie er ist, es genau so haben will.
Berlin reitet seit nunmehr fast 40 Jahren auf em Mythos der 90er herum, ohne jemals etwas neues gefunden zu haben. Die Stadt ist wie ein 50jähriger in Teenie-Klamotten: er hält sich für cool, alle anderen sehen einen peinlichen Typen, der in seiner Entwicklung steckengeblieben ist.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:49 Uhr
Die Maximalforderungen Russlands sind ALLE absolut illegal und nicht im geringsten vom Völkerrecht gedeckt.
Die "Maximalforderungen" der Ukraine sind nichts weiter als der völkerrechtliche Normalzustand.
zum Beitrag29.09.2026 , 08:47 Uhr
Natürlich nicht, denn diese Leute meinen mit "verhandeln", dass man vor Russland kuscht und ihm die Ukraine überlässt.
Alles andere "reizt den russischen Bären" oder was auch immer die russophilen Diktaturliebchen als Ausflüchte für Russlands Aggression erfinden.
zum Beitrag28.09.2026 , 16:51 Uhr
Die sehnen sich doch nach einem Sieg Russlands über die Ukraione. Und bei diversen AfDlern, speziell im Osten, habe ich den Einbdruck, dass sie den Angriff auf Deutschland kaum erwarten können.
Wir alle wissen doch genau, aus welcher Partei die Verräter und Kollaborateure in so einem Fall kämen.
zum Beitrag28.09.2026 , 16:45 Uhr
Was Sie und viel zu viele weitere Deutsche einfach partout nicht kapieren wollen:
Russland WILL Krieg.
Russland sehnt sich nicht irgenwie insgeheim "auch nur nach Frieden" und wartet nicht nur auf ein gesichtswahrendes Angebot des Westens oder so etwas.
Nein, dieses Russland bzw. seine durch und durch bösartige Führung WILL diesen Krieg.
zum Beitrag28.09.2026 , 14:19 Uhr
Ich bin nicht anti-deutsch, links, und halte trotzdem nichts von den antisemitischen Tendenzen sowie einer verdächtig stark auf Israel beschränkten Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Teilen der Linken.
zum Beitrag28.09.2026 , 08:23 Uhr
Was ist das größere Problem? Die Clankriminalität oder der Umgang mit ihr? Was schadet uns als Gesellschaft mehr?
zum Beitrag28.09.2026 , 08:20 Uhr
Wenn man organisierte Kriminalität als milliardenschwere Industrie betrachtet, ergibt es aber schon Sinn.
Aus unternehmerischer Sicht ist es immer vorteilhaft, wenn eine Partei gewinnt, die erklärtermaßen der eigenen Branche weniger Beschränkungen auferlegen will.
zum Beitrag28.09.2026 , 08:15 Uhr
Bei Russland setzt die Linke aber doch auch nicht auf „Anti-Russkij-Mir-ismus“. Überhaupt vermisst man bei der die starke öffentliche Solidarität mit der Ukraine.
zum Beitrag28.09.2026 , 08:10 Uhr
Das grundlegende Problem Berlins ist, dass das Personal ALLER Parteien dort mit nur wenigen Ausnahmen ziemlich unfähig ist. Jede Stadt mit fünfzehntausend Einwohnern wird von professionelleren Politikern geführt als ein Berliner Bezirk.
Und dass ausgerechnet die Linke das „Müllchaos beenden“ wird, wie von ihr plakatiert (nachdem sie im März nach Haustürgesprächen völlig überrascht war, dass die Vermüllung nach den Mieten tatsächlich als größtes Problem der Stadt wahrgenommen wird), glaubt doch nicht mal der Wohlmeinendste.
zum Beitrag25.09.2026 , 19:00 Uhr
Da Issa Remmo frei herumläuft, ist es so einfach ja nun auch wieder nicht.
Aber dass Dutzende Remmos wegen insgesamt hunderter Straftaten verurteilt wurden, das ist einfach so. Nehmen Sie diese Tatsache einfach mal hin.
zum Beitrag25.09.2026 , 10:48 Uhr
Richtig. Am politischen Willen der CDU, das Problem Clankriminalität zu bekämpen, besteht nun wirklich kein Zweifel.
Bei Kocak und in Teilen der Berliner Linken ist schon der Begriff Clankriminalität "rassistisch" und tabu. Darüber freut sich die OK.
zum Beitrag25.09.2026 , 08:46 Uhr
Nun hat gerade Kocak im Plenum des Bundestages schon öfter gegen den Begriff Clankriminalität gewettert und behauptet, dies stigmatisiere seine "Nachbarn in Neukölln."
Eine Tabuisierung der Thematisierung des Problems der entlang von Großfamilienstrukturen organisierten Kriminalität ist natürlich im Interesse dieser Verbrecherbanden. Noch viel mehr natürlich die von der Linken angekündigte Reduzierung der Polizei und vor allem auch der Zahl der Razzien in einschlägigen Lokalen. Schließlich ist das aus Sicht von Kocak und Co alles nur Rassismus und irgendwie - so die Suggestion - ist so ein bißchen Mafia ja auch Neuköllner Lokalkolorit. Ein Sieg der Linken ist aus "unternehmerischer" Sicht dieser Leute also ganz objektiv vorteilhaft.
Das ist nicht anders, als freue sich die Ölindustrie über den Wahlsieg einer Partei, die den Klimawandel leugnet.
zum Beitrag24.09.2026 , 12:07 Uhr
Es geht darum, dass Staaten nicht einfach nur irgendwelche ephemeren Gebilde sind und die Staatsbürgerschaft etwas bedeutet.
Klar - wenn Ausländer im Gegenzug für's Wahlrecht genau wie Deutsche z.B. im Verteidigungsfall für die Verteidigung herangezogen werden dürfen, sie ggf. Wehrdienst leisten usw. müssen...
Aber das will bestimmt auch wieder keiner, oder?
Und: warum eigentlich darf ich z.B. nicht in einem anderen Bundesland abstimmen? Betrifft mich ggf. eine russlandhörige, rechtsextremistische Regierung in S.-A. nicht? Warum darf ich dann nicht dort wählen?
zum Beitrag24.09.2026 , 11:51 Uhr
Also geht's gar nicht um Menschen- und Völkerrechtsverletzungen und deren Opfer, sondern um unterschiedliche Maßstäbe, die ich an Täter anlege?
zum Beitrag24.09.2026 , 08:59 Uhr
Absolut richtig, vielen Dank.
Und wenn der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sonst keineswegs als besonders rechts gilt, seine Sorge äußert, dann sollte man das ernstnehmen. Gerade als deutscher, linker Nichtjude.
zum Beitrag24.09.2026 , 07:18 Uhr
Die Wahrscheinlichkeit, dass zig Millionen Staatsbürger nach Malle verschwinden, ist gering.
Ausländer können sich in Deutschland durchaus politisch Gehör verschaffen. Sie können halt nur nicht wählen - aber sie können sich ja alle auch um die Staatsbürgerschaft bewerben. Wenn es einem wirklich so wichtig ist, bei den Wahlen zum Bundestag mitzumachen, sollte einem die Staatsbürgerschaft Deutschlands doch erst recht wichtig sein.
zum Beitrag23.09.2026 , 16:28 Uhr
Nein.
zum Beitrag23.09.2026 , 16:25 Uhr
Nun hat aber Kocak selbst im Plenum des Bundestages mehrfach gegen die Thematisierung von Clankriminalität gewettert und z. B. behauptet, damit würden "seine Nachbarn stigmatisiert".
Diese Tabuisierung des Phänomens Clankriminalität ist eindeutig im Interesse der Clans, oder etwa nicht?
Das ist doch nicht anders, als wenn Ölkonzerne sich über den Sieg einer Partei freuen, die den Klimawandel leugnet.
zum Beitrag23.09.2026 , 14:13 Uhr
Ich bin total dafür, dass in der Kommunalpolitik alle mitbestimmen dürfen. Ich halte aber nichts davon, den Kurs der gesamten Nation unter dem Motto "No border" bestimmen zu lassen. Dabei werden unter Umständen über Jahrzehnte Weichen gestellt - von Leuten, bei denen man nicht weiß, ob sie nicht in ein paar Jahren schon wieder weg sind und dann eben nicht mehr von den Konsequenzen ihrer Wahl betroffen sind.
zum Beitrag23.09.2026 , 13:15 Uhr
Antisemitische Vorfälle 2025: über 6.000. Und das bei ewiner SEHR viel kleineren Zahl von Juden in Deutschland.
zum Beitrag23.09.2026 , 10:22 Uhr
Alleine, dass es ein Wort wie "Chinakritik" oder "Sudankritik" oder "Russlandkritik" nicht wirklich gibt, aber "Israelkritik" absolut geläufig ist, sollte einem zu denken geben.
zum Beitrag23.09.2026 , 10:21 Uhr
Ich z.B. habe hier mit keinem Wort die Muslime als solche oder den Islam als solchen erwähnt. Palästinenser sind nicht "die Muslime". Wohl aber ist z.B. die Hamas islamistisch und führte bereits vor dem 7. Oktober ein furchtbares Regiment im Gazastreifen. Wo war denn da der Aufschrei der deutschen Linken?
zum Beitrag23.09.2026 , 06:02 Uhr
Warum dann nicht gleich ganz konsequent sein und bei JEDER Wahl in Deutschland ALLE 84 Millionen Menschen in Deutschland abstimmen lassen? Das wird Gemeinderatswahlen vielleicht etwas aufwendiger, aber auch spannender machen…
zum Beitrag23.09.2026 , 06:00 Uhr
Die Portugiesen in Brasilien verstehen ja immerhin im wahrsten Sinne des Wortes die brasilianische Politik.
Aber warum sollte irgendwer, der kein Wort deutsch spricht und also nicht im geringsten integriert sein kann, hierzulande Einfluss auf die Politik nehmen dürfen?
zum Beitrag23.09.2026 , 05:55 Uhr
Naja, das sind die selben Leute, die vegan und fair gehandelt essen und trinken, um Tierleid zu verringern, aber gerne mal ne Line Koks ziehen, obwohl dafür wer weiß wie viele Menschen in Südamerika sterben mussten.
zum Beitrag23.09.2026 , 05:48 Uhr
Man könnte als läppischer Berliner Bezirks(!)Politiker auch einfach „Israelkritik“ sein lassen, weil man von Neukölln aus sowieso nichts ändern kann. Oder doch wenigstens auch mal „Kritik“ auch an anderen Staaten, die massiv Menschenrechte verletzen, üben. Die Emirate oder den Sudan oder Venezuela zB. Oder auch an Organisationen wie der Hamas, die übrigens schon immer und ohne jeden Zweifel islamofaschistisch war und für jeden Linken ein Feind sein muss.
Aber ihr wollt unbedingt immer Israel „kritisieren“.
Und für diese Einseitigkeit gibt es eben nur einen logischen Grund. Nämlich Antisemitismus.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:53 Uhr
Ach wissen Sie, mit Ihrer Haltung zur Ukraine haben Sie sich für mich und andere längst aus dem Diskurs über Menschen- und Völkerrecht verabschiedet.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:52 Uhr
In Berlin tragen Tausende Palitücher. Keiner von denen muss Angst haben, deswegen angegriffen zu werden. Keine einzige Palästinensische Institution in Berlin benötigt 24/7 Polizeischutz. Sie können mit einer Palästinenserfahne vor einer Synagoge vorbeilaufen. Keiner der jüdischen Gläubigen wird Sie angreifen.
Nichts davon trifft umgekehrt auf Juden in Berlin, auf ihre Erkennungszeichen und ihre Institutionen zu.
Das ist so. Niemand kann das leugnen.
zum Beitrag22.09.2026 , 20:49 Uhr
Wird wohl eher umgekehrt ein Schuh draus.
Antisemitismus wird ständig als Antizionismus oder „Israelkritik“ verbrämt. Warum gibt es wohl keine „Chinakritik“ oder „Sudankritik“?
zum Beitrag22.09.2026 , 16:15 Uhr
Das ist nun mal der Nebeneffekt, wenn man weniger Polizisten hat, weniger Razzien durchführen lässt und schon die Thematisierung des Phänomens Clankriminalität tabuisiert.
Warum wohl findet ein Herrn Remmo das Wahlergebnis so toll? Weil er Kommunist ist und die Enteignung von Wohnkonzernen so geil findet?
zum Beitrag22.09.2026 , 16:13 Uhr
Die anhand von Familienstrukturen organisierten Kartelle haben nun mal hunderte Mitglieder.
Weniger Polizei, weniger Razzien und eine von Leuten wie Kocak vorangetriebene Tabuisierung der Thematisierung der Clankriminalität nützen diesen Kartellen. Ganz objektiv.
zum Beitrag22.09.2026 , 14:55 Uhr
Und Ihnen fällt auch nicht der kleinste Unterschied zwischen den beiden Dingen ein?
Kein Palästinenser und keiner der Palästinasympathisanten in Berlin muss Angst haben, sich als solcher erkennen zu geben. Für Juden ist das lebensgefährlich.
zum Beitrag22.09.2026 , 13:25 Uhr
Die in Butscha und Irpin von den Russen ermordeten Menschen waren allesamt unbewaffnet. Und auch wenn sie alle Pazifisten gewesen wären - es hätte keinem von ihnen das Leben gerettet.
zum Beitrag22.09.2026 , 13:13 Uhr
Das soll also die AfD verhindern?
Wenn Russland durch "gutes Zureden" und/oder Drohungen seine Staatsbürger in Deutschland (ca. 300.000 Menschen) zur Wahl einer bestimmten deutschen Partei bringen könnte, dann mit Sicherheit zu der der AfD.
zum Beitrag22.09.2026 , 13:05 Uhr
Die Bevölkerung hat sich schon entschieden. Es gibt so gut wie keinen einzigen Falkländer, der lieber Argentinier anstatt Brite wäre.
zum Beitrag22.09.2026 , 13:04 Uhr
Wenn Leute mit Namen wie Milei (italienisch) oder Kirchner (deutsch) aus dem Land mit dem geringsten Indigenenanteil Südamerikas was von "Kolonialismus" faseln...
Es gibt hier schlicht und einfach kein historisches Unrecht, das irgendwie gutzumachen wäre. Im Gegenteil: anders als Argentinien hatten die Inseln niemals eine Urbevölkerung, die unter der europäischen Besiedlung zu leiden hatte, und es wurden auch keine Euro-Argentinier von den Briten vertrieben. Umgekehrt wollen so gut wie alle Falkländer Briten bleiben. Will Argentinien die dann vertreiben, oder was?
zum Beitrag22.09.2026 , 12:55 Uhr
Von einer möglichen Bürgermeisterin, die was von "antipalästinensischem Rassismus" faselt, so als ob irgendwelche Palituchträger in Berlin vor irgendwem Angst haben müssten, sehen Jüdinnen und Juden sich nun mal eher nicht gut vertreten. Und das sollte man ernstnehmen - gerade als linker, nichtjüdischer Deutscher.
zum Beitrag22.09.2026 , 07:58 Uhr
Gibt es aus Sicht sehr vieler Berliner Juden nicht vielleicht doch gewisse Gründe, Angst zu haben?
zum Beitrag10.09.2026 , 11:07 Uhr
Rechtsextremismus ist der Appell an den inneren Schweinehund, an die niedersten Instinkte. Welches Angebot könnten demokratische Parteien denn da machen?
Wenn AfD-Wähler zB sehen, was ICE in den USA macht, wenn kleine Kinder nachts gefesselt aus dem Haus gezerrt werden, dann sagt sich der AfD-Wähler nicht etwa: „Um Himmels Willen, wie schrecklich“. Nein, er lacht und sagt: „Geil! Genau das will ich hier in Deutschland auch.“
zum Beitrag10.09.2026 , 07:25 Uhr
Diese Wähler sind erwachsen!
Gerade WEIL man sie ernstnimmt, gerade WEIL man ihnen ihre Wahl zurechnet und sie nicht belächelt und als unmündige Kinder betrachtet, nennt man sie Faschisten.
Waren die Millionen Wähler der NSDAP etwa auch keine Faschisten? Doch, natürlich.
Im Übrigen habe ich diese Weigerung, Wählern einer Partei ihre Wahl zuzurechnen, noch nie in Bezug auf andere Parteien gehört. „Wer Grüne wählt, ist doch nicht automatisch grün“ - said nobody ever.
zum Beitrag07.09.2026 , 23:04 Uhr
Was immer Russland nützt…
zum Beitrag07.09.2026 , 09:46 Uhr
Was hier bezeichnenderweise nicht genannt wird: für die meisten AfD-Wähler ist das Thema Migration das wichtigste und ausschlaggebend. Was heißt das nun für die drei linken Parteien, die aus Sicht der AfD-Wähler für Migration stehen?
zum Beitrag07.09.2026 , 09:40 Uhr
Versuchen Sie es doch mal. Stellen Sie sich mit Kippa und Israelfahne vor eine Moschee.
Und dann noch mal mit Palituch und Paliflagge vor eine Synagoge.
zum Beitrag05.09.2026 , 21:36 Uhr
Der Nahostkonflikt betrifft in Berlin in erster Linie Juden. Denn ihnen droht in Berlin ständig Gefahr von Palästinensern und ihren Sympathisanten.
Umgekehrt muss kein Palästinenser in Berlin Angst vor Juden haben.
Eine Kippa zu tragen, ist in Berlin gefährlich. Ein Palituch zu tragen, ist nahezu vollkommen risikolos.
zum Beitrag04.09.2026 , 13:07 Uhr
Welche Partei stellt denn ständig detaillierteste Anfragen zur kritischen Infrastruktur?
Wir alle wissen: wenn Russland Deutschland angriffe, dann kämen aus den Reihen der AfD und des BSW in Ostdeutschland die meisten Verräter und Kollaborateure. Und was ist eigentlich mehr gegen die Verfassung und die Freiheit gerichtet als Landesverrat? Alleine deswegen sollte man die AfD verbieten.
zum Beitrag04.09.2026 , 11:18 Uhr
Das Kriegsrisiko sinkt eben durch Wehrlosigkeit NICHT. Russland betrachtet sie doch gerade als Einladung FÜR Krieg.
Das Problem ist, dass Sie und Butterwegge glauben, Putin wolle „eigentlich auch nur Frieden“.
Und das ist einfach nicht so.
zum Beitrag04.09.2026 , 11:14 Uhr
Wer sonst? Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass das Russische Haus irgendetwas zum Frieden beiträgt. Das ist eine vollkommen unter der Kontrolle des faschistoiden Terrorstaates Russland stehende Institution. Nicht wir müssen Russland besser verstehen, die Russen müssen uns besser verstehen. Schließlich sind sie es, die den ganzen Tag staatlicher Propaganda gegen uns ausgesetzt sind.
zum Beitrag03.09.2026 , 18:07 Uhr
Wo sich Russland doch SO sehr um Frieden bemüht, was?
Mal ehrlich, man stelle sich mal vor, so wie Sie hätten irgendwelche Londoner 1943 über Deutschland geredet.
zum Beitrag03.09.2026 , 18:05 Uhr
Umgekehrt: in Berlin gibt es seit vier Jahren viel zu wenig Protest gegen Russland. In Prag wurden alle Straßen rund um die russische Botschaft nach ermordeten russischen Dissidenten und ukrainischen Helden benannt. In Berlin durfte man gerade mal, und das nur nach furchtbarem Gezerre, einen Panzer vor die russische Botschaft stellen. Und zwar nicht mal 24 Stunden lang. Eine Schande für die „Stadt der Freiheit“ und vor allem auch für ihre Linken.
zum Beitrag03.09.2026 , 13:13 Uhr
Alleine schon, dass man den laut Kreml “vollständig unter russischer Kontrolle” stehenden Frohnmaier als Außenpolitiker bezeichnet. So schamlos Putin zu dienen, ist schlicht und einfach Verrat. Und das sollte man auch immer wieder wiederholen, Und die Verräter werden flankiert von nützlichen Idioten, die wie vor hundert Jahren das Märchen vom eigentlich ja friedenswilligen Kreml erzählen.
zum Beitrag03.09.2026 , 12:20 Uhr
Schenkt das Gebäude der Ukraine, ganz einfach. Die hat auch eine interessante Kultur.
zum Beitrag03.09.2026 , 12:11 Uhr
Wie machen das eigentlich die Leute in Ländern, die zum Teil VIEL weniger Unterstützung vom Staat erhalten (USA), aber dennoch mehr Kinder kriegen?
zum Beitrag03.09.2026 , 06:11 Uhr
Historisch gesehen, hat das faschistische Russland unter Putin Wehrlosigkeit bislang immer als Einladung zur Unterwerfung betrachtet.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:09 Uhr
Die Ukraine war innerhalb der UdSSR ein formell unabhängiger Staat mit eigenen Atomwaffen und darum auch einem eigenen Sitz im Sicherheitsrat. Anders als Russland, das nur von der UdSSR im Sicherheitsrat vertreten wurde. Die Ukraine wurde nicht gnädig von Gorbatschow in die Unabhängigkeit geführt.
zum Beitrag03.09.2026 , 06:01 Uhr
Seltsam, dafür verteidigt sich die Ukraine aber seit vier Jahren ausgesprochen erfolgreich gegen einen der monströsesten Militärapparate der Welt.
zum Beitrag02.09.2026 , 18:17 Uhr
Die Palästinenser in Berlin laufen aber nicht in Gefahr, in Berlin von Juden bzw Israelis angegriffen zu werden. Umgekehrt sind Juden und Israelis in Berlin sehr wohl in ständiger Gefahr, von Palästinensern und ihren Sympathisanten angegriffen zu werden.
Wo ist denn die Linke, die diese vollkommen offenkundige Tatsache mal klar anspricht? Wo ist denn da das Mitgefühl?
zum Beitrag02.09.2026 , 18:13 Uhr
Mit den täglichen Verbrechen der rechtsextremen russischen Regierung setzen sie sich dennoch im vergleich viel zu wenig auseinander.
Warum eigentlich?
zum Beitrag02.09.2026 , 18:11 Uhr
Eigentlich ist das Thema nur für Berliner Juden indirekt relevant. Denn sie leben in ständiger Gefahr, von Berliner Palästinensern oder deren Sympathisanten angegriffen zu werden. Umgekehrt droht Berliner Palästinensern und ihren Sympathisanten in Berlin keinerlei Gefahr von Juden.
zum Beitrag02.09.2026 , 18:04 Uhr
Wozu?
Berlin schafft es nicht mal, so grundlegende kommunale Aufgaben wie die Straßenreinigung sicherzustellen. Wieso sollte es sich dann irgendwie mit dem Nahostkonflikt befassen?
zum Beitrag02.09.2026 , 11:03 Uhr
Ging es den Putschisten denn jemals wirklich um Souveränität, oder nicht doch eher um die persönliche Bereicherung? Sind das "echte" Politiker oder nicht einfach Warlords?
zum Beitrag02.09.2026 , 10:56 Uhr
Mal davon abgesehen: Russland fröhnt doch seit Jahrzehnten der Hysterie, es werde von der NATO bedroht - und das, obwohl die NATO noch nie ein osteuropäisches Land überfallen hat und sich ihr osteuropäische Länder aus freiem Antrienb angeschlossen haben.
Das "Argument" Butterwegges kann man also auch gegen ihn selbst richten.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:51 Uhr
Oder Berliner, die unberechtigt im Stadtverkehr hupen. Alleine das könnte jeden Tag zigtausende in die Kassen schwemmen.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:50 Uhr
Der aber NUR in Ostdeutschland (und sonst höchstens noch unter den zurückgelassenen ethnisch russischen Minderheiten in den Ländern des ehemaligen WP) mit Nostalgie und Sehnsucht gedacht wird - und zwar umso mehr, je länger sie her ist.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:48 Uhr
Letzten Endes genau wie PEGIDA und die Querdenker. Eine rein affektbasierte Sache, die nichts mit Fakten zu tun hat.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:07 Uhr
Russland IST der einzige Schuldige und die „Vorgeschichte“ ist ein Topos der prorussischen Propaganda von AfD und BSW. Es gibt keine Rechtfertigung für Russlands Verbrechen.
zum Beitrag02.09.2026 , 07:05 Uhr
Sorry, aber beim Totrüsten hatte ich genau daran gedacht: das Ganze war wahnsinnig teuer und der Warschauer Pakt konnte es sich aufgrund seiner miserablen Wirtschaft irgendwann einfach nicht mehr leisten.
zum Beitrag01.09.2026 , 14:37 Uhr
Alles absolut richtig!
Das beste kostenlose Kinderkrankenhaus bringt nichts, wenn die Russen es mit sadistischer Freude gezielt bombardieren.
zum Beitrag01.09.2026 , 14:32 Uhr
Nach der gleichen Denke ist Russland "unser Nachbar". Und alle, die zwischen uns und unserem lieben Nachbarn leben, sind hysterische Russophobiker, die sich von uns Deutschen erstmal den Russen erklären lassen sollten - schließlich kennt ihn niemand so gut wie wir.
zum Beitrag01.09.2026 , 14:30 Uhr
Historisch gesehen, wurde der Warschauer Pakt totgerüstet, nachdem die Hochrüstung zuvor jahrzehntelang das Gleichgewicht des Schreckens und damit den Frieden aufrechterhalten hat.
Was Butterwegge schreibt, stimmt also schlicht und einfach nicht.
zum Beitrag01.09.2026 , 12:26 Uhr
Die Ironie ist, dass Kocak ja schon ausrastet und was von der "Stigmatisierung" seiner Nachbarn erzählt, wenn einer mal das Wort Clankriminalität in den Mund gibt - als gäbe es tatsächlich gar keine organisierte Kriminalität, deren Strukturen auf Familienbeziehungen beruht. Aber hier soll man wahrscheinlich mal wieder ja nicht das Wort auf die Goldwaage legen.
zum Beitrag01.09.2026 , 12:23 Uhr
In Kameras investieren und Müllsünder und Vandalen so richtig, richtig zur Kasse bitten. Binnen eines Jahres käme ordentlich Geld zusammen und zugleich sänken die Ausgaben für die Reinigung der Stadt (wobei: die spart man sich ja jetzt schon...).
zum Beitrag01.09.2026 , 10:41 Uhr
Die Frage sollte sich Proll damals ja wohl selbst gestellt haben. Schließlich war die Organisation, die sie mit gegründet hat, ja kein Mädchenpensionat, und die Gewaltfrage stellte sich sehr früh. Ist es allen Ernstes "blöd", zu fragen, ob sie Menschen getötet hätte?
Entlarvend ist übrigens Prolls Wortwahl. Die sind eben alle nur irgendwie da reingeschlittert und "in die Situation gekommen", 34 Menschen zu töten. Wer von uns nicht?
zum Beitrag01.09.2026 , 10:33 Uhr
Die Ukrainer hassen sie am meisten - schließlich wagen die es, sich gegen das geliebte faschistische Russland zu wehren.
zum Beitrag31.08.2026 , 20:50 Uhr
Nun ist es ja wohl mehr als naheliegend, anzunehmen, dass Proll selbst sich die Frage damals gestellt hat. Die RAF war ja kein Mädchenchor.
zum Beitrag31.08.2026 , 15:19 Uhr
Sollen sie es ruhig zu spüren bekommen. Wer rechtsextrem wählt, hat nichts Gutes verdient. Gerade WENN man den AfD-Wähler und seine freie Wahl ernstnimmt, kann man Konsequenzen nur gutheißen.
zum Beitrag31.08.2026 , 14:39 Uhr
Ich kenne gar keine spezifisch palästinensischen Nachnamen.
zum Beitrag31.08.2026 , 14:37 Uhr
Es gehört schlicht und einfach kein Mut dazu, ein Palituch in Berlin zu tragen. Sie können damit und mit einer Palifahne vor einer Synagoge auf- und ab spazieren, es wird Ihnen garantiert nichts geschehen. Umgekehrt können Sie garantiert nicht mit Israelflagge und Kippa vor einer arabischen (oder sonstigen) Moschee stehen, ohne das Sie das Risiko eines mindestens verbalen und auch nicht unwahrscheinlichen tätlichen Angriffs eingehen.
zum Beitrag31.08.2026 , 13:10 Uhr
"Das ist, als würdest du fragen: Hättest du jemanden umgebracht, wenn du in die Situation gekommen wärst?"
Ja, und? Wäre das eine abwegige Frage an ein Gründungsmitglied einer international bekannten Terrorgruppe, die nun mal 34 Menschen getötet (zahlreiche davon gezielt ermordet) und viele weitere verletzt hat?
zum Beitrag31.08.2026 , 13:02 Uhr
Es ist vor allem auch das Zeitalter des Anstands vorbei.
Das Beispiel der USA zeigt: vieles, worauf eine Demokratie beruht, ist nicht durch Gesetze erzwungen, sondern beruht auf Konventionen, an die man sich eben hält - z.B. die Anerkennung des Wahlsieges des Kontrahenten, oder die Anerkennung wissenschaftlicher Tatsachen, bzw. ganz grundlegend: von Tatsachen überhaupt. Auch, dass man sich zwar hart angehen, mitunter gar beleidigen, kann, aber z.B. die physische Bedrohung der politischen Gegner tabu ist, ist eine Konvention. Oder dass Korruption wenigstens politische, wenn schon nicht juristische Konsequenzen hat.
Und diese Konventionen hat eine moralisch völlig degenerierte Rechte systematisch zerstört. Sie hält sich einfach nicht mehr dran. Sie erkennt Fakten einfach nicht mehr an und nimmt damit jedem Diskurs die Grundlage. Sie erkennt keine moralischen Grenzen mehr an - sie ist, ganz im Gegenteil, vollkommen schamlos und offen korrupt und tut nicht einmal mehr so, als gäbe es Dinge, die man sich nie herausnehmen würde. Sie signalisiert den eigenen Wählern, dass es völlig in Ordnung ist, wenn sie ihre niedersten Triebe ausleben - gern auch mit Gewalt.
zum Beitrag31.08.2026 , 08:49 Uhr
Umgekehrt wird ein Schuh draus: es heißt immer, man muss diese Leute ernstnehmen. Aber wenn man ihnen ihre freie Entscheidung für eine rechtsextremistische Partei voll zurechnet, ist es auch nicht recht.
zum Beitrag30.08.2026 , 21:49 Uhr
„Ich finde, wir reden viel zu wenig über antipalästinensischen Rassismus in dieser Stadt.“
Ja, klar. All die palästinensischen Institutionen, die 24/7 Polizeischutz benötigen! Sich öffentlich als Palästinenser*in zu erkennen zu geben, ist in Berlin lebensgefährlich, und wer eine Palästinafahne auf dem Balkon zeigt oder gar auf der Straße Palituch trägt, ist seines Lebens nicht sicher.
Gimme a break, Elif.
zum Beitrag27.08.2026 , 12:02 Uhr
Für Westdeutschland kann man die Hochburgen der Rechtsextremisten benennen. Für Ostdeutschland die von Grünen und Linken. Daß Rechtsextremismus im Osten viel gesellschaftsfähiger ist, ist völlig unverkennbar.
zum Beitrag27.08.2026 , 11:55 Uhr
Der Witz ist: in Prenzlauer Berg, auch und gerade in den Kiezen, die schon seit vielen Jahren ganz offiziell gute Wohnlagen sind, sieht es fast überall auch aus wie Sau. „Verschenkte“ Matratzen und anderer Unrat auf den Gehwegen sind dort völlig normal. Verwahrlosung hat also nichts mit sozialer Schwäche zu tun. Im Gegenteil: in Moabit sind viele Häuser deutlich sauberer und nicht wie in Pberg von Tags übersät. Aber die türkische Mutti findet halt auch nicht, dass die Beschmierung von Wänden eine irgendwie lobenswerte „Aneignung des öffentlichen Raumes“ ist.
zum Beitrag27.08.2026 , 11:51 Uhr
Die ersten Rattenplagen?
Mit Ratten gibt es an den Hotspots bereits seit Jahren ein Problem.
zum Beitrag26.08.2026 , 16:30 Uhr
Witzig. Die Grünen und die Linken sind nun wirklich die letzten Parteien, denen man eine Beendigung der mittlerweile kaum noch erträglichen Verwahrlosung der Stadt zutraut. Wer hat denn jahrelang Dreck als "großstadttypisch" und "authentisch" sentimentalisiert und gar zum Widerstand hochgejazzt ("Berlin bleibt dreckig!") oder asoziale Grafitti als "Aneignung des städtischen Raumes" verklärt?
Und natürlich ist es in Berlin ein absolutes Tabu - zumindest für diese Parteien, z.B. einfach das zu fordern, was woanders bestens funktioniert, nämlich u. a. Kameraüberwachung. In Kopenhagen kann man jedenfalls eine Bank hinstellen oder eine Schule bauen, ohne dass die binnen 24 Stunden mit Tags beschmiert ist. Und Kopenhagen ist nun wirklich nicht "steril" und "nicht authentisch".
zum Beitrag26.08.2026 , 16:00 Uhr
In Ostdeutschland leben weniger Wähler als in NRW.
Was immer noch ein großer Unterschied zwischen Ost und West ist: im Osten schämt man sich nicht, selbst rechtsextrem zu sein, und hält auch andere Rechtsextremisten nicht auf Abstand.
Im Westen ist einer, der im Garten schamlos die Reichskriegsflagge hisst und Reichsadlertattoos zur Schau stellt, eben der Dorfnazi, und mit dem will man auch als eher rechter Bürger nichts zu tun haben.
Im Osten ist man einfach der Maik, "und einer der feinsten Menschen, die ich kenne" (Juli Zeh).
Und was Sie z. B. im Westen wohl nie sehen werden, ohne das es einen massiven Skandal auslöste, ist so etwas hier, was im Osten auf dem Land aber leider relativ alltäglich ist:
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zum Beitrag26.08.2026 , 06:53 Uhr
Einen persönlichen Angriff auf Alice Weidel finde ich gar nicht schlimm. Zum einen, weil sie selbst ja ständig gehässige Bemerkungen über Menschen macht. Zum anderen, weil AfD-Wähler Schwäche hassen. Eine öffentlich gedemütigte Weidel, die offenkundig in die Enge getrieben und von ihrer eigenen Heuchelei eingeholt wurde, vermindert ihr Standing in der Partei.
zum Beitrag25.08.2026 , 18:24 Uhr
Michelle Obama ist super, aber hier hatte sie Unrecht.
Es ist vollkommen in Ordnung und im Übrigen sogar notwendig, die Heuchelei und die Verlogenheit Weidels zu entlarven und diese zutiefst gehässige Frau in die Enge zu treiben.
zum Beitrag25.08.2026 , 10:56 Uhr
“ Das anzusprechen schickt sich nicht ”
Das gilt für so einiges beim Umgang deutscher Medien mit der AfD. Gerade Weidel könnte man so viele Fragen stellen, die sie in die Enge trieben:
- Wieso sprachen Sie sich für eine Wiederwahl Orbáns aus, unterstützen also ein System, das Ihnen und Ihrer Frau ihre Kinder wegnähme?
- Müssen Sie der politischen Linken und den liberalen Kräften in Deutschland nicht doch dankbar dafür sein, dass Sie als Lesbe in Deutschland Parteichefin sein können?
- Wenn Ihre Frau “sich nicht als Migrantin begreift”, heißt das, dass Sie es schlecht finden, wenn Menschen aufgrund von Aussehen und Herkunft bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden?
Und und und. Aber es schickt sich eben nicht, was?
zum Beitrag23.08.2026 , 21:06 Uhr
Aber in ganz Ostdeutschland leben nicht so viele Wähler wie in NRW.
zum Beitrag22.08.2026 , 16:59 Uhr
Man kann auch jetzt schon einfach mit dem Personalausweis in die Briefwahlstellen der Bürgerämter gehen und wählen.
zum Beitrag20.08.2026 , 15:04 Uhr
In Berlin demonstrieren "Linke" lieber gegen einen lachhaften Zaun um einen Park, anstatt vor der russischen Botschaft gegen den blutrünstigen, faschistoiden Imperialismus, der ganz real jeden Tag Menschen tötet.
Anders als in vielen anderen europäischen Ländern glauben die Deutschen immer noch, das Ganze werde schon bald irgendwie vorbei sein und dass dann der status quo ante bellum zurückkommt. Dass sie selbst unmöglich von Krieg betroffen sein könnten, auch in zehn, zwanzig Jahren nicht.
Und wenn doch, dann überlässt man die Verteidigung der eigenen Freiheiten einer dann irgendwie existierenden Bundeswehr, die man aber selbstverständlich verachtet und verlacht.
zum Beitrag19.08.2026 , 13:33 Uhr
Komisch, alles, aber wirklich alles, nützt immer der AfD. Nichts schadet ihr, selbst die schlimmsten Skandale nicht.
Und den Wähler der AfD darf man auf gar keinen Fall verantwortlich machen. Der wählt aus purer Not rechtsextrem. Wie ein Tier, rein instinktgetrieben. Aber andererseits muss man ihn unbedingt ernstnehmen. Was aber wiederum nur so aussehen kann, dass man AfD-Politik macht.
Das ist ungefähr Ihre Argumentation.
zum Beitrag19.08.2026 , 08:19 Uhr
Da die neuesten Untersuchungen zeigen, dass das, was AfD-Wähler umtreibt, tatsächlich in erster Linie die Präsenz von Migranten ist, könnte man wohl leider nur so etwas "anbieten" wie die Sozialdemokraten in Dänemark.
zum Beitrag19.08.2026 , 06:38 Uhr
Und was dann? Offensichtlich wurden ja weder die dramatisch ausgeschmückte biographie noch die tatsächlichen akademischen Leistungen berücksichtigt. Was bleibt da noch?
zum Beitrag19.08.2026 , 06:34 Uhr
Offenbar wollte die Uni Cambridge unbedingt einen jungen, schwarzen Professor präsentieren. Die anrührende Backstory von massiven gesundheitlichen Problemen bis zu unfassbaren Extremleistungen im Sport scheint einen Ausschlag gegeben zu haben.
Die Frage ist doch: wie viele redliche schwarze Wissenschaftler_innen ohne dramatische Biographie hätten den Job eigentlich verdient gehabt, hatten aber mangels solcher zierenden Details keine Chance?
zum Beitrag18.08.2026 , 14:46 Uhr
Jeder einzelne Tag, den man nicht von Russland beherrscht wird, ist ein Gewinn.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:55 Uhr
"...dass die Mehrheit der AfD-Wähler sich auf der demokratischen Seite verortet."
Die sagen "Demokratie" und meinen Diktatur der gefühlten Mehrheit.
zum Beitrag18.08.2026 , 11:53 Uhr
Wer ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht akzeptiert und zur Gewalt greift, der bestätigt damit das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes.
Die Annahme, AfD-Anhänger würden ein Urteil nicht hinneghmen und zur Gewalt greifen, ist ein Grund FÜR ein Verbot.
Ansonsten kann man sich auch jedes Strafrecht sparen. "Verbiete Mord nicht, sonst tötet der Mörder aus Wut noch mehr Menschen."
zum Beitrag18.08.2026 , 11:42 Uhr
Faktisch ließ man die DKP zu, und zwar nach intensiver politischer und juristischer Vorarbeit. Die Partei konnte sich mitnichten einfach so gründen, und man hätte die DKP sehr wohl auch als Ersatzorganisation verbieten können.
www.bundesarchiv.d...schen-partei-1968/
zum Beitrag17.08.2026 , 17:39 Uhr
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wähler dann genau das machen werden, was Millionen überzeugte NSDAP-Wähler auch gemacht haben: sich ärgern und CDU wählen.
zum Beitrag17.08.2026 , 15:11 Uhr
Kein Mensch hätte irgendwas gesagt, wenn das Bad einfach nur ein paar Stunden für die Öffentlichkeit geschlossen und von einem den allermeisten bislang sicherlich völlig unbekannten Verein genutzt worden wäre. Aber die Volksbühne musste eben groß tönen, dass sie einen Safe Space exklusiv für Schwarze aufmache. Sorry, aber so widerlich der rassistische Shitstorm auch ist: die Volksbühne wusste genau, dass er kommen würde.
Man kann es auch ganz hart ausdrücken: Die Volksbühne hat Kinder und Jugendliche missbraucht, um sich ins Gespräch zu bringen.
zum Beitrag17.08.2026 , 11:47 Uhr
Niemand hätte eine geschlossene Veranstaltung für Senioren irgendwie groß bekanntgegeben und verkündet, damit einen Safe Space einzurichten
zum Beitrag17.08.2026 , 10:06 Uhr
Vielleicht sollte man mal Prof. Merkel fragen, was er davon hält. Sicher alles Sachen, die völlig normal sind für eine Partei, was?
Übrigens stellt das Grunsdgesetz für ein Parteiverbot ausdrücklich auch auf das Verhalten der Anhänger einer Partei ab, wobei letztere nicht Mitglieder sein müssen.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:16 Uhr
Für die Verfassung einzutreten, ist jetzt also schon "LINKS"?
Typische AfD-Denke.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:15 Uhr
Komisch, irgendwie nützt absolut alles immer nur der AfD.
Sie können sich sicher sein, dass in der AfD, wenn sie erstmal an der Macht ist, keiner so denkt wie Sie. Die hätten keine Hemmungen, andere Parteien zu verbieten.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:12 Uhr
Mit der Argumentation hätten sich die Alliierten auch das Verbot der NSDAP sparen können.
Überhaupt: war das nicht ein schrecklicher Eingriff in die Freiheit der Bürger?
zum Beitrag17.08.2026 , 09:11 Uhr
Nein. Sie haben Unrecht.
Zum einen beinhaltet ein Verbot auch das Verbot von Ersatzgründungen, zum anderen bedeutet es, dass eine Ersatzgründung viel schneller selbst verboten werden kann. Es reicht dann, wenn das Innenministerium zum Schluss kommt, dass eine Organisation nichts anderes ist als ein Ersatz einer verbotenen Partei.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:08 Uhr
Selbst wenn die AFD "nur" ein System wie unter Orbán anstrebte, wäre das verfassungswidrig. Man muss als Partei nicht erst das Wahlrecht abschaffen und KZs errichten wollen, um verfassungswidrig zu sein.
zum Beitrag17.08.2026 , 09:00 Uhr
Warum hat man dann nicht einfach gesagt, dass das Schwimmbecken am betreffenden Tag nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, sondern dort eine geschlossene Veranstaltung stattfindet? Wozu überhaupt Race thematisieren?
Tatsache ist doch, dass sich die Volksbühne damit schmücken wollte, einen "Safer space" für Schwarze zur Verfügung zu stellen. Was denn sonst?
zum Beitrag17.08.2026 , 08:57 Uhr
Ich lese das eher als Zuweisung einer geteilten Verantwortung. Wie der Kommentar schon sagt: beide Seiten wissen, über welche Stöckchen sie springen sollen. Meinen Sie wirklich, die Volksbühne hätte absolut nicht mit dieser Reaktion gerechnet?
Dann frage ich mich ehrlich, was so eine Naivität eigentlich für den politisch-linken Anspruch dieses Hauses bedeutet.
zum Beitrag16.08.2026 , 15:17 Uhr
Nein, es wird eben nicht sofort eine neue Partei kommen, herrje! Ein Verbot bedeutet auch ein Verbot der Neugründung!
Im Übrigen ist der Verlust des gesamten Vermögens und aller Mandate ein massiver Schlag, den die AfD eben nicht so einfach wegstecken könnte.
zum Beitrag16.08.2026 , 15:14 Uhr
Lieber einmal zu autoritär als das zweite Mal eine rechtsextreme Diktatur, Herr Merkel.
Zumal dieses Mal hinterher auch alle Leute, die gegen ein Verbot argumentierten, Rechenschaft werden ablegen müssen.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:42 Uhr
Begreifen Sie eigentlich, dass es hier in erster Linie um Befugnisse im Ausland geht?
Dass es für den BND bislang nicht zulässig war, Telefonate zwischen zwei Russen in Russland abzuhören, war vollkommen absurd
zum Beitrag14.08.2026 , 07:21 Uhr
Gut durch den Kalten Krieg gekommen dank atomarer Abschreckung und anderer, auch geheimdienstlicher, Unterstützung durch andere. Westdeutschland war größtenteils Trittbrettfahrer.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:20 Uhr
Doch, das wissen Sie sehr wohl.
Ansonsten sollten Sie sich zu diesem Thema nicht äußern.
zum Beitrag14.08.2026 , 07:19 Uhr
Auch nicht mehr als in Staaten, bei denen Sie nie auf die Idee kämen, dass sie die Rechte ihrer Bürger angreifen. Deutschland war die absolute Ausnahme, und ich hatte nie das Gefühl, dass es irgendwie eine Fackel der Freiheit in der Welt wäre.
zum Beitrag13.08.2026 , 22:06 Uhr
Ist Deutschland irgendwie essenziell böser als andere Staaten?
zum Beitrag13.08.2026 , 13:20 Uhr
Soso.
Der Umbau ist notwendig, um sich im Krieg gegen Russland, den dieses längst gegen uns führt, zu behaupten. Das wissen Sie. Und dass islamistische Attentate hierzulande fast immer nur dank Hinweise anderer Geheimdienste gestoppt wurden, sollten Sie auch wissen.
zum Beitrag13.08.2026 , 13:18 Uhr
Gut.
Selbst der isländische Geheimdienst hat mehr Fähigkeiten.
zum Beitrag11.08.2026 , 14:39 Uhr
Ausgerechnet als Deutscher bei "Rechtsextremismus" sofort auf Israel zu kommen anstatt auf Deutschland, ist meiner Meinung nach nicht mehr normal.
zum Beitrag11.08.2026 , 06:50 Uhr
Wähler sind erwachsen und für ihre Wahl verantwortlich.
Wer rechtsextrem wählt, IST rechtsextrem.
zum Beitrag11.08.2026 , 06:49 Uhr
Ein kursorischer Blick in die sozialen Medien reicht.
Extrem viele AfD-Anhänger schwelgen geradezu in Vernichtungsfantasien und abartigem Hass. Und sowohl die Partei als auch die anderen AfD-Anhänger wissen das genau und tun nicht nur nichts, sondern befeuern das. Keiner von den Wählern in S-A kann behaupten, es nicht zu wissen. Und ja, die sind ALLE Rechtsextremisten. Warum auch nicht?
Im ganzen Osten gibt es nicht mal so viele Wähler wie in NRW. Meinen Sie wirklich, die AfD-Wähler unter den ostdeutschen könnten unmöglich alles Rechtsextremisten sein? Natürlich könnten sie, und wer als Erwachsener AfD wählt, muss sich nun mal ohnehin gefallen lassen, Rechtsextremist genannt zu werden. Ich kann ja auch nicht grün wählen und hinterher aufschreien, wenn man mir „unterstellt“, ich wollte mit meiner Wahl grüne Politik umsetzen.
zum Beitrag11.08.2026 , 06:42 Uhr
Was Sie dagegen NIEMALS erleben werden, ist, dass sich diese Leute mit Ihnen solidarisieren.
Es gibt Queers for Palestine, aber kein Palestine for Queers.
Sorry für die Härte, aber:
Ihr tolles Gefühl war Illusion und in dem Moment waren die Dykes leider nur nützliche Idiotinnen.
zum Beitrag11.08.2026 , 06:39 Uhr
Keine Ahnung, fragen Sie Yaghoobifarah, für die das von Anfang an klar war. Für mich nicht. Ich bin nicht solidarisch mit Islamisten oder anderen Leuten, die mich aus Ideologie, Glauben, Tradition oder Ehre umbringen wollen.
zum Beitrag10.08.2026 , 13:26 Uhr
Da haben Sie aber sehr elegant die sofortige Verknüpfung von Rechtsextremismus und Israel hingekriegt. Die Sonnenallee wäre stolz auf Sie. Sie wissen schon: die Straße, wo man sich am 7. Oktober ganz untransaktionell mit den Israelis solidarisch zeigte.
zum Beitrag10.08.2026 , 13:24 Uhr
Es lohnt sich, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Art. 21 (2) GG nicht nur auf die expliziten Ziele einer Partei, sondern auch auf das Verhalten ihrer Anhänger abstellt.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:10 Uhr
"... keine nackten Fahradfahrer oder schrillen Clowns ertragen zu müssen, die mir ungebeten was vor die Nase halten."
Die Nackt-Radler-Demo gestern war nun wirklich eher heterosexuell.
Im übrigen kann man der konservativste, langweiligste Schwule sein - in einigen Straßen bzw. Gegenden hilt einem das gar nicht. Man kann einfach nicht dort langgehen und sich als Paar zeigen und dabei nichts befürchten müssen. Das gilt für die Sonnenallee ebenso wie für manche Dorfallee in Ostdeutschland.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:08 Uhr
Aus der Sicht vieler deutscher Linker sind Migranten irgendwie Kinder, die zum einen besonderen Schutzes bedürfen, zum anderen nicht so richzig für ihre Worte und Taten verantwortlich gemacht werden können. Es ist letztlich eine paternalistische, bevormundende Sicht.
zum Beitrag10.08.2026 , 11:03 Uhr
Art. 21 (2) GG stellt übrigens ausdrücklich auch auf das Verhalten der Anhänger einer Partei ab, und zwar auch dann, wenn die Ziele der Partei nicht ausdrücklich verfassungswidrig sind ("ODER dem Verhalten ihrer Anhänger nach").
Und "Anhänger" ist auch nicht dasselbe wie formelles Mitglied.
zum Beitrag10.08.2026 , 09:00 Uhr
Wenn ein Amerikaner das Wort "socialist" benutzt, ist die Chance 95 Prozent, dass er nicht weiß, was dieses Wort bedeutet. Das gilt für beide Lager.
Wer sich in den USA als "democratic socialist" bezeichnet, ist nach europäischen Maßstäben allenfalls sozialdemokratisch, und zwar eher von der konservativ-wirtschaftsliberalen Sorte. Die Taktik der US-Rechten, seit Jahrzehnten alles, was irgendwie mit der Übernahme von Kosten durch den Staat zu tun hat, als "socialist" zu verunglimpfen, hat auch auf seiten der relativen Linken zur Begriffsverwirrung geführt. Da wird dann z. B. Dänemark als "sozialistisches" Land bezeichnet, was nicht nur angesichts der dortigen Kündigungsfristen absurd ist. Oder werden Maersk und B&O demnächst verstaatlicht und ihre Produktionsmittel in Volkseigentum überführt?
zum Beitrag10.08.2026 , 07:53 Uhr
„ Von Anfang an war für mich und viele rassifizierte, migrantische oder muslimische Queers klar, dass wir uns manchmal schützend vor Gruppen stellen, von denen wir nicht garantieren können, dass sie dasselbe für uns tun würden.“
Würde irgendwer auch nur auf den Gedanken kommen, sich manchmal schützend vor Rechtsextremisten oder fanatische Evangelikale zu stellen?
zum Beitrag10.08.2026 , 07:30 Uhr
Viel schlimmer ist Sonnencreme, zumindest in tropischen Gewässern, wo sie Korallen schädigt. Weiß hier zufällig jemand, ob sie auch negative Auswirkungen auf die Biologie heimischer Gewässer hat?
zum Beitrag09.08.2026 , 13:06 Uhr
Was Sie beschreiben, ist aus Sicht des Autoren ja noch viel schlimmer. „Zwang“ bis 55, OMG!
Es ging mir darum, die enge Sicht des Autoren aufs Korn zu nehmen. Oder gibt es in Norwegen große Teile der Linken, die die allgemeine Dienstpflicht als „schwerwiegenden Eingriff“ in die Lebensplanung verurteilen?
Dass, was den deutschen Rechten die Wärmepumpe, ist dem deutschen Linken die Wehrpflicht: Es wird ganz grundsätzlich politisiert, was woanders längst gang und gäbe und selbstverständlich ist.
zum Beitrag09.08.2026 , 09:07 Uhr
Nana, da gab‘s aber mindestens noch 1870/71, da war Frankreich auch der Aggressor.
zum Beitrag09.08.2026 , 08:59 Uhr
Ich stimme Ihnen zu, gerade bei letzterem.
Denn inzwischen hat sich das Staatsbürgerschaftsrecht geändert und es gäbe zB viel mehr Deutsche mit Migrationshintergrund unter den Bundis und Zivis. Wenn man dann noch die Sachsen und Thüringer gleichmäßig über den Westen verteilt und die Wessis vermehrt im Osten stationiert, wäre wenigstens die Basis für etwas mehr Kommunikation unter den Milieus geschaffen.
zum Beitrag09.08.2026 , 08:56 Uhr
Norwegen, Schweden und Dänemark zwingen ihre jungen Menschen zum Dienst, greifen in ihre Lebensplanung ein und das natürlich alles vollkommen ungerechtfertigt. Typisch skandinavischer Autoritarismus! Für Norwegen sterben? Für Schweden pflegen? Niemals!
Wann gibt es eine Soli-Demo vor den nordischen Botschaften?
zum Beitrag08.08.2026 , 09:45 Uhr
Verfrühtes Sommerloch und Massenhysterie = Fall „Timmy“.
zum Beitrag07.08.2026 , 23:48 Uhr
Die Sitte, Straßen nach Menschen zu benennen, ist historisch gar nicht besonders alt und ich halte auch wenig davon.
Es bringt nachfolgenden Generationen doch viel mehr, wenn sie aus dem Straßennamen etwas über die Geschichte der Straße lernen können. Warum also nicht zB einfach mal eine Straße Dönerbudenstraße oder Werkstattstraße oder was auch immer die betreffende Straße prägt, nennen?
zum Beitrag07.08.2026 , 11:41 Uhr
Im Krieg werden ganz reale, echte Menschen ganz real getötet. Meinen Sie, die Wehrlosigkeit der Rentner in Butscha und Irpin hätte ihnen genutzt? Und wer weiß - vielleicht waren die von den Russen ermordeten Menschen ja sogar alle überzeugte Zivilisten und haben vor dem Massaker heftig gegen die Wehrpflicht gestritten. Es half halt alles nichts.
Nirgendwo treffen Ideale und Realität so schonungslos aufeinander wie an dem Punkt, an dem es wirklich nur noch um Leben und Tod geht.
zum Beitrag06.08.2026 , 22:20 Uhr
Und? Soll das jetzt das typisch deutsche Totschlagsargument „Doppelmoral“ sein oder so?
zum Beitrag06.08.2026 , 12:02 Uhr
Holla, das ist ja mal ein Text, den wir so oder so ähnlich noch nie über die Bundeswehr lasen.
"Wenn es darum geht, den Staat zu verteidigen, sind und bleiben kritische Gedanken unnütz – also, für den Staat."
Kritische Gedanken interessieren Russland erst recht nicht. Deine behutsame Selbstachtsamkeit rettet dich im Fall eines Angriffes bestimmt nicht.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:48 Uhr
Die Verteidigung Deutschlands gegen Russland und die Verteidigung Deutschlands gegen die AfD sind ein Ding.
zum Beitrag06.08.2026 , 08:40 Uhr
„Zynisch“?
Das ist nicht einfach nur zynisch, das ist sadistisch.
zum Beitrag05.08.2026 , 16:23 Uhr
Himmel, sind wir hier jetzt im Kommentarbereich der "Berliner Zeitung"?
Die Russen schießen seit 2014 gezielt auf zivile Ziele. Der Terror hat Methode.
zum Beitrag05.08.2026 , 10:04 Uhr
Gibt's doch:
de.wikipedia.org/w...pal_Alfonso_Murube
zum Beitrag05.08.2026 , 10:03 Uhr
Eben. Das ganze scheint doch sehr stark wie eine dieser Facbook-Parties gewesen zu sein - leider mit grauenhaften 100 Toten.
Wäre es so schwierig, wenigstens mit einigen dieser Männer und Jungs ein paar Gespräche zu führen, um sich ein klareres Bild darüber zu machen, was sie dazu gebracht hat, da mitzumachen? "Es habe Gerüchte gegeben" oder "Es hieße, die Grenze sei offen" oder ähnliches ist banal und nichtssagend. Irgendwo gibt es immer irgendwelche Gerüchte.
zum Beitrag05.08.2026 , 09:19 Uhr
Morgens um 10 Besuch vom Kunden und erstmal von der Sekretärin Aschenbecher und Cognac heranschaffen lassen...
zum Beitrag04.08.2026 , 14:36 Uhr
An jene hier, die fragen, ob unsere Eltern oder Großeltern nur so vor sich hin gewerkelt hätten:
Nein, natürlich nicht. Aber sie hatten zB keine Emails, die blitzschnell versandt und auf die möglichst schnell eine Antwort erwartet wird, sondern es lief die Korrespondenz per Post. Kein Kunde erwartete eine blitzschnelle Rückmeldung. Sie hatten auch kein Handy, mit dem einem ein Chef spät abends eine Nachricht schicken kann. Es gab auch keine Videokonferenzen und noch viel früher nicht mal Computer, sondern Schreibmaschinen.
Der technische Fortschritt, und das wissen wir doch alle, hat eben nie zu weniger Arbeit geführt, sondern immer nur dazu, dass erwartet wird, dass in der ersparten Zeit ein höheres Pensum erledigt wird.
zum Beitrag04.08.2026 , 11:29 Uhr
Faschistisch oder vielleicht besser faschistoid passt aber, wenn man die Gemeinsamkeiten von deutschem Rechtsextremismus, Russland und China beschreiben will.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:26 Uhr
Jeder Wähler ist erwachsen. Wer eine rechtsextremistische Partei wählt, der muss sich diese Wahl zurechnen und sich damit selbst als Rechtsextremist bezeichnen lassen.
Viele Konservative, aber auch solche Gestalten wie Wagenknecht und Friedrich fordern einerseits, man solle Wähler der AfD ernstnehmen, behaupten aber andererseits, man dürfe ihnen ihre freie Wahl nicht zurechnen. Als seien sie kleine Kinder oder Leute, die sozusagen in höchster Not und ohne ganz Herr ihrer Sinne zu sein, rechtsextremistisch wählen.
Beides geht nicht, und Kowalczuk zeigt das immer sehr deutlich auf.
zum Beitrag03.08.2026 , 23:24 Uhr
Er hat mit allem recht.
zum Beitrag03.08.2026 , 14:55 Uhr
Soso, und wie? Geben Sie doch mal ein paar Links.
Tatsache ist: Sie kommen nur mit der Fähre oder dem Flugzeug nach Europa. Abgesehen davon, dass viele der jungen Männer und Teenager nicht danach aussahen, als ob sie viel Geld für das Ticket dabeihatten, wird vor dem Besteigen der Fähre jeder kontrolliert. Keiner ohne gültige Papiere, d.h. Personalausweis aus einem EU-Land, oder Visum im Pass, kommt auf das Schiff.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:46 Uhr
Wie soll Europa Marokko dazu zwingen, eine Politik zu machen, die weniger Jugendarbeitslosigkeit hervorbringt? Denn die ist die Ursache für diese Migration (nicht: Flucht, das ist rechtlich etwas anderes).
Es gibt nämlich in Marokko keine breite politische Verfolgung zehntausender junger Männer.
zum Beitrag03.08.2026 , 11:42 Uhr
Dann ist Italien mit mehr als doppelt so vielen irregulär eintreffenden Migranten viel schlimmer. Wann setzt jemand mal das Schengen-Abkommen mit Italien aus und kontrolliert alle Reisenden von dort?
zum Beitrag03.08.2026 , 08:26 Uhr
Nicht nur anmaßend, sondern auch einfach nur dumm.
Ceuta ist nicht Teil des Schengenraumes, und selbst wenn es das wäre: von dort kommt man nicht aufs Festland, ohne dass die Papiere spätestens am Hafen kontrolliert werden. Und keiner ohne Papiere darf auf die Fähre nach Algeciras. Insofern sind sowohl die marokkanischen Teenager, die die Stadt gestürmt haben als auch die ehrlosen rechten Politiker Europas ziemlich dämlich.
zum Beitrag01.08.2026 , 12:05 Uhr
Aber immerhin weiß man dann sofort, wer es war.
Mein Punkt ist: wenn in Spanien die Fußfessel eindeutig wirkt, dann kann man es ja wohl hier wenigstens versuchen.
Aber mit dem Argument „100prozentig klappt es nie“ versucht man es hierzulande halt gar nicht erst. Warum nicht? Weil die armen Gefährder damit in ihrer Freiheit eingeschränkt werden? Das wird ein Frauengefährder in Spanien auch. Und???
zum Beitrag30.07.2026 , 22:28 Uhr
Es reicht völlig, wenn die fussfessel Alarm gibt, wenn der Träger sich einer Demo, einem Weihnachtsmarkt oder einer Synagoge nähert.
zum Beitrag30.07.2026 , 10:23 Uhr
“Hundertprozentigen Schutz vor Vergewaltigungen kann es nicht geben. Gerade junge Männer sind schwer kontrollierbar. Daher sind Fussfesseln wie in Spanien und ein Nur-Ja-heißt-ja-Gesetz sinnlos.”
Erklär mir, warum das Unsinn ist, das Gleiche in Bezug auf islamistischen Terror aber nicht.
zum Beitrag30.07.2026 , 09:56 Uhr
Ginge es hier nur um die Integration, dürfte es keine biodeutschen Islamisten geben. Es gibt sie aber.
Es sollte dann auch in mehrheitlich muslimischen Ländern gar keine Islamisten geben. Gibt es aber. Es sind sogar die meisten Opfer von Islamisten Muslime.
Des Weiteren müsste es dann zB auch gewalttätige religiöse Fanatiker migrantischer Herkunft mit anderer Religion geben. Es werden schließlich nicht nur Muslime nicht immer gut integriert. Gibt es aber nicht.
Da bleibt als wichtiger Faktor nun mal nur der Islam und die nachweislich global ausgesprochen schlechte Bilanz, was gewalttätigen religiösen Fanatismus betrifft.
zum Beitrag29.07.2026 , 21:19 Uhr
Aber das ist doch genau mein Punkt. Man überlässt der Rechten aus Angst davor, den Rechten zu nützen, kampflos die Deutungshoheit und nützt ihnen so.
zum Beitrag29.07.2026 , 11:03 Uhr
Richtig.
Man würde der AfD sofort etwas Wind aus den Segeln nehmen, wenn man als dezidiert Linker mit Regenbogenflagge vor islamistischen Moscheen, vor Vertretungen der Islamischen Republik Iran oder meinetwegen auch der Vereinigten Arabischen Emirate demonstrierte.
Macht aber niemand.
zum Beitrag29.07.2026 , 11:01 Uhr
Wo ist diese linke Islamkritik denn nun konkret? Wie sichtbar ist sie?
Warum demonstriert z. B. niemand mit Regenbogenflagge vor islamistischen Moscheen?
"....darum, die Angehörigen einer ganzen Religionsgemeinschaft unter Terrorismus-Generalverdacht zu stellen und damit pauschal zu kriminalisieren"
Nein. Wenn Linke wie selbstverständlich die katholische Kirche oder evangelikale Christen aufs Korn nehmen, dann wirft ihnen auch niemand - jedenfalls keine Linken! - vor, die Angehörigen der größten Religion der Welt unter Sonstwas-Verdacht zu stellen.
Das muss Linken auch mit dem Islam möglich sein!
zum Beitrag28.07.2026 , 11:20 Uhr
Keine Islamismuskritik ohne Islamkritik.
Linke Positionen gegenüber dem Katholizismus bzw. Christentum zielen schließlich auch fast immer auch auf die Kernbereiche dieses Glaubenssystems und nicht nur auf irgendwelche Fanatismen.
Man kann z.B. als linke Feministin nicht so tun, als sei das Kopftuch erst dann ein Problem, wenn dessen Trägerin auch ganz offiziell die Rechte von Frauen abschaffen will. Nein, auch das Kopftuch selbst ist mit einem linken Frauenbild nur schwer zu vereinbaren, denn dahinter steht nun mal wie hinter jeder geschlechtsspezifischen Kleidungsvorschrift die Prämisse, dass Frauen und Männer ungleich seien. Warum sollten entsprechende Prämissen bei unfanatischen Katholiken seziert und kritisiert werden, bei Muslimen aber erst, wenn sie zu Islamisten werden?
zum Beitrag28.07.2026 , 11:15 Uhr
Viel schlimmer und widerlicher ist, dass Klöckner dem queeren Netzwerk in der Bundestagsverwaltung verboten hat, als Fußgruppe beim CSD mitzulaufen.
Jetzt behauptet sie IN IHRER EIGENSCHAFT ALS Bundestagspräsidentin stehe sie voll hinter Menschen, die für "ihre Rechte, für Gleichberechtigung und Vielfalt einstehen".
Nein, tut sie nicht. Denn als oberste Dienstherrin hat sie erst letztes Jahr ihren Untergebenen genau das verboten.
zum Beitrag28.07.2026 , 11:12 Uhr
Es mag sein, dass sich Rechtsextremisten und Islamisten abstrakt, im Hass, einig sind.
Aber erstens unterscheiden sie sich dann im wahren Leben doch noch irgendwo, und zweitens sind sich Linke in ihren Reaktionen auf Rechtsextremismus und Islamismus eben absolut überhaupt nicht einig.
Wenn es einen rechtsextremistischen Anschlag gibt, sagt eben kein Linker "...diese Leute sind sich mit Islamisten in ihrem Hass einig." Da wird absolut kein Konnex hergestellt.,
Und wie ich unten schrieb: es fehlt eine sichtbare linke Islam(ismus)kritik: "Ich kenne diverse Social-Media-Accounts, auf denen Linke gezielt und strategisch Rechte aufs Korn nehmen.
Ich kenne nicht eines, in dem ein Linker gezielt und strategisch Islamisten aufs Korn nimmt. Wo ist denn zB ein Streitgespräch eines Linken mit Pierre Vogel zu sehen? Wo macht sich eine Linke über fanatische Niqabträgerinnen lustig?"
Wo versuchen Linke, Islamismus systematisch als uncool, dumm und verabscheuenswürdig darzustellen?
Und ja, dazu muss man vielleicht auch mal das Risiko eingehen, Islam und Islamismus zu vermischen. "Rechts" und "rechtsextrem" wird ja auch nicht immer sauber getrennt, wenn's der Sache dient.
zum Beitrag27.07.2026 , 19:30 Uhr
Ich kenne diverse Social-Media-Accounts, auf denen Linke gezielt und strategisch Rechte aufs Korn nehmen.
Ich kenne nicht eines, in dem ein Linker gezielt und strategisch Islamisten aufs Korn nimmt. Wo ist denn zB ein Streitgespräch eines Linken mit Pierre Vogel zu sehen? Wo macht sich eine Linke über fanatische Niqabträgerinnen lustig? Wo ist die linke Islamkritik?
zum Beitrag27.07.2026 , 19:26 Uhr
Der Unterschied ist also nur ein nebensächliches Detail? Auf dem ostdeutschen Dorf kann man also genausogut den Islamismus und in der Berliner Moschee den Rechtsextremismus bekämpfen, weil ja sowieso beides quasi dasselbe ist?
zum Beitrag27.07.2026 , 15:50 Uhr
Man würde das Thema endlich nicht mehr den Rechten überlassen und könnte vielleicht bessere Lösungen als die finden.
zum Beitrag27.07.2026 , 11:02 Uhr
Was genau soll denn das nun konkret heißen?
Dass ein Täter IN Deutschland sozialisiert wurde, bedeutet nicht viel. Man kann auch in Deutschland in einem islamistischen Milieu sozialisiert werden. Überhaupt gibt es ja nicht eine einzige “deutsche” Sozialisation, sonst wären wir ja fast alle gleich.
Das Problem sehe ich eher gerade darin, dass es in Deutschland keine wirkungsvolle oder auch nur besonders sichtbare Islamkritik von links gibt. Anders als Kritik an zB der katholischen Kirche, die für deutsche Linke selbstverständlich ist.
zum Beitrag26.07.2026 , 13:06 Uhr
“ Wegen des Angriffs beim CSD hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Trauerbeflaggung auf halbmast für den Bundestag angeordnet. Sie sei zutiefst erschüttert, erklärte die CDU-Politikerin. »Wer Menschen attackiert, die für Freiheit, gleiche Rechte und Vielfalt einstehen, greift die Grundlage unseres demokratischen Gemeinwesens an, der tritt die Menschenwürde mit Füßen«, “
Aber das Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung darf offiziell nicht “für Freiheit, gleiche Rechte und Vielfalt einstehen”, nicht wahr, Frau Klöckner?
Heuchelei.
zum Beitrag26.07.2026 , 12:39 Uhr
Es war ja nicht das eigentliche Festgelände, zumindest nicht mehr um diese Tageszeit
zum Beitrag26.07.2026 , 12:18 Uhr
Gar nicht erwähnt wird hier der Anschlag auf den Pride in Oslo.
Übrigens war dort am Tag danach die Stimmung in der Stadt und im Land eine ganz andere. In Berlin sind heute Morgen die Cafés voll, nirgendwo nimmt man auch nur annähernd die Betroffenheit, die Trauer und den Trotz wahr, die damals in Norwegen vorherrschten.
zum Beitrag26.07.2026 , 11:04 Uhr
Da erscheinen einem die Zankereien über die Haltung zum Nahostkonflikt noch einmal umso bizarrer.
DAS hier ist der Feind: der ganz normale Hass und der Vernichtungswille, dem sich LGBT-Menschen seit jeher ausgesetzt sehen. Und nicht etwa andere Meinungen zu Palästina oder sonstwas.
Seien wir mit unseren Gedanken und unserem ganzen Mitgefühl bei den Opfern des Anschlages und lasst uns hoffen, dass der oder die Mörder rasch gefasst und gerecht bestraft werden.
zum Beitrag25.07.2026 , 08:49 Uhr
Diese Verknüpfung findest du in meinem Posting nicht, schon gar nicht ausdrücklich.
Tatsache ist, dass diese Solidarität eine Einbahnstraße ist. Und nicht nur das: Queers werden in Palästina geächtet und verfolgt. Keine dieser Dykes* und Co könnte dort unbehelligt über die Straße gehen, schon gar nicht mit Regenbogenflagge.
Und das wissen diese Leute selbst sehr wohl. Das macht es ja so absurd.
zum Beitrag24.07.2026 , 11:45 Uhr
178 Euro für zwei Flaschen Weißwein beim Straßenfest in Oslo, die ich letzten Monat bezahlt habe, würde ich jetzt nicht als “nicht so teuer, wie man immer glaubt”, bezeichnen.
Norwegens Alkoholpreise liegen ca 230 Prozent über dem Durchschnittspreis der EU. Zugegeben: die von Deutschland bei 85 Prozent. Der Unterschied ist jedenfalls massiv.
Und so gut war der Wein echt nicht.
zum Beitrag24.07.2026 , 10:30 Uhr
Werden auf irgendeiner dieser ganzen Veranstaltungen eigentlich heterosexuelle Palästinenser_innen mit Regenbogenflagge mitmarschieren?
Nach dem Motto “Palestinians for Queers - Thank you for all the solidarity”?
zum Beitrag23.07.2026 , 11:39 Uhr
Aber nochmal: wo ergibt sich der Zusammenhang mit Queerness? Wieso sollte man palästinasolidarisch sein, WEIL man queer ist?
Und wie queersolidarisch ist eigentlich Palästina?
zum Beitrag22.07.2026 , 16:09 Uhr
Man kann sich ausmalen, wie viele Morddrohungen und Beleidigungen Herr Korenke von Anhängern der AfD schon erhalten hat....
zum Beitrag22.07.2026 , 14:23 Uhr
Oder man lässt die Herren und Damen gar nicht erst auf das Gleis, bevor sie nicht wieder halbwegs nüchtern sind.
zum Beitrag22.07.2026 , 14:21 Uhr
Allerdings muss man sich in Norwegen übermäßigen Alkoholgenuss erstmal leisten können ;)
zum Beitrag22.07.2026 , 12:22 Uhr
"Palästinasolidarische Queers " ist in sich komplett widersprüchlich. Man kann zwar palästinasolidarisch UND queer sein, aber nicht palästinasolidarisch WEIL queer. Man kann ja auch nicht prorussisch sein, weil man queer ist.
Change my mind.
zum Beitrag22.07.2026 , 10:59 Uhr
Abgesehen davon, ist Gewalt doch prinzipiell geächtet. So gut wie niemand sagt ausdrücklich, dass er Gewalt eigentlich ganz gut findet.
zum Beitrag21.07.2026 , 17:13 Uhr
Die Wähler der NSDAP sind auch nicht mit deren Verbot verschwunden. War das Verbot also sinnlos?
zum Beitrag21.07.2026 , 17:12 Uhr
Eine Partei kann kein Prüfverfahren beim Bundesverfassungsgericht beantragen.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:33 Uhr
Allerdings knüpften die Europäer eben auch an ein Business an, dass in Afrika seit Jahrhunderten von Afrikanern und Arabern betrieben worden war und auch nach Abschaffung der Sklaverei in der Neuen Welt immer noch betrieben wurde. Der letzte Sklavenmarkt in Saudi-Arabien wurde im 20. Jahrhundert geschlossen. Zugleich ist es vielleicht kein Zufall, dass in den reichen arabischen Staaten Millionen Inder, Pakistaner, Philippiner und Indonesier harte Arbeit leisten und dabei kaum Rechte haben. Und was den als Haushaltshilfen und Kindermädchen für arabische Familien tätigen Frauen aus diesen Ländern alles regelmäßig zugemutet und angetan wird, ist bekannt.
Die Resolution wurde von Ghana eingereicht, wo sich früher das Asante-Reich befand. Wäre es wirklich nicht vorstellbar gewesen, die Täterschaft von Nichteuropäern wenigstens zu erwähnen, geschweige denn, Schlüsse daraus zu ziehen? Man könnte ja immerhin sagen, dass die heutigen Afrikaner ja gerade nicht von denen abstammen, die seinerzeit von Afrikanern oder Arabern gefangen und verkauft wurden.
Nicht, dass all das den Helferich interessierte. Aber wer dies alles ausblendet und nicht erwähnt, bietet eben Angriffspunkte.
zum Beitrag18.07.2026 , 20:54 Uhr
Die Rechtsextremisten wollen doch immer einen möglichst knallharten Strafvollzug.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:09 Uhr
- Freundschaft mit MAGAs wie Richard Grenell
- Verbindungen zu Peter Thiel
zum Beitrag18.07.2026 , 13:08 Uhr
Im Artikel wird doch klargemacht, dass es auch aus linker Sicht sehr gute Argumente gegen Leihmutterschaft gibt. Links bedeutet gerade nicht, dass das Individuum seine Bedürfnisse und Wünsche über alles andere stellen darf.
zum Beitrag18.07.2026 , 13:05 Uhr
Sehr richtig!
zum Beitrag18.07.2026 , 13:03 Uhr
“… dass die Sklaverei nicht erst „mit dem transatlantischen Handel begann“. Eine „Strohmann“-Argumentation, sagt Kö: „In den Standardwerken zur Geschichte der Sklaverei wird diese Darstellung gar nicht bestritten.“ ”
Und dennoch erwähnt die Anfang des Jahres von der UN-Generalversammlung angenommene Resolution, die den Sklavenhandel als das “schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit” - gemeint ist tatsächlich auch das schlimmste aller Zeiten - weder den arabischen Sklavenhandel, noch, dass auch afrikanische Reiche, wie zB das Asante-Reich, massiv an diesem Handel verdienten und aktiv beteiligt waren.
zum Beitrag16.07.2026 , 21:10 Uhr
Glaub ich nicht. Kein echter Demokrat wird aus Abscheu über irgendwelche einzelnen Taten Linksradikaler zum Rechtsextremisten.
zum Beitrag16.07.2026 , 13:45 Uhr
Das war nicht meine Absicht. Aber sowohl das Grundgesetz als auch unsere Geschichte legitimieren eben ab einem bestimmten Punkt politische Gewalt zur Bewahrung der Demokratie. Wann ist dieser Punkt erreicht?
Oder, um sich jetzt doch auf diese Tat zu beziehen: wenn in drei Jahren das Vierte Reich gegründet wäre, wie würde dann die Geschichte später über Erfurt urteilen?
zum Beitrag16.07.2026 , 06:47 Uhr
Ab wann wäre Gewalt gegen Faschisten gerechtfertigt?
War zB der Versuch Elsers, Hitler zu töten, falsch und unmoralisch?
zum Beitrag15.07.2026 , 16:39 Uhr
Natürlich herrscht dann faktisch Zwang. Die grossen Ketten können es sich leisten, ihm zu gehorchen, die Eigentümergeführten kleinen Läden nicht. Folge: die Städte veröden noch mehr.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:37 Uhr
Meinen Sie, in zB den USA könnten Familien mal eben den Ausflug am Montag machen?
zum Beitrag15.07.2026 , 16:36 Uhr
Ich finde es am protestantischen Norwegen gut, dass es mehr oder weniger so ist wie bei uns. Ein Tag pro Woche, der nicht dem Terror von Profit und Konsum dient.
zum Beitrag15.07.2026 , 16:34 Uhr
Nein.
Um ein Karstadt-Kaufhaus zu öffnen, braucht man nicht etwa nur ein paar Verkäuferinnen, sondern ca 300 Personen.
Warum sollen die leiden, damit andere konsumieren können?
Warum muss alles dem Profit und der “Freiheit”, also dem Ego, untergeordnet werden?
zum Beitrag14.07.2026 , 15:46 Uhr
Dann würden Bekennerschreiben an sich nutzlos - und damit auch die Aktion selbst.
zum Beitrag14.07.2026 , 07:06 Uhr
Noch besser wäre, Kindern bis 16 keine Smartphones zu geben.
zum Beitrag10.07.2026 , 17:50 Uhr
Vor einigen Tagen entrollten Mitglieder der baskischen Kleinstpartei EHKS in Pamplona ein riesiges Transparent, auf dem “Destroy Israel” stand - mitten in einer riesigen Menge. Eingeschritten ist wohl niemand.
zum Beitrag09.07.2026 , 16:56 Uhr
Der Punkt ist, dass Russland Krieg als Kontinuum und sich bereits im Krieg mit uns begreift. Es braucht keinen Rekurs auf das Völkerrecht zu nehmen - das tat es beim Angriff auf die Ukraine schließlich auch nicht. Niemand hat je ernsthaft darüber diskutiert, ob Russland für den Krieg irgendwelche juristischen Rechtfertigungen hat - auch Russland selbst nicht.
zum Beitrag08.07.2026 , 18:46 Uhr
Absolut widerwärtig.
zum Beitrag08.07.2026 , 14:53 Uhr
Spannend. Nicht völlig, aber weitgehend faktenfrei kommentiert.
Desinformationskampagnen, Trollfabriken und Cyberattacken dienen dazu, uns politisch zu schwächen, damit wir z. B. gerade nicht stark aufrüsten und dann im Falle eines militärischen Angriffes weniger Widerstand leisten können. Es ist gerade militärische Schwäche, die Russland dazu animiert, anzugreifen.
Russland sagt sich nicht "Oh, schau, Deutschland hat so eine schlecht ausgerüstete Bundeswehr, das ist für uns keine Bedrohung, also lassen wir es in Ruhe."
Nein, Russland sagt sich "Oh, schau, Deutschland hat so eine schlecht ausgerüstete Bundeswehr. Das wird eine leichte Beute."
zum Beitrag08.07.2026 , 14:49 Uhr
Russland sieht sich doch sowieso schon längst im Krieg mit uns und greift uns jeden Tag an.
Der Aggressor ist und bleibt Russland.
Was wären wir eigentlich für Deutsche, wenn wir einem von einem faschistischen Terrorstaat angegriffenen Land nicht beiständen?
zum Beitrag08.07.2026 , 12:02 Uhr
Der Gründer vopn Wagner, Grigori Utkin, trägt auf der Brust ein großes Hakenkreuztattoo. Stört in Russland niemanden.
Überhaupt ist die ganze heutige Russkij-Mir-Ideologie doch nichts anderes als russischer Faschismus, bis hin zur Anbetung von Gewalt und triumphalistischem Auftrumpfen.
zum Beitrag08.07.2026 , 11:59 Uhr
Und es gibt immer noch "Linke" - gerade im Osten - die dem zutiefst von Neonazismus unsd Faschismus durchtränkten Putin-Staat Sympathien schenken.
Auf der anderen Seite: irgendwoher muss bei sinkender Auflage ja das Geld für die "Berliner Zeitung" kommen, nicht wahr, Herr Friedrich?
zum Beitrag08.07.2026 , 11:55 Uhr
"Die Sorge war, dass der Krieg mit der Lieferung dieser Waffen noch weiter eskaliert und Deutschland aktive Kriegspartei wird."
Diese Sorge war von Anfang an rechtlich gesehen Quatsch. Ein Staat kann so viele Waffen an einen kriegführenden Staat liefern, wie er will, er wird dadurch einfach nicht zur Kriegspartei. Ansonsten wären Nordkorea und vor allem China ja schon längst Kriegspartei, und niemand behauptet das, schon gar nicht Russland.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:46 Uhr
Wenn ein Staat einen Krieg nur noch führt, weil der Führer sonst sein Gesicht verliert, spricht das nicht für eine besonders verantwortungsvolle Grundhaltung dieses Staates.
zum Beitrag07.07.2026 , 17:22 Uhr
Gerade in Deutschland hat der größte Teil der Bevölkerung den Ernst der Lage nicht verstanden und glaubt immer noch, dass das Ganze eine Petitesse sei. In den baltischen Staaten, Polen, Schweden und Norwegen sieht es ganz anders aus. Auf Gotland zB bereiten sich große Teile der Zivilbevölkerung auf den Kriegsfall vor.
zum Beitrag07.07.2026 , 14:24 Uhr
Russland könnte den Krieg noch heute beenden, wenn es wollte.
zum Beitrag05.07.2026 , 22:17 Uhr
“Fūr die Stadtgesellschaft!” Das Buzzword fehlt da noch.
Dreiviertel Wohnungen, die Abflughallen usw als Veranstaltungsorte, 100 Räume von 7000 meinetwegen als Ateliers und Galerien. Fertig.
Ach nee, erstmal muss ja erst mal geguckt werden, was technisch überhaupt möglich ist. Man hat ja Zeit.
zum Beitrag05.07.2026 , 10:59 Uhr
„ „Zukünftig ist der Flughafen Tempelhof ein lebendiger und vielfältiger Ort der Begegnung, der kreativen Austausch und Experimente ermöglicht.“ “
Nichtssagend und bei so einem gigantischen Gebäude auch schwer vorstellbar, zumal es sich so anhört, als solle das Ganze staatlich finanziert werden. Mit welchem Geld?
zum Beitrag02.07.2026 , 07:44 Uhr
Da wurde nichts evaluiert, da wurde jahrelang völlig kritiklos das Bargeld faktisch abgeschafft, bis dann mal die Software eine der größten Supermarktketten des Landes lahmlegte und die Schweden dumm aus der Wäsche schauten.
Ein russischer Angriff auf die digitale Infrastruktur, und in Skandinavien kann keiner mehr kaufen oder verkaufen, weil einfach kein Bargeld mehr im Umlauf ist, viele Läden schlicht keine Kasse haben und dementsprechend auch nur noch wenige Geldautomaten existieren. In Norwegen starren einen Kassiererinnen an, wenn man Bargeld zückt, viele Menschen haben ungelogen seit Jahren keins mehr in der Hand gehabt, sondern nutzen nur noch Karte, ApplePay und Vipps.
zum Beitrag01.07.2026 , 14:34 Uhr
Der Witz ist, dass sie sich mittlerweile ganz offen bei den Sendern darüber beklagt, dass sie eben nicht mehr ständig in Talkshows eingeladen wird. Sahra kann nicht leben ohne Beachtung.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:39 Uhr
Dass Sahra Wagenknecht ohne jede Scham absolut alles tut, um die Stimmen der Ossis - in diesem Fall jener, die die Bundesrepublik verachten und Russland lieben, aber sich für die Wahl der AfD noch etwas zu fein sind, also ungefähr die Leserschaft der Berliner Zeitung - zu kriegen, hatten Sie bislang nichts mitbekommen?
zum Beitrag01.07.2026 , 10:34 Uhr
Während der Apartheid waren zeitweise bis zu 80 Prozent aller Bergarbeiter in den Minen Südafrikas Schwarze - aber nicht etwa Südafrikaner, sondern Ausländer aus den Nachbarstaaten. Die Weißen brauchten zwar Arbeitskräfte, aber wollten partout nicht, dass "ihre" einheimischen Schwarzen auch nur die Chance auf etwas Wohlstand bekamen.
zum Beitrag01.07.2026 , 10:30 Uhr
Leihscooter einfach zu verbieten, geht natü+rlich gar nicht. Dann wäre Berlin ja ein spießiges Kaff wie Madrid, Melbourne, oder - Gott bewahre! - Paris.
Mal ehrlich: warum tut man sich in Berlin so wahnsinnig schwer damit, im Hinblick auf Dinge wie Sauberkeit, Kampf gegen Vandalismus, Grünflächenplanung und anderes einfach das zu tun, was woanders problemlos funktioniert?
zum Beitrag30.06.2026 , 20:19 Uhr
Man kann kaum ausdrücken, wie verachtenswert Wagenknecht ist.
zum Beitrag30.06.2026 , 12:54 Uhr
Wobei Südafrika gleichzeitig das ungleichste Land der Welt ist - was wiederum dafür sorgt, dass die Gewaltverbrechensrate atemberaubend hoch ist.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:56 Uhr
Und natürlich feiert die kaum verhohlene Verachtung für die Ukraine hier fröhlich Urständ in den Kommentaren.
Die Nachfahren von Nazis erheben sich zur letzten Instanz in Sachen Umgang mit der Vergangenheit und nebenbei wird impliziert, dass die Ukraine unsere Hilfe nicht verdient habe und dem zutiefst rechtsextremen, faschistischen Russland zum Fraß vorgeworfen werden darf. “Wenn ihr nicht so mit der Vergangenheit umgeht wie wir Enkel deutscher Nazis, dann verdient ihr, Opfer russischer Nazis zu werden, ihr ukrainischen Nazis unter der Präsidentschaft eines jüdischen Nazi.”
Absurd und ekelhaft.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:52 Uhr
Das kriegen Sie doch gerade von Leuten, die sich für “Diplomatie” mit dem faschistischen Russland aussprechen, implizit gesagt. Da fällt nämlich immer gerne so etwas wie “Immer, wenn es zwischen Deutschland und Russland Einvernehmen gab, ging es uns gut” oder gar das schwachsinnige Schlagwort “Unser Nachbar Russland.”
Polen und Balten sind da immer unwichtig.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:49 Uhr
Man stelle sich mal vor, Deutsche erhöben sich über die Ukrainer und belehrten sie, nach dem Motto “Weil unsere Großväter Nazis waren, haben wir das Recht, die letzte Instanz in Sachen Umgang mit der Vergangenheit zu sein.”
Widerlich, nicht wahr?
zum Beitrag26.06.2026 , 14:47 Uhr
Nawrocki will nur Tusk schaden. Das sieht doch jeder.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:46 Uhr
Was mich stört, ist das große Maß an kaum verhohlener Verachtung für die Ukraine, nach dem Motto “Sie ist unserer Hilfe nicht würdig.”
Das ist besonders widerwärtig, wenn es von Deutschen kommt, einem Volk, dass nach der selben Logik ja auch hätte komplett morgenthauisiert hätte werden können.
zum Beitrag26.06.2026 , 14:42 Uhr
Russische Desinformation. Der PCA hat mehrfach (!) klargestellt, dass er gar nicht die Kompetenz hat, über den Status der Krim zu urteilen.
Völkerrechtlich gibt es kein Recht auf Sezession, aber eines auf Unversehrtheit des Territoriums. Die Krim ist ukrainisch.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:53 Uhr
Stimmt so nicht, weil es gar nicht um diese Frage ging.
Schöner Versuch ihrerseits, die ukrainische Souveränität über die Krim im Sinne des faschistischen Russlands in Frage zu stellen. Die Krim ist völkerrechtlich ohne jeden Zweifel ukrainisch.
zum Beitrag26.06.2026 , 00:39 Uhr
Russland ist derzeit nicht Teil des Kreises zivilisierter Nationen
zum Beitrag25.06.2026 , 16:30 Uhr
Schön wäre es, wenn endlich die EU jede Vergabe von Touristenvisa an Russen verböte. Es ist schlicht und einfach unmoralisch, dass wohlhabende Russen es sich in Europa gutgehen lassen, während ihr faschistisches Heimatland sich im Krieg mit Europa wähnt und es ständig mit hybriden Angriffen überzieht.
Und nein, der Kontakt irgendwelcher Russen mit Kellnern an der Côte d’Azur trägt nicht zur Völkerverständigung oder gar zum Frieden bei.
zum Beitrag19.06.2026 , 07:22 Uhr
Die AfD wird auch von einer Frau geführt, die in diesem Land keinerlei Rechte hätte und der man ihre Kinder wegnähme, hätte hier die AfD regiert. Es gab auch Juden, die NSDAP gewählt haben.
Der Kern der AfD ist der alte deutsche Rechtsextremismus, und wenn sie regiert, dann geht es den Weidels und den dunkelhäutigen Abiturientinnen aus Duisburg an den Kragen.
zum Beitrag18.06.2026 , 12:35 Uhr
Der Rechtsextremist will vor allem auch, dass Migranten - und hier wird faktisch natürlich kein Unterschied zwischen Asylbewerbern und anderen gemacht - das Leben zur Hölle gemacht wird.
Er will nicht nur irgendeine abstrakte Reduktion von Zahlen, er will, dass Migranten frühmorgens verhaftet und gefesselt werden, er will, dass man Familien trennt, er will, dass dunkelhäutige Menschen richtig Angst haben und ihnen Demütigungen und am besten auch physische Schmerzen zugefügt werden. Asylbewerber sollen gerade mal Bett, Brot und Seife kriegen, und das Brot soll am besten noch hart und verschimmelt und für Muslime mit Schinken belegt sein. Es soll Migranten so richtig schlecht gehen, und das so öffentlich wie möglich.
Kurzgesagt: der Rechtsextremist sehnt sich danach, sich am Leid anderer Menschen zu weiden. Und natürlich wird ihm das nie über. Es wird nie grausam und gemein genug sein.
zum Beitrag18.06.2026 , 12:27 Uhr
Ich hoffe doch, dass ein gericht ähnlich entscheidet wie in der Causa Diekmann damals: wer selbst ständig lügt, hat verminderten Schutz.
Und wenn einer sich sonst als "free speech absolutist" geriert, sollte man ihm seine Heuchelei sowieso richtig um die Ohren schlagen.
zum Beitrag16.06.2026 , 13:33 Uhr
99 Prozent aller Graffiti haben weder künstlerischen noch politischen Wert. Es ist einfach nur Vandalismus, und wer den irgendwie rechtfertigt oder relativiert, ist Teil des Problems. Jeder Akt des Vandalismus ist eine Aggression, jedes Graffiti schreit nicht nur “Ich!”, sondern auch “Alle anderen sind mir scheißegal!”
zum Beitrag14.06.2026 , 19:02 Uhr
Let’s face it: nachdem alles andere probiert wurde und die Situation nur schlimmer wurde, sind nun mal viele Berliner dazu bereit, dass sehr viel mehr Videoüberwachung stattfindet.
Im Übrigen ist sie andernorts gang und gäbe, zB in Madrid oder Oslo. Und weder Spanien noch Norwegen haben sich in faschistische Polizeistaaten verwandelt
zum Beitrag12.06.2026 , 12:53 Uhr
Populisten ja, aber keine Ostalgiker oder gar Kommunisten.
Für die überwältigende Mehrheit der Mwenschen im ehemaligen Warschauer Pakt - mit Ausnahme Russlands und Ostdeutschlands - ist die Erinnerung an den Sozialismus die an Entbehrungen und Unterdrückung.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:51 Uhr
Das sagen Sie.
Es gibt aber zehntausende, für die das anders war.
Mal ganz abgesehen von den Millionen (!), die vor 1961 geflüchtet sind und dabei eben auch ihre Heimat, ihr Hab und Gut und oft auch ihre Familie verloren.
Speziell über letztere wird in Deutschland fast nie gesprochen. Waren diese ganzen Menschen eigentlich keine Ossis, nur, weil sie schon vor dem Bau der Mauer geflüchtet sind?
zum Beitrag12.06.2026 , 12:48 Uhr
Nur bezieht sich Hoyer in ihren Büchern, in denen sie die DDR als lustige, entspannte und gern auch leicht beschwipste Gesellschaft charakterisiert, ausdrücklich auch auf die Erzählungen ihrer Eltern. Sie selbst hat die DDR nämlich quasi gar nicht erlebt.
Und was erzählen einem NVA-Offizier und Lehrerin wohl über den die DDR? Eben. Und Hoyer hinterfragt das nicht mal. Genausogut könnte man dann auch ein Buch schreiben, in dem man aufbauend auf den Erzählungen einer Parteigröße und seiner Gattin "erfrischend neue Perspektiven" auf den Alltag im Dritten Reich eröffnet.
zum Beitrag12.06.2026 , 12:44 Uhr
Im Osten leben aber gerade mal 18 Prozent der Deutschen. Allein NRW hat mehr Wähler als der ganze Osten zusammen.
zum Beitrag11.06.2026 , 12:30 Uhr
Am ekelhaftewsten finde ich persönlich die (typisch deutsche?) Anmaßung vieler Ossis, sie könnten Russland besser beurteilen als z.B. esten, Litauer und Letten, die Jahrzehnte direkt von Moskau aus regiert und zwangsrussifiziert wurden. Auch das Urteil der Polen, Kasachen oder Georgier über Russland interessiert diese Ossis nicht - sie, und nur sie allein, sind die wahren Russlandkenner.
Davon abgesehen: die ostdeutschen Rechtsextremisten freuen sich doch schon auf einen Angriff Russlands. Wir wissen alle: in so einem Fall stehen AfD und Co bereit, um den Russen die Tore zu öffnen, sich vor ihnen in den Dreck zu werfen und unseren Soldaten in den Rücken zu schießen. Gerne weist man den Invasoren dann noch den Weg zum Haus des Bürgermeisters von der SPD oder den Grünen, nach dem Motto "Genosse, den da müssen Sie auch noch erschießen".
zum Beitrag11.06.2026 , 12:26 Uhr
Entfernungen sind im Zeitaltter moderner Raketen nahezu bedeutungslos.
Ginge es Russland um die NATO, bzw. wäre diese eine solch existenzielle Bedrohung und müsste unbedingt weit weg von Russlands Grenzen gehalten werden, dann müsste längst Krieg in Finnland herrschen.
Aus Sichgt des faschistischen, heruntergewirtschafteten Russlands ist die EU viel gefährlicher. Sollte einb Russland kulturell so ähnlicher Staat wie die Ukraine sich erfolgreich nach Westen wenden und die Ukrainer frei und in Wohlstand leben können, dann zeigte dies den Russen, dass es eine Alternative zur kranken Russkij-Mir-Ideologie gibt und man eben auch als Russe ein freier Mensch sein kann. Und dies würde das Ende des Putin-Regimes bedeuten.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:52 Uhr
Was hat das Engagement in einem Sportverein oder beim Förderverein der örtlichen Volkshochschule denn mit kapitalistischen Denkstrukturen zu tun? Ehrenamt ist doch gerade NICHT auf Profitmaximierung angelegt.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:49 Uhr
Nur geht es den Ossis heute objektiv viel besser als z. B. den meisten Spaniern, die 1990 nicht schlechter dastanden als sie. Selbst in einigen Regionen Skandinaviens sind einige Indikatoren schlechter als in Ostdeutschland.
zum Beitrag11.06.2026 , 10:46 Uhr
Der Witz ist, dass genau die Ossis, die sich darüber aufregen, wenn ihnen Wessis den Osten erklären, wie selbstverständlich davon ausgehen, den Wessis den Westen erklären zu können. Ebenso halten die sich dann für Russlandexperten (anders als die Polen oder Balten, das sind ja alles nur hysterische Russenhasser) - aber natürlich auch für Fachleute für die USA und die NATO.
zum Beitrag11.06.2026 , 07:22 Uhr
Über Frankreich und Spanien ist die EU auch im Indischen Ozean, im Pazifik, kurz vor Kanada, in der Karibik und in Nordafrika.
zum Beitrag11.06.2026 , 06:40 Uhr
Was meinen Sie, wie viel Entnervung man sich im Westen sparte. Der Blick auf die Wahlergebnisse im Osten könnte einem fast egal sein, anstatt Angst um den Fortbestand unserer Demokratie und unserer Gesellschaft auszulösen.
zum Beitrag11.06.2026 , 06:38 Uhr
Interessanterweise wird in Großbritannien die vulgäre DDR-Verklärung einer Katja Hoyer - Tochter eines Offiziers und einer Lehrerin, also Systemgewinnlern - als erfrischend neue Perspektive auf diesen Staat gesehen. Für Deutsche dagegen wirkt sie muffig und wie ein Throwback in die 90er.
zum Beitrag10.06.2026 , 22:25 Uhr
Das stimmt auch, aber das lag Mangel und nicht an Umweltfreundlichkeit. Ansonsten war das System komplett auf Ausbeutung aller Ressourcen ausgerichtet. Da war nichts mit Nachhaltigkeit.
Übrigens galt das auch für die Ressource Mensch. Wer einen Ausreiseantrag stellte, durfte sich sofort und mehrfach anhören, dass der Staat doch so viel Geld in einen investiert hätte. Und dass Rentner wiederum ausreisen durften, lag daran, dass man sich insgeheim darüber freute, wenn diese nutzlosen Fresser im Westen blieben.
Nirgendwo wurde der Mensch so nach seinem wirtschaftlichen Wert beurteilt wie in der DDR.
zum Beitrag10.06.2026 , 22:17 Uhr
Böse Zungen könnten sagen: Ostdeutschland ist der beste Beweis dafür, dass komplettes Fehlen von Religion den Menschen keineswegs besser macht.
Es war eins von mehreren Beispielen für den mangelnden Organisationsgrad der zivilgesellschaft
zum Beitrag10.06.2026 , 16:57 Uhr
"Das Problem ist die Jahrzehnte lange Geschichtsschreibung der Sieger, in der die DDR in Bausch und Bogen verteufelt wurde."
Warum gibt es dann sonst nirgendwo im ehemaligen Ostblock, nur in der Ex-DDR und in Russland, eine solche Verklärung der sozialistischen Diktatur?
Wenn man in Polen oder in Estland einem erzählt, was Ostalgie ist, starren einen die Menschen fassungslos an. Noch fassungsloser und mit Abscheu reagiert man dort auf die eigentlich nur in Ostdeutschland zu findende Ergebenheit gegenüber Russland.
zum Beitrag10.06.2026 , 16:53 Uhr
Genau so etwas wollen AfD-Wähler.
Die Grausamkeit, die Gemeinheit und die Erniedrigung von Menschen sind nicht etwa Nebeneffekt der von ihnen gewünschten Politik, sie sind deren Zweck.
Rechtsextremismus ist immer auch Appell an den inneren Schweinehund. AfD-Wähler fühlen sich durch so eine Aktion nicht etwa abgestoßen, nein, sie werden von einer nachgerade sexuellen Erregung ergriffen. Die finden so etwas geil. Deswegen werden sie immer AfD (oder noch extremeres) wählen, und wenn es ihnen auf anderer Ebene schaden sollte - sie wollen genau diesen Kitzel des Bösartigen, des Niedeträchtigen. Das ist für sie die Hauptsache.
Und deswegen sollte man auch endlich die schwachsinnige Idee, man könne diese Leute irgendwie "abholen", ihnen "zuhören" und "inhaltlich stellen", begraben. Die wollen gar nicht überzeugt werden. Die wollen ihren Hass auf andere ausleben.
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