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23.02.2026 , 16:39 Uhr
Russland erfüllt nun wirklich alle Merkmale eines faschistischen Systems. Wer das in vermeintlicher Besonnenheit relativiert, der macht sich zu dem, was der russische Geheimdienst seit über hundert Jahren als nützlichen Idioten bezeichnet. Aber vielleicht ist das Motiv dafür insgeheim auch Angst - man redet sich halt ein, dass das Kopf-in-den-Sand-stecken einfach nur “Rationalität” und “Ruhe” sei, weil die Alternative, die Gefahr anzuerkennen, zu beängstigend wäre.
zum Beitrag23.02.2026 , 14:51 Uhr
Russland ist für China eine Billigtankstelle und ein Kettenhund, der für einen den Westen in Schach hält.
Ansonsten hat China vor wenigen Monaten still und leise die Namen mehrerer ehemals chinesischer, nun russischer, Städte auf offiziellen Landkarten und in Schulbüchern in die chinesischen Originalnamen geändert. Das zeigt schon, wie China Russland einordnet. In den betreffenden Städten leben übrigens jetzt schon tausende Chinesen, die dort die gesamte Wirtschaft am Laufen halten - von den Russen kommt nämlich nicht mehr sehr viel.
Technisch ist Russland dem Westen und China massiv unterlegen, es gibt schlicht keine nennenswerten Innovationen aus Russland.
"...das BIP von Russland gibt dessen Wirtschaftskraft nicht richtig wieder..."
Sie sollten vielleicht schon was von der Kriegswirtschaft in Russland gehört haben, und dass Rüstungsausgaben, speziell während eines Krieges, rein konsumptiv sind.
zum Beitrag23.02.2026 , 10:55 Uhr
"Das bedeutet zweitens, dass Moral universell ist."
Sehr, sehr steile These. Es mag bestimmte universelle, als Moal verstehbare Grundeinstellungen geben, aber "...Kultur beeinflusst sie..." ...und zwar zum Teil sehr stark.
Es gibt z.B. Kulturen, da ist es nahezu IMMER, unter fast allen Umständen, unmoralisch, die eigenen Eltern offen zu kritisieren und ihnen gar Widerworte zu geben. Das wird als Angriff auf fundamentale Regeln der Gemeinschaft gewertet. Es wird als moralisch besser betrachtet, das offensichtlich Falsche zu tun, wenn die Eltern es verlangen, als das Richtige zu tun und sich in offenem Widerspruch zu den Eltern zu verhalten. Abgesehen davon, dass es dabei in der Regel auch auf die Offenheit ankommt (Widerspruch, den keiner mitkriegt und der damit auch nicht die Gemeinschaft gefährdet, ist okay), stehen diese moralischen Vorstellungen den westlichen teils diametral entgegen: in der in westlichen Kulturen vorherrschenden Moral ist es moralisch richtig, das Richtige zu tun, auch wenn - und gerade dann! - man es sich damit mit der Familie verdirbt.
Ganz so kulturlos ist Moral definitiv nicht.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:45 Uhr
Der Ossi ist keineswegs repräsentativ für die Ossis, sondern ein Tech-Millionär.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:44 Uhr
Mittlerweile scheinen viele jüngere Linke zu glauben, die DDR sei so eine Art skandinavisch-sozialdemokratisches Land mit ein paar kleinen Umsetzungsschwierigkeiten gewesen. Ich musste neulich einer Mittzwanzigerin erklären, wie es um den Umweltschutz im Sozialismus bestellt war. Die dachte, “links” hieße automatisch Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und achtsamerer Umgang mit der Natur. Sie kam natürlich aus dem Westen und schien in ihrem Leben noch nie etwas von Tagebauen und Bitterfeld gehört zu haben.
zum Beitrag23.02.2026 , 07:38 Uhr
“Russophob” ist ein Kampfbegriff der russischen Propaganda.
Es hat nichts mit einer Phobie zu tun, das faschistische Russland unter Putin, das seit vier Jahren einen wahnsinnigen Krieg gegen die Ukrainer führt und auch uns direkt bedroht, nicht zu mögen. Das ist keine irrationale Angst, sondern Realismus.
zum Beitrag23.02.2026 , 06:53 Uhr
Vollkommen richtig!
Russland ist genau das, was die UdSSR ihrerseits nach dem berühmten Diktum Helmut Schmidts war:
Obervolta mit Atomwaffen.
Nichts, absolut gar nichts außer Rohstoffen kann Russland der Welt bieten. Genau deswegen gibt es ja die irrsinnige Lehre von der Russkij Mir als mystischem Zentrum der Welt und die faschistoide Anbetung russischer Gewalttätigkeit und rücksichtsloser Macht: weil sowohl der Kreml als auch das russische Volk wissen, dass Russland einfach nichts anzubieten hat und niemand sich diesem Staat von selbst annähern würde. Wer, außer Diktatoren wie Lukaschenko oder korrupten Möchtegerndiktatoren wie Orbán hat etwas davon?
zum Beitrag23.02.2026 , 06:36 Uhr
“Grundwerte” eben.
Aber mal ehrlich: diese arrogante Haltung ist in Deutschland sehr weit verbreitet. Jedes Mal, wenn Russland als “Nachbar” Deutschlands bezeichnet wird, scheint sie wieder auf: die deutsche Anmaßung und Arroganz gegenüber Polen, Baltikum, Ukraine und Co. Die existieren gar nicht bzw. haben sich gefälligst dem deutschen Nachbarn Russland zu fügen, auf dass der uns Deutsche in Ruhe lasse und uns sein billiges Gas liefere. Besonders verbreitet ist diese tödliche Arroganz in Ostdeutschland.
zum Beitrag23.02.2026 , 06:32 Uhr
Wieso? PL-Typen wie Stegner sind doch gerade für den Ausgleich mit Russland, während es wohl viel eher die Seeheimer sind, die Widerstand leisten wollen.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:35 Uhr
Man kann natürlich einen Ausgleich mit dem faschistischen Russland zu Lasten von Millionen für wünschenswert halten. Aber dann sollte man vielleicht nicht gerade in der Grundwertekommission der SPD sein.
zum Beitrag22.02.2026 , 17:16 Uhr
Solange es wirklich nur sein Geld ist…
zum Beitrag21.02.2026 , 16:44 Uhr
Derweil planen propalästinensische Linke eine Demo gegen die KZ-Gedenkstätte Buchenwald, weil sie nicht antiisraelisch genug sei.
Irgendwelche Kommentare, Frau Swinton und Frau Roy?
zum Beitrag21.02.2026 , 16:42 Uhr
Absurd, dass manche in Friedrich, diesem Elon Musk für Arme, einen Heilsbringer sehen. Wenn wir aus anderen Ländern hören, dass Multimillionäre oder Milliardäre Zeitungen kaufen und die Inhalte bestimmen, werden wir doch auch hellhörig.
Und woher kommt denn nun das Geld, um die Berlinskaja Prawda zu finanzieren?
zum Beitrag19.02.2026 , 13:30 Uhr
Nochmal: in den Kraftzentren der AfD im Osten ist die Partei aufs engste mit knallharten Neonazis verbandelt und durchsetzt.
Wenn ich ein Verbotsverfahren erst dann anfange, wenn ich hundertprozentig überzeugt davon bin, dass ich Erfolg habe, dann ist es womöglich schon zu spät.
Aber das Problem ist, dass Leute wie Martenstein, der eben nicht konservativ ist, sondern im besten Falle nur dumm-populistisch, ein Verbot nicht etwa nicht in Erwägung ziehen, weil sie Angst haben, dass Karlsruhe anders entscheidet, sondern weil sie die AfD letztlich okay finden. Martenstein verklärt die AfD perverserweise zur konservativen Helmut-Schmidt-Partei. Das ist falsch. Es ist eine rechtsextremistische Partei, ihre Wähler sind Rechtsextremisten, und mit „guter Politik“ bekommt man sie auch nicht weg.
zum Beitrag19.02.2026 , 08:25 Uhr
Es gibt keinen Rechtsextremismus im Rahmen der FDGO. Rechtsextremismus kann unmöglich freiheitlich und demokratisch sein.
Das Verbot der NPD scheiterte, weil die NPD zu klein war. Das ist bei der AfD offenkundig nicht der Fall.
zum Beitrag18.02.2026 , 15:27 Uhr
Es ist eindeutig nachweisbar, dass die AfD sich im Laufe ihrer Existenz weiter und weiter radikalisiert hat. Das ist nicht mehr die Partei, in der mal ein Henkel oder eine Petry waren. Speziell in Ostdeutschland, aber nicht nur dort überschneiden sich AfD und Neonaziszene ganz klar. Eine Lena Kotré ist nicht nur etwas rechts, die ist Neonazi. Und sie bekommt deswegen nicht die geringsten Probleme in ihrer Partei.
Wenn die AfD nicht rechtsextrem und verfassungswidrig ist, was denn dann?
Nochmal: eine Partei muss gar nicht erst den Bau von KZs beabsichtigen, bevor das BVerfG sie verbieten kann.
zum Beitrag18.02.2026 , 12:33 Uhr
Was Sie mit Ihrem rechten Geraune natürlich sagen wollen:
die AfD ist nicht rechtsextremistisch, sondern Opfer einer linksgrünversifften Verschwörung und ein Verbot wollen nur antidemokratische Gutmenschen.
zum Beitrag18.02.2026 , 08:07 Uhr
Im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbrechende Altstädte, extrem dreckige Luft und vergiftete Flüsse können tatsächlich nicht gut sein.
zum Beitrag18.02.2026 , 08:03 Uhr
Wie ist das eigentlich in Polen oder Tschechien gelaufen?
zum Beitrag18.02.2026 , 08:02 Uhr
Während solche Leute wie Hoyer und Erpenbeck, beide Töchter von Systemgewinnlern, natürlich ihr eigenes Lied singen, was?
Kowalczuk hatte in der DDR massive Nachteile.
Verglichen mit allen anderen ehemaligen Ostblockstaaten geht es Ostdeutschland fantastisch. Aber nur in Ostdeutschland gibt es Ostalgie und diesen Hass auf den Westen.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:58 Uhr
Eben.
Alle Apologien für AfD-Wähler blenden den wichtigsten Faktor für die Wahl aus: Rechtsextremismus appelliert an die niedersten Instinkte im Menschen und manche Menschen geben dem nur zu gerne nach. Erst recht, wenn man ihnen jahrzehntelang wieder und wieder Argumente vorkaut, warum das Nachgeben okay sein soll. „Dir gehts ja sooo schlecht! Die da oben ignorieren dich! Du erbst nicht so viel wie andere! Schau mal, die da haben mehr als du! Wehr dich! Es ist dein Recht!“
Mach es gesellschaftsfähig, ein Arschloch zu sein, und die Arschlochpartei gewinnt Wahlen.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:20 Uhr
Richtig.
Es wäre super, wenn Deutschland ein einziges Mal zur Gruppe der innovativ voranschreitenden Staaten gehörte. Aber wahrscheinlich wird das jetzt wieder jahrelang zu Tode diskutiert und versucht werden, Gründe dafür zu finden, warum in Deutschland nicht funktionieren kann, was anderswo klappt. Siehe Wärmepumpen, Öffnung der Ehe, Cannabislegalisierung, Elektromobilität, Feuerwerksverbot….
zum Beitrag18.02.2026 , 07:04 Uhr
Früher gab es einen Grundkonsens darüber, was Anstand ist. Heute wird dieser Konsens in Frage gestellt, und zwar eigentlich immer nur von rechts, und zwar mit der Pose der „Freiheit“.
zum Beitrag18.02.2026 , 07:02 Uhr
Der frühere DKPist und schon lange nur noch extrem eingebildete und selbstzufriedene alte weiße Martenstein kann niemandem den Spiegel vorhalten, weil er sich selbst nicht von seinem Spiegelbild losreißen kann.
zum Beitrag18.02.2026 , 06:58 Uhr
Herzlichen Glückwunsch zum ersten Leserkommentar. Auch, wenn er gleich rechtes Geraune enthält.
zum Beitrag17.02.2026 , 20:29 Uhr
Ich behaupte auch nicht, dass alles in Ordnung sei, aber letztlich haben die Ossis Trotz allem riesiges Glück und großen Erfolg gehabt. Das ist nun mal so und lässt sich anhand diverser Zahlen nachweisen.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:06 Uhr
Die Verfassungswidrigkeit stellt auch auf das Verhalten der Anhänger ab. Es ist also nicht nur relevant, was im Parteiprogramm steht und nicht mal allein ausschlaggebend, was Parteimitglieder sagen.
Ich könnte binnen weniger Stunden allein auf öffentlich zugänglichen Facebookseiten massenhaft Belege für eine zutiefst verfassungsfeindliche Einstellung der AfD-Anhänger sammeln.
Die AfD strebt mindestens so ein System wie in Ungarn an. Und das reicht schon, denn so ein System ist definitiv nicht mit der im Grundgesetz aufgestellten staatlichen Ordnung vereinbar.
zum Beitrag17.02.2026 , 14:03 Uhr
Ganz Ihrer Meinung
zum Beitrag17.02.2026 , 11:54 Uhr
Trotz alledem warnt z.B. ein Thomas Rödder nur für den Fall eines Verbotes der AfD vor einem Bürgerkrieg - aber nicht für den Fall eines Wahlsieges der AfD.
Die Rechtsextremisten haben eben keine Angst - und auch einem demokratischen CDUler wie Rödder kommt es offenbar nicht in den Sinn, dass der Rechtsextremismus wirklich nennenswert Gewalt von extrem links provozieren könnte. Geschweige denn, von militant demokratischer Seite - denn um Rechtsextremisten Widerstand zu leisten, sollte man eigentlich nicht erst extremistisch sein müssen.
zum Beitrag17.02.2026 , 11:42 Uhr
Und?
Auch im Westen erbt keineswegs jeder riesige Summen. Ich habe noch nie jemanden darüber klagen hören, dass Diskussionen über die Erbschaftssteuer die Arbeiterkinder des Ruhrgebietes ja kaum tangieren.
zum Beitrag17.02.2026 , 11:16 Uhr
Wenn diese Staaten ganz autoritär jede Art von Fremdenhass verfolgen und bestrafen, um Investitionen zu schützen, okay.
Aber unter einer AfD-Regierung würden die Kinder eines indischen Managers eben keineswegs vor blöden Bemerkungen und Angriffen geschützt. Da würde es eher so ablaufen wie letztes Jahr mit den südkoreanischen Mitarbeitern eines Autoherstellers, die in den USA massiv von ICE bedrängt wurden.
zum Beitrag17.02.2026 , 11:14 Uhr
Das stimmt nicht. Die Baseballschlägerjahre begannen spätestens 1991. Da wählten die Ostdeutschen überwiegend keineswegs links.
In der DDR gab es Neonazis, die allerdings selbst in internen Dokumenten der Stasi nicht so gennant werden durften, sondern nur als „Rowdytum“. Es gab tagelange Hetzjagden auf ausländische Vertragsarbeiter, es gab massiven Alltagsrassismus, und auch in der NVA, in die ja fast jeder Mann musste, gab es sehr starke Bezüge zur Wehrmacht. Vor allem gab es keine offene Auseinandersetzung mit der Nazi-Vergangenheit. Niemand wurde je dazu angehalten, zu fragen, wie er sich denn im dritten Reich verhalten hätte. Waren ja alles Antifaschisten. Und das schlimmste am NS-Staat waren nicht etwa die Entrechtung und die Abschaffung der Demokratie, sondern der Krieg.
Typisch ist zb die Tafel aus DDR-Zeiten am Platz der Bücherverbrennung in Berlin. Darauf wird nicht etwa die Zensur unter den Nazis verurteilt, also dass überhaupt Bücher verboten wurden. Nein, die Bücherverbrennung wird in den Kontext des Krieges gestellt. Dabei hat sie damit überhaupt nichts zu tun gehabt. Aber Zensur gab es auch in der DDR - also wurde die im 3. Reich nicht kritisiert.
zum Beitrag17.02.2026 , 10:33 Uhr
Lach…die Wessifrau Zeh kennt den Osten besser als die Sächsin Hensel?
Natürlich ist die AfD der liberalen, pluralistischen Demokratie gegenüber feindlich gesonnen. Im besten Fall will sie eine illiberale, stark mangelhafte Demokratie wie in Ungarn. Und schon das würde für ein Verbot reichen, denn es ist klar gegen die vom Grundgesetz begründete Ordnung gerichtet.
zum Beitrag17.02.2026 , 10:16 Uhr
“… bei uns geht alles den Bach runter”
Was einfach nicht stimmt
zum Beitrag17.02.2026 , 10:14 Uhr
Es gibt im Osten kein „Elend”!
zum Beitrag17.02.2026 , 10:12 Uhr
Das stimmt einfach nicht
zum Beitrag17.02.2026 , 10:07 Uhr
Wenn man die NPD hätte verbieten können, obwohl sie ja nun auch nicht dasselbe ist wie die NSDAP, und das Verbot nur an der geringen Größe der NPD scheiterte, dann kann man auch die AfD verbieten. Eine Partei muss nicht erst dasselbe wollen wie die NSDAP, um verboten werden zu können.
Mein Punkt ist: wenn man meint, dass ein Parteiverbot prinzipiell ganz schrecklich ist, weil man damit rechtsextremen (nicht nur „rechten“!) Wählern eine Wahloption nimmt, dann müsste man diese Kritik auch hinsichtlich des Verbotes der NSDAP üben. Wo ist denn der absolut fundamentale Unterschied?
zum Beitrag17.02.2026 , 10:02 Uhr
Wenn man es der NPD nachweisen konnte, dann auch der AfD.
Das Grundgesetz stellt übrigens nicht nur auf das Programm einer Partei ab, sondern auch auf das Verhalten ihrer Anhänger.
zum Beitrag17.02.2026 , 08:06 Uhr
„ Es gab das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und danach einen massiven Anstieg von ausländerfeindlicher Gewalt im Osten. Aber allein daraus 30, 40 Prozent AfD-Zustimmung abzuleiten, ist mir zu simpel.“
So?
Nach Lichtenhagen wurde das Asylrecht massiv ausgehöhlt. Und wurden etwa als Reaktion auf die massive Gewalt der Baseballschlägerjahre die Gefängnisse mit den Tätern gefüllt? Eher nicht. Viele der rechtsextremen Jüngeren heute sind doch die Kinder der Baseballschlägertypen von damals. Und dass Rechtsextreme im Osten gesellschaftlich viel akzeptierter sind als im Westen, ist nicht erst seit Hartz IV oder 2015 so, sondern es ist seit mindestens der Wende kontinuierlich der Fall. Bemerkungen wie „der ist eben rechts, das ist halt seine Meinung“ habe ich schon 1998 im Osten gehört. Für Westdeutsche damals und auch heute noch nicht nachvollziehbar. Wenn du im Westen eine Reichskriegsflagge im Garten hisst, dann bist du im Dorf der Nazi. Im Osten bist du einfach nur „der Maik.“
zum Beitrag17.02.2026 , 07:24 Uhr
Eben! Richtig!
Den Ossis geht es zum Teil VIEL besser als den Menschen in europäischen Regionen, die 1990 eher besser dastanden als Ostdeutschland. Und zwar nicht etwa nur im ehemaligen Ostblock.
Fast ganz Spanien ist abgehängter als Ostdeutschland.
zum Beitrag17.02.2026 , 07:22 Uhr
Natürlich nicht. Welcher internationale Konzern lässt sich in einer Gegend nieder, wo die Manager und ihre Familien nicht sicher sind?
Schon vor Jahren wurde einem indonesischen Freund von mir gleich beim Antritt seiner Doktorandenstelle an einem sehr renommierten deutschen Forschungsinstitut in einer ostdeutschen Stadt gesagt, welche Gegenden er abends besser nicht oder zumindest nicht alleine betreten soll. Das war ganz selbst verständlich, es war eben so, dass Menschen, die nicht deutsch aussagen, abends in Gefahr waren in dieser übrigens gar nicht so kleinen Universitätsstadt.
Mein Bekannter ging dann bei erster Gelegenheit nach Westdeutschland.
zum Beitrag17.02.2026 , 07:15 Uhr
Der Witz ist, dass es dem Osten sehr, sehr gut geht, wenn man ihn mal mit europäischen Regionen vergleicht, die 1990 ähnlich oder sogar besser dastanden. Große Teile Spaniens waren damals reicher und sind heute ärmer als Ostdeutschland! Dasselbe gilt für Teile Englands und überhaupt viele Regionen Westeuropas. Schweden hat eine vielfach höhere Jugendarbeitslosigkeit. Die Ossis leben in einer der wohlhabendsten, freiesten und demokratischsten Gegenden der Welt!
Und dennoch glauben viele Ossis, sie lebten „in einer Art diktatorischem Armenhaus“ (Kowalczuk). Irre!
Übrigens halte ich für den Aufstieg der AfD auch die Linke mitverantwortlich. Wer den Ossis jahrzehntelang einbläut, sie seien übervorteilte, ausgebeutete, missachtete Opfer, der hat Mitschuld an dem offenkundig kaum zu überwindenden Gefühl, dass nun eben nicht zur Wahl der Linken, sondern der extremen Rechten führt.
zum Beitrag17.02.2026 , 07:10 Uhr
Zur Ostdeutschtümelei von Hensel, Hoyer, Erpenbeck und Co hat Ilko-Sascha Kowalczuk alles nötige gesagt.
Hensel tut allen Ernstes so, als sei die DDR eine Art skandinavisch-sozialdemokratisches Land gewesen, halt mit ein paar kleinen Haken. Und dass der Ossi offenkundig durchschnittlich anfälliger ist für Autoritarismus - belegt durch die im ehemaligen Ostblock fast einzigartige Liebe zum faschistischen Russland und natürlich der - im ehemaligen Ostblock leider nicht seltenen - Liebe zum Rechtsextremismus - wird halt wie immer den Wessis zugeschoben oder mit irgendeiner angeblichen „Sensibilität“ der Ossis für „Fehlentwicklungen“ erklärt. Rechtsextrem aus Sensibilität, quasi als Ausdruck nicht etwa von Untertanengeist, sondern im Gegenteil von einem viel stärkeren Bewusstsein für Freiheit, sozusagen. Das ist nicht mehr nur absurd, das ist logisch geradezu pervers.
zum Beitrag16.02.2026 , 18:19 Uhr
„ Anders, als beim seinerzeitigen KPD-Verbot hätte man Rödder zufolge in diesem Falle aber mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen zu rechnen: „Es würde zu Unruhen führen, da bin ich sicher.“ “
Erstens ist das nur noch ein weiteres Argument FÜR ein Verbot, und zweitens ist es doch auffällig, dass niemand vor einem Bürgerkrieg warnt für den Fall eines Wahlsieges der AfD.
Sie wissen genau, dass die Demokraten sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen werden lassen.
zum Beitrag16.02.2026 , 18:17 Uhr
Ich kann kaum ausdrücken, wie sehr ich Martenstein verachte.
Alle, die gegen ein Verbot der AfD sind, sollte man gnadenlos festnageln auf die Beantwortung der Frage, wie sie denn eigentlich zu dem Parteiverbot schlechthin, dem Verbot der NSDAP, stehen.
zum Beitrag16.02.2026 , 11:49 Uhr
Ich finde, es sollte zumindest eine Art „Gesundschreibung fürs Homeoffice“ geben.
Wenn jemand sich den Fuß bricht und es nicht ins Büro schaffen kann, bzw. den Fuß zuhause ruhig halten soll, dann sollte es möglich sein, dass derjenige, sofern er die Arbeit auch von zuhause aus erledigen kann, das per Attest bescheinigt bekommt. In solchen Fällen halte ich es wirklich für absurd, wenn derjenige dann zwei Wochen oder mehr komplett krankgeschrieben wird. Etwas anderes ist es natürlich bei körperlichen Arbeiten sowie bei Krankheiten bei denen man wirklich nicht arbeitsfähig ist.
Eine solche Regelung hätte ggf. den positiven Effekt, dass Homeoffice auch bei den sich sträubenden ewiggestrigen Unternehmen ermöglicht wird.
zum Beitrag14.02.2026 , 08:43 Uhr
Das stimmt alles.
Das Problem ist, dass Teile der politischen Linken mittlerweile schon so tun, als gäbe es Kultur gar nicht. Früher wurde mit Kultur alles mögliche relativiert, und zwar GERADE von Linken und Grünen. Es gab sogar Urteile, bei denen Ehrenmörder (ja, ich benutze das Wort) nicht so hart bestraft wurden, weil das Gericht die kulturelle Prägung, die zum Mord beigetragen hatten, berücksichtigten. Mittlerweile darf man aber überhaupt nicht mehr „kulturalisieren“ und schon der Hinweis darauf, dass Homophobie in einer bestimmten Kultur weiter verbreitet und überdies auch die Hemmschwelle, gegenüber LGBT beleidigend oder sogar tätlich zu werden, niedriger ist, wird als Tabu behandelt. Natürlich sind Menschen nicht Gefangene ihrer Kultur und natürlich sieht man einem Menschen nicht an, ob er homophob ist. Aber so zu tun, als seien arabische Männer im Durchschnitt (!) auf gar keinen Fall homophober als zB Dänen, ist vollkommen absurd und schlägt den Opfern ins Gesicht.
Das ist exakt dasselbe, als wenn mir ein AfDler frech sagt, dass AfDler nicht homophob seien, und abgerissene Regenbogenfahnen in Sachsen nichts mit Rechtsextremismus zu tun hätten. Beides beleidigt LGBT
zum Beitrag13.02.2026 , 15:39 Uhr
Richtig
zum Beitrag13.02.2026 , 12:41 Uhr
Da das SEZ im Failed Bezirk Fhain-Xberg liegt, würde sicher auch noch der Versuch unternommen werden, die Steuerzahler zu beteiligen. Florian Schmidt wäre sicher Feuer und Flamme.
zum Beitrag13.02.2026 , 07:41 Uhr
Wie unterscheiden sich eigentlich NS-Volksgemeinschaft und skandinavisches Volksheim? Letzteres setzte bekanntlich noch bis in die 70er auf Eugenik.
zum Beitrag13.02.2026 , 07:25 Uhr
Wer sehen möchte, wie absurd, um nicht zu sagen, pervers die mit Architektur verbundene Ostalgie werden kann, der lese den Artikel im Tagesspiegel, in dem sich Menschen allen ernstes darüber beklagen, dass mit der gestern erfolgten Sprengung von zwei Flutlichtmasten am Jahn-Sportpark ein “Teil ihrer Identität” verloren gegangen sei.
Identifikation mit Lichtmasten. Kein Witz.
zum Beitrag13.02.2026 , 07:21 Uhr
Ja, man sollte queeren Menschen zuhören. Und eben auch in der Taz offen darüber reden und es ernstnehmen, wenn in Berlin-Schöneberg oder Neukölln die überwältigende Mehrheit der queerfeindlichen Straftaten eben nicht von Rechtsextremisten begangen wird. Denn auch hinsichtlich der Täter muss differenzieren, wenn man diese Taten bekämpfen will. Was gegen Queerfeindlichkeit im ländlichen Brandenburg wirkt, ist im Migrantenviertel vielleicht nicht wirksam und umgekehrt.
Dieser Artikel, so richtig er ist, erwähnt aber wieder mal nur durch Rechtsextremismus motivierte Taten. Das ist nun mal nicht ehrlich, und man fühlt sich als queerer Mensch eben nicht ernst genommen. Es ist genauso verletzend, wenn links nur auf Rechte schaut, wie wenn rechts nur auf Männer aus bestimmten migrantischen Communities schaut und so tut, als könnten Biodeutsche nicht homophob sein.
zum Beitrag12.02.2026 , 15:02 Uhr
"....solche nutzungen wären dann durch steuern dauerhaft zu subventionieren"
Die Schwimmhalle im Thälmann-Park liegt keine zehn Minuten vom früheren SEZ entfernt.
zum Beitrag12.02.2026 , 15:01 Uhr
Das Ding verschlang schon zu DDR-Zeiten Unsummen.
Was meinen Sie denn, was Eisbahn, mehrere Schwimmbäder und Saunen allein für Strom verbrauchen? Warum wohl existiert so ein riesiges Spaßbad in Berlin nicht mehr - auch nicht im Westen, siehe Blubb?
Weil es sich einfach nicht lohnt.
zum Beitrag12.02.2026 , 14:59 Uhr
Was meinen Sie, welche Eintrittspreise man verlangen müsste, um allein die Stromrechnung für Eisbahn, Schwimmbäder und Saunen zu bezahlen?
zum Beitrag12.02.2026 , 14:57 Uhr
Das SEZ wurde von einem Westdeutschen entworfen.
Im übrigen verschlang es schon zu DDR-Zeiten Unsummen. Könnte man das irgendwie wirtschaftlich betreiben, dann hätte sich längst ein Betreiber gefunden. Aber es geht einfach nicht. Ich persönlich denke ja auch, dass man die markante Fassade erhalten sollte, aber dieses Gejammere, das Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer immer wieder losgeht und aus jedem noch so hässlichen DDR-Bau ein unschätzbar wertvolles Architekturjuwel macht, ist absurd. Besonders auffällig bei diesem potthässlichen Hotel in Potsdam, das nun wirklich betongewordenes DDR-Unrecht ist und damals aus purem ideologischem Fanatismus die historischen Sichtachsen und Stadtansichten zerstören sollte und es auch tut. Kaum, dass sich Plattner anbot, das Gebäude abzureißen und durch etwas wertvolleres zu ersetzen, fanden sich plötzlich irgendwelche Leute ein, die entdeckten, welch wunderbare Erinnerungen an Jugendweihfeiern sie mit dem Klotz verbanden. Wo waren die all die Jahre vorher?
zum Beitrag12.02.2026 , 14:04 Uhr
So kann man Gleichgültigkeit auch verbrämen
zum Beitrag12.02.2026 , 12:25 Uhr
Das Ergebnis wäre in diesem Fall, dass die Fluggesellschaften die Ticketpreise auch schon für die Woche vor den Ferien erhöhen und sich das Problem immer mehr ausweitet.
Und ja, es gibt durchaus sehr gewichtige Argumente für einen Eigenwert der Befolgung von Regeln. Es geht hier(!) nicht um tatsächlich völlig unzumutbare, absurde oder kontraproduktive Ergebnisse dieser Befolgung. Vielleicht haben Sie schon einmal vom Kategorischen Imperativ gehört? Wenn alle nur noch für sich selbst entscheiden und absolut alles zur Disposition gestellt werden kann, dann gibt es gar kein verlässliches System mehr und auch keine Regeln, die einen schützen.
zum Beitrag12.02.2026 , 11:49 Uhr
Kategorischer Imperativ.
zum Beitrag12.02.2026 , 11:35 Uhr
Wer lächelnd mit einer bundesweit bekannten Rechtsextremistin posiert, der muss sich nun mal nachsagen lassen, dass er mit dem Rechtsextremismus sympathisiere.
zum Beitrag11.02.2026 , 14:59 Uhr
Die AfD ist absolute Vorreiterin auf den sozialen Medien und bei Jugendlichen. Junge Rechtsextremisten schwärmen vom „Vibe Shift“ - es ist für viele Jugendliche cool, rechtsextrem zu sein. Das sind nicht mehr die Opas von den Republikanern oder die Dorfdeppen von der NPD.
zum Beitrag11.02.2026 , 12:30 Uhr
Ist doch ganz klar:
wenn man sich den letzten Tag schenken kann, dann auch irgendwann den vorletzten, drittvorletzten...und irgendwann ist man bei der vorletzten Woche und die Ferien dauern acht statt sechs Wochen. Und warum dann nicht auch gleich den ersten Tag usw. nach den Ferien?
Je mehr Leute sich den Tag "schenken", umso eher ziehen die Fluggesellschaften mit ihren Ticketpreisen nach. Wenn genug Familien vor den ferien fliegen, erhöhen die Airlines ihre Preise. Ergebnis: die Familien müssen noch früher usw. usf.
Im übrigen kann man auch mal die Frage stellen, ob's eigentlich nicht doch noch so etwas wie klare moralische Regeln geben soll, an die man sich verdammt noch mal zu halten hat, ohne sie "für sich selbst zu entscheiden", weil sonst nämlich das Ganze zusammenbricht. Vom Kategorischen Imperativ sollte man als gebildeter Mensch schon mal was gehört haben.
zum Beitrag11.02.2026 , 11:46 Uhr
Herzlichen Glückwunmsch zum allerersten Leserkommentar.
Allerdings ist das hier die Taz und nicht die Berlinskaja Prawda.
Gewöhnen Sie sich besser daran, dass Sie bis auf zwei, drei bekannte Leser hier niemanden finden werden, der schwachsinnige rhetorische Fragen wie die, "welche Opposition denn in Russland eingesperrt" werde, goutiert und unwidersprochen lässt.
zum Beitrag11.02.2026 , 07:57 Uhr
Was früher die „Linken“ waren, sind eben heute die „Woken“ und die „Grünen“.
Mal davon abgesehen, dass der Rechtsextremismus heutzutage natürlich immer noch den Hass auf die Linken schürt - nur, dass für den AfDler mittlerweile schon die CDU, das Grundgesetz und die katholische Kirche „links“ sind. Ein Kennzeichen des Faschismus ist auch, dass er sich mitunter - gerade am Anfang - als besonders modern, jung und energisch gibt, im Gegensatz zu den Konservativen, die als morsch und gefühlsduselig charakterisiert werden. Rechtsextremismus und Faschismus sind keineswegs extreme Formen des Konservatismus. Und deswegen kam es dann eben auch immer mal wieder zur Querfront mit Linken, die ebenfalls das alte System zerstören wollten. Siehe Thälmann und die Charakterisierung der SPD als Hauptfeind.
zum Beitrag10.02.2026 , 23:19 Uhr
Absurd.
Ist das hier die Berliner Zeitung?
zum Beitrag10.02.2026 , 11:56 Uhr
Siehe oben: Sahra Wagenknecht verteidigt einen klar faschistischen, zutiefst rechtsextremen Staat.
Seit wann müssen Menschen, die den Faschismus unterstützen, sich das nicht mehr zurechnen lassen?
zum Beitrag10.02.2026 , 11:54 Uhr
Meiner Meinung nach ist die AfD in Ostdeutschland deutlich faschistoider. Wenn aufgepeitschte Massen „Ost-, Ost-, Ostdeutschland“ skandieren und rechtsextreme Ossis in den sozialen Medien davon fantasieren, das „kranke bundesrepublikanische System“ hinwegzufegen, wenn Höcke erklärt, dass dieses Deutschland es nicht wert sei, verteidigt zu werden, dann ist das zumindest in den Anfängen faschistoid. Das ist ja alles überhaupt nicht konservativ, sondern es geht ja klar darum, dass verhasste demokratische System zu vernichten. Darum ja auch die Liebe zu Russland. Insbesondere ostdeutsche AfDler (aber auch Leute wie Frohnmaier) geben fast schon offen zu, dass sie im Falle eines russischen Angriffes Deutschland verraten würden, und immerhin debattierte schon der Bundestag über die verdächtigen Anfragen der AfD zur kritischen Infrastruktur. Die Logik hinter der Russlandliebe der AfD ist, dass man es begrüßen würde, wenn ein klar faschistischer Staat Deutschland bzw. die Deutschen beherrschte. Nach dem Motto „Lieber Sklaven im Faschismus als freie Bürger in der Demokratie.“
zum Beitrag10.02.2026 , 11:21 Uhr
Guter Artikel, aber das beste Beispiel eines gegenwärtig faschistischen Staates wird nicht erwähnt: Russland.
"Führerkult, paranoide Weltbilder, die permanent geschürt werden, ein absolutes Schwarz-Weiß-Denken, antagonistische Feindbilder, vor allem von Minderheiten, aber auch gegen innere Feinde. Aggression, die unablässig aufgepeitscht wird. Maximale negative Emotionalisierung, um eine Anhängerschaft in eine erregte und wütende Masse zu verwandeln."
All das ist eindeutig in Russland gegeben.
Umso erschreckender, dass es (angebliche) Linke gibt, die diesem Staat gegenüber Verständnis zeigen und sich für die "Nachbarschaft" mit Russland aussprechen. Wer nicht antifaschistisch ist, der kann sich nicht als links bezeichnen. Deswegen ist z.B. Sahra Wagenknecht keine Linke, ist Holger Friedrich kein Linker, ist Oskar Lafontaine keine Linker. Während die früheren "nützlichen Idioten" der UdSSR ja "wenigstens" für einen linksextremen totalitären Staat eintraten, so treten die heutigen nützlichen Idioten der Russischen Föderation für den Faschismus, also mithin den Rechtsextremismus ein. Insofern ist die rechtsextreme AfD immerhin konsequenter und, wenn man so will, ehrlicher.
zum Beitrag09.02.2026 , 15:45 Uhr
Sehen Sie, in anderen Städten kommt gar keiner auf Ihren Punkt 3.
Man packt einfach an, weil es richtig ist.
zum Beitrag09.02.2026 , 14:36 Uhr
Die Feuerwehr Berlin zählte allein in der letzten Januarwoche 2955 Alarmierungen, weil Menschen bei Stürzen verletzt wurden.
Und das sind nur die Fälle, in denen die Feuerwehr gerufen wurde. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sowie die Hausärzte berichten ebenfalls von massiv vielen Sturzverletzungen.
Und das über fast zwei Wochen. Wenn in der ganzen Zeit kaum etwas passiert, um die akute Gefahr für die Bürger abzuwenden, dann ist das nun mal ein Versagen des Staates. Und wenn dieses Versagen nur in Berlin auftritt, aber nirgendwo sonst, dann ist es wohl ein spezifisches Versagen Berlins. Was denn sonst???
Das hat mit Populismus also nichts zu tun.
zum Beitrag09.02.2026 , 14:10 Uhr
ES ist eigentlich ganz einfach:
Wenn hunderte, wenn nicht tausende Menschen in einer Gemeinde sich die Knochen brechen und es reines Glück ist, dass sich keiner das Genick oder den Schädel gebrochen und gestorben ist, dann bricht und stirbt, dann ist das offenkundig eine Notsituation. Leib und Leben von Menschen sind in akuter Gefahr. Das ist einfach so.
In einer solchen Situation hat die Gemeinde so schnell wie möglich zu reagieren und alles zu tun, was irgendwie möglich ist, um die Gefahr zu verringern oder ganz abzustellen. Das ist einfach so - jedes Gemeinwesen beruht letztlich auf dem Streben, die Sicherheit der Mitglieder zu schützen.
Berlin hat über Tage hinweg eben nicht alles getan, um die Berliner zu schützen. Es wurde eben nicht wirklich alles so schnell wie möglich versucht.
Somit hat das Land Berlin versagt.
Wie kann man das eigentlich relativieren oder gar bestreiten?
PS.: Wenn Gefahr im Verzug ist, dann kann es durchaus das richtige sein, die bestehenden Gesetze zu ignorieren. Siehe Sturmflut in Hamburg 1962. Da hat Senator Schmidt sogar das Grundgesetz ignoriert. Es war trotzdem absolut richtig und hat viele Menschenleben gerettet.
zum Beitrag07.02.2026 , 16:37 Uhr
Das ist eine reine Annahme. Tatsache ist, dass es eben nicht klar ist und auch nie sein wird, wann ein Mensch ein Mensch ist und damit eben auch Rechte hat, zuvörderst das Recht auf Leben.
Mir geht‘s hier nur darum, dass nicht so getan werden kann, als sei es überhaupt kein Problem, einen Arzt zur Vornahme einer Abtreibung zu verpflichten. Wenn der Betreffende das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, dann ist das in diesem Fall eben nicht einfach nur irgendeine Lappalie.
Man darf ja auch nicht gegen sein Gewissen zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. Wenn das schon ein Recht mit Verfassungsrang ist, dann auch das Recht, selbst keine Abtreibung gegen sein Gewissen vornehmen zu müssen.
zum Beitrag07.02.2026 , 10:54 Uhr
Sehen Sie, und mir erscheint die Vorstellung, ein Gremium könne entscheiden, wann ein Mensch ein Mensch ist, grauenhaft und dystopisch.
Im Übrigen passt das rein logisch nicht zur individuellen Gewissensfreiheit der Frau, die sich fragt, ob sie abtreiben soll. Die Entscheidung wird ja wohl auch nicht von einem Gremium getroffen.
Das ist hier nun mal nicht die Art Entscheidung, die einem abgenommen werden kann.
zum Beitrag07.02.2026 , 07:48 Uhr
Wir wissen nicht, ab wann ein Mensch ein Mensch ist. Diese Frage kann man nicht objektiv beantworten. Dementsprechend kann man auch nicht objektiv beantworten, ob eine Abtreibung die Tötung - ggf sogar Ermordung - eines Menschen ist.
Und wenn ein Arzt für sich entscheidet, dass eine Abtreibung die Tötung eines Menschen ist, oder auch nur, dass sie es sein könnte, dann kann man ihn nicht dazu zwingen, sie vorzunehmen.
zum Beitrag07.02.2026 , 07:39 Uhr
Nicht jeder kann sich so eine intellektuelle Mittelschichtsdebatte leisten.
zum Beitrag06.02.2026 , 09:23 Uhr
Da steckt garantiert mehr dahinter. Die wollten diese Frau loswerden und das Gendern war der Vorwand.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:31 Uhr
Dann lebten die Ukrainer dort unter der Herrschaft der russischen Faschisten, die derweil ihren nächsten Angriff vorbereiteten.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:29 Uhr
Jaja, andere Völker wollen ja nie von selbst Freiheit. Es steckt immer nur der böse Westen dahinter. Die Ukrainer wollten nie Freiheit und Demokratie, sie wurden nur von den Westlern manipuliert. Eigentlich ist die Knechtschaft ihr natürlicher Zustand und einen echten freien Willen haben sie nicht.
Nicht wahr?
zum Beitrag06.02.2026 , 08:26 Uhr
Warum hassen Sie die Ukraine so?
Es gibt hier drei, vier Kommentatoren, bei denen der Hass auf die Ukraine und die Wertschätzung für das faschistische Russland unverkennbar sind.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:21 Uhr
Oh nein, in Deutschland kann man doch nicht einfach machen, was woanders funktioniert. Ob Schulsystem, Öffnung der Ehe, Cannabislegalisierung, Wärmepumpen oder Tempolimit auf der Autobahn: Deutschland ist etwas ganz besonderes und alles, was andernorts läuft, muss hier erstmal mindestens zehn Jahre diskutiert und ideologisiert werden. Dabei weigert man sich, auch nur zur Kenntnis zu nehmen, dass es in anderen Ländern funktioniert, beklagt sich aber darüber, dass Deutschland einst so fortschrittlich war und nun überall ins Hintertreffen gerate.
zum Beitrag06.02.2026 , 08:16 Uhr
Es geht bei Social Media nicht um Vernetzung.
Sie sind als Droge geschaffen worden. Die Algorithmen sorgen dafür, dass eine Abhängigkeit von Dopamin entsteht und der User immer auf der Suche nach dem nächsten Kick ist. Es geht nur darum, die User am Gerät zu halten, um Werbung machen zu können und Geld zu verdienen.
zum Beitrag05.02.2026 , 10:32 Uhr
Die älteren DDR-Linken hielten Israel schon in den 60ern für ein kapitalistisch-imperialistisches Gebilde. Gleichzeitig schob die DDR die Verantwortung an der Schoah quasi vollständig Westdeutschland zu. Man selbst hatte sich nichts vorzuwerfen, hatte ja quasi den Krieg mitgewonnen und war frei von jeder Schuld und Verantwortung gegenüber den Juden.
zum Beitrag04.02.2026 , 20:33 Uhr
Auf die Logik muss man erst mal kommen!
Wenn, dann wurden die Opfer des 7. Oktober ja wohl von den Leuten in Gaza in Sippenhaft genommen! Was hatte denn Shani Louk oder das Baby Kfir Bibas verbrochen?
Die Araber in Gaza haben nun mal angefangen und die riesige Mehrheit von ihnen hat sich über das größte Pogrom an Juden seit der Shoah offenkundig sehr gefreut.
zum Beitrag04.02.2026 , 12:52 Uhr
Wie gesagt, der Punkt ist, dass viele Norweger gerne von sich behaupten, Norwegen sei wahnsinnig egalitär und auch die Reichen seien irgendwie nahbar und bodenständig. Dass es offenkundig ein Milieu gibt, in dem mehr oder weniger der reine Hedonismus regiert und dessen Angehörige sich offenbar sehr sicher fühlen, wenn sie Drogenexzessen fröhnen und andere Dinge tun, für die normale Norweger schon lange belangt worden wären, kratzt am Selbstbild. Eins ist ja wohl klar: diese ganze Marius-Bagage wurde und wird natürlich durch ihren Reichtum und die Familienconnections geschützt. Auch in Norwegen gilt das Gesetz eben nicht für alle gleich und die Reichen scheißen insgeheim auf die Gleichheit. Das ist zumindest eine offenkundige Verletzung des berühmten Jantelov, also des ungeschriebenen Gesetzes, nachdem man bescheiden zu sein und sich nicht über andere zu stellen hat.
zum Beitrag04.02.2026 , 10:19 Uhr
Mit Verlaub, es haben sich halt nur mehrere tausend Menschen die Knochen gebrochen. Und das eben nahezu nur in Berlin und nirgendwo sonst, obwohl sich das Wetter nicht auf die Hauptstadt beschränkt. Sie scheinen zu glauben, dass diese Leute eben zu dumm waren und man dem Land Berlin keinerlei Vorwurf machen darf. Ich halte das für absurd. Weder sind Berliner dümmer als andere Deutsche, noch hat die Berliner Verwaltung/Regierung nichts anderes getan als die Verwaltungen anderer Städte. Bzw.: sie hat etwas anderes getan, nämlich nichts.
zum Beitrag04.02.2026 , 10:05 Uhr
Auch nicht menschenverachtender als die Menschen, die jubelnd Shani Louks geschändete Leiche zur Schau stellten.
Im Hinblick auf Gaza sehe ich das so wie im Hinblick auf die Deutschen im Weltkrieg: ich kann auf individueller Ebene Mitleid empfinden. Aber dieses Leid ist nun mal in erster Linie die Konsequenz von Handlungen, die viele dieser Individuen zu Anfang noch mit Begeisterung mitgetragen hatten.
zum Beitrag04.02.2026 , 07:26 Uhr
Ob die Menschen in Gaza, die am 7. Oktober feierten und Gott priesen, sich das so gedacht hatten?
zum Beitrag04.02.2026 , 07:25 Uhr
Natürlich orientiert sich Indien stärker am Westen. Indien ist ja nicht dumm und merkt sehr wohl, dass BRICS primär ein Vehikel für China ist und kein Club der Gleichberechtigten. Und China ist nun mal der große Rivale, der unter anderem mit dem Erzfeind Pakistan verbandelt ist und rund um Indien Marinebasen baut. Russland? Eine Tankstelle Chinas und im Westen verhasst. Also ist die Orientierung nach Westen gerade Ausdruck von Indiens strategischer Autonomie, sie verhindert, dass Indien zu stark von China und Russland in seinen Handlungsoptionen eingeengt wird
zum Beitrag03.02.2026 , 20:47 Uhr
Ich kenne auch die Variante, dass Menschen in Teilzeit gingen und dann einfach das Pensum von vorher in weniger Zeit und für weniger Geld schaffen mussten
zum Beitrag03.02.2026 , 16:52 Uhr
Völlig richtig. Ich bin nun wirklich für Naturschutz. Aber erstens sind früher nun auch nicht massenweise Straßenbäume eingegangen, und zweitens ist kein Straßenbaum ein Menschenleben wert. Davon mal abgesehen, dass ein künstliches Hüftgelenk nach komplizierter Fraktur die Gesellschaft auch nicht billiger kommt als der Erwerb eines neuen Baums.
zum Beitrag03.02.2026 , 16:50 Uhr
Ein bißchen Glätte? Sie waren wohl die letzten Wochen nicht in Berlin. Wenn nahezu JEDER Bürgersteig, insgesamt also hunderte Kilometer Strecke, von einem ungelogen spiegelglatten, zentimeterdicken Eispanzer überzogen sind, dann ist das nicht mehr nur "ein bißchen Glätte". Und dass tausende (!) Menschen mit teils schweren Knochenbrüchen ins Krankenhaus mussten, ist ja wohl auch keine normale Situation.
Wie viele Menschen dürfen denn wie schwer verletzt werden, bevor man bei der Güterabwägung zum Schluss kommt, dass ausnahmsweise der Einsatz von Tausalz auf Bürgersteigen gestattet wird? Wie viele?
zum Beitrag03.02.2026 , 16:46 Uhr
Es gibt keine andere Stadt, in der das Problem in dieser Form bestand und besteht. In Potsdam sind z.B. die Straßenbahnen weitergefahren. Es lag wohl kaum daran, dass die Wetterlage eine andere war.
zum Beitrag03.02.2026 , 12:33 Uhr
Meiner norwegischen Verwandtschaft zufolge scheint dieser Doppelskandal wohl auch deswegen für so große Aufregung im Lande zu sorgen, weil er eine norwegische Lebnslüge entlarvt, nämlich die, dass alle ganz gleich seien und es in Norwegen keine privilegierte Oberklasse gäbe. Das ist natürlich hanebüchen. Es mag sein, dass der Gini-Koeffizient Norwegens sehr viel besser ist als anderswo, aber selbstverständlich sind auch in Norwegen die Milliardäre eine andere Klasse als das gewöhnliche Volk und genießen Privilegien. Alleine schon, dass Marius sich über Jahre hinweg offenbar sehr sicher gefühlt und ja auch keine der mutmaßlich von ihm angegriffenen Frauen - ebenfalls alle nicht gerade die Töchter von Bauern, Arbeitern und Fischern - sich gemeldet hatte, spricht ja für sich. Und wer die Jeunesse dorée von Oslo mal selbst in Augenschein nehmen will: es gibt in Oslo ein paar Bars, wo der Champagner eher in Flaschen ausgeschenkt wird und noch ein bißchen teurer ist als sonst schon. Da treffen sich auf keinen Fall die Normalbürger.
zum Beitrag03.02.2026 , 10:46 Uhr
Tatsache ist: der Schutz des Lebens seiner Angehörigen ist der Grund schlechthin, warum es überhaupt Gemeinwesen gibt. Jede Gruppe basiert letztlich auf dem Bestreben, die Angehörigen der Gruppe vor Gefahren zu schützen. Wenn die Führung eines Gemeinwesens nicht mal mehr in einer akuten Notlage tätig wird, dann verfehlt sie wohl oder übel ihren Zweck.
zum Beitrag02.02.2026 , 20:44 Uhr
Es geht darum, dass wir mittlerweile fast nur noch Politiker haben, die nicht mehr dazu in der Lage sind, auf Ausnahmesituationen auch mit Ausnahmemaßnahmen zu reagieren. Keiner will noch ein Risiko eingehen und jeder versteckt sich hinter Gesetzen und Vorschriften. Auch, wenn gerade das die Situation verschlimmert. Die “Besonnenheit” von Scholz hat ja nun wirklich nicht viel gebracht, oder?
Man stelle sich mal vor, wie dieser Berliner Senat anstelle von Helmut Schmidt 1962 reagiert hätte. “Tut uns leid, aber der Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist verboten. Uns sind die Hände gebunden. Die Leute müssen sich schon selbst retten.”
Man stelle sich mal vor
zum Beitrag02.02.2026 , 20:38 Uhr
Okay, gerne:
Wenn über Tage hinweg tausende Bürger schwere Verletzungen erleiden, darf man erwarten, dass die Regierung schnell reagiert und wenigstens versucht, die Gefahr abzuwenden. Dass so eine Notsituation in Berlin nicht mal mehr als Notsituation behandelt wird, lässt einen nichts Gutes ahnen für den Fall, dass es mal noch viel schlimmer kommt.
zum Beitrag02.02.2026 , 14:00 Uhr
Tausende Menschen haben durch das Glatteis Knochenbrüche und andere schwere Verletzungen erlitten. Dass sich noch niemand den Schädel gebrochen hat und gestorben ist, ist reines Glück.
Ein Gemeinwesen, dass es nicht einmal in einer solchen Situation, in der unabweisbar Gefahr für Leib und Leben herrscht, schafft, sofort für Abhilfe zu sorgen, hat eigentlich keine große Legitimation mehr. Wozu ein Bundesland Berlin, wenn es nicht einmal hinbekommt, auch nur zu versuchen (!!!), die Gesundheit seiner Bürger zu schützen? Manchmal ist es einfach so, dass das Gesetz bewusst missachtet werden muss. Frühere Generationen von Politikern, nämlich die, die noch den Krieg erlebt und die Erfahrung gemacht hatten, dass nichts in Stein gemeißelt ist, wussten das noch. Heutige betrachten Politik als Exekution von Gesetzen und Verwaltungsvorschriften und sind völlig überfordert, wenn es eine Notsituation gibt, in der die Beachtung der bestehenden Regeln schadet, anstatt zu nutzen. Das war in der Pandemie so, es ist im Zuge von Russlands Krieg gegen die Ukraine und den Westen so, und es in Berlin bei Glatteis so.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:54 Uhr
Der Kommentar versucht eindeutig, Gründe zu finden, warum man als Linker diese Tat dann doch nicht so schlimm finden muss.
zum Beitrag31.01.2026 , 13:52 Uhr
Ach was, natürlich ist das Verharmlosung.
Dieser Kommentar wäre niemals verfasst worden, wenn dir Tat von einer Gruppe Nazis im Auftrag Russlands begangen worden wäre. Wir alle, inklusive der Autor, wissen das.
zum Beitrag31.01.2026 , 12:50 Uhr
Ja, tatsächlich glaube ich das noch.
Davon abgesehen: was ist denn nun ihre Meinung? Darf und soll man sich gegen jemanden wehren, der einen bedroht, oder nicht?
Russland bedroht auch uns. Es wird sich nicht mit der Ukraine zufriedengeben. Die Ukraine kämpft nun mal auch für unsere Sicherheit.
zum Beitrag31.01.2026 , 12:49 Uhr
Schön wäre es, was Sie behaupten. Tatsächlich hat man die Ukraine immer nur so weit mit Waffen unterstützt, dass sie nicht gleich kapitulieren muss. Hätte man von Anfang an alles dafür getan, dass sie die Russen von ihrem Territorium vertreiben kann, wäre der Krieg ja vielleicht schon zu Ende und es müssten auch keine Ukrainer unter der Besatzung der russischen Faschisten leben.
zum Beitrag31.01.2026 , 12:46 Uhr
Sehen Sie, für mich lautet die Lehre der deutschen Geschichte nicht “Nie wieder Krieg”, sondern “nie wieder Faschismus”.
Wie gesagt: das Dritte Reich wurde nicht durch Diplomatie besiegt.
zum Beitrag31.01.2026 , 12:44 Uhr
Ich kann Ihren Eindruck überhaupt nicht nachvollziehen. Wo gibt es denn eine den Diskurs signifikant prägende, dezidiert linke Islamkritik?
zum Beitrag30.01.2026 , 10:50 Uhr
Der Kreml unter Gorbatschow ist nicht ansatzweise derselbe wie der unter Putin.
Russland aus „Dankbarkeit“ entgegenzukommen, erscheint mir absurd. Vor allem, wenn man damit Polen, Litauen, Lettland, Estland, der Ukraine usw vor den Kopf stößt.
zum Beitrag30.01.2026 , 10:48 Uhr
Keiner dieser Staaten ist eine direkte Bedrohung für uns. MAGA wird vorübergehen. Russland arbeitet aktiv an der Zerstörung unseres Landes.
zum Beitrag30.01.2026 , 08:37 Uhr
Dafür hetzt nahezu die gesamte russische Gesellschaft wie irre, der Kreml sowieso.
Was sagen Sie eigentlich zu denen?
Wer sich nur einmal mit der russischen Propaganda befasst, der sieht in Strack-Zimmermann nun wirklich nicht das Problem. Das Hindernis auf dem Weg zum Frieden sind nicht diejenigen im Westen, die Russland Widerstand leisten wollen.
Es ist Russland, das unbedingt und wie rasend Krieg will.
Und diejenigen im Westen, die es faktisch dabei unterstützen, in dem sie zB behaupten, es sei am Westen, Frieden zu machen.
zum Beitrag30.01.2026 , 08:33 Uhr
Diese Art der partiellen Blindheit findet sich auch bei anderen linken Bewegungen, zB bei den Postcolonials und den Religionskritikern. Das Christentum ist aus deren Sicht eine immer mit Gewalt und Zwang aufoktroyierte Religion - der Islam dagegen „hat sich ausgebreitet“, als sei es ein Naturgesetz, dass er in Ostafrika oder Südostasien etabliert wurde. Und der europäische Sklavenhandel wird anders bewertet als der arabische bzw innerafrikanische.
Gut, immerhin: dieser Hang zur Selbstkritik ist typisch westliche Kultur…
zum Beitrag29.01.2026 , 18:47 Uhr
Was ist das glaubwürdige Konzept der Pazifisten?
Jeder, der sagt, dass man mit Russland Frieden schließen kann, muss bitte erstmal rechtfertigen, wie er auf diese Idee kommt angesichts der Tatsache, dass Russland unbedingt Krieg will.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:46 Uhr
Oder wie wäre es damit, mal der russischen Botschaft oder dem "Russischen Haus" den Strom abzudrehen? Einem Büro einer rechtsextremen Partei?
Deutsche, speziell Berliner, "Linke" kämpfen lieber gegen Zäune um irgendwelche Parks anstatt gegen die echten Gefahren.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:37 Uhr
"Auch wenn die Folgen von Sabotageaktionen mitunter unabsehbar sind: Die Motivation, Menschen zu vernichten, steht offensichtlich nicht dahinter."
1. Wer im tiefsten Winter bei einer Kältewelle so eine Aktion durchführt, der kann nicht behaupten, dass die Folgen "unabsehbar" waren. Nur, weil man selbst in seinem Wahn zu doof ist, etwas zu sehen, oder es einfach nicht sehen will, heißt das nicht, dass einem die Folgen nicht juristisch zugerechnet werden können. Wer diese spezielle Sabotage an kritischer Infrastruktur durchführt, der hat wissen können, dass damit ein großflächiger Stromausfall riskiert oder sogar unausweichlich wird. Auf gar keinen Fall können die Täter behaupten, sie seien sich hundertprozentig sicher gewesen, dass es nicht geschehen könne.
2. Wenn nun jemand gestorben wäre - z.B., weil ein im Hause genutztes Beatmungsgerät nicht mehr mit Strom versorgt wurde - dann ist es egal, ob das nicht das primäre Ziel der Täter war. Sie hätten es wissen können, dass so etwas passiert und haben es billigend in Kauf genommen.
zum Beitrag29.01.2026 , 11:24 Uhr
Russland ist nicht einmal zu einem kurzen Waffenstillstand bereit, um wenigstens pro forma guten Willen zu zeigen. Ganz im Gegenteil - während in Abu Dhabi Verhandlungen simuliert werden, bombardiert Russland mit sadistischer Freude die Ukraine, um möglichst viele Zivilisten durch Kälte zu ermorden.
Das große Problem sowohl des Autoren als auch der ganzen Putinversteher ist, dass sie annehmen, dass Russland prinzipiell „auch nur Frieden will“. Das will es eben nicht. Und gerade wir als Deutsche sollten sehr gut wissen, dass es tatsächlich Regime gibt, die wirklich keinen Frieden wollen, sondern unbedingt Krieg. Deutschland wurde auch nicht durch Diplomatie auf den Weg zum Frieden gebracht, sondern durch eine umfassende Niederlage. Und auch die UdSSR starb am Ende in erster Linie durch wirtschaftliche und ideologische Abnutzung und nicht allein wegen der Annäherungspolitik. Letzte hatte gerade nur wegen des Verfalls der UdSSR solchen Erfolg.
zum Beitrag29.01.2026 , 08:29 Uhr
Die Maximalforderungen erhebt Russland. Alles, was die Ukraine will, ist, dass der eigentlich selbstverständliche Zustand wieder hergestellt wird, nämlich ein Russland in den Grenzen Russlands und die Souveränität der Ukraine.
Sie scheinen zu glauben, dass Russland „eigentlich auch nur Frieden“ will und dass es nur des richtigen Angebotes bedarf, damit es Frieden gibt. Was veranlasst Sie zu dieser Annahme? Nichts deutet in der Realität darauf hin. Russland ist nicht einmal zu einem kleinen Waffenstillstand bereit, um wenigstens pro forma ein Mindestmaß an gutem Willen zu demonstrieren. Wie kann man das eigentlich abstreiten?
zum Beitrag24.01.2026 , 11:32 Uhr
Wer kein Problem damit hatte, gewisse Körperteile vor dem Tätowierer zu entblößen, sollte auch keins damit haben, dasselbe vor einem Amtsarzt zu tun
zum Beitrag24.01.2026 , 11:30 Uhr
Wo ist das Problem?
zum Beitrag23.01.2026 , 17:10 Uhr
Der Punkt ist, dass es so etwas wie BDS nicht in Bezug auf andere Staaten gibt. Und speziell im Hinblick auf China fällt die atemberaubende Heuchelei der Ummah nun wirklich ins Auge.
zum Beitrag23.01.2026 , 09:56 Uhr
Es gibt genügend Stimmen, die China einen Genozid an den Uighuren vorwerfen. Zwangsumsiedlungen, die Trennung von Familien, um Kinder zu Han-Chinesen zu erziehen und sie ihre Kultur und Sprache vergessen zu lassen, die Zerstörung von religiösen Stätten, riesige Arbeitslager.
www.bundestag.de/r...27-21-pdf-data.pdf
www.bpb.de/themen/...g-mit-den-uiguren/
Und weder gibt es deswegen in der islamischen Welt irgendwelche "Tage des Zorns", noch irgendwo in der westlichen Welt systematische, großangelegte Boykottaufrufe. Schon gar nicht an deutschen Unis.
Nur Indien hat mehr Studenten an deutsche Unis geschickt als China.
zum Beitrag23.01.2026 , 09:50 Uhr
"Board of Peace" sollte man vielleicht besser als "Friedensvorstand" übersetzen anstatt als "Rat". Das Wort board hat im Englischen, anders als council (Security Council - Weltsicherheitsrat) einen klaren Bezug zur unternehmerischen Sprache, auch, wenn es auch für einen Vereinsvorstand benutzt wird. Aber die unternehmerische Konnotation ist definitiv passender, weil sie Trumps Politikverständnis widerspiegelt - alles ist rein transaktionell, alles ist ein Deal. Das zeigt sich ja auch in der Milliarde, die Staaten für einen ständigen Sitz zahlen sollen.
zum Beitrag22.01.2026 , 19:28 Uhr
Ach so, es geht hier gar nicht um Menschenrechte, sondern nur um technische Fragen des Völkerrechtes? Na dann.
zum Beitrag22.01.2026 , 10:40 Uhr
Sogar sehr viele.
Russlands Kriegsführung zeichnete sich schon immer - seit Jahrhunderten - durch absolute Mitleidlosigkeit gegenüber den eigenen Soldaten und auch Zivilisten aus. Sie werden als Verbrauchsgüter betrachtet, nicht als Menschen. Und das ist schon in Friedenszeiten so…. Man kann sich vorstellen, wie die Russen die Ukrainer betrachten
zum Beitrag21.01.2026 , 20:17 Uhr
Es wurden aber Zehntausende Tibeter vertrieben, ermordet und unterdrückt.
Von dem, was China gerade mit den uighuren macht, mal ganz abgesehen.
zum Beitrag21.01.2026 , 20:14 Uhr
Welchen Grund gibt es, dass es so etwas nur in Hinblick auf Israel gibt, nicht jedoch auf China?
zum Beitrag21.01.2026 , 11:45 Uhr
Die Angehörigen erhalten nur dann eine Zahlung, wenn offiziell festgestellt wurde, dass der Soldat gefallen ist. Gilt er nur als "vermisst", gibt es auch keine Zahlung.
zum Beitrag21.01.2026 , 11:38 Uhr
Schon vor mehreren Legislaturperioden wählten in Pöseldorf erstaunlich viele die Grünen, weshalb Fegebank damals auf Twitter angesichts der dort so hohen SUV-Dichte augenzwinkernd von "modernem Ablasshandel" sprach.
zum Beitrag21.01.2026 , 11:36 Uhr
Natürlich ist BDS antisemitisch - schon deswegen, weil es so etwas hinsichtlich keines anderen Staates gibt, nur in Bezug auf Israel. Niemand fordert ein Totalboykott Chinas oder der Emirate, trotz der Uighuren und der Verbrechen im Sudan.
Und was unterscheidet Israel von anderen Staaten?
Eben.
zum Beitrag20.01.2026 , 14:39 Uhr
Neulich korrigierten Sie mich aber noch, als ich Ihnen das weibliche Geschlecht zuordnete. Offenbar sehen Sie sich nicht nur als Mensch, sondern mindestens auch als Mann.
zum Beitrag20.01.2026 , 14:38 Uhr
Und wenn wir uns nur alle ein bißchen zuhörten, gäbe es keine Kriege mehr, was?
Kumbaya, my Lord, kumbaya...
zum Beitrag20.01.2026 , 14:37 Uhr
Ich habe mich mißverständlich ausgedrückt.
Bestimmte Grundregeln und vor allem der Rahmen, innerhalb dessen die Ausgestaltung der üblichen Regeln möglich ist, sind Ergebnis historischer Prozesse und kultureller Eigenheiten. Das Grundgesetz z.B. ist eben nicht einfach so von der deutschen Geschichte und der deutschen Kultur zu trennen, ganz zu schweigen von solchen Regeln wie dem Jugendschutzgesetz, das z.B. davon ausgeht, dass kleine Kinder spätabends nichts mehr auf der Straße verloren haben (was schon in Italien ganz anders gesehen wird). Umgekehrt ist Alkoholgenuss in der europäischen bzw. deutschen Kultur, anders als im arabischen Raum nicht per se unmoralisch und irgendwie anrüchig.
Das ist nun mal so und es gibt keinen Grund, das zu ändern, nur, weil in den letzten Jahrzehnten Leute eingewandert sind, die das anders sehen. Trotz aller möglichen Kritik sehe ich persönlich die westeuropäische Kultur bzw. die sich aus ihr gebildete liberale, pluralistische, demokratische Ordnung tatsächlich als die derzeit beste der Welt an. Ich sehe keinen Grund dazu, das zu relativieren, da das immer zu weniger Freiheit führte. Mitgestaltung ja, aber nur oberhalb dieses Goldstandards.
zum Beitrag20.01.2026 , 14:27 Uhr
Regeln aufzustellen und sich an sie zu halten sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn sich sowieso alle an sie hielten, bräuchte man gar keine Regeln.
zum Beitrag20.01.2026 , 14:25 Uhr
Die Erziehung zu Gehorsam, zur Mitleidlosigkeit und zum Hass ist im Faschismus ganz normal.
Das Problem ist, dass viele hierzulande immer noch glauben, dass Russland "eigentlich" ja auch nur Frieden wolle. Nach allem, was wir wissen, stimmt das aber nicht. Der Großteil der Russen will Krieg und hat schon kaum Mitleid mit den eigenen Soldaten - und noch viel weniger mit den Ukrainern, die im Bewusstsein der meisten Russen dank jahrelanger Hasspropaganda als Ungeziefer betrachtet werden, das es verdient hat, unter Russlands Stiefel zerquetscht zu werden.
Wer INstagram hat, kann sich ja mal das hier anschauen, um einen Einblick in die vollkommen pervertierte Geisteswelt Russlands zu erhalten:
www.instagram.com/reel/DTqAR17jEht/
Ich empfehle es besonders den hier bei den Taz-Leserkommentaren oft aktiven prorussischen Lesern. Wer danach noch an eine nur diplomatische Lösung glaubt....Die werden aber wohl wie immer gar nichts sagen...
zum Beitrag19.01.2026 , 17:34 Uhr
Richtig. In Prenzlauer Berg oder Pöseldorf, also klassischen Vierteln grüner Wohlstandsbürger, leben vielleicht europäische Expats, aber keine Türken. Jeder Arbeiter im Ruhrgebiet hat engeren Kontakt zu denen als die Grünwählerin, die meint, dass es deutsch-türkische diversity ist, wenn sie einmal die Woche Gemüse bei Eurogida kauft.
zum Beitrag19.01.2026 , 17:28 Uhr
Je diverser, desto klarer müssen die Regeln des Zusammenlebens sein und desto konsequenter durchgesetzt werden.
Und warum sollten diese Regeln nicht von den Autochthonen geprägt oder auch einfach aufgestellt werden? Zumal es ja in der Regel in einem Land eben nicht nur superdiverse Städte gibt.
zum Beitrag19.01.2026 , 15:45 Uhr
Naja, bei den Preisen, die für die Bahn gezahlt werden müssen, ist der eigentliche Urlaub dann entweder sehr kurz, oder man sollte ihn besonders lang machen. Entweder, man kann sich aufgrund der hohen Ticketpreise kaum noch Urlaub leisten, oder man macht extra lang Urlaub, damit sie sich auch lohnen. Zweiteres geht aber eben für sehr viele, wenn nicht die meisten, einfach nicht. Und mal ehrlich: Wer im Urlaub Erholung sucht, der will weder erschöpft im Urlaub ankommen, noch gleich wieder neuen brauchen, weil die Rückreise so stressig war.
Das Ganze müsste also letzten Endes viel billiger sein. Erst dann wird es auf breiter Fläche attraktiver für Urlaubsreisen. Und selbst dann stellt sich das Problem, dass die meisten Arbeitnehmer eben nicht mal eben drei Wochen am Stück freinehmen können…
zum Beitrag18.01.2026 , 23:49 Uhr
Leider haben die wenigsten den Luxus, auf den eigentlichen Urlaub noch sechs bis sieben Tage für An- und Abreise draufschlagen zu können.
zum Beitrag14.01.2026 , 11:45 Uhr
Einen linearen "Fortschritt" Indonesiens sieht man auf dem Bild durchaus: noch vor 20 Jahren hätte eine junge Frau aus Jakarta wohl keinen Schleier getragen und dieses Kleidungsstück war auch in den eher strenger islamischen Regionen des Landes nie besonders weitverbreitet oder gar gesetzlich vorgeschrieben. Selbst in Aceh, wo heute die Scharia gilt und Frauen ihr Haar bedecken müssen, war der sogenannte jilbab noch vor hundert Jahren unüblich und die Nationalheldin Tjut Nyak Dhien aus Aceh war einerseits für ihre Frömmigkeit bekannt, andererseits gibt es kein Bild von ihr mit Schleier - im Gegenteil, ihr schleierloses Abbild zierte jahrzehntelang die Geldscheine im ganzen Land.
zum Beitrag12.01.2026 , 10:11 Uhr
Zum Bild:
Rosa Luxemburg wäre am 7. Oktober als Jüdin von der Hamas gnadenlos abgeschlachtet worden.
Eine Kuffiyehträgerin mit Luxemburg-Porträt ist ungefähr genauso geschmacklos, wie wenn deutsche Rechtsextremisten sich auf Luxemburg oder die Geschwister Scholl berufen.
zum Beitrag08.01.2026 , 20:33 Uhr
Die BILD weigert sich standhaft, die gesichert rechtsextreme AfD als rechtsextrem zu bezeichnen, sondern nennt sie konsequent verharmlosend “rechtspopulistisch.” Warum wohl?
zum Beitrag08.01.2026 , 12:54 Uhr
Die BILD stellt zwar die AfD nicht explizit positiv dar, versucht aber eindeutig und offenkundig, die CDU/CSU zur Übernahme von AfD-Positionen zu bewegen, in dem sie sie selbst übernimmt und CDU/CSU "nahelegt", das auch zu tun. Das können Sie wohl nicht ernsthaft bestreiten.
zum Beitrag08.01.2026 , 12:51 Uhr
Sind Röttgen und Kiesewetter links?
Begeht Russland nicht in ganz Europa Sabotage, gerne unter Zuhilfenahme nützlicher Idioten? Warum sollte der russische Geheimdienst nicht auch dazu in der Lage sein, Linksextreme zu einem Anschlag zu animieren? Bei Islamisten und Rehtsextremen kriegt er's ja auch hin.
zum Beitrag08.01.2026 , 12:47 Uhr
Endlich wird hier auch mal der Konnex zwischen Holger Friedrichs Berlinskaja Prawda und dem Rechtsextremismus hergestellt. Bislang gilt diese Russenpostille ja gemeinhin als links - dabei liegt gerade wegen ihrer Ostdeutschtümelei ja auch der Rechtsextremismus nahe, und wer diese Zeitung des öfteren überfliegt, sieht schon lange, dass sie nicht nur offen gegenüber der Querdenkerei, dem russischen Faschismus und dem BSW ist, sondern auch gegenüber AfD und anderen rechtsradikalen Akteuren. Bedient wird eben alles, was den verhassten bundesrepublikanischen Westen zersetzt.
zum Beitrag07.01.2026 , 13:52 Uhr
Was hier unerwähnt bleibt, ist, dass um diese Zeit höchstwahrscheinlich alle Anwesenden bereits deutlich alkoholisiert gewesen sein dürften. Auch das hat sich sicherlich nicht positiv auf die Entscheidungen ausgewirkt.
zum Beitrag06.01.2026 , 18:54 Uhr
Besonders die eisige Kälte dürfte niemandem vom Kampf gegen die Erderwärmung überzeugen
zum Beitrag06.01.2026 , 10:59 Uhr
Niemand wählt die AfD, damit es einem besser geht. Man wählt die AfD, damit es Migranten, LGBT, Grünen, Veganern, Sozis etc schlechter geht und man hämisch lachen kann, wenn es diesen Leuten an den Kragen geht. Die AfD-Wähler wollen einfach nur ihre niedersten Instinkte ausleben.
zum Beitrag06.01.2026 , 10:55 Uhr
Unsinn. Keine Partei hat so viele Straftäter in ihren Reihen wie die AfD - insbesondere auch unter Funktionären.
zum Beitrag06.01.2026 , 10:44 Uhr
Viele Kameras? Wie kommen Sie darauf?
zum Beitrag05.01.2026 , 15:28 Uhr
Na, dann hat Venezuela sich ja vorbildlich verhalten.
zum Beitrag05.01.2026 , 13:52 Uhr
Kriegswirtschaft ist doch nicht dasselbe wie Militärhaushalt.
Wo soll denn in Russland irgendwo echtes wirtschaftliches Wachstum sein? Wo wird gegründet, investiert, welche Unternehmen vergrößern sich?
zum Beitrag05.01.2026 , 12:25 Uhr
Ganz einfach: irgendwo sitzen Leute, die einen Bildschirm beobachten, und wenn die sehen, dass sich vermummte Leute dem Objekt nähern, lösen sie Alarm aus.
Was meinen Sie, was z.B. die Wache an Bundeswehrstandorten oder vor Synagogen tut?
zum Beitrag04.01.2026 , 22:12 Uhr
Sie können ja die Kommentare OFs zum Ukrainekrieg alle nachlesen. Zitieren Sie gerne Worte des Mitgefühls und der Solidarität mit den Ukrainern.
zum Beitrag04.01.2026 , 21:08 Uhr
Nein, Ihre Beschwichtigung Russlands führt nur zu mehr russischer Aggression.
Russland betrachtet Schwäche einfach als Einladung, zuzuschlagen.
zum Beitrag04.01.2026 , 21:06 Uhr
Es ist sogar sehr angebracht, zu Menschen, die die Narrative eines faschistischen Staates verbreiten, so unhöflich wie gerade noch rechtlich zulässig zu sein. Es geht hier um Faschismus, der uns alle bedroht.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:56 Uhr
“… sondern zehn oder zwanzig Gruppen gleichzeitig handeln?”
So viele Menschen braucht man bei weitem nicht, um in ganz Berlin den Strom abzuschalten.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:51 Uhr
Ich persönlich bin auch dafür, dass man Fassaden und Gehwege davor zwecks Schutz vor Vandalismus überwachen dürfen sollte.
Aber in Deutschland ist das Teufelswerk - Videoüberwachung führt für den deutschen Linken sofort in einen faschistoiden Polizeistaat. So wie in Dänemark oder Norwegen, wo CCTV ganz normal ist.
zum Beitrag04.01.2026 , 20:49 Uhr
Hauptsache, keine Kameraüberwachung etwa von Kabelbrücken, nicht wahr?
zum Beitrag04.01.2026 , 17:10 Uhr
Gähn.
Als ob der globale Süden nicht genauso heuchelt. Der arabische Raum zB ist in seiner Heuchelei mindestens so zynisch wie die USA. Wissen Sie, was die UAE im Sudan machen?
zum Beitrag04.01.2026 , 07:55 Uhr
Es gab niemals einen Bürgerkrieg in der Ukraine, das sind russische Lügen.
zum Beitrag04.01.2026 , 07:48 Uhr
Wer der Meinung ist, dass das faschistische Russland irgendwie Verständnis verdient hat, steht ohne Zweifel außerhalb jedes demokratischen Diskurses und erst recht außerhalb jedes Diskurses anständiger Menschen.
Das können Sie jetzt mal wieder erschreckend finden, aber mich erschreckt ihre seit Jahren demonstrierte absolute menschliche Kälte ja auch.
zum Beitrag04.01.2026 , 07:41 Uhr
Und ich bin gespannt, ob BSW und Co jetzt Venezuela zu “Diplomatie” auffordern, weil es ja “Wahnsinn” sei, sich gegen eine Atommacht zu wehren.
zum Beitrag04.01.2026 , 07:40 Uhr
Sie blenden vollkommen aus, dass Russland auf Kriegswirtschaft umgestellt hat. Das “Wachstum” geht darauf zurück - nur leider sind Waffen und Munition reine Verbrauchsgüter. Nichts wird investiert, nichts Neues geschaffen. Das ist ein Scheinwachstum. Die Löhne steigen, weil so viele junge Männer dem Arbeitsmarkt entzogen wurden, aber das lässt sich von den Unternehmen eben auch nicht durchhalten, zumal mit den ganzen toten Soldaten ja auch Verbraucher wegfallen.
zum Beitrag02.01.2026 , 15:19 Uhr
Ich sehe es exakt umgekehrt. Hätten die USA Gesetze gegen Beleidigung und Volksverhetzung, wäre ein Großteil der aktuellen Regierung nie im Amt und Würden gelangt und der politische Diskurs wäre nicht so vergiftet. Fox News gäbe es in dieser Form gar nicht.
zum Beitrag02.01.2026 , 15:16 Uhr
Russland befindet sich aus russischer Sicht im Krieg mit der EU, nur eben noch keinem heißen. Als eine Waffe in diesem Krieg setzt es seine Propaganda ein. Ansonsten könnte es sich seine aufwändigen und teuren Desinformationskampagnen ja auch sparen. Es geht hier ja nicht um irgendwelche Imagewerbung, um den Ruf Russlands zu verbessern, sondern um Zerstörungsabsichten.
zum Beitrag02.01.2026 , 15:13 Uhr
Warum SOLLTE die EU eine solche Meinung verbieten wollen? Meinen Sie wirklich, wer behauptet, Butscha und Irpin seien ukrainische Massaker, oder wer wiederholt impliziert, Russlands Krieg sei gerechtfertigt, der könnte Recht haben und die EU wolle aus irgendwelchen sinistren Gründen nicht, dass die Wahrheit ans Licht komme? Wozu?
zum Beitrag02.01.2026 , 15:09 Uhr
Die russische propaganda ist nicht einfach nur fragwürdig, sondern eine gezielt gegen uns und unsere Freiheiten gerichtete Waffe.
zum Beitrag02.01.2026 , 14:25 Uhr
“ Die russische Propaganda ist nun wirklich einfach für uns hier in Europa zu durchschauen”
Wie recht Sie haben, Alexander Schulz. Manches ist wirklich einfach zu durchschauen, auch, wenn es mit windelweichen Worten daherkommt und auf Implizites setzt, oder vermeintliches Selbstdenken über die Alleinschuld Russlands und die Legitimität der Unterstützung der Ukraine.
zum Beitrag02.01.2026 , 14:23 Uhr
Wieso, die Schweizer Baud und Köppel sind nun mal keine Bürger der EU und haben kein Grundrecht darauf, ihre wirtschaftliche Existenz auf die EU-Staaten schädigende Aktivitäten aufzubauen. Es geht hier auch nicht um Meinungen, sondern um staatliche russische Propaganda, die eben garantiert nichts mit Grundrechten zu tun hat, sondern diese wie in Russland selbst zerstören will.
zum Beitrag29.12.2025 , 08:48 Uhr
Das fundamentale logische Dilemma der AfD-Wähler-Versteher:
Einerseits soll man die Wähler der AfD ernstnehmen, man soll ihnen zuhören und mit ihnen sprechen.
Andererseits darf man den Wählern der AfD ihre bewusste Wahl einer gesichert rechtsextremen Partei aber nicht zurechnen, man darf sie nicht verantwortlich dafür machen und soll sie so letztlich als rein instinktgetriebene, kindliche Wesen betrachten.
Beides passt aber einfach nicht zusammen.
zum Beitrag29.12.2025 , 07:15 Uhr
Sie gibt sich Mühe und versagt.
Dass Nazis privat nette Menschen sein können zu denen, die sie mögen, ist banal.
Dass nette Menschen die Demokratie zerstören können, reflektiert sie dagegen nicht. Dass Erwachsenen ihre freie Wahl voll und ganz zugerechnet werden muss, dass man nicht erst Rechtsextremist ist, wenn man explizit die Parlamente abschaffen will, dass schon ein System wie das ungarische verfassungswidrig ist und jeder, der es anstrebt, bekämpft werden muss, dass die Ukraine gegen einen faschistischen Gegner kämpft und es die verdammte historische Pflicht Deutschlands sowie vollkommen pragmatisch ist, sie zu unterstützen - all das ist an sich auch banal, aber in ihrer Ostdeutschtümelei kommt Zeh nicht auf sowas. Bei ihr ist alles okay, wenn man mal miteinander redet.
Dass man miteinander reden kann, nur um dann festzustellen, dass es eben keinen Kompromiss geben kann - insbesondere dann nicht, wenn gerade Kompromisse der einen Seite absolut verhasst sind und sie genau deswegen die Demokratie ablehnen und sich nach einem autoritären System sehnen - ist eigentlich auch einfach zu kapieren, aber auch da versagt Zeh komplett.
Die Rechten wollen nicht mit anderen reden.
zum Beitrag28.12.2025 , 17:51 Uhr
Komisch, alles, alles hilft der AfD. Offenbar sind deren Wähler wie Kleinkinder oder Tiere, absolut nicht verantwortlich für ihre Wahl einer gesichert rechtsextremen Partei. Sie werden immer nur getrieben, sind rein reaktiv, nichts darf man ihnen zurechnen.
zum Beitrag28.12.2025 , 17:49 Uhr
Ja, und genau die lassen sich zB in den Kommentarbereichen von Welt Online, SPON und auf Facebook sehr gut studieren.
Das sind Rechtsextremisten, ganz einfach. Die wählen nicht AfD, damit es ihnen besser geht, sondern damit es anderen schlechter geht. Die sehnen sich nach der „wohltemperierten Grausamkeit“ eines Höcke. Sie wollen auch wirklich millionenfache Deportationen, und natürlich nicht nur von Straftätern, sondern gerade auch von den Integrierten.
AfD-Wähler sind im Grunde nicht anders als die MAGAs in den USA. Denen ist auch völlig egal, ob die Zölle ihnen schaden, die wollen einfach nur schadenfroh zusehen, wie ICE schwarze Kinder fesselt.
zum Beitrag28.12.2025 , 17:44 Uhr
Sehr richtig.
Abgesehen davon: selbst wenn der gesamte Osten AfD wählte, hätte die AfD immer noch keine Mehrheit in Deutschland. Es wird oft vergessen, dass in NRW mehr Menschen leben als im Osten.
zum Beitrag28.12.2025 , 17:42 Uhr
Wieso funktioniert das dann aber im Westen offenbar besser? Warum sind zB die Dorfbewohner in Schleswig oder im Odenwald nicht so rechtsextrem?
zum Beitrag28.12.2025 , 17:40 Uhr
Und zB Ilko-Sascha Kowalczuk oder Anne Rabe tun dies nicht?
zum Beitrag28.12.2025 , 15:54 Uhr
Doch, jeder Wähler einer gesichert Rechtsextremen Partei ist selbst rechtsextrem.
Würde irgendwer behaupten, dass ein Stammwähler der CDU nicht konservativ ist oder eine Stammwählerin der Grünen keine Grüne?
zum Beitrag28.12.2025 , 15:52 Uhr
Die AfD ist rechtsextrem und ist damit Feindin der Demokratie.
Demokratie ist wie ein Spiel, dass auf einem Spielfeld mit bestimmten Regeln gespielt wird. Das Spielfeld ist die Verfassung und die Regeln sind die des Anstandes.
Die AfD steht aber nicht mal auf dem Spielfeld. Es ist die AfD, die undemokratisch ist und die deswegen eben nicht mitspielen kann.
zum Beitrag28.12.2025 , 15:47 Uhr
Hier muss überhaupt nichts ausgehandelt werden, was außerhalb des Rahmens des Grundgesetzes steht.
AfD-Wähler sind Rechtsextremisten, was denn sonst? Und sie wählen die AfD, um die Menschen, die sie hassen, leiden zu sehen. Nicht, damit es ihnen selbst irgendwie besser gehe. Nein, sie wollen endlich, dass es Ausländern, LGBT, den Grünen, den Veganern, all diesen Menschen, die es wenigstens früher in der ddr nicht gab, an den Kragen geht. Sie wollen hämisch lachen, wenn die Hilfe für die Ukraine eingestellt und die Grenzen für ukrainische Flüchtlinge geschlossen wird, sie wollen ein Verbot von Regenbogenflaggen und dass man wieder öffentlich das N-Wort sagen darf.
Schauen Sie sich doch die MAGAs in den USA an. Die deutsche Entsprechung sind die Wähler der AfD. Die wählen nicht rechtsextrem, weil sie irgendwie verzweifelt sind, sondern weil die AfD an ihre niedersten Instinkte appelliert und sie die endlich ausleben dürfen wollen.
zum Beitrag28.12.2025 , 14:58 Uhr
Ich teile da lieber die Sicht von Kowslczuk. Aber der ist sicher ein bösartiger Nestbeschmutzer, was?
zum Beitrag28.12.2025 , 14:57 Uhr
Ich brauche keinen Verfassungsschutz.
Es reicht schon, die Kommentare auf Welt.de oder so zu lesen, um den unumstößlichen Beweis zu bekommen, dass die Wähler der AfD zutiefst rechtsextremistisch sind und damit automatisch auch verfassungsfeindlich
zum Beitrag28.12.2025 , 14:53 Uhr
Wenn man sich Ihre Kommentare durchliest, fragt man sich, was Sie als unbelehrbarer AfD-Sympathisant hier bei der Taz suchen. Bei der rechtsoffenen Russenpostille „Berliner Zeitung“ sind Sie besser aufgehoben.
zum Beitrag28.12.2025 , 14:51 Uhr
So wie in Ungarn?
zum Beitrag28.12.2025 , 14:38 Uhr
Es gab in Deutschland keinen harten Lockdown.
Zwei Monate lang nicht mal mit den Kindern aus der Wohnung zu dürfen wie damals in Spanien, das ist ein harter Lockdown.
zum Beitrag28.12.2025 , 14:20 Uhr
Allein schon, dass Sie die Treue zum Grundgesetz als „Linie“ verächtlich machen…
zum Beitrag28.12.2025 , 14:19 Uhr
Niemand wird ausgeschlossen. Nur bestimmte politische Positionen sind ausgeschlossen. Die Anhänger der AfD können sich gerne einbringen mit Meinungen und Positionen, die im Rahmen von Verfassung und Anstand bleiben.
zum Beitrag28.12.2025 , 14:12 Uhr
Nirgendwo in Deutschland sitzen Linksextremisten im Landtag oder im Bundestag. Nirgendwo stehen sie kurz davor, zwei Landtagswahlen zu gewinnen. Nirgendwo haben Linksextremisten in irgendeiner Region die Hegemonie.
zum Beitrag28.12.2025 , 10:16 Uhr
Wenn man Zeh glaubt, gibt es ja eigentlich nirgendwo Rechtsextremisten. Solange man nicht explizit das Parlament abschaffen will, ist alles in Ordnung und überhaupt sind die Leute eben nur verdrossen. Das sind kleine Kinder, denen darf man ihre Wahl der AfD nicht zurechnen. Und selbst wenn doch: siehe oben.
zum Beitrag28.12.2025 , 07:46 Uhr
Zustimmung!
Ansonsten kann Zeh sich ja mal die Interviews mit Winifred Wagner ansehen und wer für die einer der feinsten Menschen war, den sie kannte.
zum Beitrag28.12.2025 , 07:43 Uhr
1. Die AfD ist eine rechtsextreme Partei
2. Jeder Wähler ist erwachsen und seine Wahl ist ihm hundertprozentig zuzurechnen
3. Also sind Wähler der AfD Rechtsextremisten
4. Es gibt keine rechtsextremen Demokraten. Rechtsextremisten haben kein Recht darauf, am demokratischen Prozess teilzunehmen, sie sind ausnahmslos Feinde der Demokratie.
5. Also sind Juli Zehs Nachbarn keine Demokraten
6. Also hat Juli Zeh unrecht.
zum Beitrag27.12.2025 , 21:03 Uhr
Die AfD würde so einen Staat wie Ungarn anstreben.
In Ungarn gibt es natürlich noch ein Parlament.
zum Beitrag27.12.2025 , 21:02 Uhr
Wer als erwachsener Mensch eine Partei wählt, die rechtsextrem ist, ist selbst Rechtsextremist.
Wer die Demokratie und die Menschenrechte abschafft, weil er verdrossen ist, der war nie Demokrat und hatte auch nie etwas für Menschenrechte übrig.
Es gibt einfach keine Rechtfertigung für die Wahl der AfD. Wähler sind erwachsen. Ihre Wahl ist ihnen voll und ganz zuzurechnen.
zum Beitrag27.12.2025 , 20:58 Uhr
Absolut richtiger Kommentar!
zum Beitrag27.12.2025 , 20:58 Uhr
Und was sagt sie eigentlich zu Leuten wie Steffen Kotré und seiner Frau Lena?
Ganz normale Menschen, wie sie Brandenburg so liebenswert machen, was?
zum Beitrag27.12.2025 , 20:57 Uhr
Jaja, was sind schon Neonazis, wenn Frau Zeh nen guten Eindruck von ihnen gewonnen hat
zum Beitrag24.12.2025 , 15:16 Uhr
Was ja wohl völlig absurd ist, weil Kinder eher selten verantwortlich sind für die Arbeitsbedingungen von Polizisten
zum Beitrag23.12.2025 , 11:04 Uhr
Stellen wir uns vor, ein Beamter sagte in einer nicht öffentlichen Veranstaltung folgendes: “Manchmal möchte ich dem Chrupalla richtig eins aufs Maul geben.”
Gäbe es dann einen Kommentarbereich, in dem dieselben Leute, die sich hier furchtbar aufregen, sich genau so aufregten?
zum Beitrag23.12.2025 , 11:00 Uhr
Sie verstehen das alles sehr wohl, steigern sich aber gerade in einen Moralfuror rein, in dem Sie uns weismachen wollen, dass Sie es nicht verstehen. Sie sind keine Heilige.
zum Beitrag23.12.2025 , 08:00 Uhr
Bis 7 Uhr morgens? Warum? Wer geht um drei Uhr auf die Straße und brennt noch mal schönes Feuerwerk ab? Es sind nur noch besoffene Jungs, die natürlich mit Absicht noch um 4, 5 möglichst laute Böller detonieren, um Menschen zu stören.
18 Uhr bis 1 Uhr, fertig.
zum Beitrag22.12.2025 , 21:09 Uhr
Polizisten sind für viele hier offenkundig auch immer schuldig und gewaltbereit. Lesen Sie die Kommentare hier nicht?
zum Beitrag22.12.2025 , 21:05 Uhr
Lachhaft!
Ich hab auch schon oft nichtöffentlich geäußert, dass ich diesem oder jenem rechtsextemen gern eins in die Fresse hauen würde.
Weder ist das eine echte Absichtserklärung, noch justiziabel, noch skandalös. Es ist einfach nur derbe Ausdrucksweise, um seinen Zorn über bestimmte Leute auszudrücken, und wenn ich die im nicht öffentlichen Raum benutze, dann wissen die Anwesenden, wie ich es meine.
Und das verstehen Sie auch. Sie steigern sich hier in eine moralische Hysterie rein.
zum Beitrag22.12.2025 , 21:00 Uhr
Nietzhard trat öffentlich auf, dieser Polizist nicht
zum Beitrag22.12.2025 , 20:58 Uhr
Er droht ja gar keiner spezifischen Person und im Übrigen war die Äußerung nicht öffentlich, weil Personalversammlungen nicht öffentlich sein dürfen.
zum Beitrag22.12.2025 , 20:57 Uhr
Eine Personalversammlung ist qua Gesetz nicht öffentlich
zum Beitrag22.12.2025 , 07:22 Uhr
Sehr richtig.
zum Beitrag22.12.2025 , 07:18 Uhr
Sagen wir mal so: es wird für den Fall eines AfD-Verbotes vor einem Bürgerkrieg gewarnt.
Aber nie für den Fall eines AfD-Wahlsieges.
Warum ist das so? Sollte es nicht so sein, dass Deutschland im Fall des Sieges einer rechtsextremen Partei mit (von der Verfassung übrigens ausdrücklich vorgesehenen!) massiven Widerstand rechnen muss? Warum geht man aber davon aus, dass in so einem Fall eben einfach eine rechtsextreme Partei regiert und die Demokratie gegenwehrlos am Ende ist?
zum Beitrag22.12.2025 , 07:14 Uhr
Meine Erfahrung ist, dass Polizisten ganz normale Menschen sind, die in ihrem Beruf aber jeden Tag die schlechtesten Seiten des Menschen erleben. Das können Sie sich gar nicht vorstellen.
Und da entwickeln Polizisten nun mal wie andere Menschen auch einen spezifischen Humor und eine spezifische interne Kultur.
Ich kenne Leute, die im Bundestag arbeiten. Was meinen Sie, wie die über manche Bürger reden? Da würden einige der zartbesaiteten Sensibelchen, die hier einen auf hoch moralisch machen, blass werden vor Indignation. Dabei sind das alles aber total Menschen, der Beruf beraubt einem erstens so einiger idealistischer Vorstellungen, zum anderen gibt es eben einen branchentypischen, internen Humor, zu dem Außenstehende mangels Erfahrung einfach keinen Zugang haben können.
zum Beitrag22.12.2025 , 07:09 Uhr
Wo haben Sie denn schon gearbeitet?
Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche Kulturen. Wenn Sie in einem Umfeld arbeiten, in dem Sie jeden Tag die schlechtesten Seiten des Menschen erleben, und das tut niemand, absolut niemand so sehr wie Polizistinnen und Polizisten, dann sind Sie und Ihre Kollegen nicht zimperlich in der Wortwahl.
Außenstehende können das einfach nicht bewerten.
zum Beitrag22.12.2025 , 07:06 Uhr
Kommen Sie runter von Ihrem hohen Ross.
zum Beitrag21.12.2025 , 21:41 Uhr
Faschismus, ganz einfach.
zum Beitrag21.12.2025 , 21:38 Uhr
Dann können allerdings auch die Wohlhabenden dorthin, wohin sie wollen. Was das für Auswirkungen haben kann, sieht man zB an Lissabon. Hyper-Verdrängung durch die, die mehr zahlen können.
zum Beitrag21.12.2025 , 06:25 Uhr
Umgekehrt sind Gewaltfantasien in vielen linken Milieus doch auch gang und gäbe. Absurderweise sehr oft in Bezug auf Polizistinnen und Polizisten. Dahingegen scheinen Vertreter einer gewissen rechtsextremen Partei sich immer noch sehr, sehr sicher zu fühlen in Deutschland. Die deutsche Antifa hat gravierende Schwächen, wenn es um die Priorisierung von Problemen geht. Nicht Polizistinnen und Polizisten sind die Gegner, sondern die, die nächstes Jahr wohl schon zwei Bundesländer regieren und zwei Innenminister stellen werden.
zum Beitrag19.12.2025 , 23:10 Uhr
Brasilien und Indien fühlen sich als einzige Demokratien ohnehin schon unwohl im Diktaturenclub BRICS. Und Sie wären erstaunt, wie deutlich sich in ganz Lateinamerika inzwischen der Unmut gegenüber China regt.
Die Freihandelszone würde im Übrigen ganz automatisch dafür sorgen, dass Brasilien sich der EU annähert und China dabei außen vor bleibt. Das ist schlicht und einfach die Natur von Freihandelszonen - China wird zB nicht mehr selbst ein Abkommen über Freihandel mit Brasilien schließen können.
zum Beitrag19.12.2025 , 23:06 Uhr
Brasilien ist nicht neutral.
zum Beitrag19.12.2025 , 19:17 Uhr
Das Abkommen ist schon allein deswegen wichtig, weil man damit einen Keil zwischen Brasilien und China treiben kann.
zum Beitrag19.12.2025 , 19:15 Uhr
Frischfleisch wird seit Jahrzehnten aus Übersee importiert. Es wird gefroren oder gekühlt und kommt per Schiff.
zum Beitrag19.12.2025 , 19:13 Uhr
How did I know I’d get a pedantic answer from you?
zum Beitrag19.12.2025 , 08:20 Uhr
Wenn Weiße rassistische Klischees über Afrikaner bedienen, ist das grundsätzlich anders, als wenn Weiße Klischees über Weiße bedienen.
Hält man die Schüler für dumm? Ist ihnen nicht zuzumuten, sich über Klischees hinaus zu bilden?
zum Beitrag18.12.2025 , 21:37 Uhr
Denn es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben gäbe für seine Freunde.
zum Beitrag18.12.2025 , 17:52 Uhr
Muss man dieses schreckliche Verbrechen wirklich für eine letztlich vollkommen belanglose Debatte auf der Meta-Ebene missbrauchen?
zum Beitrag18.12.2025 , 12:30 Uhr
Absolutely nobody uses that term
zum Beitrag18.12.2025 , 12:10 Uhr
"Afrika" besteht aus 54 Staaten.
Für eine, die es für normal hält, dass Leute wegen angeblich fehlender Kanalisation Rechtsextremisten wählen, also die Demokratie abschaffen wollen, verlangen Sie von anderen ganz schön viel. Afrikaner sollen sich mal nicht so haben, aber der Thüringer hat jedes Recht, die Demokratie zu zerstören, weil's sein Bauchgefühl ihm sagt?
zum Beitrag18.12.2025 , 12:03 Uhr
Es ist natürlich nicht möglich, aber in diesen Regionen auch leider nicht überraschend. Man hätte da in den 90ern schon mit eisernem Besen auskehren und die Gefängnisse mit Rechtsextremisten füllen müssen. Da man das nicht getan hat, sind die Kinder der damaligen Baseballschlägerverbrecher heute auf den Spuren der Elterngeneration unterwegs.
zum Beitrag18.12.2025 , 10:50 Uhr
Kein Recht ist völlig schrankenlos.
Man kann den Lärmschutz zB auch durch entsprechende Fenster sicherstellen - und genau das ist ja auch passiert.
zum Beitrag18.12.2025 , 07:12 Uhr
Ein prorussisches Drecksblatt, das kaum höher einzustufen ist als RT, hat mit Pressefreiheit nicht viel zu tun. Und ganz allgemein ist alles, was prorussisch ist, letztlich FÜR Krieg.
zum Beitrag17.12.2025 , 19:52 Uhr
Wieso sollten alle Passagiere und die Crew die Nacht und den halben nächsten Tag versaut bekommen, nur weil irgendwem zwei Minuten Schlaf geraubt werden könnten?
zum Beitrag17.12.2025 , 13:42 Uhr
Wenn ein Flug zB wegen schlechten Wetters erst drei Stunden später in Spanien abheben kann, dann muss es möglich sein, dass er auch drei Stunden später nach der geplanten Zeit am BER landet.
Und wenn ein Flugzeug zwei Minuten zu spät kommt, erst recht. Ansonsten verursacht das Durchstarten nämlich noch mehr Lärm als die Landung.
zum Beitrag17.12.2025 , 13:39 Uhr
Was passiert eigentlich, wenn Hannover und Leipzig auch Nachtflugverbote erlassen? Weiterflug nach Warschau?
Wie viel extra CO2 darf das Nachtflugverbot eigentlich produzieren?
zum Beitrag17.12.2025 , 13:37 Uhr
Die Gegend um den BER ist dichter besiedelt, weil es dort WEGEN des zu erwartenden Lärms günstigeres Bauland gab.
zum Beitrag17.12.2025 , 12:49 Uhr
Nicht nur die Personalie, sondern vor allem auch die kaum verhohlene Offenheit für den Rechtsextremismus, die Covidiotie und die völlig offene Sympathie für Russland. Das ganze Blatt ist klar darauf aus, den Westen, die Demokratie und die Freiheit zu desavouieren, und dabei ist ihm jedes Mittel recht und kein Verbündeter zu rechts oder zu verbrecherisch.
zum Beitrag17.12.2025 , 12:46 Uhr
Ist die Finanzierung genauso undurchsichtig wie bei der Berliner Zeitung, was bei einem rechtsoffenen, prorussischen und querdenkerischem Hetzblatt definitiv nichts Gutes verheissen kann?
zum Beitrag17.12.2025 , 10:33 Uhr
“ Das hebt aber nicht automatisch die völkerrechtlich anerkannte Immunität staatlicher Vermögenswerte auf.”
Warum eigentlich nicht? Warum nicht die Regeln ändern?
Beginnt ein Staat einen illegalen angriffskrieg, verliert er seine Immunität. Meinetwegen erst nach einer Mehrheitsentscheidung der UNO-Generalversammlung.
zum Beitrag17.12.2025 , 10:30 Uhr
Um die geht es hier nicht. Und meinetwegen messe ich da auch mit zweierlei Maß. Ich bin nun mal hier in der EU und das faschistische Russland bedroht mich und uns.
zum Beitrag17.12.2025 , 10:28 Uhr
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn ein Aggressionskrieg den Verlust der Immunität des betreffenden Staates zur Folge hätte?
zum Beitrag17.12.2025 , 10:05 Uhr
Und was ist Midland?
Die Midlands liegen in England.
Dialekte gibt es in den USA übrigens durchaus, vor allem an der schon so lange besiedelten Ostküste. Der linguistisch vielfältigste Staat ist North Carolina.
zum Beitrag17.12.2025 , 10:02 Uhr
Naja, in den USA gilt man als Linksradikaler, wenn man kostenlose Kindergärten gut findet. Gleichzeitig sind die Begriffe links und liberal dort landläufig Synonyme. Es ist eben eine andere Art des Diskurses.
Es ist aber gut, wenn man deutschen Linken mal vor Augen führt, dass es in Amerika eben nicht nur christliche Nationalisten vom rechten Rand gibt. Ich würde aber auch gerade der in Deutschland mittlerweile spirituell und religiös weitgehend entkernten evangelischen Kirche raten, sich mal anzuschauen, wie man Glauben und politisches Engagement wirklich gut verbinden kann. Mit der Aufgabe jeder Art von Verbindlichkeit und der Transformation zu einer Art “Grünen-Parteitag beim Gebet” ist es offenkundig nicht getan. Das machen die Amerikaner einfach besser.
zum Beitrag17.12.2025 , 08:50 Uhr
Wenn ein Flugzeug aufgrund nicht in der Verantwortung der Airline liegenden Umständen nach Mitternacht in Berlin eintrifft, soll es landen dürfen. Auch, wenn es um drei Uhr morgens ist. Warum sollen denn bitte die Anwohner von Hannover-Langenhagen leiden müssen und die des BER nicht?
zum Beitrag16.12.2025 , 18:53 Uhr
Konnten die Kölner kein Englisch? ;)
zum Beitrag16.12.2025 , 17:31 Uhr
Wer schon mal in Washington war, den wird das nicht überraschen. Die Stadt ist voller schöner Kirchen, und erstaunlich viele davon positionieren sich von außen gut sichtbar - über Fahnen, Banner, Transparente oder Bilder - auf Seiten von BLM, LGBT und anderen nach US-Maßstäben "linken" Angelegeheiten.
zum Beitrag16.12.2025 , 15:51 Uhr
Es geht mir hier um die Leute, die mit den schrecklichsten Verbrechen Russlands deutlich weniger Probleme haben als mit dem “Verbrechen”, Russland zu enteignen.
zum Beitrag16.12.2025 , 13:01 Uhr
Ja, und so niedlich Girliewunder Heike Makatsch war, irgendwie war es eben geiler, sich vorzustellen, mal selbst in einem internationalen Umfeld in London zu arbeiten. Wer träumte sich schon nach Köln?
zum Beitrag16.12.2025 , 10:45 Uhr
Tatsächlich war der Sündenfall schon die Zerschlagung in nationale Sender als Reaktion auf den Erfolg von VIVA ("MTV für Hauptschüler, die kein Englisch können", wie wir Gymnasiasten diesen Provinzsender aus Köln damals nannten). War MTV Europe zuvor das sendergewordene Versprechen der 90er - europäische Einigung, Freunde aus ganz Europa, Wegfall der Grenzen, heute Festival in Dänemark, morgen Tanzen auf Ibiza - war VIVA der Rückfall in den deutschen Muff, und die Bildung nationaler Sparten bei MTV besiegelte das dann endgültig.
Statt Ray Cokes bekamen wir Stephan Raab.
zum Beitrag16.12.2025 , 10:40 Uhr
Jeder echte Kenner von MTV Europe weiß, dass der Sender starb, als er nicht mehr zentral aus London sendete, sondern in nationale Sender zerfiel. Ohne Ray Cokes, Kristiane Bakker, Steve Blame und Co war es einfach nicht mehr das gleiche.
PS.: Die 90er sind 10 Jahre her und ich bin seit Jahren 25.
zum Beitrag16.12.2025 , 10:28 Uhr
Russland legt Abrüstung unsererseits nicht etwa als Signal für Entspannung und Friedenswillen aus, sondern als auszunutzende Schwäche.
Das Problem der westlichen Pazifisten ist, dass sie unsere Logik, bzw. unsere Prämisse auf Russland übertragen. Unsere Prämisse lautet: Krieg ist schrecklich und das letzte Mittel, er ist prinzipiell von Übel und keiner will ihn.
Und genau das sieht Russland komplett anders.
zum Beitrag16.12.2025 , 08:06 Uhr
Viele von denen, die jetzt besonders heftig Russland verteidigen und vor Rechtsbruch warnen, sind bei Russlands ganzen Verbrechen eher gelassen, zucken mit den Schultern und behaupten, dass man das eben als Realität hinnehmen müsse.
Warum soll Russland dann nicht die Beschlagnahmung seiner Gelder als Realität anerkennen?
zum Beitrag15.12.2025 , 16:17 Uhr
Aus Sicht der Russen ist es längst soweit.
Russland betrachtet Krieg als Kontinuum.
zum Beitrag15.12.2025 , 14:10 Uhr
Einb arbeitsloser Akademiker hat wenigstens die Möglichkeit, vom Putzjob wieder auf einen seiner Qualifikation entsprechenden aufzusteigen. Ein Mensch mit geringer Qualifikation eher nicht.
Insofern würde ich sagen, dass es unfair ist, wenn ein Akademiker einen Putzjob bekommt, eine Geringqualifizierte dafür aber leer ausgeht.
Gleichzeitig sehe ich aber auch nicht ein, warum der Akademiker aus Prinzip anders behandelt werden sollte als jeder andere Mensch.
zum Beitrag15.12.2025 , 13:54 Uhr
Umgekehrt wird ein Schuh draus: was Sie "Separationskrieg" oder "Bürgerkrieg" nennen, war und ist ein Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine, in dem Russen Terror gegenüber der Zivilbevölkerung ausübten.
zum Beitrag15.12.2025 , 13:51 Uhr
Es gab niemals ukrainische Separatisten, das waren von Anfang an die Russen unter Führung von Prigoschin und Utkin.
zum Beitrag15.12.2025 , 13:40 Uhr
Wie kommen Sie auf Hass?
Es ist ganz einfach: die meisten Niedriverdiener rackern sich ab, damit sie ihr Leben finanziert bekommen. Sie haben Angst vor der nächsten Mieterhöhung oder vor unvorhergesehenen Ausgaben, weil z.B. die Waschmaschine kaputt geht, denn sie müssen das ganz alleine bezahlen. Sie arbeiten vielleicht in einem oder sogar zwei Jobs, die ihnen nicht viel Freizeit lassen und müssen nebenher Haushalt und Familie stemmen.
Wie, meinen Sie, reagieren solche Menschen, wenn ihnen eine Angehörige der besserverdienenden Mittelschicht sagt, dass sie sich aber mal bitte nicht so ärgern sollen über Leute, die bewusst und absichtlich ein Leben führen, bei dem sie vielleiht ein paar hundert Euro weniger Bargeld im Monat haben als die hart Arbeitenden, dafür aber keine Sorgen haben vor der Mieterhöhung, auch nicht vor dem Ausfall einer Waschmaschine, und die ihren Tag mehr oder weniger so frei gestalten können, wie sie wollen?
Die empfinden so etwas als arrogante Herabsetzung ihrer selbst - so, als man ihnen sagte, dass ihre ganze Mühe ja nicht viel mehr wert sei als Nichtstun.
zum Beitrag15.12.2025 , 11:59 Uhr
Es wäre halt schön, wenn die politische Linke, und meiner Meinung nach GERADE sie, klarstellte, dass das, was diese Grillen tun, zutiefst unsozial und unsolidarisch ist.
Früher wäre das unter Linken übrigens eine Selbstverständlichkeit gewesen. Man engagierte sich für den Arbeitenden und eben nicht für den Faulenzer. Heute gilt dagegen als links, sich reflexhaft vor letzteren zu werfen und ihm zum Opfer zu erklären.
Dabei stand der Spruch “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”, den Linke heute gern als bösartigsten Neoliberalismus und Ausweis sozialer Kälte charakterisieren, in der Präambel der Verfassung der Sowjetunion.
zum Beitrag15.12.2025 , 11:19 Uhr
Mit dem zweiten Absatz disqualifizieren Sie sich. Das sind russische Lügen.
zum Beitrag15.12.2025 , 11:18 Uhr
Russland ist aber etwas anderes als irgendeine afrikanische Despotie.
Russland führt Krieg gegen die EU.
zum Beitrag15.12.2025 , 09:34 Uhr
Sollte der ausländische Investor zufällig Krieg in Europa und gegen die EU beginnen, dann ist das seine eigene Schuld.
Russland könnte ja auch einfach seinen Krieg gegen die Ukraine und gegen uns beenden und Reparationen zahlen.
zum Beitrag15.12.2025 , 07:16 Uhr
Nein, das ist nicht meine Logik. Wie kommst du darauf?
zum Beitrag14.12.2025 , 18:07 Uhr
Der Punkt ist, das Schröter hier wohl recht hat, oder?
zum Beitrag14.12.2025 , 17:02 Uhr
Ich wüsste nicht, wo Mansour belegbar unrecht hätte.
Die Kritiker sind auffallend oft Leute, die keinerlei Empirie zur Untermauerung ihrer Kritik beibringen können. Speziell in Deutschland glauben viele, ihre Ideologie ersetze Fakten. Siehe alles rund um den Islamismus, oder meinetwegen im BSW/AfD-Milieu der nicht ausrottbare Glauben an das Gute in Russland und das Böse im Westen.
zum Beitrag14.12.2025 , 16:56 Uhr
Sie meinen, es ist wirklich in Ordnung, wenn die große Mehrheit der Armen fleißig ist und sich abrackert, und andere sich ganz bewusst von der Gesellschaft aushalten lassen und kaum weniger kriegen als die hart arbeitenden Armen?
Würden Sie das auch einem dieser hart arbeitenden Armen ins Gesicht sagen?
Was der nämlich hört, ist das hier:
„Ist ja schön, dass du so hart arbeitest. Aber es ist letztlich nicht viel mehr wert, als wenn einer gar nichts tut. Schön blöd bist du!“
Verstehen Sie, wie respektlos und abwertend das ist?
zum Beitrag14.12.2025 , 12:57 Uhr
Einerseits kann man solche Leute verkraften.
Andererseits fragen sich dann Menschen, die anderthalb Jobs haben, damit Miete, Wärme, Strom, Wasser und alles andere bezahlen, um am Ende vielleicht 300, 400 Euro mehr im Monat an verfügbarem Einkommen zu haben als Leute, denen die Gesellschaft ihre immerwährenden Ferien daheim finanziert, warum sie sich eigentlich so anstrengen.
Es ist immer sehr einfach, von der Warte der halbwegs bis sehr gut verdienenden Mittelschicht herabzublicken.
zum Beitrag14.12.2025 , 09:45 Uhr
Das ist wahrscheinlich eine Frage von ganz grundsätzlichen Einstellungen. Viele Menschen sehen es als ganz selbstverständlich an, dass sie im Fall von Arbeitslosigkeit eben erstmal irgendeinen Job finden und dabei nicht wählerisch sein können. Sie erwarten nicht, dass ihnen sozusagen der Staat den Traumjob oder auch nur einen Job mit einem bestimmten Mindestgehalt garantiert.
Mal davon abgesehen: wie oft wird es in der Realität denn wirklich vorkommen, dass eine Person mit guten Qualifikationen wirklich zum Putzen gezwungen wird, das sich also partout nichts anderes findet? Die Arbeitsämter gehen doch nicht so vor, dass sie eine Liste aller irgendwie verfügbaren Jobs haben und dann einfach eine Liste aller Arbeitslosen nehmen und jede Person darauf dann hopplahopp allen offenen Stellen zuordnen. Da wird selbstverständlich auch auf die Qualifikation geachtet. Wenn nun aber tatsächlich nur niedrigqualifizierte Stellen frei sind und ein Akademiker seit Monaten einfach keinen Job findet…warum sollten dann eigentlich nur niedrigqualifizierte Menschen diese Stellen annehmen?
zum Beitrag14.12.2025 , 09:16 Uhr
Mansour, der ohne Zweifel arabisch spricht, wird allerdings auch ständig attackiert. Es geht vielen Kritikern nicht wirklich um die Qualifikation, sondern die Qualifikation wird - wenn’s passt oder zu passen scheint - gerne vorgeschützt, weil man mit dem Inhalt der Aussagen einfach nicht einverstanden sein will, aber auch keine besonders schlagkräftigen, empiriebasierten Argumente hat.
zum Beitrag14.12.2025 , 08:42 Uhr
„Es gibt Leute, die haben bewusst keinen Bock zu arbeiten. Da ist es im Prinzip nicht falsch, die Sanktionen zu verschärfen.“
Und das darf in der Taz stehen? Immerhin.
Im Übrigen lehnen solche Leute ja gar nicht einfach so einen Job ab oder verpassen drei Termine beim Amt. So doof sind die nicht. Die gehen zum Bewerbungsgespräch und sorgen dafür, dass sie den Job nicht kriegen. Und wenn doch, dann haben sie halt nach ein paar Tagen Rückenschmerzen. Ich kenne genau so einen Fall. Das betreffende Paar arbeitet seit 30 Jahren nicht richtig und auch, wenn man sich das selbst kaum vorstellen kann: denen genügt das Leben auf Stütze. Es wurde sich zwischendurch zwar auch mal beschwert, weil das Amt anlässlich der Hochzeit nicht die Kosten des Nagelstudios übernehmen wollte, aber ansonsten sind die happy in ihrer von der Gesellschaft bezahlten Wohnung und mit ihrer ganzen Freizeit.
zum Beitrag14.12.2025 , 08:25 Uhr
Natürlich passt das.
BSW und AfD sind sich in drei Sachen sehr ähnlich: dem Hass auf den Westen, dem Hass auf die Ukraine und die Bereitschaft, Deutschland an Russland zu verraten.
Sie können sich also aussuchen, welche der beiden Parteien Sie wählen.
zum Beitrag14.12.2025 , 08:04 Uhr
Religionswissenschaftler müssen auch nicht die Bibel im Original lesen können, sie sind ja keine Theologen.
Ich würde Schröter als Expertin für den modernen Islamismus bezeichnen. Wozu muss man den Koran auf arabisch lesen können, um zB die Netzwerke deutscher Salafisten zu untersuchen?
zum Beitrag14.12.2025 , 07:55 Uhr
Glauben Sie ernsthaft, eine Christin dürfte in der Türkei oder in Dubai das islamische Opferfest dekolonialisieren?
Sie wissen genau, dass das nicht möglich ist und die Betreffende in große Schwierigkeiten käme. Und nicht nur dort, auch hier in Deutschland.
Wo also liegt Schröter hier falsch?
zum Beitrag13.12.2025 , 20:54 Uhr
Ich würde sie eher als Expertin für den zeitgenössischen Islamismus bezeichnen.
Man kann auch Experte für die amerikanischen Evangelikalen sein, ohne dazu Theologie samt den dazugehörigen drei alten Sprachen studiert zu haben, oder?
zum Beitrag13.12.2025 , 18:47 Uhr
Der Punkt ist: was sagt uns denn nun bitte die islamische Version einer 700 Jahre vor dem Islam entstandenen, auf Griechisch geschriebenen und sich im von den Römern besetzten Judäa ereignet habenden Geschichte über den europäischen Kolonialismus?
Das Lukasevangelium ist nun mal älter als der Islam und noch viel älter als die Zeit des europäischen Kolonialismus.
Es würde doch auch keiner auf die Idee kommen, anhand der katholischen Interpretation der Schöpfungsgeschichte den Siedlungsbau im Westjordanland dekolonialisieren zu wollen.
zum Beitrag13.12.2025 , 18:43 Uhr
Jein. In Indonesien war die Ausbreitung des Islams weitgehend friedlich, aber auch nicht immer. Das letzte hinduistische Reich auf Java endete erst im späten 18. Jahrhundert, und immerhin sahen sich damals tausende Hindus zur Flucht nach Bali gezwungen. Die Ausbreitung von Religionen kann sich immer so oder so vollziehen. Das Christentum verbreitete sich anfangs auch vor allem unter Sklaven und anderen Randgruppen im römischen Reich.
zum Beitrag13.12.2025 , 18:37 Uhr
Und wo werden den zB mal die Emirate dekolonialisiert, oder China?
zum Beitrag13.12.2025 , 18:35 Uhr
Das Neue Testament aber nicht.
zum Beitrag13.12.2025 , 18:34 Uhr
Doch, aber er erreichte höchstwahrscheinlich keine großen Ausmaße, weil erst die arabischen Eroberer Nordafrika Kamele mitbrachten, mit denen dann große Karawanen die Wüste durchqueren konnten.
zum Beitrag13.12.2025 , 13:58 Uhr
Jedenfalls ist eine rein modische Kopfbedeckung etwas fundamental anderes als eine, die aufgrund eines religiösen Gebotes getragen wird.
zum Beitrag13.12.2025 , 11:08 Uhr
Ich wende doch einfach nur die identitätspolitische, postkoloniale Logik an: eine schon bald nach ihrem Auftreten im Heimatland des Christentum dort hegemoniale Religion vereinnahmt die zentrale Figur des Christentums für sich. Ist das etwa nicht so?
Im Übrigen rege ich mich nicht aufgrund irgendwelcher verletzter religiösen Gefühle auf, sondern höchstens über die Abstrusität mancher Auswüchse des Postcolonial-Diskurses. Es ist zB absurd, davon auszugehen, dass immer nur Weiße/Christen strukturelle Gewalt ausüben und alle anderen das nicht tun, oder dass wenn sie es tun, das immer auch irgendwie mit übergeordneten Machtverhältnissen, in denen Weiße/Christen das Sagen haben, zusammenhängt. Nach dem Motto: wenn die reichsten Länder der Welt, die Monarchien am Golf, Millionen Inder ausbeuten und den Krieg im Sudan befeuern, dann nur, weil irgendwie am Ende doch weiß/christliche Strukturen dahinterstecken. Das entmündigt doch letztlich total.
Wie ich unten schrieb: es passt alles hinten und vorne nicht. Und das ärgert mich.
zum Beitrag13.12.2025 , 09:17 Uhr
Die viel wichtigere Frage ist:
Wer kann welches Kleidungsstück ABLEGEN, ohne dafür von der eigenen Community und/oder der Mehrheitsgesellschaft sanktioniert zu werden?
Und genau da liegt der essenzielle Unterschied zwischen Mode und religiösem Gebot.
zum Beitrag13.12.2025 , 09:14 Uhr
Abgesehen davon, dass die Deutschen nicht alle aus katholischen Gegenden stammen, hätte ihre Großmutter vermutlich auch keine Anfeindungen erlebt, wenn sie sich dazu entschieden hätte, das Kopftuch abzulegen.
Genau das passiert aber fast jeder Muslima, die das Kopftuch nicht mehr trägt. Es ist sogar so, dass es einfacher ist, dass Kopftuch nie getragen zu haben, als es getragen und dann wieder abgelegt zu haben. Denn das ist dann eine demonstrative, aktive Abkehr von der Religion bzw Rückkehr zur Sündhaftigkeit und eine offene, für alle sichtbare Zurückweisung der moralischen Vorstellungen der Community.
zum Beitrag13.12.2025 , 09:02 Uhr
Sehr witzig. Erst sabotiere ich jahrelang ein Projekt und beschwere mich am Ende darüber, dass es ja jetzt sowieso viel zu spät käme.
zum Beitrag13.12.2025 , 08:36 Uhr
Susanne Schröter wurde und wird auch massiv bedroht und lebte zumindest zeitweilig unter Polizeischutz.
zum Beitrag13.12.2025 , 08:35 Uhr
Wir alle wissen, dass es garantiert nicht damit getan wäre, zu sagen, dass „Der Titel vielleicht zu provokant gewählt war“, wenn es hier um die Dekolonialisierung des Opferfestes durch einen christlichen Theologen ginge…
zum Beitrag13.12.2025 , 08:32 Uhr
Vieles im Postcolonial-Diskurs ist schon deswegen nicht wirklich wissenschaftlich, weil es teils komplett an Empirie mangelt.
zum Beitrag13.12.2025 , 08:27 Uhr
Liegt daran, dass unter dem Bericht der Taz vorgestern der Kommentarbereich nicht freigeschaltet wurde.
zum Beitrag13.12.2025 , 08:26 Uhr
Das könnte man jetzt ganz auf Linie mit den Postcolonials als kulturell-religiöse Aneignung bezeichnen.
Mal ehrlich, was kann der 700 Jahre nach dem Christentum entstandene Islam für Christen bedeutendes zum Verständnis ihrer Weihnachtsgeschichte beitragen?
zum Beitrag13.12.2025 , 08:22 Uhr
Der große Unterschied zwischen der islamischen Welt und dem Westen:
Wir diskutieren hier über die innere Unlogik und die abstrusen Auswüchse der Decolonize-Ideologie, wenn Weihnachten von einem Studenten und einer Nichtchristin „dekolonialisiert“ werden soll.
Wenn ein Nicht-Muslim und ein muslimischer Student aber das Opferfest „dekolonialisieren“ wollten, dann ginge es nicht um die Decolonize-Idee, sondern in erster Linie darum, dass hier der Islam und alle Muslime schwerst beleidigt wurden. Und was das bedeutet, kann vermutlich nicht mal ein Daniel Bax leugnen.
zum Beitrag12.12.2025 , 13:21 Uhr
Richtig!
Noch dazu: die „Kolonisierung“ von Legenden um das Weihnachtsfest kann logischerweise erst im Zeitalter der Kolonialismus erfolgt sein, also in Europa erst ab ca dem 16. Jahrhundert. Oder wird hier der Kolonialismus der Antike, also der von Phöniziern, Griechen und Römern, gemeint? Falls ja, sind dann alle Christen weltweit irgendwie Nachfolger des antiken Kolonialismus?
Wie ich oben schreibe: das passt doch alles hinten und vorne nicht.
zum Beitrag12.12.2025 , 13:12 Uhr
War Weihnachten vor 500 Jahren auch schon das Fest des Kapitalismus? Ist es das heute auch zB im uralten christlichen Äthiopien?
zum Beitrag12.12.2025 , 11:15 Uhr
Woraus ergibt sich der koloniale Blick des Evangelisten Lukas, der selbst von den Römern kolonialisiert wurde und dessen weihnachtsgeschichte damit beginnt, dass die Kolonialmacht Rom eine Volkszählung zwecks höherer Steuereinnahmen befiehlt?
zum Beitrag12.12.2025 , 11:12 Uhr
Stand gestern in der Taz.
Unter anderem wird moniert, dass in der Bibel (verfasst in der Sprache der von den Römern kolonialisierten Griechen!) Jesu Geburt im Stall beschrieben wird, im 700 Jahre später vom Süden der arabischen Halbinsel kommenden Islam aber als Geburt unter einer Palme.
Verstehen Sie das? Ich nicht.
zum Beitrag12.12.2025 , 11:09 Uhr
Ich glaube, die große Mehrheit unserer Vorfahren, die nun mal wohl Christen waren, fänden es skandalös, wenn man ihnen erzählte, dass sie ja „eigentlich“ ein heidnisches Fest feierten.
Tatsache ist, dass man nur aus dem Datum eines Festes nichts über seine Inhalte und seine Bedeutung ableiten kann. Weihnachten mag vielleicht ein Datum mit dem (Übrigens erst nach Christi Geburt dokumentierten und aus Kleinasien importierten) römischen Festtag Sol Invictus teilen, aber das macht es nicht zum selben Fest. Wäre auch schwierig, wenn’s so wäre, denn die Römer hatten ständig irgendwelche Feiertage. Desweiteren ist Weihnachten auch nicht „eigentlich“ das germanische Mittwinterfest Jul. Dieses wurde nicht gemäß dem sonnenstand gefeiert, sondern eben dann, wenn irgendwo die Mitte des Winters war - in Island war das zB im Februar und nicht im Dezember.
Kulturen und Traditionen beeinflussen sich immer, bauen aufeinander auf und schaffen auch aus sich selbst heraus neues. Weihnachten ist in all seinen Formen - ob nun in Nordeuropa, Äthiopien oder im Irak - ein christliches Fest, weil Christen es nun mal als solches ansehen und feiern.
zum Beitrag12.12.2025 , 07:31 Uhr
Sorry, aber der Versuch, Weihnachten zu dekolonialisieren, ist nun wirklich irre. Als ich gestern in der Taz darüber las, dachte ich, das sei aus der Rubrik „Wahrheit“. Besonders irre ist, dass so getan wird, als könne ausgerechnet der 700 Jahre nach dem Christentum entstandene und sich durch Feuer, Schwert und staatliche Missionierung, in anderen Worten: durch Kolonialisierung! - verbreitete Islam dazu beitragen, christliche Glaubensinhalte und Traditionen - die keineswegs westlich sind, sondern nahöstlich und im Übrigen schon vor der christianisierung Deutschlands in Afrika etabliert waren - zu „dekolonialisieren.“
Das passt alles hinten und vorne nicht und ist schlicht und einfach nur noch albern.
zum Beitrag11.12.2025 , 17:41 Uhr
Aus Sicht der „Studenten“ haben die Kassiererinnen es als Büttel des Kapitals wahrscheinlich verdient
zum Beitrag11.12.2025 , 11:36 Uhr
Und noch dazu die Effektivität von KI bei der Verbrechensbekämpfung...denn wenn KI-Überwachung Diebstahl verhindern bzw. dessen Aufdeckung fördern kann, dann gilt das natürlich auch für andere Straftaten.
zum Beitrag11.12.2025 , 11:32 Uhr
Komisch, dass es die große Mehrheit der Armen schafft, nicht zu stehlen.
Mich würde ja mal interessieren, wie viele der "Studenten" Angehörige der akademisch gebildeten Mittelschicht sind.
zum Beitrag10.12.2025 , 10:42 Uhr
In Norwegen sind ja auch 80 Prozent der Bevölkerung zumindest pro forma in der evangelischen Kirche. Aus der Position der überwältigenden Mehrheit heraus kann man sich anders positionieren als bei in einer Gesellschaft, die nicht nur zwischen den beiden großen christlichen Konfessionen, sondern auch zwischen Religion als solcher und Irreligiösität gespalten ist. Vielen Deutschen, vor allem im Osten, ist Religion bzw Glaube per se suspekt.
zum Beitrag10.12.2025 , 09:59 Uhr
In Deutschland haben immerhin 18 Prozent der Bevölkerung eine „Sozialismusgeschichte“. 40 Jahre lang wurde den DDR-Bürgern eingebläut, dass es lächerlich und tendenziell staatsfeindlich sei, „kirchlich“ zu sein. Wobei schon das Wort bezeichnend ist, denn die Kirchen haben ja als Organisationen durchaus große Schuld auf sich geladen. Ostdeutschland ist eine der irreligiösesten Gegenden der Welt - nicht nur, dass die Mehrheit der Menschen dort selbst nicht religiös sind, sie wissen auch kaum etwas über Christentum und andere Religionen und haben so gut wie keine Berührung mit gläubigen Menschen. Die fänden auch einen Richter mit Kreuz schon fast skandalös. Was meinen Sie, wie die auf ein islamisches Kopftuch reagieren?
zum Beitrag10.12.2025 , 09:50 Uhr
Verfahren ist ja nicht gleich Verfahren. Wo genau sollte im Verkehrsrecht oder Mietrecht irgendein religiöser Ansatzpunkt sein?
Aber wenn zB eine kopftuchtragende Muslima jemanden wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz angezeigt hat…?
zum Beitrag10.12.2025 , 07:45 Uhr
Würde man eine Richterin im Nonnenhabit wirklich nicht kritisch sehen?
zum Beitrag10.12.2025 , 07:42 Uhr
Wie konnte ich bloß ohne TikTok zum Demokraten werden?
zum Beitrag09.12.2025 , 09:59 Uhr
Warum gehen Sie seit 2022 nie auf die Fakten ein, die Ihnen beweisen, dass Russland Krieg will und jedes Appeasement es nur zu neuen Kriegen anstachelt? Warum tun Sie immer noch so, als hätte Russland ein prinzipielles Interesse an Frieden?
Es geht doch auch ein wenig um Ihre Glaubwürdigkeit.
zum Beitrag08.12.2025 , 13:44 Uhr
Man kann nicht gleichzeitig grün wählen und die extreme Verschmutzung der Umwelt durch Graffitilacke tolerieren.
zum Beitrag08.12.2025 , 11:26 Uhr
Wer meint, dass die Kameraüberwachung von öffentlichen Räumen etwas ganz schlimmes sei, soll bitte mal logisch erklären, ob z.B. Norwegen ob der in den dortigen Großstädten völlig üblichen Kameraüberwachung ein faschistoider Polizeistaat ist.
PS: Ich bin übrigens einer der Rechtsextremisten, die Kameraüberwachung schon für die Verhinderung von Vandalismus für völlig okay halten.
zum Beitrag08.12.2025 , 08:04 Uhr
Wer sich nicht gegen einen Angriff russischer Faschisten vereidigen will, der nimmt es hin, gegebenenfalls im russischen Faschismus zu leben. Was denn sonst?
zum Beitrag08.12.2025 , 08:01 Uhr
Naja, man sieht ja, mit wieviel Dankbarkeit die Deutschen den für sie tätigen Afghanen begegnet…
Und ob die Deutschen mit migrationshintergrund, die bis 2011 ihren Wehrdienst oder Zivildienst geleistet haben, wirklich mehr Respekt erfahren?
zum Beitrag07.12.2025 , 15:28 Uhr
Das schreibt sich sicher schön vom bequemen Sessel in Deutschland aus. Und man fühlt sich dabei auch noch so schön erhaben, was?
zum Beitrag07.12.2025 , 15:23 Uhr
Sie haben mit rein statistischen Werten angefangen.
Wenn’s um Statistik geht, dann gibt es aber immer Individuen und auch ganze Gruppen, auf die rein statistische Durchschnittswerte nicht zutreffen. Bzw. gibt es eben auch ganz andere Statistiken:
Streiten Sie ab, dass zb eine Akademikerin aus wohlhabendem Elternhaus es im Leben bedeutend einfacher hat als ein Mann mit Migrationshintergrund und Berufsschulabschluss?
Warum sollte dann die Frau nicht dazu verpflichtet werden können, für dieses Land zu kämpfen, obwohl es ihr ein leichteres Leben beschert hat als dem Mann, der selbstverständlich verpflichtet wird?
zum Beitrag06.12.2025 , 15:26 Uhr
Gut, dann müssen eben nur Frauen von Eltern mit hohem Einkommen zum Bund. Die haben es rein statistisch gesehen nämlich garantiert viel leichter im Leben als Männer aus der Unterschicht.
Einverstanden?
zum Beitrag06.12.2025 , 15:23 Uhr
Ich kenne alleinstehende Männer, die Wehrdienst geleistet haben und denen in ihrem Leben absolut gar nichts von irgendwelchen Frauen gratis abgenommen wird.
zum Beitrag