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05.04.2025 , 18:32 Uhr
Hybriden, auch wenn sie zu einer Art gehören, können sich z.B. negativ auf die Überlebensfähigkeit der daraus entstehenden Hybriden auswirken. Das führt zu einer Abnahme an angepassten Individuen, besonders bei Arten mit sowieso geringer Individuenanzahl kann das fatal sein. Der Bio-Unterricht 6.Klasse liegt da leider falsch, Es gibt fertile Hybriden nicht nur zwischen 2 biologischen Arten, sondern sogar über Gattungsgrenzen hinweg. Ganz so starr wie das noch vor kurzem gedacht wurde, ist es nicht. Bsp. Artgrenze: Nerz-Mink, Gattungshybride: Citrus wakonai x Citropsis gabunensis gibt noch viel mehr... Heutige Menschen sind genetisch so identisch, egal welcher Herkunft, dass man nicht ansatzweise von Unterarten sprechen könnte, bei Nationalitäten sowieso. Der Unterschied zwischen Hauskatze und europ. Waldkatze liegt vermutlich auf halben Wert wie bei Mensch und Schimpanse, weshalb beide Katzen auch zwei Arten zugeordnet werden.
zum Beitrag05.04.2025 , 10:52 Uhr
Die Unterlagen "müssten sie nur drei Jahre aufheben, ...Mehr „Bürokratie“ wollte die Politik den Bauern nicht zumuten. "
Witzig, ist doch das Ausfüllen der meiste Aufwand... einen Ordner im Schrank, naja verbraucht Platz, aber sonst...
zum Beitrag04.04.2025 , 19:22 Uhr
zu 1) diesen Fall hatte ich schon mehrmals. Gerade vor kurzem war der Grund, dass die Praxis wegen Krankheiten nicht in der Lage selbst anzurufen, also mußte ich ran
zum Beitrag04.04.2025 , 19:19 Uhr
tut mir leid, es ist wirklich schwierig, dass es keine lineare Diskussion gibt, ich habe es einfach an die letzte Position gesetzt und vergessen, den angesprochenen post handschriftlich einzutragen
zum Beitrag04.04.2025 , 16:40 Uhr
Wenn Binnenmarkt und Export rückläuftig sind hilft es nicht, mehr zu arbeiten.
zum Beitrag04.04.2025 , 11:01 Uhr
es ist schon interessant, wie sich links bis rechts in EUrope, speziell D bemüht die Globalisierung schön zu reden, nur weil ein Idi....t wie Trump diese zerhackstückelt. Die Globalisierung war sehr vorteilhaft für die Großen (ja es ist auch etwas für die Bürger abgefallen, aber im Verhältnis haben Bürger eben eher Nachteile erlitten als Vorteile. Was eben auch ein Grund für den massiven Rechtsschwenk im Westen ist. Nur weil der falsche, mit falschen Argumenten, jetzt die Axt daran anlegt, muß man doch nicht gleich in die Verteidigung der neoliberalen Globalisierung verfallen, besonders die nicht, die sich als links verstehen... D ist eine Exportnation und den Preis zahlen (und zahlten) die Bürger durch Kürzungen im Inneren und jetzt durch den Einbruch der USA Exporte. D ist durch seine Exportfixierung extrem verwundbar, das ist aber die Folge der vorherigen Politik, Trumps Zölle sind nur der Schalter, der alles ins Gegenteil verkehrt. Es war lange angekündigt, es war auch lange schon klar, dass D diese Achillesferse hat. D hat durch die Exportüberschüsse massiv Regeln gebrochen, jetzt zu klagen ist schon Ironie.
zum Beitrag04.04.2025 , 10:52 Uhr
das ist schon korrekt so. der Export ist im Exportland ja auch MwSt frei.
zum Beitrag04.04.2025 , 09:28 Uhr
von wem stammt diese Analyse?:
„Deutschland hat durch Maßnahmen, die darauf abzielten, die Löhne der Arbeitnehmer im Verhältnis zur Produktivität zu drücken, den Binnenkonsum ihrer eigenen Bürger unterdrückt, um die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Exportprodukte künstlich zu steigern“.
zum Beitrag04.04.2025 , 09:27 Uhr
nein, die USA dominieren die Welt monetär. Der Importüberschuß der USA beträgt 1,13 Billionen, d.h. dieser finanzielle Wert wird jährlich ins Ausland gezahlt. Mit Gegenzöllen (außer ein paar speziellen, z.B. im digitalen Bereich) besteht nicht der Hauch einer Chance etwas zu erreichen. Es ist ja nicht so, dass die USA insgesamt nicht gut gefahren sind, aber eben vor allem die Konzerne, der Bürger erlebt die Produktionsverlagerung ins Ausland. Und daher rührt auch der Frust der Trumpwähler. Die Zölle könnten nun Arbeitsplätze zurückholen, machen aber auch Dinge teurer, (einerseits anderserseits halt) aber es kann ein Momentum entstehen, das Trump weiter im Sattel festigt. Entsteht de rEindruck in der Wählerschaft dass sich etwas tut, reicht das mglweise schon. Auf die statistischen Wirtschaftszahlen kommt es gar nicht so sehr an.
zum Beitrag04.04.2025 , 09:11 Uhr
Bitte nicht DocLib! Über DocLib einen Termin für eine Akutüberweisung die vom Hausarzt kommt zu bekommen, geht oft nur mit dem Zauberwort (bzw. dem Klickbutton) privatversichert. Am Telefon besteht noch eine Chance die Nachricht vom Hausarzt aussprechen zu können, dass es ein zeitnaher Termin sein muß.
zum Beitrag04.04.2025 , 09:08 Uhr
Das sind Kooperationen von Hebamme und Gynäkologin, die allein auf Wohlwollen der Ärzteschaft beruht. Dort werden hauptsächlich Vorsorgetermine zwischen Hebamme und Ärztin aufgeteilt, um die ansonsten eine große Konkurrenz zwischen Ärzteschaft und Hebammen besteht. Ärzte üben da auch gerne subtilen Druck auf Schwangere aus, wenn diese zu Hebammen wollen, dies nicht zu tun. Es gibt aber auch (zum Glück) diese kooperativen Ärzte. Diese Kooperationen sind sinnvoll, weil in derselben Zeit wesentlich mehr Schwangere eine Hebamme bekommen können, als wenn dies über Hausbesuche geschieht, Stichwort Hebammenmangel (der sich allerdings momentan fast ins Gegenteil umgekehrt hat, je nachdem wo man sucht)
zum Beitrag04.04.2025 , 09:00 Uhr
ja, in unserer Praxis. läuft alles telefonisch.
zum Beitrag04.04.2025 , 09:00 Uhr
es wundert dann aber doch, dass einerseits angeblich 5 Absager einen Termin blockieren und das als Grund angeführt wird, dass andere wochenlang, manchmal auch länger auf einen Termin warten müssen während, sobald das Zauberwort privatversichert fällt am selben Nachmittag ein Termin frei ist. Probieren Sie es mal aus. Ein Hausarztbesuch für ein Kind, den sie selbst bezahlen, lag vor einiger Zeit bei rund 25 Euro (bei Erwachsenen evtl. mehr)
zum Beitrag04.04.2025 , 08:55 Uhr
Diese bahnbrechende Erfindung der digitalen Kommunikation via Email, ist aber leider nicht in jeder Praxis bereits Realität, bzw. unsere Praxis hat sich ganz bewußt dagegen entschieden, es läuft alles übers Telefon, mit bestimmten Zeitslots in denen man Termine bekommen kann, bzw. absagen kann. Das funktioniert auch sehr gut, vor allem für die Praxis, kleiner Wermutstropfen ist morgens einen Akuttermin zu ergattern. Aber insgesamt ist das sehr gut strukturiert. Wenn ich dann aber in diesem Timeslot anrufe und meinen Termin absagen, weil ich nun mal erst heute weiß, dass ich verhindert bin, ist die Freude am anderen Ende der Leitung begrenzt, vor allem weil ich zwischen die ganzen Akutanrufer grätsche. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Lässt sich aber nicht ändern. Und einmal ganz theoretisch, in einem System mit nahezu unbegrenzter Anzahl wechselnder Teilnehmer (zumindestens auf der einen Seite) ist es garantiert die gesamte Bandbreite an Gründen und Problemstellungen zu anzutreffen, das ist pure Wahrscheinlichkeit. Strafgebühr hin oder her.
zum Beitrag03.04.2025 , 21:27 Uhr
so sieht es aus. Auch bei Psychotherapeuten sind die Kassensitze begrenzt und viel zu knapp. Baldige Termine (also in Monaten gerechnet) gibts nur mit Glück oder über Bekannte. Dafür gibt es Therapeuten, die Privatpraxen betreiben, weil sie keinen Kassensitz bekommen.
zum Beitrag03.04.2025 , 21:23 Uhr
In Ungarn kann man den Führerschein in Kombination mit einem Kurzurlaub buchen, ist etwas günstiger als hierzulande. Führerschein braucht man übrigens auch für E-Autos....
zum Beitrag03.04.2025 , 16:09 Uhr
Es ist keine Entschuldigung, richtig, aber eine Ursache, bei der man ansetzen kann, wenn man wirklich am Thema Kriminalität unter Ausländern etwas verändern will. Will man das nicht, der Grund ist eigentlich egal, dann kann man sagen, wir lassen niemanden mehr rein, weil diese Menschengruppe rein statistisch gesehen, mehr Probleme macht als Einheimische. Und darum wollen wir uns nicht kümmern und Ressourcen dafür opfern. Aber, dann muß an das auch so sagen und nicht behaupten, die Herkunft oder die Religion sei schuld und eine Kriminalität unausweichlich. So ehrlich ist aber keiner. Und ehrlich gesagt ist so streng rational und analytisch keiner, auch die Politiker die dies fordern nicht, auch wenn ich z.B. einen Söder nicht für unintelligent halte...
zum Beitrag03.04.2025 , 14:21 Uhr
kann aber auch sein, dass die MFA am anderen Ende, dann einfach nur genervt ist, weil man die Leitung blockiert. Nachdem man es eine gute Stunde versucht hat, dort durchzukommen...
zum Beitrag03.04.2025 , 14:18 Uhr
Bei meinem letzten Versuch hier in der Stadt bei einem Hausarzt in die Praxis aufgenommen zu werden, wurde mir fast durchweg abgesagt, Begründung Aufnahmestopp. Eine einzige Praxis wollte zunächst ein Kennenlerngespräch durchführen. Wehe dem, der keinen Hausarzt hat. Der muß dann in die nächste Stadt fahren.
zum Beitrag03.04.2025 , 09:17 Uhr
nur rein spekulativ, falls aber die Industrie anfängt Produktionskapazitäten aufzubauen, kann das ein Gefühl von Aufschwung in die Gesellschaft tragen, selbst wenn die Kapazitätsausfälle, die durch die Zölle entstehen, gar nicht 100% kompensiert werden und das Preisniveau absehbar hoch bleiben wird. Es reicht ein Momentum. Die Bereitschaft in der Wählerschaft harte Zeiten zu durchstehen, kann durchaus enorm sein, wenn Licht am Ende des Tunnels erscheint (und sei es nur der entgegenkommende Zug). Ich würde da weder die eine noch die andere Prognose dato unterschreiben.
zum Beitrag02.04.2025 , 22:43 Uhr
pmc.ncbi.nlm.nih.g...ticles/PMC6972816/
Absatz 4.2: "hybrids were detected in larger proportions within domestic cats' populations than within wildcats"
Die Hybridisierungsrichtung geht in Richtung Hauskatze, kaum in Richtung Wildkatze, sprich es gibt unter Hauskatzen Hybriden, in Wildkatzen dagegen kaum. Dieses Muster besteht vermutlich schon seit Jahrhunderten, andernfalls gäbe es schon lange keine Wildkatzen mehr, sondern nur noch Hybriden.
zum Beitrag02.04.2025 , 22:21 Uhr
absolut richtig!
zum Beitrag02.04.2025 , 21:11 Uhr
Es gibt einen Grund weshalb Bauern die Katzenjungen ertränkt oder erschlagen haben (abgesehen davon dass es vor kurzem noch keine Tierärzte gab) bei 3 Katzen auf dem Hof mit je 7 Jungen jährlich sind Kosten von 70 Euro je Kastration ein Kostenfaktor, der den Gedanken an einen schonenden Übergang ins Totenreich verblassen lässt...
zum Beitrag02.04.2025 , 21:08 Uhr
Hauskatzen gibt es flächendeckend seit dem Mittelalter in Europa, dennoch ist kein nennenswerter Anteil von Hybridisierungen in Wildkatzen trotz dieser langen Zeit nachweisbar. Warum sollte das jetzt zum Problem werden? Der Jagd auf vermeintlich streunende Hauskatzen fallen bestimmt nicht wenige Wildkatzen zum Opfer. Kaum ein Jäger dürfte so geschult sein, in der Dämmerung oder gar Nacht Wildkatzen von getigerten Hauskatzen unterscheiden zu können. Zur Not wird die dann erlegte Wildkatze zur Hybridkatze deklariert, weil Gentests nach Augenschein, das gehört bekanntlich zur Jäger Grundausbildung... während Biologen dafür ein Labor benötigen.
zum Beitrag02.04.2025 , 14:04 Uhr
Das ist eine sehr treffende Analyse! Vielen Dank für diese besonnenen und klaren Worte. Besonders wichtig scheinen mir diese Worte: "Das führt ... dazu, dass sich die jeweils härteste, radikalste Position durchsetzt, und der Influencer oder die Influencerin darf niemals so etwas wie Ambivalenz oder Ambiguitätstoleranz erkennen lassen. " Vielleicht ist das ganz generell die Quintessenz des Internets, denn auffallend ist, dass es auf der rechten Seite exakt genauso verläuft....
zum Beitrag31.03.2025 , 20:53 Uhr
auch ein Trump trickst die Zeit nicht aus, mit 82, bei seiner Kondition stehen die Chancen gut, dass er gar nicht mehr kann...
zum Beitrag31.03.2025 , 20:47 Uhr
Es ist vor allem ein Urteil wegen Veruntreuung, das auch politische Folgen hat. Warum sollten rechte Parteien vor den Konsequenzen ihres Handelns geschützt werden? Nur weil der rechte Mob jetzt aufheult und von einem politischen Urteil fabuliert? Die heulen immer, wenn ihnen etwas nicht passt... Und, ob der RN jetzt davon profitiert oder nicht, wie in einem anderen Artikel gemutmaßt, ist ebenso unerheblich, es geht um die Ahndung einer Tat und nicht um die Konsequenzen. Denn ginge es bei der Urteilsfindung um die Konsequenzen des Urteils, dann wäre es ein politisches Urteil.
zum Beitrag31.03.2025 , 10:11 Uhr
Dann mal anders gefragt, wo liegt der gesellschaftliche Nutzen eines Unternehmens, das wunderbare Gewinne erwirtschaftet, unter anderem durch niedrige Steuersätze, also der Gesellschaft wenig gibt, das möglichst automatisiert wirtschaftet, also möglichst wenige Arbeitsplätze schafft und dessen Gewinne in eine Hiolding fließen, die das Geld verwaltet und im Finanzmarkt anlegt? Und wo liegt der gesellschaftliche Nutzen eines Unternehmens, das Gewinne erwirtschaftet und natürlich auch versucht so wirtschaftlich wie möglich zu sein, was auch beinhaltet Steuer- und Ausgabenoptimierung bedeutet, aber eben auch Menschen (im Rahmen der Wirtschaftlichkeit möglichst vielen) ein Auskommen sichert. Dass Sie das despektierlich alimentieren nennen, verwundert.
zum Beitrag30.03.2025 , 23:32 Uhr
Wer sagt denn etwas von Zwang und sinnlosen Arbeiten? Es geht darum, wohin die Gewinne aus Firmen fließen sollen, eben nicht in die steuerbegünstigte Holding, sondern (möglichst viel) in die Einkommen. Und wieso soll der Staat die Menschen alimentieren? Von welchem Geld?
zum Beitrag30.03.2025 , 13:08 Uhr
Na klar, gesellschaftlich geht es ausschließlich um die Arbeitsplätze. Von erfolgreichen Unternehmen, die die Gewinne auf Ihrem Konto belassen oder an Aktionäre ausschütten, die wiederum Holdings sind, hat die Gesellschaft sehr wenig davon. Die Gesellschaft hat aber sehr wohl etwas davon, wenn erfolgreiche Firmen vielen Arbeitnehmern ihr Einkommen beschert, die wiederum, die lokale Wirtschaft damit in Rotation halten und den Staat über Steuern ermöglichen Infrastruktur für alle bereitzustellen. Wirtschaft ist kein Selbstzweck und schon gar nicht ist es erfolgreich als Firma ein dickes Konto zu haben, Wirtschaft ist dazu da, die Gesellschaft mit Gütern zu versorgen, u.a. auch dem Einkommen der Bevölkerung.
zum Beitrag30.03.2025 , 13:02 Uhr
erste Frage: Wieviel Zinsen bekommen Sie auf Ihre Guthaben? Zweite Frage: Haben Sie sich mit der Berechnung des Soli befasst? Ihnen ist bestimmt entgangen, dass der Soli von 5,5% auf die berechnete Steuer anfällt, nicht auf das Einkommen bzw. den Kapitalertrag, sprich 5,5% auf die 30%, das sind 1,65% auf das zugrundegelegte Einkommen bzw. den KapErtrag. Der Vorschlag der SPD würde dann einer gesamten Besteuerung von 31,65% entsprechen, vorher 26,37% (der Anteil des Soli dabei 1,375%) Bei der Erhöhung der KapESt um 5% würde sich der Anteil des Soli um 0,415% erhöhen. Das heißt bei 2409,64 Euro Zinsen, müssen Sie 10 Euro mehr für den Soli entrichten. Das führt mich wieder zu der Frage, wieviel Zinsen bekommen Sie, dass es Ihnen wehtut?
zum Beitrag28.03.2025 , 18:08 Uhr
es geht darum Trump da zu treffen, wo es im weh tut, nur so kann man ihn von seinen Zöllen abbringen. Da muß man aber auch bereit sein, letztlich Konsequenzen zu tragen, na klar. Aber so schlimm wäre es nicht wenn facebook google etc für europäer unattraktiver würden. Gerade im Internet würden sich sehr schnell Alternativen entwickeln, anders als in der Industrie.
zum Beitrag28.03.2025 , 09:14 Uhr
Die Grünen (ja, da fasse ich mal alle pauschal zusammen) haben gegen Merz Pläne zur Zurückweisung, medial mit Europarecht etc. argumentiert. Das ist unbestritten formal richtig, aber die eigentliche politische Sichtweise, dass das falsch sei, weil es Unsinn ist, die wurde nicht nach vorne gestellt. Vermutlich aus Vorsicht vor einer vermuteten Mehrheitsmeinung, weshalb dann lieber indirekt argumentiert wurde (war bei der spd übrigens genauso). Bei den Nicht-Grünen-Wählern kam genau das an, es ist ein vorgeschobenes Argument, um die eigentlichen Absichten nicht auszusprechen und genau das ist das Fatale daran. Ich meine, besser Unpopuläres aussprechen, Prügel beziehen, aber ehrlich sein. Das bringt auch die eigene Klientel zusammen, so wenig sind das nämlich nicht, die die Merzschen Fantasien für Unfug halten.
zum Beitrag28.03.2025 , 09:07 Uhr
Ne Druck auf Trump reicht, der entscheidet über die Zölle. Seine Wähler eines Besseren zu belehren, dazu noch über mehrere Ecken, ist vergebene Mühe.
zum Beitrag27.03.2025 , 19:55 Uhr
"Auf diese protektionistische Politik hat die EU noch keine Antwort gefunden." Die Antwort liegt da, wo die USA einen Handelsüberschuß haben, bei den Internetkonzernen....
zum Beitrag27.03.2025 , 18:41 Uhr
Die USA ziehen sich gerade aus der Welt zurück, zieht sich Europa auch zurück (während es sich medial darüber echauffiert, wie die USA die Welt nur so im Stich lassen können) ist China der einzige Player in der Entwicklungshilfe.... hinterhe rist das Gejammer wieder groß, über die bösen Chinesen....
zum Beitrag27.03.2025 , 18:39 Uhr
besonders interessant, was die union da plant, weil sich gerade alle Welt über die Kürzungen der Amerikaner in diesem Bereich echauffiert....
zum Beitrag27.03.2025 , 18:36 Uhr
nein, das Silicon Valley muß man mit Maßnahmen belegen, das tut den USA weh. Da sind die amerik. Überschüsse, da ist Amerika verwundbar.
zum Beitrag27.03.2025 , 18:31 Uhr
Erpressung mag der Grund sein, mögliche Lösungen können aber nur auf dieser Grundlage erfolgen, also ist diese Erpressung der Ausgangspunkt von dem aus verhandelt werden kann. Und, zu jeder Verhandlung, gehört auch Druck, Erpressung ist nur eine extreme Form, die besonders von Unterlegenen wahrgenommen wird... In jedem Fall zieht sich die EU den Schuh jetzt an, denn wenn Frau von der Leyen verhandeln will, dann akzeptiert sie die Erpressung schon als Ausgangspunkt... damit sitzt trump schon am längeren Hebel. Will man eine Rückkehr vor die Zölle ohne die Hosen runterlassen zu müssen, dann blieben nur Gegenmaßnahmen, sprich Zölle, ohne vorherige Verhandlungen. Dann wäre die Ausgangslage etwas günstiger für die EU. Aber so, wird die EU die Rücknahme oder Verringerung der Zölle erkaufen müssen, was auch bei besten Ergebnissen immer noch schlechter wäre als zuvor... Trumps Handeln kann man moralisch verwerflich finden, ändert aber nichts daran, dass es jetzt Realität ist. Sich wie die von der Leyen an vermeintliche Vernunft zu klammern (es ist doch schlecht für beide Seiten...), kann man machen, aber dann hat man schon verloren.
zum Beitrag27.03.2025 , 13:21 Uhr
Es gibt keine Lösung. Jede Zollkürzung wird Trumps sich bezahlen lassen, so funktionieren Verhandlungen. Entweder selbst Gegenzölle aufstellen und Druck aufbauen, möglicherweise dabei mehr kaputt machen, als zu gewinnen ist oder eben die Zölle akzeptieren und andere Absatzmärkte finden. Es könnte durchaus schwierig werden.
zum Beitrag27.03.2025 , 09:52 Uhr
Erstaunlich daran ist nur, das Erstaunen, dass die Welt hervorbringt, wenn Trump das tut, was er ankündigt.
zum Beitrag26.03.2025 , 22:15 Uhr
Es geht doch nicht um Zerstören des Systems, es geht darum zu sagen, was man politisch erreichen will und darum die eigenen Absichten nicht hinter vermeintlichen Sachzwängen zu verstecken. Es ist doch richtig zu sagen, wir halten Zurückweisungen an der Grenze für falsch, es wäre ehrlich das zu sagen, wenn man das so meint. Man kann auch sagen, es geht nicht, wegen internationaler Verpflichtungen, aber das müsste dann eben die cdu sagen, weil sie eigentlich will, aber nicht kann, weil... xyz. Dass die Grünen das sagen und ihre Position hinter Argumenten verstecken die zur eigenen Position gar nicht passen, das ist das Absurde.
zum Beitrag26.03.2025 , 10:45 Uhr
Sie schreiben, die Leistungen verschlechtern sich kontinuierlich seit 20 Jahren und schlußfolgern daraus, dass ein Mehr am "hergebrachten" Unterrichtssystem eine Verbesserung bringen soll und einzelne Projekte, die es anders angehen, einer Verbesserung zuwiderlaufen?
zum Beitrag26.03.2025 , 10:33 Uhr
Es geht um Raubüberfälle, wenn Ihr die Beteiligung nachgewiesen werden kann, dann gehört sie dafür verurteilt. Nicht mehr und nicht weniger. Das hier teilweise ein revolutionärer Kampf hineininterpretiert wird ist schon absurd. Erstens, weil es generell absurd ist, das "System" durch Raub schädigen zu wollen (Stichwort: In China ist ein Sack Reis...) zweitens, weil es Menschen getroffen hat, die nur die Ausführenden waren, einfache Angestellte. Selbst wenn man dieses Konzept für einen revolutionären Kampf verbrämen will, ist es (in dieser Denke) idiotisch, Menschen aus der arbeitenden Klasse zu schädigen. Es ist und bleibt banaler Raub.
zum Beitrag26.03.2025 , 07:36 Uhr
"weil Trump ihnen zeigt, dass Politik nicht machtlos ist, dass Versprechen gehalten werden und Wahlen wirken können. " genau das ist der wichtige Punkt. Menschen zu erklären, "geht nicht, weil Gesetz XYZ, Sachzwang M oder Europa dagegen sprechen" ist eine Form von verkaufter Machtlosigkeit, die Verdruß erzeugt, Ausgeliefertsein. Das führt dann schnell zur Wahrnehmung von Politik als etwas Fremden, bis hin zum Elitevorwurf. Bestes Beispiel ist die Gegenargumentation gegen die Merzschen Abschiebefantasien, da wird mit Gesetzen, mit Europa argumentiert, alles (technisch) richtig, aber niemand sagt, "das wollen wir nicht". Das wäre aber die korrekte Antwort. Politik ist Willensbekundung. Stattdessen wird dieser Wille, die Ablehnung der Merzschen Fantasien hinter Formalien versteckt, wo es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand sagt, na dann ändern wir die Gesetze eben (oder ignorieren) sie. Was auf nicht-populistischer Politikseite vergessen wird, diese Regeln wurden durch Politik gemacht, also kann Politik sie auch wieder ändern. Alles andere ist Selbstverzwergung. Und! wenn man keine Merzschen Abschiebeorgien will, muß man das sagen, deutlich!
zum Beitrag20.03.2025 , 08:48 Uhr
"Noch immer fehlt eine klare, konsequente Bekämpfung rechter Netzwerke. Mannheim ist kein Einzelfall – sondern ein Symptom eines Landes, das auf dem rechten Auge blind bleibt."
Genauso ist die Diagnose. Nur warum, dies so ist, welche Mechanismen das Interesse der Öffentlichkeit dimmen, das will mir nicht in den Kopf. Ja, die Behörden sind teilweise rechtslastig, aber von einer tiefen Struktur, die auch von der Politik bewußt gedeckt wird (selbst von (halb)links), das glaube ich dann auch nicht. Diese unterschwelligen Mechanismen zu analysieren und zu verstehen sind aber Voraussetzung, um überhaupt etwas zu verändern. Nur wenn klar ist, weshalb Otto Normal, kaum Interesse an den Opfern einer Amokfahrt eines Rechtsradikalen zeigt, lässt sich ein Hebel finden, um ein Medienbewußtsein zu schaffen und damit auch Aufreger in den Small Talk Gesprächen im Land zu setzen und damit politischen Druck.
zum Beitrag16.03.2025 , 07:47 Uhr
mglweise in der Art:
quincyinst.org/res...itary-leveragenbsp
zum Beitrag15.03.2025 , 22:04 Uhr
Diese Art von Kritik a la Flaig ist eine Alterserscheinung, die eigene Verbitterung über den (eigenen) Verfall, kombiniert mit dem Wissen, selbst (wegen des Alters) selbst nicht mehr betroffen zu sein. In diesem Fall zusätzlich noch aus der sicheren Entfernung.
zum Beitrag14.03.2025 , 17:31 Uhr
möglicherweise und ganz leise kann man auch sagen, vielleicht hätten diese Verhandler schon früher mehr Macht bei den Grünen haben sollen?
zum Beitrag14.03.2025 , 15:01 Uhr
"Der Punkt ist: "Über die Verhältnisse leben und nicht wettbewerbsfähig sein. Das ist der Punkt, den Wolfgang Schäuble als das Kernproblem Griechenlands herausstellt, womit er richtig liegt" (Flassbeck)." Da müssen Sie aber auch den Absatz zu Ende lesen.
"Weil Mitsotakis die Griechen so gedrückt hat, dass er aus ihnen das Geld (genauer: den Wert) für den Schuldendienst wieder herauspressen kann." Es geht um die Frage, wieso hält die EZB Griechenland jetzt wieder für kreditwürdig, obwohl die Schuldenquote höher liegt, als zu Zeiten als Griechenland als nicht kreditwürdig eingestuft wurde. (Woher das Geld zur Tilgung stammt ist unerheblich.
zum Beitrag14.03.2025 , 12:32 Uhr
Wenn Trump nicht einen adäquaten Druck aufbaut, bewegt sich Putin bestimmt nicht. Die Frage ist, was passiert, falls Trump Druck auf Putin ausübt, das Potential zur Entgleisung ist definitiv vorhanden.
zum Beitrag13.03.2025 , 20:16 Uhr
"im Merz’schen Managerwortschatz" Merz war kein Manager, er war Lobbyist, bei Black Rock.
zum Beitrag13.03.2025 , 11:42 Uhr
Will die Politik eine eigene Batterieproduktion in der EU, muß sie auch die Weichen dafür stellen. Zu sagen, ja es ist essentiell eine eigene Produktion zu haben, aber es dem Markt zu überlassen ist zum Scheitern verurteilt. Wer A sagt, muß auch B tun. Die Batterieproduktion in China ist ohne Protektion nicht mehr einzuholen, simpler Fakt. Die Entscheidung ist nun, will Politik trotzdem eine eigene Produktion oder nicht. Falls ja dann müßte sie aber auch protektioniert werden. Sonst wird das nichts. Will man rein die aktuellen Marktverhältnisse als Maßstab ansetzen, dann verbietet sich dererlei Gerede von Unabhängigkeit, Resilienz etc. Dann sollte man so ehrlich sein und sagen, geht nicht, wir sind eben von China abhängig. Genauso könnte man auch einen politischen Beschluß fassen, das Elbwasser solle wieder stromaufwärts fließen, das ging auch nicht ohne konkrete technische Maßnahmen. Entweder man tut etwas oder eben nicht. Nur das Gerede könnte man dann auch sein lassen.
zum Beitrag13.03.2025 , 11:33 Uhr
falls man bereit ist, sich einmal mit einer anderen, analytischen Sicht zu konfrontieren, könnte man einmal das hier lesen: www.awblog.at/Allg...sbeck-griechenland Dann kann man ja die eigenen Kritikpunkte daran hervorbringen. Ist jedenfalls besser als moralisch, mit Schulden, die als Schuld im moralischen Sinne interpretiert werden zu argumentieren, ohne einmal auf die Statistiken zu sehen.
zum Beitrag13.03.2025 , 11:26 Uhr
naja, Griechenland hat sich eben nicht in der eigenen Währung verschuldet. Griechenland ist Teil des Euros, darf aber nur teilnehmen. Die EZB hatte beschlossen, die Schuldenquote sei zu hoch, also wurde eskaliert. Etwas was in D nie passiert wäre, egal wo die Quote stünde. Es geht um "Wer ist Koch und wer ist Kellner?" Aber gut, wir werden da nicht einig werden.... Nochmal meine Frage halten Sie die Kur die GR verpasst wurde für erfolgreich? Warum gibt es jetzt Entwarnung, wenn doch der Grund für das Einschreiten der EZB jetzt, nach der Troika immer noch vorhanden ist, sogar schlimmer als zuvor. Warum darf GR jetzt wieder Geld ausgeben und EZB Kredite aufnehmen? Können Sie das erklären?
zum Beitrag13.03.2025 , 11:18 Uhr
Bürokratieabbau hat bisher noch nie zu weniger Bürokratie geführt. Das wäre jetzt eine Premiere.
zum Beitrag12.03.2025 , 21:38 Uhr
schon bei einer Sparquote mikroskopisch über Null ist eine Wirtschaft, die kein neues Geld durch kreditbasierte Investitionen erwirtschaftet zur Rezession verdammt.
zum Beitrag12.03.2025 , 21:36 Uhr
nein, ich meine dass unser Wohlstand durch kreditfinanzierte Investitionen, die reale Gegenwerte geschaffen haben, erschaffen wurde. (noch in den 60iger Jahren hat der Unternehmenssektor in Summe Schulden gemacht, was auch gar nicht schlimm war, weil damit Investitionen getätigt wurden, die in Summe hinterher mehr Gewinn zurück gebracht haben, um weiter zu wachsen wurden weitere Kredite aufgenommen usw usw. Das ist die Ursache für unsere große Wirtschaft. Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahrzehnte hingegen, wurde vom Ausland finanziert, die Exportüberschüsse waren die einzige Quelle der wachsenden Wirtschaft, im Inneren wurde gespart, privat, in den Unternehmen und vom Staat. Es wurde Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Das Ausland hat diese Sparquote ausgeglichen, sonst wäre D in einer Megarezession gelandet, stattdessen hat es sogar für ein Plus gereicht.
Zum Punkt, kein Wachstum ohne Schulden, woher stammen die Gewinne, wenn die Geldsumme im Wirtschaftskreislauf gleich bleibt? Gewinne stammen von anderen, die dann weniger haben. Und das ist die Annahme, dass alles erwirtschaftete Geld zu 100% wieder ausgegeben wird.
zum Beitrag12.03.2025 , 21:23 Uhr
also argumentieren Sie auf Grundlage von persönlichen Erlebnissen bei der Handwerkersuche? Die statistischen Daten (siehe oben) sprechen aber eine andere Sprache. Auf Aufträge die 2 Jahre im Voraus gebucht werden, zählen, als Auftragseingänge.... Ich baue gerade, mehrere Projekte, ich kann mir gerade aussuchen, wann, wie und vor allem wie schnell ich bauen lassen will. Diverse Firmen, sind im letzten Jahr verschwunden. Aber wie gesagt, die Statistik ist was zählt, nicht persönliche Evidenz... (siehe oben)
zum Beitrag12.03.2025 , 21:15 Uhr
das ist Unfug. Die Staatsschulden sind gestiegen, weil die Wirtschaftsleistung Griechenlands durch den massiven Kürzungskurs pulverisiert wurde. Die Staatsschuldenquote ist eine relative Größe, schrumpft die Wirtschaftsleitung (das BIP) werden die Schulden relativ gesehen größer. Besonders pervers, weil die Schuldenquote vorher als Begründung der Intervention Schäubles und der EZB genannt wurden. Wo kann man da von Erfolg oder Zwangsläufigkeit sprechen? Da wäre man besser gefahren, in Griechenland gar nicht einzugreifen... aber halt, nicht ganz, nur so konnte FraPort griech. Infrastruktur billig schießen etc etc...
zum Beitrag12.03.2025 , 21:08 Uhr
"Aber trump will das die ganze welt so spurt wie er will." und genau daran kann er scheitern. Oder aber einen Weltkrieg provozieren. Trump muß, sollte der Plan sein nun RUS in die Zange zu nehmen, die Ukraine massiv aufrüsten, so stark, dass es auf RUS Wirkung zeigt. So eine Konstellation kann auch eskalieren. Noch ist alles möglich, vor allem, weil aktuell niemand wirklich Trump in die Karten schauen kann, seine Fassade ist wirklich perfekt, jeder sieht, was er sehen möchte, was Trump tun wird, unberechenbar.
zum Beitrag12.03.2025 , 21:00 Uhr
Aber genau dieser Teil des Plans scheint möglicherweise intendiert, ob die USA die Kraft haben diesen Teil durchzusetzen ist die entscheidende Frage. Oder, ob sie durch die brachiale Diplomatie und angekündigte Aufrüstung der Ukraine um RUS zu puschen einen Krieg vom Zaun brechen, das ist jetzt die entscheidende Frage
zum Beitrag12.03.2025 , 18:30 Uhr
Philipp AnderWaffel
zum Beitrag12.03.2025 , 15:16 Uhr
Ist ja richtig, nur wenn der Schulhofschläger Zoff will, helfen keine Argumente. Strafzölle auf Apple, Google und Co und schon wird Trump sehr schnell verhandeln wollen. Zölle auf Whiskey etc sind eher symbolisch.
zum Beitrag12.03.2025 , 14:45 Uhr
Mal sehen, wie Trump damit umgeht. Die Erzählung von Trump als Putinfreund kaufe ich noch nicht so ganz. Trump mag nur sich selbst. Wenn Putin jetzt bockt, wird Trump Druck aufbauen. Dies entspricht zwar nicht den aktuell gängigen Narrativen, aber mal sehen, jetzt vor Putin im Staub zu kriechen, weil der einfach noch mehr will... so reagieren Menschen wie Trump nicht. Wahrscheinlicher ist eine wutender Tobsuchtsanfall, mit wer weiß was für Konsequenzen.... Vielleicht lieg ich aber auch falsch und Trump bettelt vor Putin...
zum Beitrag12.03.2025 , 14:27 Uhr
"Heizgaspreise könnten dann um ein Drittel steigen, der Preis von Benzin um 38 Cent pro Liter. " Genau das wird geschehen, hat das schon einmal jemand den cdu Wählern gesagt, die so wild auf Habecks Klimageld geschimpft und die Grünen allgemein als Preistreiber verunglimpft haben? Ja, ja die CO2 Bepreisung wird natürlich alles wie von Zauberhand regeln und niemand wird bvon der Regierung bevormundet. Stimmt ja auch, wird die (gefühlte) Bevormundung doch an den Markt ausgelagert, der Effekt wird ganz ähnlich sein, nur dass bei der cdu Methode niemand, der es nicht stemmen kann dafür eine Kompensation erwarten kann. Entweder knickt die cdu wieder ein, sobald es teuer wird oder die aphde wird zu neuen Höhenflügen getrieben, die dieses Mal dann ins Regierungsnest führen wird.
zum Beitrag12.03.2025 , 14:21 Uhr
"Resultat ist Schuldenpolitik " wie sähe denn Politik für die Jugend aus? Sparen wie Milei in Argentinien? klingt irgendwie so... Ich behaupte ja, die Wirtschaft durch Investitionen anzukurbeln ist die beste Politik für die Jugend.
zum Beitrag12.03.2025 , 14:18 Uhr
Wo kann man in Rettmer essen? :) Die Osteria in Häcklingen, kann ich aber empfehlen!
zum Beitrag12.03.2025 , 14:14 Uhr
Die Staatsverschuldung von Griechenland, ist durch den auferlegten Sparkurs durch Schäuble und EZB gestiegen, nicht gesunken. Ist das in Ihren Augen erfolgreich?
zum Beitrag12.03.2025 , 13:54 Uhr
natürlich. Für neoklassische Sparfüchse ist die Welt gerade nicht zu verstehen. Ein Blick auf die FED sei Frau Lagarde empfohlen, da wird Neoklassik hin oder her, (das ist bei der FED nur Schaufensterauslage) eine im Kern gegenteilige Geldpolitik betrieben und das seit Jahrzehnten. Das Ergebnis Amerika ist im Aufschwung (aktuell einmal von Trumps Selbstamputationen abgesehen, die eben genau diese idiotische Neoklassik als Grundlage haben und möglicherweise, werden sie nicht korrigiert, die Wirtschaft nachhaltig schädigen können)
zum Beitrag12.03.2025 , 13:46 Uhr
Der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch ist nicht zwagsläufig 1:1. Eine wachsende Wirtschaftsleistung ist eine ideelle Größe, meist monetär bemessen. Der Ressourcenverbrauch ist absolut und in qm, kg etc zu messen. Wirtschaft kann auch durch Recycling von Ressourcen wachsen, auch durch Dienstleistungen. Dieses Wachstum ist nicht zwangsläufig mit einem Mehr an Ressourcen verknüpft, es hängt alles von der Ausgestaltung ab. Sicher ist aber, eine Wirtschaft, die in ihrer Wirtschaftsleistung nicht wächst, kann nur davonleben anderen etwas wegzunehmen, anders könnte niemand mehr Lohn bekommen, könnte eine Firma expandieren etc. alles was jemand an Mehr bekommt, muß jemand anderem weggenommen werden. (So haben wir , als D das die letzten Jahrzehnte getan, unser Wachstum, war vom Ausland finanziert, nur so konnte die dt Wirtschaft wachsen und gleichzeitig alle sparen, das Ausland hatte entsprechend weniger. Dass das nicht auf Dauer funktionieren kann, ist schnell zu verstehen)
zum Beitrag12.03.2025 , 12:35 Uhr
Ihre Überlegungen bewegen sich in der Welt der BWL. Das aktuelle BIP ist aber immer 100%, wenn Sie nun an irgendeiner Stelle einsparen, z.B. Beamte entlassen, diese aber keine neue Anstellung finden, schrumpfen Sie das BIP, ergo die Wirtschaft. Folge: Weniger Kaufkraft durch verloren gegangenes Einkommen, dasselbe und noch viel stärker beim Bürgergeld. Natürlich ist es zu diskutieren, was jetzt cdu und spd unter Investitionen verstehen und die Mütterrente ist ganz sicher keine Investition, im Sinne von Wirtschaftsförderung, eine Kaufkraft steigernde Wirkung wäre aber sehr wahrscheinlich schon gegeben, wenn auch so gering, dass es als Fehlivestition (rein im Sinne der Wirtschaftsankurbelung) zu verstehen ist. Bei Investitionen muss es darum gehen, Nachfrage und Kaufkraft zu schaffen (in relevantem Maßstab) was es zu verhindern gilt ist, dass Investitionen dem Wirtschaftskreislauf durch Sparen oder Anlegen im Finanzsektor entzogen werden, nur Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen, dadurch Kaufkraft erzeugen sind gut. Investieren seiner selbst wegen wäre natürlich falsch.
zum Beitrag12.03.2025 , 12:23 Uhr
Sie versuchen aber auf Zwang etwas hineinzuinterpretieren, was gar nicht gesagt wurde. Der Staat ist kein Subventionierer der Wirtschaft. Der Staat stößt Investitionen an, erzeugt Nachfrage und setzt so eine Dynamik in Gang. Subventionierung wäre, wenn der Staat defizitären Unternehmen die Marge zahlt, die diesen Unternehmen zum Gewinn fehlt, (in der Landwirtschaft Gang und Gäbe) darum geht es bei diesen Investitionen aber nicht. Der Staat ist auch nicht zwangsläufig der Sektor, der die Kredite aufnehmen müßte, es ist in der aktuellen Wirtschaftsordnung nur so, dass der private Sektor spart, der Unternehmenssektor spart und das Ausland weniger nachfragt. Es bleibt nur ein Sektor übrig, der bewußt und willentlich investieren könnte, das ist der Staat. Natürlich könnte man die Unternehmen dazu bringen, wieder die Rolle des Schuldners (Investors) zu übernehmen, nur gibt es dazu keine Handhabe, schon gar nicht, weil das aktuelle finanzmarktbasierte Wirtschaftssystem, Unternehmen verlangt, die absolute Gewinne abwerfen, um z.B. die Finanzinvestoren zu bedienen. Das wird nicht gelingen. Das ist (leider) die Situation, nur der Staat kann investieren, spart er, stockt die Wirtschaft.
zum Beitrag12.03.2025 , 12:13 Uhr
der Leitzins wird von der EZB festgelegt. Nach welchen Kriterien die Entscheidungen getroffen werden, ist eine Frage der Denkschule. Zu sagen, weil die EZB sich entscheidet die Zinsen hochzusetzen, sei das unabänderlich... mit einem nicht neoklassischem Weltbild, ließe sich anders entscheiden.
zum Beitrag12.03.2025 , 10:14 Uhr
@Alex_der_Wunderer: achso, eine Frage fällt mir noch ein, wie erzeugt denn ein Staat Gemeinwohl? Gehört da nicht eine funktionierende Wirtschaft dazu, ergo auch Wachstum und Gewinne?
zum Beitrag12.03.2025 , 09:54 Uhr
Staatsschulden werden und wurden noch nie aus Steuergeld bedient, aber selbst wenn, Ihr Beispiel würde nur eintreten, wenn die Investitionssumme geparkt würde, in unproduktive Bereichen. Sinn und Zweck einer Investition ist, dass Wirtschaftswachstum erzeugt wird und damit eine Vergrößerung des BIP, so dass ein Staat eben nicht Steuergelder einsetzen muß, um die Kredite zu bedienen.
zum Beitrag12.03.2025 , 09:46 Uhr
woher haben Sie diese Info? Die Auftragseingänge im Baugewerbe betragen rund 85% des Standes 2021. Das kann man nur prall gefüllt nennen, wenn man ausblendet, dass viele Firmen insolvent sind und die verbliebenen mit 85% ausgelastet sind.
www.destatis.de/DE...pgw610.html#241752
zum Beitrag12.03.2025 , 09:43 Uhr
Meinen Sie, wie in Griechenland? Wo "die Realität" die griechischen Finanzen "in Ordnung" gebracht hat? Und Griechenland nach der Sanierung eine höhere Verschuldung hatte als vorher? (Kleine Anmerkung, Verschuldung ist eine relative Größe, die anwächst, wenn man die Bezugsgröße Wirtschaftsleistung durch einen Investitionsstopp schrumpft. (Finanz)märkte sind keine Realität, das ist Spielcasino mit einem Tarnanstrich. Ein moderner Religionsersatz.
zum Beitrag12.03.2025 , 09:37 Uhr
ich wiederhole gerne noch einmal die entscheidende Passage, die Sie überlesen haben und präzisiere etwas: "(In diesem Beispiel (Wirtschaftswachstum) kann man einmal Mikronomik mit Makronomik bildhaft vergleichen)" - generell verbietet sich eine Gleichsetzung.
Ein Staat muß keinen Gewinn machen, aber eine Wirtschaft, die mit dem Staat verbunden ist, muß im BIP wachsen und das geschieht durch kreditgetriebene Investitionen. oder im in D angewandten Modell Merkantilismus durch Exportüberschüsse, ergo der Verschuldung des Auslands.
zum Beitrag12.03.2025 , 00:41 Uhr
Jedes Unternehmen, dass sich entschließt nur noch mit dem Geld zu wirtschaften, dass es hat, ist am Ende. Mit den Tageseinnahmen lassen sich keine Investitionen in neue Produktionslinien oder -formen tätigen. Jedes produzierende Unternehmen nimmt dafür einen Kredit auf und zahlt mit dem generierten Gewinn den Kredit zurück. (In diesem Beispiel kann man einmal Mikronomik mit Makronomik bildhaft vergleichen) Nur bei Unternehmen, die sich weigern in neue Technologien zu investieren, da zahlen die Angestellten die Rechnung, siehe VW und Elektromobilität. Es ist genau andersherum, als Sie den Sachverhalt schildern.
zum Beitrag11.03.2025 , 19:50 Uhr
Der Dollar ist nun mal Leitwährung der Welt, da hat eine Ratingagentur keinen Hebel. Die USA müssen als Land mit der Leitwährung gar nicht kreditwüdig sein.
zum Beitrag11.03.2025 , 19:47 Uhr
nein, kann man nicht. Aber man muß Dinge voneinander trennen, die nicht ursächlich zusammenhängen. Steuerhinterziehung und -vermeidung sind relevante Themen und sind absolut nicht zu tolerieren. Nur hat es eben nichts mit gesamtwirtschaftlichem Wachstum zu tun.
zum Beitrag11.03.2025 , 17:09 Uhr
genau das ist eben nicht möglich, das Vermögen wird nur anders verteilt, was auch durchaus positiv ist und enorm wichtig. Ein Wirtschaftswachstum im gesamtwirtschaftlichen Sinne ist aber so nicht möglich. Die Gesamtsumme der Wirtschaftsleistung bleibt gleich. Für das BIP ist die Verteilung unerheblich, 100% bleiben 100%, auf der Mikroebene gibt es allerdings sehr wohl Gewinner, besonders wenn Vermögen, dass andernfalls geparkt wird (Aktien, Sparguthaben etc.) wieder im Wirtschaftskreislauf gehalten wird. Das wird aber nie zu 100% gelingen, weshalb es permanente Geldschöpfung bedarf, um das bestehende Niveau zu halten, aktuell in D 250Mrd per Jahr. Um ein Wachstum zu erzeugen entsprechend mehr.
zum Beitrag11.03.2025 , 15:59 Uhr
sicher. Das ist vor allem im Sinne der gerechteren Verteilung von Vermögen innerhalb der Gesellschaft sinnvoll, auch zur Lenkung und Steuerung von gesellschaftlichen Entwicklungen. Aber Wirtschaftswachstum wird dadurch nicht entstehen. Diese Werte sind bereits im BIP enthalten, zum Wachstum benötigt es neue Investitionen, die kann es nur durch kreditfinanzierte Investitionen oder durch Exporte ins Ausland geben. Sonst bleibt es das selbe, alte Spiel: linke Tasche/rechte Tasche.
zum Beitrag10.03.2025 , 23:04 Uhr
um einmal die Größenordnung einzuordnen, in D werden jährlich 250Mrd von privaten Sektor gespart, das bedeutet, nur um ein "plus/minus null" Wachstum in D zu bekommen müssen diese 250 Mrd ersetzt werden, das erledigt in D das Ausland, das jedes Jahr in dieser Größenordnung in D einkauft. Bricht der Export nun ein, was durch Trumps Zollpolitik im Bereich des Möglichen liegt, muß dieser Ausfall ersetzt werden. Ein Sondervermögen von 500 Mrd, das über 10 Jahre gestreckt ist, also 50Mrd jährlich ist dann ganz schnell sehr klein und ermöglicht dann gerade mal "plus minus null", wenn es gut läuft. Bleibt alles beim Alten und das Ausland kauft weiter bei uns ein, sind jährlich 50 Mrd nicht Nichts, es hängt aber alles daran, wofür es ausgegeben wird. Zum Thema Gegenfinanzierung: Wird an anderer Stelle eingespart, verringert sich das mögliche Wachstum dann exakt, diesen gegenfinanzierten Betrag. Die Finanzierung über ein Sondervermögen setzt enge Grenzen, wenn alles in der Welt gut läuft kann es etwas bewegen, wenn unvorhergesehene Veränderungen eintreten, wird es nicht möglich sein adäquat zu reagieren.
zum Beitrag10.03.2025 , 14:23 Uhr
Das ist dann ja ein Merzsches Problem....
zum Beitrag06.03.2025 , 12:02 Uhr
alles eine Frage des Willens.
zum Beitrag06.03.2025 , 12:01 Uhr
Straftaten sind immer individuelle Entscheidungen, niemand ist aufgrund seiner Ethnizität gezwungen einen Amoklauf zu begehen. Die Invordergrundstelleung der Ethnizität der Täter ist eine Wahrnehmung und Gewichtung der Medien und Gesellschaft. Die Gründe für Radikalisierung liegt immer in persönlichen Lebensumständen, bei deutschen Tätern ist die Alllgemeinheit bereit die individuellen Umstände in den Vordergrund zu stellen (z.B. die psychische Störung), bei migrantischen Tätern, wird sich dem verweigert, da liegt der Fokus allein auf der Ethnizität. Migrantischen und einheimischen Terror kommt man aber nur bei, wenn man sich mit den Ursachen befasst, nicht durch Pauschalurteile. Psychische Probleme gehören in fachkundige Hände, ideologische Taten (rechtsradikal, islamistisch) in die Hände der Justiz.
zum Beitrag06.03.2025 , 11:54 Uhr
Das ist eine bewußte Verdrehung. Wo ist die Differenzierung, ob es sich bei einem Amoklauf eines Migranten, tatsächlich und ursächlich um eine ideologisch motivierte Tat handelt oder nicht. Genauso wie sie so schön infrage stellen, ob jemand der einmal rechtsradikal unterwegs war, auch wirklich und ursächlich eine rechtsradikale Motivation für seinen Amoklauf hatte oder nicht.
zum Beitrag06.03.2025 , 08:17 Uhr
100% d`accord
zum Beitrag05.03.2025 , 16:59 Uhr
richtig, die Nachfrage fehlte, da kann das Angebot noch so gut sein, es hilft nichts, wenn alle sparen gibt es keine Nachfrage. So banal ist das. Und genau diesen Zusammenhang muss sich vor allem einmal die cdu hinter die Ohren schreiben... Der Wirtschaftsminister kann da herzlich wenig unternehmen, wenn er kein Geld hat, das er investieren kann. Umschichten, das einzige, was ein Wirtschaftsminister unter der Schuldenbremse tun kann, hilft da nicht. Gesamtwirtschaftlich ist es egal in welcher Tasche der Apfel steckt, ob in der linken oder der rechten, es bleibt bei einem Apfel. Erst wenn der Herr Minister sich einen Apfel bei der Bank leihen könnte, dann hätte die dt Wirtschaft 2 Äpfel in der Tasche.... das war kein Fehler Habecks, das wäre jedem anderen Minister ebenso ergangen. Selbst wenn er von der fdp gekommen wäre.... die cdu profitiert gerade von äußeren Zwängen, sie wird zum Jagen getragen, nur eins ist sicher, hinterher wird sie es als Wirtschaftskompetenz verkaufen... Das Glück der cdu, sie wird gehindert ihr Wirtschaftsprogramm umzusetzen....und wird genau deshalb erfolgreich sein.
zum Beitrag05.03.2025 , 13:05 Uhr
Wo ist dann diese Differenzierung bei Migranten?
zum Beitrag05.03.2025 , 13:03 Uhr
Diese Differenzierungen wünschte man sich bei anderen Taten, wo der Täter Nichtdeutscher ist... Das Erbsenzählen beginnt immer wenn es dt Täter waren. Entweder zählt man Erbsen auch bei Nichtdeutschen oder man lässt es immer bleiben.
zum Beitrag04.03.2025 , 22:07 Uhr
Wie wäre es, ganz banal mit der Besteuerung von facebook, google, Apple etc. in Europa zu beginnen.... ? Da werden massive Steuern vermieden und Trump wäre echt angefasst.
zum Beitrag04.03.2025 , 21:54 Uhr
Das macht nur Sinn, wenn man die afd als normale Partei ansieht, die nur eine andere Meinung vertritt. Wenn man der Meinung ist, die afd möchte dieses System in ein autoritäres System ohne Wahlen ändern, verbietet sich diese Gleichsetzung von Linken und afd.
zum Beitrag04.03.2025 , 13:31 Uhr
Also ist jede Ablehnung von Regierungsbeschlüssen durch Grün oder Links, dann eine Zusammenarbeit mit der afd? Kommt es nicht auch auf die Inhalte an oder ob Regierung und demokratische Opposition einen Kompromiss aushandeln können? (Was nebenbei, das Merkmal einer Demokratie ist.)
zum Beitrag04.03.2025 , 13:28 Uhr
Wer sagt denn, dass die Linke zusammen mit der afd eine Sperrminorität ausüben würde? Wenn 2 aus unterschiedlichen Gründen widersprechen ist das keine Zusammenarbeit. Woher kommt die Annahme, jeder müsse zustimmen, weil die afd dagegen stimmt? Folgerichtig wäre doch, wenn die Regierung etwas ändern will, einen Kompromiss, mit den dazu benötigten Parteien auszuhandeln, in diesem Fall den Linken ODER der afd. Welche option der Regierung lieber ist, ist die Entscheidung der Regierung und nicht die Schuld der Linken. Ernsthaft zu behaupten die Linke würde gemeinsame Sache mit der afd machen grenzt schon an Absurdität, dies würde im Umkehrschluß bedeuten, die Opposition müsste allem zustimmen, was die Regierung beschließt. Ein wesentliches Merkmal der Demokratie ist, Kompromisse zu finden, falls nötig auch mit der Opposition. Der Unterschied zur afd ist nämlich, dass die afd keine Kompromisse eingehen wird.
zum Beitrag04.03.2025 , 08:37 Uhr
Danke für den Artikel!
"Die Linkspartei hat darauf Antworten, die man nicht unbedingt in jedem Punkt teilen muss, die aber nachvollziehbar sind."
dem kann ich nur voll zustimmen!
zum Beitrag03.03.2025 , 21:19 Uhr
Patriots werden auch in D gefertigt.
zum Beitrag03.03.2025 , 20:38 Uhr
"Doch die Union plant offenbar, schnell noch ein Sondervermögen für Verteidigung einzurichten,.... Sie begründet das mit dem außenpolitischen Handlungsdruck. " und was wenn die Außenpolitik plötzlich noch einmal eine Volte schlägt und das Sondervermögen aufgebraucht ist? Dann gibt es keine Mehrheit mehr etwas zu ändern. Kann Merz ja so machen, aber dann steht jetzt schon fest woran er scheitern wird.
zum Beitrag03.03.2025 , 18:18 Uhr
"Inwiefern soll die Ukrainehilfe zu Wirtschaftswachstum hier führen?" Falls das Geld im hiesigen Wirtschaftskreislauf landen sollte, könnte ein Impuls davon ausgehen. Wird die Aufrüstung in den USA eingekauft, dann nicht. Ich denke, nicht dass es um Bodentruppen ginge, es ginge um die Aufrüstung der eigenen Armee.
zum Beitrag03.03.2025 , 17:13 Uhr
Österreich ist in einer Rezession und die neue Regierung will den Haushalt durch Einsparungen sanieren, na viel Erfolg! Das Ergebnis steht schon fest, es wird nicht funktionieren.
zum Beitrag03.03.2025 , 16:48 Uhr
ob das klingbeilsche Statement in den Tagesthemen zur BEruhigung beigetragen hat, muß sich erst zeigen. Vermutlich ist auch dem Unbedarftesten aufgefallen, dass die Beschwörung der Partnerschaft mit den USA irgendwie nicht zur aktuellen Situation passt. Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob es vielleicht eine Archivaufnahme war, die da abgespielt wurde...
zum Beitrag03.03.2025 , 16:37 Uhr
Bei den Technikkomponenten von Offshoreparks sind chinesische Zulieferer teilweise schon länger die Marktführer. Jetzt klebt halt offensichtlich ein chinesischer Firmenschriftzug auf der Turbine, das Problem besteht aber schon länger.
zum Beitrag02.03.2025 , 23:11 Uhr
"Denn im Grunde ist Trump ein relativ einfach gestrickter Verhandlungspartner. Verhaltenscoachings zum Umgang mit derartigen Personen gibt es genügend."
precis!
zum Beitrag02.03.2025 , 23:10 Uhr
👍
zum Beitrag02.03.2025 , 19:33 Uhr
glaub ich nicht. Wenn das Portemonnaie klingelt, erinnern sich nur die Erbsenzähler... 😇
zum Beitrag02.03.2025 , 18:38 Uhr
Strategisch schlau wäre es die Schuldenbremse im alten Bundestag zu kippen, die darauf folgende Empörung bei 85% der Bevölkerung und die Hyperventilation bei afd, fdp und cdu basis legt sich auch wieder. Wenn es dadurch gelingt, die Wirtschaft bis zur nächsten Wahl anzukurbeln, wäre das alles wieder vergessen. Es ist die einzige Chance, 2 Sondervermögen werden es nicht reißen, die Profitöre stehen jetzt schon fest.
zum Beitrag02.03.2025 , 18:20 Uhr
Trump ist auch deshalb naiv, weil er (zumindest jetzt noch) glaubt Amerika könnte sich in der Welt militärisch heraushalten und dennoch eine Weltmacht bleiben... bei Putin ist es umgekehrt, ein wirtschaftlich randständiges Land hat sich mit Militär wieder in die Weltpolitik katapultiert.
zum Beitrag02.03.2025 , 18:17 Uhr
vermutlich zeigen sich die Folgen erst langfristig, aber dass Trump einfach so fordern kann und die Welt muß springen, das wird schon recht bald zu Ende sein. Es sei denn Trump setzt dann doch wieder auf die militärische Karte.
zum Beitrag02.03.2025 , 18:12 Uhr
BWLer haben per Definition ein anderes Arbeitsfeld, nämlich die Betriebswirtschaft, Geld-, Zins- und Wirtschaftspolitik ist aber Makronomik.
zum Beitrag02.03.2025 , 18:02 Uhr
nur wird ein Sondervermögen nicht helfen. Vielleicht um das Militär zu finanzieren. Gesamtwirtschaftlich gibt es immer noch die Fußfesseln, die die Wirtschaft an der Erholung hindern werden. Einzig positiver Effekt, mit einem Sondervermögen wird wahrscheinlich die Sozialpolitik nicht gegen Militärausgaben ausgespielt werden. (Aber da findet sich bestimmt ein anderer Grund für Merz den Rotstift anzusetzen)
zum Beitrag02.03.2025 , 17:58 Uhr
"und eine dritte (Macht), China, schickt sich jetzt schon an, überall dort in der Welt einzuspringen, wo etwa Trumps Kürzungen des US-Entwicklungsetats Lücken hinterlassen." genau das wird Trumps Vermächtnis sein. Die Vormachtstellung der USA in der Welt wird es nicht mehr geben, wenn Trump gegangen sein wird. Vermutlich wird China sich als neue Weltmacht einrichten können. Trump, nimmt die Vormachtstellung der USA als gegeben hin und er sieht nicht, dass es Verbündete, Vasallen und Militärpräsenz benötigt , um eine Weltmacht zu sein. Nicht dass das gut wäre, aber so läuft`s nun mal. Wenn die USA jetzt sich zurückziehen, füllt ein anderes Land die Lücke, ein Treppenwitz, dass ausgerechnet Trumps Lieblingsfeind China davon profitieren wird.
zum Beitrag01.03.2025 , 10:14 Uhr
Selenski macht das schon richtig. Es ist hoch gepokert, aber wohl die einzige Chance. Trump steht jetzt nämlich auch nicht als Gewinner da, ein gewisses Interesse auf Seiten Trumps dürfte weiterhin bestehen. Dass Trump kein Problem hat sich zu streiten und dann wieder zu verhandeln, sehe ich mal als gesetzt an, so viel Geschäftsmann ist er schon. Falls Trump jetzt die Ukraine fallen lässt, nun dann wäre das sowieso passiert, jetzt nur eben schneller und jetzt ohne Ausbeutung der Ukraine. Entscheidend wird jetzt die internationale Reaktion auf Trump sein, wie er sich verhält. Steht er als Verlierer da, dann wird er sich bewegen. Bleibt es bei Stand gestern, hat Trump nichts vorzuweisen und vor allem nichts für die USA gewonnen.
zum Beitrag01.03.2025 , 09:31 Uhr
Ja, das war auch mein Eindruck. Harte Worte und Erpressung sind nicht ungewöhnlich, ungewöhnlich ist, dass die Kameras dabei sind. Und wenn man hinhört, ist das auch einer der Trigger, die Vance veranlasst haben, die Fassung zu verlieren. Er sagte sinngemäß "Sie wollen doch nicht hier vor den Kameras...." danach ging es rund.
zum Beitrag01.03.2025 , 09:28 Uhr
die plötzlich inflationäre Verwendung von POTUS, erweckt den Anschein, als sei der neue Kaisertitel gefunden worden... Der große POTUS.
zum Beitrag01.03.2025 , 09:23 Uhr
nein, das ist keine Drohung, dass die USA in einen Krieg eintreten, das ist einfach nur Schuldumkehr. Die Ukraine solle aufhören zu kämpfen, ansonsten würde sich die Eskalation weiter hochschaukeln. Dass das irrational ist, keine Frage, Trumps Strategie ist einfach beim schwächsten Glied anzusetzen, um eine Lösung zu präsentieren. Es geht nicht um diplomatische Strategie, es ist reine (Immobilien)Business Verhandlung. Maximaler Druck, auf dem einfachsten Weg und damit das meiste herauspressen. In der Immobilienwelt, gibt es nichts zu verlieren, maximal ein Geschäft, aber der nächste kommt garantiert. So etwas wie Geopolitik und auch eine militärische Komponente kommt in diesen Überlegungen gar nicht vor. Das ist diplomatischer Dilettantismus von Seiten Trumps, begründet in grenzenloser Naivität. Trump glaubt, die Welt tickt rein monetär, tut sie auch, aber es gibt eben auch noch das Militär, Loyalitäten und Hierarchien. Diplomatie ist eben kein Immobiliendeal, "Kaufe ich oder eben nicht", Diplomatie ist komplexer, mit mehreren Abhängigkeitsebenen, Trumps Methode kann vielleicht ein paar mal funktionieren, auf Dauer nicht.
zum Beitrag28.02.2025 , 17:10 Uhr
Ja, richtig. Aber auch das interessiert nicht. Weil wer den Gelddrucker hat, kann sich auch beliebig verschulden. Der Fehler liegt darin, BWLerische Maßstäbe an makroökonomische Vorgänge anzulegen. Was für jede (Normal)Bank eine Katastrophe wäre, gilt bei einer Notenbank nicht. An diesem Unverständnis ökonomischer Zusammenhänge krankt die gesamte deutsche Wirtschaftspolitik.
zum Beitrag28.02.2025 , 17:05 Uhr
vermutlich glaubt Trump wirklich, alle denken nur an Deals, ans Geschäft. Aus dieser Perspektive wäre es tatsächlich idiotisch einen vorteilhaften Deal durch Vertragsbrüchigkeit zu gefährden. Trump ist wohl so monothematisch, dass ihm die Vorstellung fehlt, es könnte um andere Dinge gehen. Mit seiner Methode andere unter Druck zu setzen, aber gleichzeitig keine militärisch Macht anzuwenden, wird dazu führen, dass er irgendwann an seine Grenzen stößt oder eben doch Militär einsetzen muß. Diplomatie ist genau die Kunst, diesen Schwarz/Weiß Automatismus in zwischenstaatlichen Beziehungen zu verhindern. Mit Trump wird es eskalieren. Die Frage ist nur "Wann?".
zum Beitrag28.02.2025 , 08:26 Uhr
"Man darf aber nicht damit warten, bis die AfD in ersten Ländern an der Macht ist." dann bleibt nicht viel Zeit. Zu spät heißt Sommer 2026.
zum Beitrag27.02.2025 , 21:47 Uhr
„Du kannst glauben, was du willst, das stört mich nicht.“ ziemlich kleinlaut für Trump`s Verhältnisse.
zum Beitrag27.02.2025 , 20:50 Uhr
Ein interessanter Aspekt wird hier gar nicht erwähnt, bärtige Männer in Frauenkleidern, die Bauchtänze aufführen.... ist Trump gar nicht homophob, queerfeindlich etc. ... oder war es einfach nur ein KI Fehler, der Trumps Leuten nicht aufgefallen ist...? :) Beide Varianten wären positiv :)
zum Beitrag27.02.2025 , 20:37 Uhr
der Punkt ist doch, es ist egal wieviel "Schulden" eine Zentralbank, damit auch die EZB hat. Es sind Buchungsposten, die der doppelten Buchführung geschuldet sind mehr nicht
zum Beitrag27.02.2025 , 20:33 Uhr
Geld in Produktionsvermögen zu besteuern ist natürlich Unsinn, dafür gibt es jetzt schon Regelungen. Das Vererben von Barvermögen und Immobilien, das ist das Thema. Nur wird gerne von den Lobbyverbänden die olle Kamelle rausgekramt, sie müssten Arbeiter entlassen, um Erbschaftssteuer zu bezahlen. Gegen das Auslagern von Vermögenswerten in Kapitalgesellschaften und die damit verbundene Umgehung von Erbschaftssteuer lässt sich leider nicht verhindern. Wer richtig reich ist, der hat seine Anteile, Aktien, Immobilien in Kapitalgesellschaften geparkt, da wird dann kaum was von Eltern auf Kinder vererbt. Da werden die Kinder in der vermögensverwaltenden Gesellschaft der Eltern Teilhaber, Erbschaftssteuer umgangen.
zum Beitrag27.02.2025 , 20:23 Uhr
Sie schauen auf die falschen Parameter. Um mehr Waren absetzen zu können, muß auch mehr Geld vorhanden sein, mit dem diese Waren gekauft werden können. Ihr Beispiel ist klassische Angebotspolitik, die funktioniert auf der Ebene einer einzelnen Firma, in der Mikroökonomik, dort kann eine Firma Wachstum generieren, wenn Sie Anderen Marktanteile abnimmt oder das Mehr am Sparguthaben der Konsumenten anzapft. Gesamtwirtschaftlich kann kein Wachstum durch ein Mehr an Angebot erzeugt werden. Ohne eine Ausweitung der Geldmenge gibt es gesamtwirtschaftlich kein Wachstum, entweder beziehen wir das Geld aus dem Ausland , die sich dafür dann verschulden müssen oder wir tun dies. Schulden sind kein Problem, solange in die Wirtschaft investiert wird und damit Wachstum erzeugt.
zum Beitrag27.02.2025 , 19:14 Uhr
exakt.
zum Beitrag27.02.2025 , 11:54 Uhr
nur mal so zum Verständnis: Wirtschaft wächst wenn monetär etwas dazu kommt, das ist durch Besteuerung nicht zu schaffen, da es ein Nullsummenspiel ist. Eine Einschränkung gibt es, die Umverteilung von oben nach unten, ganz simpel, weil unten mehr konsumiert, dadurch mehr Nachfrage erzeugt. Die Wirkung ist aber begrenzt. Soll die dt Wirtschaft wachsen braucht es Schulden, man könnte es auch kreditgestützte Investitionen nennen. Nur durch Geldschöpfung kann mehr Umsatz generiert werden. Unter Merkel und Schröder, brauchte D das nicht, da hat das Ausland für das Mehr gesorgt. Dass diese Zeiten wohl vorbei sind, Stichwort Zölle, Stichwort China wissen wohl mittlerweile ziemlich viele. Die Wirtschaft wird nicht wachsen, wenn es keine Nachfrage gibt und diese Nachfrage braucht einen Anschub, z.B. Infrastrukturinvestitionen. Wenn alle Sektoren sparen, kann niemand mehr haben als vorher, außer Jesus, der konnte aus Wasser Wein machen. Also entweder sinnvoll investieren, durch Kreditaufnahme und aus den Schulden herauswachsen oder eben Rezession, So simpel ist das.
zum Beitrag27.02.2025 , 11:39 Uhr
Ich habe dort einmal für ein paar Tage gewohnt, dass das ein "Problemviertel" sein soll, habe ich erst hinterher erfahren.
zum Beitrag27.02.2025 , 08:02 Uhr
Ein Sondervermögen für`s Militär noch in diesem Bundestag, wäre der Knieschuß für die Regierung Merz und eine Katastrophe für die Wirtschaft. Wenn dann Schuldenbremse generell reformieren.
zum Beitrag27.02.2025 , 07:59 Uhr
Das sehe ich ganz genauso. Militär ist definitiv nicht die wichtigste Aufgabe im Lande, nur, ohne Militär wird es eben auch nicht gehen. Da kann man Putin sogar außen vor lassen, allein Trump wird die dt Regierung erpressen, falls keine Steigerung der Militärausgaben erfolgt, dem wird sich Merz nicht entziehen können, selbst wenn er der größte Pazifist wäre. In dieser Lage ist ohne gelockerte Schuldenbremse ein Ausspielen Soziales gegen Militär das wahrscheinlichste Ergebnis. Und dabei wäre nicht einmal der Wirtschaft geholfen, Kaufkraftverluste am unteren Rand, Investitionen die ins Ausland (Rüstung) fließen.... ein Nullsummenspiel für die Binnenwirtschaft. Bei gelöster Schuldenbremse, hätten Links und SPD zumindest theoretisch die Chance einen Sozialabbau zu verhindern und Investitionen in die Infrastruktur zu erreichen. (Sicher ist das allerdings nicht, nur eben der eine Strohhalm der gerade greifbar ist)
zum Beitrag27.02.2025 , 07:28 Uhr
ja, aber... demokratietheoretisch ist das richtig und auch ich sehe nicht ein, wieso man der cdu jetzt helfen sollte, hat sie doch 3 Jahre lang die Schuldenbremse benutzt, um die Regierung zu behindern. Jetzt das Aber, wenn die Schuldenbremse bleibt, wird auch die nächste Regierung scheitern, ohne Investitionen kann die Wirtschaft nicht anspringen, es müssten Soziales gegen Investitionen (oder politisch noch fataler gegen Aufrüstung) ausgespielt werden, SPD in der Regierung hin oder her, es wird nicht anders gehen. Ohne eine wirtschaftliche Erholung werden sich die Wahlergebnisse auch nicht ändern, eher verschlechtern. Ist es das wert? Die cdu braucht aber dringend ein Korrektiv, bei gelöster Schuldenbremse, man kann nur hoffen, dass SPD und Linke da etwas bewirken können.
zum Beitrag25.02.2025 , 21:05 Uhr
also ist jede Kritik an der cdu gleich illegitim? Sprich die Partei, die Partei hat immer recht? Es ist doch schon ein Unterschied, ob man die Politik kritisiert oder die Partei an sich. Und wären Sie auf einer Demo gewesen, wüßten Sie dass dort keine Linksradikale demonstrieren waren, das war Bürgertum. Gegen die Normalisierung der afd. Etwas wofür die cdu, besonders Merz legitim zu kritisieren sind.
zum Beitrag25.02.2025 , 20:58 Uhr
die Normalisierung schreitet voran.
zum Beitrag25.02.2025 , 19:41 Uhr
"Schon kurz vor der Wahl hatte der CDU-Politiker Mathias Middelberg angekündigt, gemeinnützigen Organisationen, die sich an „parteipolitische Aktionen“ gegen die Union oder Merz beteiligten, " Es ist ein Unterschied, ob Aktionen gegen eine Partei gerichtet sind oder gegen eine Handlung einer Partei. Es ist absurd, die Demos gegen ein Paktieren der cdu mit der afd als parteipolitisch motiviert zu betrachten. Es ist ein Protest gegen eine Handlung der cdu. Mit diesem Muster können alle Demos gegen jegliche politische Entscheidungen als parteiisch diskreditiert werden. Die cdu lernt schnell von den Rechtspopulisten ...
zum Beitrag25.02.2025 , 19:15 Uhr
"Das Land befindet sich zwar derzeit in einer schweren Wirtschafts- und Inflationskrise, hatte aber bislang weiter die finanzielle Möglichkeit, Milizen wie die Hisbollah im Libanon oder die Huthis im Jemen in ihrem Krieg gegen Israel großzügig zu unterstützen."
Dafür wird immer Geld da sein, selbst wenn die Bevölkerung schon am Verhungern wäre...
zum Beitrag24.02.2025 , 15:39 Uhr
sicher, das wäre eine Möglichkeit, nur müßte die cdu dazu Rezepte haben, die dazu geeignet wären, eine Investitionsausweitung ist dank Schuldenbremse nicht möglich (und das wird aufgrund der Wahlergebnisse unmöglich bleiben) so bleibt nur Umschichten, sehr wahrscheinlich von unten nach oben, einmal abgesehen, dass ein Umverteilen nicht zu einem Mehr führen kann (ökonomisch unmöglich) wird die Kürzung in den unteren Schichten sich auch ökonomisch bemerkbar mach, mit dem dazugehörigen politischen Frust. Auch die Fixierung auf eine Angebotspolitik durch die cdu, in einer Welt in der die Nachfrage wegbricht oder gar durch Zölle unterbunden wird, ist keine Lösung. Die Chancen stehen schlecht, dass es mit diesen Antworten eine ökonomische Verbesserung geben kann. Hinzukommt, bei den nächsten Landtagswahlen wird die afd im Osten Landesregierungen stellen, was das bedeuten wird, ist noch gar nicht absehbar...
zum Beitrag19.02.2025 , 20:49 Uhr
Dazu gehört auch erwähnt, dass die schwedischen Aktienrente auch mit Immobilien u.a. in Berlin verdient wird. Heimstaden gehört zum Pensionsfonds Alecta und ist ein großer Immobilienplayer z.B. in Berlin. Das Geld am Aktienmarkt fällt nicht vom Himmel, das bezahlen andere, in diesem Fall Mieter u.a. in Berlin
zum Beitrag19.02.2025 , 12:53 Uhr
so etwas dürfte schon an Ländern, die nicht auf Konsens aus sind, wie z.B. Ungarn scheitern. Krieg ist nun mal keine demokratische Angelegenheit, da geht es um schwarz / weiß, ja / nein und darum Sachen durchzuziehen, mit den unvermeindlichen Kollateralschäden. Das ist leider die Kriegsdynamik und bei Lichte betrachtet ist die EU jetzt direkt an der Front. Noch nicht militärisch (das bleibt hoffentlich auch so) aber doch in der Kriegsdynamik nun direkt beteiligt, entweder als Friedenssicherer den russ. Truppen entgegenstehend oder als angrenzende Macht an Russland, dessen Kräfte die bald nicht mehr in der Ukraine militärisch gebunden sind. Ich sehe da kaum Chancen diese Situation im Konsens zu meistern. (Nochmals: leider)
zum Beitrag19.02.2025 , 12:00 Uhr
Der kommende "Ukraine-Deal" unterscheidet sich insofern vom Afghanistan-Deal, als dass dieses Mal Trump die Konsequenzen tragen, d.h. PR-mäßig verkaufen muß. Und die Konsequenzen werden kommen und die USA zum Handeln zwingen.
zum Beitrag19.02.2025 , 10:28 Uhr
Das, was Trump einen Deal nennt, ist eben keine Verhandlung im diplomatischen Sinne. Es ist eben nur eine PR Nummer. Fühlt sich gut für ihn an, das reicht schon. Dass es Konsequenzen geben wird, die nicht einmal angedacht waren, ist so gut wie sicher.
zum Beitrag18.02.2025 , 21:23 Uhr
Ich ziele eher auf die Wahrnehmung in der afd Wählerschaft, dass die Politiker schon ein gewisses Hirnvolumen haben müssen, setze ich mal voraus. Aber ich behaupte gleichzeitig, dass die Fähigkeiten durch emotionale Defizite verzerrt werden. Aber das ist auch egal, entscheidend ist die Wahrnehmiung in der Wählerschaft und die tickt, wie ich meine, nicht so wie liberal und links, das vermuten, es geht nicht um Logik und Konsistenz. Darauf zielte ich ab. Dass Weidel eine Karrieristin ist, keine Frage. Aber ganz kalkuliert ist sie auch nicht, da steckt schon viel von dem in ihr, was sie so zum Besten gibt.
zum Beitrag18.02.2025 , 20:12 Uhr
"Es dürfte ein Mix sein, der für diese Renaissance verantwortlich ist. "
also meine Wahrnehmung, die vorigen Parteispitzen wirkten blass, fast grau und wie Funktionäre, irgendwie waren die politischen Forderungen richtig, aber dröge. van Aken und Reichinnek sind offen ehrlich und nicht gekünstelt. Das merkt man auch ohne eine ganze Rede gehört zu haben... nur mal so, als Eindruck....
zum Beitrag18.02.2025 , 16:33 Uhr
Mit stringenter Logik hat es die afd, so wie alle Rechtsextremen nicht so. Es geht um Bauchgefühl und situative Entscheidungen, deshalb passen auch widersprüchliche Aussagen in deren Weltbild, es gibt nämlich keinen roten Faden, kein konsistentes Weltbild. Und genau das kann sich links und die liberale Mitte nicht vorstellen. Es wird versucht die afd mithilfe von Logik und Stringenz zu stellen, Widersprüche aufzuzeigen, aber genau das interessiert in diesem Spektrum gar nicht. Das sind kurze Aufreger. Der Versuch die afd mit Logik zu stellen ist zum Scheitern verurteilt. Auf der Gefühlsebene, auf der Ebene von "andere Bloßstellen" , "jemand als armes Würstchen erscheinen zu lassen" sieht es möglicherweise ganz anders aus.
zum Beitrag18.02.2025 , 11:32 Uhr
Vertragsartikel sind das eine, reale Machtverhältnisse das andere. Trump hat die Möglichkeit dies zu blockieren. Diese Realität muß man anerkennen. (Die Frage der Sinnhaftigkeit einer Ukraine in der NATO, ist da zunächst zweitrangig)
zum Beitrag18.02.2025 , 11:14 Uhr
Zunächst wäre es erst einmal hilfreich EU intern Gespräche zu führen, ohne gleich konkrete Beschlüsse fassen zu wollen und zu müssen. Welchen Sinn hat diese Art von Diplomatie, wenn Macron über die Medien seine Pläne streut und Polen und D dann über die Medien ablehnen. Diese Art vom "Nur Maximallösungen sind akzeptabel", verhindert doch eine europäische Position. Erst einmal sammeln und dann Pläne machen. DIe EU ist eh auße vor, wird aber die Konsequenzen tragen müssen, egal was nun in der Ukraine geschieht. Allein dafür lohnt es sich abzustimmen und strategisch aufzustellen. Wenn man niichts in der Hand hat, sind Maximallösungen sowieso nur Symbolik. Es braucht aber konkrete Strategien, der kleinen Schritte, um nicht irgendwann vor einer Mauer zu stehen.
zum Beitrag17.02.2025 , 17:20 Uhr
sicher. aber das ist die unerreichbarste Lösung von allen.... ist leider gerade so.
zum Beitrag17.02.2025 , 15:18 Uhr
Abwarten und Tee trinken ist keine Option, wenn man mit an den Verhandlungstisch will. Wenn Scholz einerseits Forderungen aufstellt, was alles passieren soll und was nicht, dann muß er auch aktiv werden. Mag ja sein, dass es noch zu früh ist, aber wenn die Ergebnisse feststehen, dann braucht man auch nicht mehr darüber debattieren... Also etwas tun oder es sein lassen!
zum Beitrag17.02.2025 , 14:08 Uhr
Wie im Artikel bereits beschrieben, übersteigt die notwendige Anzahl der Soldaten zur Absicherung des Waffenstillstandes europäische Kapazitäten. Eine Aufnahme der Ukraine in die NATO und/oder EU wäre da sogar noch verheerender in der Wirkung, da dann die EU bzw. NATO direkt Kriegspartei, wenn auch im momentanen Waffenstillstand werden würde. Wenn die Absicherung der Grenzen schon nicht möglich erscheint, wäre ein Eintreten als Kriegspartei gänzlich verrückt. Dass Russland sich von der EU nicht schrecken lässt, müsste nun langsam bekannt sein. Ein EU Beitritt ist eine lame duck. Ein NATO Eintritt schon allein wegen Trump nicht möglich.
zum Beitrag16.02.2025 , 22:52 Uhr
ja ja, das verstehe ich schon, aber meinen Sie Reichinnek und van Aken seien die Erben von Ulbricht und Honecker?
zum Beitrag15.02.2025 , 13:31 Uhr
? Sie meinen van Aken und Reichinnek?
zum Beitrag15.02.2025 , 13:14 Uhr
es ist eher Frust. Der Frust darüber, dass 3 Jahre Passivität, lediglich reagieren und nicht agieren (das meine ich generell, auch in Bezug auf Verhandlungen, nicht nur militärisch!) die die EU in eine direkte Frontstellung mit Russland manövriert haben. Jetzt bleibt halt nur noch Aufrüstung, um Russland ein Gegengewicht entgegenzusetzen. Ganz eigennützig haben wir unsere Chance gehabt, diesen Konflikt durch dritte, nämlich die Ukraine austragen zu lassen (auch wenn sich dieser Gedankengang verbietet, dennoch war es der Puffer, auf dem wir uns ausruhen konnten) Aber mit 3 Jahren moralischen Appellen und Maximalforderungen macht man keine Realpolitik. Lieber weniger fordern, dafür kleinere reale Handlungen, aber genau das sehe ich eben nicht, gesellschaftlich ist es auch nicht gewollt. Und genau in diese Kategorie fallen, die Empörungen und aktuellen Aufrufe der dt. Politik. Es fehlt der Glaube, dass mehr geschieht als zu fordern. (Kleiner Nachschub, ich plädiere nicht für ein rein militärisches Agieren, sondern für Handeln. Was das bedeutet muß eben politisch entschieden werden. Wer "Geht nicht, weil... " sagt, muß dann sagen, wie und was stattdessen geschehen soll)
zum Beitrag15.02.2025 , 12:00 Uhr
Die cdu/csu war nie der hort der rein anständigen konservativen, wie sich das linksliberale das unter merkel erträumt hat. das ist eine typische form von früher war alles besser, nein war es nicht, es gab anständige und echte kotzbrocken in der cdu und in der csu mehr vom zweiten. spontan fallen mir dregger und auch albrecht, der vater von von der leyen ein. nicht mal nazirein waren die....
zum Beitrag15.02.2025 , 01:11 Uhr
"Wenn Russland die EU angreifen sollte, gibt es keine US-Unterstützung." das ist jetzt die neue Situation. "EU-Beitritt der Ukraine lieber gestern." wie soll die EU die Ikraine schützen? Es ist 3 Jahre nicht passiert, woher die Zuversicht dass jetzt irgendwer in der EU militärisch eingreifen will? Ohne Militär bliebe es nur Symbolik, dann lieber gleich lassen.
zum Beitrag15.02.2025 , 00:02 Uhr
Ja, das ist die Konsequenz. Nur sind wir jetzt im Haifischbecken und haben uns noch nicht mal die Harpunen besorgt. Der Grund ist klar, es wollte niemand wahrhaben, nun muß schnell gehandelt werden, es fehlt nur einzig der Glaube, dass die selben Politiker, die dies verschlafen haben, jetzt handeln können und mehr tun werden als moralische Empörung zur Schau stellen. Seit gestern steht Europa alleine da. Und die politischen Verhältnisse in etlichen Ländern sind ungewiss, die Trump- und Putinfreunde sind in den Startlöchern... oder gar schon in der Regierung. Sie haben völlig Recht, nur was die Reaktion auf Trump sein könnte, da wird so schnell keine Einigkeit in der EU oder auch in der dt Politik herrschen.
zum Beitrag14.02.2025 , 23:53 Uhr
es wird schon klar was Sie ausdrücken wollen und Sie haben Recht.
zum Beitrag14.02.2025 , 23:46 Uhr
einmal bei Lichte betrachtet, niemand in der EU ist in der Lage militärisch diesen wie auch immer gearteten "Frieden" abzusichern. Und wenn, dann nur mit symbolischen Truppen, einen Krieg mit Russland wird niemand in der EU riskieren, nur weil die Russen die "Friedenstruppen" ignorieren. Die EU muß sich zunächst um die eigene Sicherheit kümmern, denn machen wir uns nichts vor, jetzt steht die EU, vor allem die Balten an der Front. Wir sind potentiell Kriegsgegner von Putin und kein Amerika, dass uns jetzt absichert. Das taktische Hinauszögern der EU in den letzten 3 Jahren, hat dazu geführt, dass jetzt die EU direkt kämpfen müsste. Vorher hat die Ukraine uns Russland vom Leib gehalten. Die Appelle, die Empörung, geschenkt, in diese Lage hat uns unsere Politik selbst manövriert, das Trump wiederkehren könnte, das er das tut was er angekündigt hat, hätte man wissen können, jetzt bleibt nur die Aufrüstung der EU oder eben hoffen, dass Putin nicht weiter zündelt.
zum Beitrag14.02.2025 , 23:06 Uhr
Früher war mehr Lametta...
zum Beitrag13.02.2025 , 18:51 Uhr
Ich denke, die Hoffnung, dass aus einer politischen Diskussion über Bildung etwas Konstruktives entstehen kann, ist eher unwahrscheinlich. Da geht es dann doch eher um Weltansichten, die auf die Schule übertragen werden. Es bräuchte eher eine Diskussion von Bildungsforschern, die dann auch etwas durchsetzen können. Wäre das ein Wahlkampfthema, ging es wieder nur um 12 oder 13 Jahre etc. ...
zum Beitrag13.02.2025 , 17:10 Uhr
Sie interpretieren, da etwas hinein, was ich gar nicht ausdrücken will. Die USA handelt, weil sie es aktuell kann, weil ihre Macht so groß ist und weil die Welt noch keinen Umgang mit dem Trumpschen auftreten gefunden hat. Eine Interpretation des Ist-Zustands. Dass das nicht auf ewig so bleiben wird, ist eine Prognose. Wie es kommen wird, wird sich zeigen. Aber am Beispiel Gaza lässt sich das schon exemplarisch durchspielen. Wenn Trump die Palästinenser umsiedelt/vertreibt, glauben Sie, die USA werden dadurch gestärkt werden? Die Prognose, dass die arabische Welt sich von den USA abwendet, ist nicht allzu weit hergeholt. Dagegen hilft auch die finanzielle Unterstützung Jordaniens durch die USA nicht... Das ist auch keine Fehleranalyse, das ist eine Ursache-Folgen-Abschätzung, die Sie natürlich anders sehen können, nur sagen Sie dazu nichts. Dazu gibt es tatsächlich auch schon tiefere Überlegungen, die muß man auch nicht teilen, kann man aber zumindest einmal durchdenken: responsiblestatecr...ng-abdullah-trump/
zum Beitrag13.02.2025 , 15:20 Uhr
Gab es nicht eine geplante plattformübergreifende Standardisierung von Messengerdiensten durch die EU? Das wäre je genau diese Telefonisierung zumindest eines Teils der Social Medias. Wahrscheinlich ist genau diese Öffnung der Schlüssel, die großen Monopolisten wenigstens etwas in die Schranken zu weisen und die Oligarchisierung etwas einzudämmen. Andernfalls könnten sich die Social Medias durchaus in ihrer Folgeerscheinung des Oligarchentums als Totengräber der Demokratie erweisen.
zum Beitrag13.02.2025 , 12:57 Uhr
Europa hat sich rein passiv verhalten, stimmt. Tut es auch jetzt noch. Die Appelle nicht über die Ukraine zu entscheiden, sondern nur mit der Ukraine, sind eben nur Appelle. Europa nicht in der Position irgendetwas beeinflussen zu können.
zum Beitrag13.02.2025 , 12:54 Uhr
Was genau meinen Sie? Was weiß ich besser? Und welche Initiative soll ich ergreifen?
zum Beitrag13.02.2025 , 11:56 Uhr
Die Ukraine hat verloren. Das ist wohl so festzustellen. Dass dt. und europ. Politiker jetzt appellieren, die Ukraine dürfe nicht übergangen werden, zeigt eigentlich nur, wie hilflos Europa ist. Von aktiv handelnder Politik kann gar nicht die Rede sein. Das kann man drehen und wenden, wie man möchte entscheiden werden Putin und Trump.
zum Beitrag13.02.2025 , 09:24 Uhr
Irgendwann überdehnt Trump die amerikanische Macht. Noch glaubt er allen seinen Willen aufzwingen zu können, dass er dabei die Unterstützung der Verbündeten untergräbt und diese irgendwann verliert, dass bemerkt er nicht. Die amerikanische Machtposition scheint für ihn gesetzt, dies ist aber nur der Ist-Zustand und nicht festgeschrieben. Jordanien z.B. beginge Selbstzerstörung wenn es die Gazapläne akzeptierte, die gesamt arabische Welt, wird sich von den USA abwenden, wenn diese Pläne Wahrheit würden. Auch Europa wird irgendwann nicht anders können, als sich abzuwenden. Welche Weltmacht das alles für sich nutzen wird, steht noch nicht fest. Aber gut oder gar besser wird es bestimmt nicht. Trump erntet noch die Früchte aus der Vergangenheit, macht er in diesem Tempo weiter, wird irgendwo eine Mauer auftauchen. Die Frage ist nur wo und wann.
zum Beitrag12.02.2025 , 07:50 Uhr
ich meinte die Diagnose von Ideologien. Bei Migranten ist es sehr schnell (auch auf Verdacht, eine ideologische Tat. Bei dt Gewalttätern, die zu Hause eine Reichskriegsflagge hängen haben (was sogar medial berichtet wird) sind dann aber nur als mit psychischen Problemen behaftet. Bei dt. Gewalttätern muß eine rechtsradikale Ideologie minutiös nachgewiesen werden, bevor sie akzeptiert wird.
zum Beitrag11.02.2025 , 17:03 Uhr
wenn schon Äpfel und Birnen, dann bitte auch die Lebenshaltungskosten vergleichen
de.numbeo.com/lebe...ion=150&title=2024
zum Beitrag11.02.2025 , 10:09 Uhr
Es fällt aber zumindest auf, dass Gewalttäter aus der Mehrheitsgesellschaft, häufig als mit psychischen Problemen charakterisiert werden, ideologische Beweggründe werden oft als ungewiss bezeichnet. Bei Gewalttätern aus migrantischen Kreisen liegt der Fokus sehr schnell auf der Herkunft oder auf den vermuteten Ideologien. Es geht darum, wie bereitwillig eine Diagnose unterstellt wird. Bei migrantischen Tätern wird dies sehr schnell und bereitwillig angenommen, der Widerwillen gegen solche Diagnosen bei Einheimischen ist fast zu spüren.
zum Beitrag10.02.2025 , 17:20 Uhr
ich warte auf den Tag, an dem Söder den Scheuermilch-Betrug aufdeckt. Was da als Milch verkauft wird, omg ist gar keine Milch. Wo ist die CSU, wenn man sie braucht.
zum Beitrag10.02.2025 , 17:13 Uhr
ne, der cdu laste ich nicht die gesetze der ampel an, aber die weigerung über eine finanzierung zur bekämpfung der wirtschaftskrise nachzudenken, aus parteitaktischen gründen, und jetzt kaum kommt die cdu selbst in die situartion kein geld in der regierung zu haben, kann man plötzlich über die schuldenbremse nachdenken.. die wirtschaft ist aber schon im sinkflug. so sieht verantwortung fürs land nicht aus! würden sich spd und grüne jetzt den plänen der cdu verwehren, oh das gezeter über dieses unpatriotische verhalten, ich kann es jetzt schon hören. aber keine angst so etwas machen spd und grüne nicht, so taktisch sind die nicht.
zum Beitrag10.02.2025 , 17:09 Uhr
naja, die fdp war der außeroppositionelle Arm in der Regierung.
zum Beitrag10.02.2025 , 17:07 Uhr
Das Alternativprogramm war leider sehr dürftig....
zum Beitrag10.02.2025 , 09:02 Uhr
Es wird auf eine NostalgieGroKo hinauslaufen, weil es eben nicht mehr die beiden großen Parteien sind, die da koalieren, aber geschenkt. Bitter ist nur, dass die spd sich unter Wert verkauft, dass sie schlucken wird, dass Merz die Schuldenbremse eindampft, um all das zu finanzieren, was versprochen wurde, auch die Militärausgaben, denn anders geht es nicht und das klang gestern ja wohl auch schon so durch, wie bei Lanz dann interpretiert wurde.. Bitter vor allem, weil die cdu dieses Land 3 Jahre in Geiselhaft genommen hat, nur um der Regierung die Beine so fest wie möglich zu binden und dann, wenn es passt, das Thema abzuräumen, um selbst gut dazustehen. Die spd ist dabei nur am Rande zu bedauern (schlimm ist, dass sie dieses Spiel mitspielt), schlimmer ist, dass dieses Land darunter gelitten hat. Das sich 3 Jahre lang die Geschichte vom Staatsversagen in den Köpfen festsetzen konnte, was unmittelbar bei der afd eingezahlt hat. Dieses Misstrauen dem Staat gegenüber, wird jetzt auch nicht verschwinden, wenn Merz in Wirtschaft (vor alle wohl ins Militär) investiert. Dieses Misstrauen wird auch der cdu das Leben schwer machen, dem Populismus wurden Tür und Tor geöffnet.
zum Beitrag09.02.2025 , 16:46 Uhr
Irendwie irrlichtern schwarz und gelb gerade mächtig umher. Da werden mit einer Inbrunst die einzig möglichen Koalitionspartner verunmöglicht, so als spielten die realen Machtoptionen keine Rolle. Die cdu immerhin kann sich sicher sein, dass nach der Wahl kein Weg an ihr vorbeiführt, aber Koalitionsoptionen gibt es nur wenige, bei der fdp schon mal gleich gar keine. Aber einer Partei, die sich von einem Möchtegern a la Lindner durch die Manege zerren lässt, ist nicht mehr zu helfen. Dass ein Vorsitzender, der die fdp so in Umfragetiefs geführt hat, ihr alle Machtoptionen verbaut hat, unangefochten Vorsitzender bleibt, ist schon bemerkenswert. Anscheinend glaubt Lindner kaum noch ein Wähler seine "Anpacken"-Werbung, hat er doch bisher eigentlich nur blockiert und Fundamentalopposition betrieben.
zum Beitrag09.02.2025 , 16:22 Uhr
das wurde doch (teilweise ) gemacht, Chrupalla wurde das eigene Wahlprogramm vorgerechnet, er sollte sich auch expplizit zu einem Höcke Zitat äußern, das hat er alles gekonnt umschifft, als es dann doch zu eng wurde, wurde er laut. Das ganze Format ist fraglich, niemand lässt sich auf diese Art stellen, kein Politiker wird zu geben:"Ja, sie haben recht unser Wahlprogramm funktioniert nicht". So naiv kann doch niemand sein, das zu erwarten. So etwas zieht immer nur bei den Zuschauern, die sowieso anderer Meinung sind
zum Beitrag08.02.2025 , 11:44 Uhr
als van Aken gewählt wurde, konnte ich nur aufatmen, endlich! Reichinnek kannte ich noch nicht, aber beide strahlen etwas aus, dass der Linkspartei bisher fehlte. Großartig!
zum Beitrag05.02.2025 , 23:19 Uhr
Das ausbleibende Wirtschaftswachstum hat ja eine Ursache, mangelnde Investitionen, die die Nachfrage ankurbeln und genau dass ist der Punkt, den die Rest-Ampel nicht lösen kann, weil es für Investitionen keine Mehrheiten gibt. Über den Haushalt ist die Ampel ja zerbrochen. Es gibt klare Adressaten, die diese Investitionen verhindert haben, in der Regierung, fdp in der Opposition, cdu und afd. Weil und das ist der Punkt, Investitionen bedeuten eine Kreditaufnahme des Staates, das wovor sich dieses gesamte Land fürchtet: Schulden.
zum Beitrag05.02.2025 , 23:02 Uhr
"Das es unglaublich teuer ist, den Strom vom Sommer in den Winter zu transportieren " Ach! Im Winter gibt es keinen Wind? Donnerwetter! Und ich dachte immer wir haben hier im Norden im Winter schlechtes Wetter, aber wahrscheinlich fällt der Regen hier im Winter aus purer Lust waagerecht zur Erde...
zum Beitrag05.02.2025 , 22:59 Uhr
ist ja richtig, aber das erklärt nur, wo sie geblieben sind. Weshalb sie dort gelandet sind, ist die Frage. Und die Antwort ist, dass das Merit Order Prinzip in der speziellen Lage des Ukrainekrieges und dessen Folgen, fehlgesteuert hat.
zum Beitrag05.02.2025 , 22:57 Uhr
interessant, dass Sie sich den genehmsten Punkt herauspicken. Übrigens, aber das ist gar nicht mein Argument gibt es die Stimmen, die sagen die Brennstäbe wären nicht kompatibel, wie gesagt, das sagen andere. Wie wollen Sie denn das PSÜ Argument entkräften, ich bin ganz Ohr! Und wie stehen Sie zum Fakt, dass es keine Stromknappheit war, die den Preis getrieben hat, sondern das Merit Order Prinzip? Ich bitte um Antworten.
zum Beitrag05.02.2025 , 08:46 Uhr
nein, natürlich nicht. Aber nur mit dem Wissen der Denkweise des Gegenübers, kann man adäquat handeln. Argumentationen, die bei Ihnen und mir zum Nachdenken führen, bewirken bei manch anderen Menschen ganz andere Ergebnisse. Um so jemanden zu erreichen oder besser argumentativ zu stellen, bedarf es anderer Strategien. In jeder Talkshow, wo eine aphde drin sitzt, ist das zu beobachten.
zum Beitrag05.02.2025 , 08:41 Uhr
ja, bestimmt bei einigen mag das so sein, aber tiefsitzend gibt es dieses Gefühl schon. Wie heißt es: Jede Anklage, eine Aussage.
zum Beitrag05.02.2025 , 08:38 Uhr
und wo gäbe es die neuen Brennstäbe dann zu kaufen? Bei Rewe oder bei PutinKauf? Der Preisanstieg bei Strom war aber auch nicht auf Knappheit zurückzuführen. Da hätte auch ein Einkauf bei Rewe nicht viel geändert. Zu der Restlaufzeit lesen Sie bitte einmal weiter oben bei dtx zur PSÜ. Das sind alles Nebelgranaten, die hier von cdu, fdp, afd und erregten Bürgern geworfen werden, reine Symbole..
zum Beitrag05.02.2025 , 08:28 Uhr
jetzt haben Sie Dr.Idiotas das Überlegen abgenommen.... :( :)
zum Beitrag05.02.2025 , 08:26 Uhr
Ich denke es ist einfach ein Wunschgedanke, dass Migranten automatisch linke Parteien wählen. Migranten sind nicht anders als Einheimische. Theoretisch ist alles dabei. Gerade die Erzählung und der Stolz, selbst hart geschuftet zu haben, die Erzählung: "Ich (oder meine Eltern) haben das alles erduldet" beinhaltet eben fast immer eine Abwertung anderer. Da man aber objektiv immer noch nicht auf der Gewinnerseite steht, muß dann logischerweise anderen alles geschenkt worden sein. Letztlich ist es ein Selbstbehauptungsreflex. Dass dieser Neid fast immer Menschen in ähnlichen Lebensumständen trifft, das ist das Erstaunliche, fast nie trifft dieser Abwehrreflex Menschen, denen es real besser geht, die wirklich geerbt haben, in Lebensumständen stecken, die ihnen wirklich schon viel gegeben haben, ohne dass dies erarbeitet werden mußte. (Das ist, nicht wertend sondern beschreibend gemeint!)
zum Beitrag05.02.2025 , 08:16 Uhr
Das ist der entscheidende Satz:
Und wenn sich an diesem System nichts Grundlegendes verändert, wird dieses Symptom nicht nur nicht verschwinden; es wird noch viel schlimmer werden.
Demokratieappelle ändern nichts
zum Beitrag04.02.2025 , 17:13 Uhr
Das ist vernünftig. Rache ist kein guter Ratgeber. Wenn dann haben die Briten die Konsequenzen, nicht die EU. Wozu nachtreten?
zum Beitrag04.02.2025 , 16:17 Uhr
Das stimmt, bei cdu und besonders csu sind lobbyentscheidungen kein grund für konsequenzen, vielmehr sind es wichtige schritte und anstecknadeln auf der bazi-karriereleiter.
zum Beitrag04.02.2025 , 16:14 Uhr
Sie sollten sich einmal mit der Preisfindung am Strommarkt beschäftigen. Wie entsteht der Strompreis, welche Mechanismen wirken und welche Energiequelle war es, die den Preisanstieg verursacht hatte. Kleiner Hinweis, es war nicht Stromknappheit, es war ein bestimmter Energieträger.
zum Beitrag03.02.2025 , 21:14 Uhr
oh, kommt jetzt die Insiderkeule... :) Nein ich kann kein Spanisch, jedenfalls nicht gut genug um flüssige Sprache durchgehend zu verstehen. Aber zum Glück gibt es englische Übersetzungen. Zum Thema, nur weil der IST Zustand Argentiniens katastrophal ist, ist die Milei`sche Antwort die Kettensäge herauszuholen nicht automatisch richtig.
zum Beitrag03.02.2025 , 20:51 Uhr
Ja. Und wo ist da jetzt die Wirtschaftskompetenz? Den Staat zu schrumpfen ist keine Wirtschaftskompetenz. Kompetenz wäre Regelkreise zu benennen und die Auswirkungen von Veränderungen von Kenngrößen dieser Regelkreise zu erkennen und durchzuspielen. Das tut er nicht und nebenbei eine Lebenslauf ist kein Ausdruck von Qualifikation, es ist lediglich die Auflistung von Lebensstationen, wie gut diese gemeistert wurden, ist eine ganz andere Sache.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:54 Uhr
immer wieder erstaunlich wie mimosenhaft empfindlich afd`ler sind, wenn man ihnen nicht zu Munde redet. Der absolute Lacher war Weidels Reaktion, das Publikum sei ausgewählt, natürlich, um ihr zu widersprechen. Welch Egozentrik und Empfindsamkeit... vielleicht liegt da der Kern dieser Menschen, ein unterirdisch ausgeprägtes Selbstbewußtsein, quasi ein pathologischer Minderwertigkeitskomplex.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:50 Uhr
na, wo hat Milei denn Ahnung von Wirtschaft? Da kommt Floskel an Floskel, ganz genauso wie bei Weidel. vielleicht kann milei seine Platitüden eleganter zusammenbringen und dadurch einen Anschein von konsistenter Logik erzeugen, etwas das Weidel nicht kann, aber wirtschaftlicher Verstand das ist bei Milei doch zu hoch gegriffen.
zum Beitrag03.02.2025 , 18:16 Uhr
Lindner hätte damit schon mal keine Probleme, ist die afd doch von Elon`s Gnaden und das hat doch was (zumindest für Lindner) Vielleicht ginbt Milei auch noch eine Empfehkung ab, dann könnte Lindner sein Glück gar nicht mehr fassen.. gut er ist zwar nicht in der afd, aber immerhin würde er dann von der afd gestützt und damit irgendwie auch von seinem Posterboy Elon... Wenn es aber gerade eine Konstante in allen Umfragen gibt, fdp 4%, mit einer einzigen Abweichung bei 3% bei YouGov....
zum Beitrag03.02.2025 , 18:12 Uhr
ja, das stimmt schon.... nur ist der Baum auf den Söder diesmal geklettert ist keine Tanne, sondern eher ein Mammutbaum im Sequioa National Park
zum Beitrag03.02.2025 , 18:09 Uhr
Das hat Cato immerzu gesagt und damit den Senat wohl ganz schön genervt. Cato war beharrlich, aber Rom war es eher nicht... kleiner Unterschied.
zum Beitrag03.02.2025 , 00:00 Uhr
Mir werden die entsprechenden Reels auch ungefragt zugespült und eine Nanosekunde zögern beim Weiterwischen und schon sind die Folgevideos vermehrt auch zu ADHS etc. bzw. was die Leute dafür halten. Interessant ist, dass verschiedene Influencer die ihren Alltag mit ADHS schildern, relativ oft völlig konträren Verhaltensweisen aufweisen, aber es ist in der Diagnose immer ADHS... :) Aber spaßig ist es trotzdem, Menschen zuzusehen, wie sie mit Selbsthumor in ihren Alltag struggle`n, Zumindest solange wie man im Hinterkopf hat, dass es keine medizinische Aufklärung ist, sondern Betroffenenprosa.
zum Beitrag02.02.2025 , 23:42 Uhr
hm, wir reden aneinander vorbei. Der Punkt ist doch, niemand in der EU stellt den Kamm auf. Nicht dass ich das gutheißen würde, aber es geschieht ja auch gar nicht. Der Vorschlag eine NATO Basis, ist eben kein Kamm aufstellen. Deshalb wird Trump darauf auch gar nicht reagieren. Genau wie Sie sagen.
zum Beitrag02.02.2025 , 23:39 Uhr
Ihre Analyse Karthagos ist eindeutig moralisch wertend. Der Vergleich mit der EU, nicht stichhaltig.
zum Beitrag02.02.2025 , 23:32 Uhr
von niemanden, er bliebe im Amt, wenn es keine neue Koalitionsmehrheit gäbe.
zum Beitrag02.02.2025 , 23:32 Uhr
ja, klingt konsistent, aber ich würde dennoch nicht darauf setzen, dass das so kommt. Wir sind eigentlich in genau der gleichen Konstellation wie Österreich vor ein paar Wochen. Ein neuer CDU Häuptling, ist auch nicht mehr an Merz Versprechen, nie mit der afd gebunden. Eine Zwangsläufigkeit, dass die cdu mit rot oder grün zusammengeht, sehe ich nicht, zumal auch noch Söder nur die spd tolerieren würde...
zum Beitrag02.02.2025 , 20:03 Uhr
stimmt das war Westerwelle (Lindner hatte meiner Erinnerung nach aber eine ähnliche Schote rausgehauen, aber egal... Sie haben natürlich Recht) Karthago war eine Handelsmacht und eher eine Polis als ein Reich. Die Armeestruktur war dem entsprechen anders als Rom. Als die Flotte zerstört war, war Karthago verloren, es war eine Seemacht. Nennenswerte Landstreitkräfte gab es nicht. Meine Empörung bezog sich darauf Karthago als zu faul zum Kämpfen zu bezeichnen, es war die Staatsstruktur und damit die anders organisierten Streitkräfte, die den Römern unterlegen waren. Und insgesamt den unsinnigen pseudohistorischen Vergleich.
zum Beitrag02.02.2025 , 19:53 Uhr
das ist das was ich sagen will, in der EU gibt es (zum Glück) kein Alphatierchen... deshalb der Vorschlag mit der NATO Basis, das ist nämlich kein Muskeln zeigen, sondern der Versuch diplomatische Zwänge zu erschaffen, um Trump einzuhegen. Genau das, was Trump grundsätzlich ignoriert. Es gibt auch bereits eine US Basis in Grönland. US Militär wäre sogar schon dort.
zum Beitrag02.02.2025 , 16:49 Uhr
wenn sie das erkennen ist es längst zu spät. aber mal abwarten, was passiert. trump wird sich schnell umentscheiden, wenn es nicht klappt
zum Beitrag02.02.2025 , 16:09 Uhr
inhaltlich wohl richtig, entscheidend ist aber das Wahlergebnis und da deuten die Wahlumfragen keine Veränderung an. Mit 30% der Stimmen könnte auch ein Blumentopf Kanzler werden, auch wenn er gänzlich ungeeignet ist.
zum Beitrag02.02.2025 , 16:07 Uhr
Das dürfen Sie natürlich. Wo ist jetzt Ihr Diskussionsbeitrag?
zum Beitrag01.02.2025 , 21:14 Uhr
ein bisschen Anschauung wie es in Grønland ist: da können sie einen eindruck bekommen, wie dänich oder eben nicht Grønland ist
www.dr.dk/drtv/ser...ster_waldau_107410
zum Beitrag01.02.2025 , 21:11 Uhr
niemand würde den USA militärisch entgegentreten. Es ist reine Psychologie, wenn Trump Truppen schickt, reichen symbolische Truppenzahlen. Es reicht die Symbolik dies zu wagen.
zum Beitrag01.02.2025 , 21:07 Uhr
Ihr Vergleich mit Karthago ist Unfug. da ist die spätrömische Dekadenz a la Lindner nicht weit. Karthago war keine Territorialmacht die auf Landbeherrschung aufgebaut war, es war eine Handelsmacht, gänzlich anders strukturiert als Rom. Das war keine Faulheit!
zum Beitrag01.02.2025 , 21:02 Uhr
Es macht aber einen erheblichen Unterschied ob eine Fundamentaloppositionspartei a la BSW dieses Stimmverhalten der afd toleriert oder die stärkste Partei in den Wahlprognosen.. Eine zur Oppositionspartei verdammtes BSW kann so der afd den Wind nehmen und strategisch Protestwähler (möglicherweise) in die andere Richtung bewegen. Das kann eine Volkspartei nicht, da ist die Botschaft, die afd kann den großen sogar ans Bein pinkeln, afd wirkt.
zum Beitrag01.02.2025 , 20:21 Uhr
Waren Sie einmal auf einer solchen Demo? Dort Linke zu verorten, na da würden Sie einiges an Widerspruch erhalten. Bildungsbürgertum trifft es eher.
zum Beitrag01.02.2025 , 20:20 Uhr
Ich denke, das liegt daran, dass manche einfach nicht wahrhaben wollen, dass die afd eine demokratiefeindliche Partei ist, da wird dann gerne nach vermeintlichen Beispielen im Ausland gesucht.
zum Beitrag01.02.2025 , 20:15 Uhr
Anregung dafür gibt`s bei der KPÖ in Österreich.
zum Beitrag01.02.2025 , 17:17 Uhr
Auf Nachfrage erklärt DS, was es mit den Daten tut. Die KI selbst merkt sich nur im selben Chat die Nutzerdaten und vorherigen Antworten. Auf Anfrage erstellt sich auch eine Zusammenstellung, was sie aus den vorherigen Konversationen zusammengetragen hat. Da war nichts neu kombiniertes keine Vermutungen die sich aus dem Preisgegebenen bestimmt kombinieren ließe. Wird der aktuelle Chat geschlossen ist das Wissen weg. Neuer Chat, keine Erinnerung. Was im Hintergrund gesammelt wird, auf das die KI vordergründig bei der Fragenbeantwortung keinen Zugriff hat, das ist unbekannt. Da kann natürlich immer noch gesammelt werden. Das lässt sich so nicht herausfinden.
zum Beitrag01.02.2025 , 17:10 Uhr
und das Thema Migration ist eben genau das, ein Treten nach unten
zum Beitrag01.02.2025 , 17:06 Uhr
zdf politbarometer vor ein paar Tagen: Migration an 4. Stelle (oder evtl auch 5.)
zum Beitrag01.02.2025 , 11:25 Uhr
In Białowieża gibt es viel zu wenig Wisente, um von einem natürlichen Gleichgewicht zu sprechen. Es fehlt außerdem der Auerochse (die übrige Megafauna sowieso). Auerochsen sind auch keine Tiere des dichten Waldes, die schaffen Freiflächen und Auflockerung. Ein natürlicher Wald ist zusätzlich von Zusammenbruch und Aufwuchs geprägt, es gibt immer einen Wandel und ein Mosaik. Das Dauerwaldkonzept ist ein statisches menschengemachtes Idealbild eines Waldes mit permanent geschlossenem Kronendach. Etwas, was es ohne den Menschen in dieser Absolutheit nicht gäbe. Kommen Beutegreifer ins Spiel verteilt sich der Verbiss und ist zeitlich begrenzt, was den Weißtannen etc die Chance gibt aufzukommen. Aber es braucht immer viele Sämlinge, damit eine Minderheit zu Baumstärke gelangt. Das Problem in der Forst ist, das Wild steht, wandert wenig und verbeißt wie auf der Weide fortlaufend die selben Flächen, da haben Weißtannen kaum Chancen. Wölfe dynamisieren die Wildbewegungen, die Zerschneidung durch Straßen setzt dem wiederum Grenzen.
zum Beitrag01.02.2025 , 11:07 Uhr
genau das war die Strategie der cdu gegenüber der spd und der Linken, rote Socken etc. ... Natürlich spielen solche Überlegungen eine Rolle, bei allen Parteien, es wäre schlicht naiv zu glauben es ginge nie um Machtoptionen. Aber Ihre Behauptung es ging rot und grün lediglich um Regierungsbeteiligung und um nichts anderes ist schon gewagt. In eine Koalition mit der cdu zu gehen, als Juniorpartner, eine Menge Kröten zu schlucken, die im eigenen Klientel nicht gut ankommen, das soll der Masterplan sein? Da zahlt sich Opposition mehr aus, man kann frei agieren und die Wählerschaft hinter sich bringen, das lohnt sich viel eher für eine Partei (für jede Partei auch die afd!) Opposition ist für rot und grün aber keine Option, wegen der afd. Es sei denn man verschließt die Auen und sagt die afd sei eine normale demokratische Partei, dass das nicht so ist ist eine Binse. Aber viele wollen es einfach nicht wahrhaben. Rot und grün jetzt deshalb vorzuwerfen, sie seien nur auf Regierungsbeteiligung aus, ergo machtgeil.... upside down sag ich dazu!
zum Beitrag01.02.2025 , 11:00 Uhr
wieso schließen Sie aus den Wahlumfragen, dass Migration der einzige Grund für die Werte der cdu ist? Noch vor ein paar Wochen war Konsens es sei die schlechte Performance der Ampelregierung gewesen.... Man kann Wahlumfragen doch nicht immer monothematisch interpretieren, immer zu dem Thema, das einem selbst gerade beschäftigt.
zum Beitrag01.02.2025 , 10:19 Uhr
Der cdu und der Politik allgemein sei einmal Gerald Knaus empfohlen, der hat zumindest konsistente pragmatische Lösungsansätze, ob die einem Gefallen steht auf einem anderen Blatt, aber zumindest sind seine Ideen lösungsorientiert und nicht rein populistisch fordernd.
zum Beitrag31.01.2025 , 15:56 Uhr
es bleibt anzumerken, dass ein Wald, der dicht und ohne Verbiss durch Wild aufwächst ebenso so unnatürlich ist wie eine Plantage. Ein natürlicher Wald wird auch verbissen und hat öfters auch kein geschlossenes Kronendach. Gäbe es die Megafauna noch, wäre Wald noch viel weniger so wie er heute idealisiert wird. Viele Tiere benötigen einen lichten Wald. Es ist zumindest nicht unnatürlich, das Wälder von Wild gelichtet wird. So vorsichtig kann man es zumindest ausdrücken. Beutegreifer, wie Wolf verteilen den Druck durch Reh, Hirsch etc. zwar mehr über die Fläche, aber gewisse Baumarten werden immer verbissen werden, nicht gleich getötet, aber doch unförmig für die Holzgewinnung. Die ökologische Nische des Waldarbeiters, der den zu dicht gewachsenen Jungwuchs auslichten muß, um den übrigen Bäumen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben ist noch nicht alt. Diese Nische besetzen sonst diverse Tierarten ;)
zum Beitrag31.01.2025 , 13:05 Uhr
Zumindest inhaltlich ist DeepSeek wesentlich nüchterner und aufgeräumter als ChatGPT. DS halluziniert nicht, sind Dinge unbekannt, wird ein Placebo gesetzt und dies kenntlich gemacht. DS ist in meinen Augen um Längen seriöser als Chat GPT. Was den Datenschutz anbelangt, da bestehen selbstredend Bedenken. DS merkt sich vorherige Konversationen und greift darauf auch ungefragt zu, um adäquate Antworten zu erzeugen. Da wird (wie bei mir) allein in 2 Tagen Nutzung eine Menge persönlicher Information gesammelt.
zum Beitrag31.01.2025 , 09:21 Uhr
nein, diese Regeln kannte ich nicht. :) aber der Satz: "Das Hoch, was im Norden herrscht", klingt richtig falsch Es ist mir auch noch nicht bewußt aufgefallen, dass das so benutzt wird. Aber manchmal ersetze ich gehörte Wörte simultan durch mir genehme, z.B. höre ich immer Sonnabend, egal was das Gegenüber sagt... :)
zum Beitrag31.01.2025 , 08:46 Uhr
es ist Sündenbockpolitik, weil über die eigentlichen Probleme nicht gesprochen werden soll. Diese Politik ist disfunktional, weil es Dogmen gibt, die nicht angerührt werden dürfen. Der Markt, die heilige Kuh oder Gottesersatz.... Eine Überhöhung des Marktes als allwissend impliziert, dass es keine Fehlentwicklungen geben kann, da es aber offensichtlich Fehlentwicklungen gibt, die nicht im Interesse der Gesellschaft liegen, müssen Kompensationshandlungen vorgenommen werden, aber immer unter der Prämisse, der Staat darf nicht aktiv handeln, das Wohnungsmarktproblem wird mit Förderprogrammen bepflastert, die genau die pämpert, die Mitverursacher der Krise sind. Eine aktive und direktive Steuerung wird von vornherein ausgeschlossen. Diese andauernd produzierte Enttäuschung ist maßgeblicher Grund für den Vertrauensverlust in den Staat und den Aufstieg der Kräfte, die noch härtere Ersatzhandlungen und die Drangsalierung von Minderheiten fordern. Das wird auch dieses Mal nicht bei Harz4-lern und Migranten aufhören.... Es ist eine sich selbst verstärkende Entwicklung.
zum Beitrag31.01.2025 , 08:32 Uhr
"Und wenn der Erfolg ausbleibt, legen sie nach. " sie müssen sogar nachlegen, weil die scheinbaren Lösungen, lediglich die Rachegefühle nach einer schrecklichen Tat bedienen. Möglichst maximal, möglichst kompromisslos und eben nicht lösungsinteressiert (schon gar nicht lösungsoffen). Es sind zutiefst menschliche Reflexe auf eine unverständliche Handlung, die Ohnmachtsgefühle erzeugt,, um mit schnellen Kompensationshandlungen das Gefühl von Handlungsfähigkeit wiederherzustellen. Rational betrachtet verhindert eine Grenzschließung keine Gewalttaten von hier schon anwesenden Migranten. Rational betrachtet geht es um behördliche Zuständigkeiten und die Beobachtung und (auch präventive) Ingewahrsamnehmung von Gewalttätern. Es ist wie überall ein Durchführungsproblem. Nur bedient diese Erkenntnis nicht die Affekte, die aktuell nun mal virulent geäußert werden. Das Ergebnis ist absehbar, es wird eine Scheinlösung präsentiert, schnell und hart. Das geht so lange gut, bis die nächste Gewalttat geschieht. Eine Eskalation der politischen Forderungen ist unausweichlich. Genauso wie eine afd Regierungsbeteiligung über kurz oder lang, durch diese polit. Handlungsmuster zu verhindern sein wird.
zum Beitrag30.01.2025 , 16:52 Uhr
"Doch bislang fehlt der politischen Mitte die Entschlossenheit, echte Veränderungen herbeizuführen " naja die cdu hat ja gerade bewiesen, dass es ihr nicht um Veränderung geht, sondern nur um Kraftmeierei. DK und S sind kein Vorbild, beide sind nur durch eine schmale Landverbindung zum Kontinent verbunden, S sogar nur durch eine Brücke. Die Kontrollierbarkeit der Grenze ist dort eine ganz andere.
zum Beitrag30.01.2025 , 11:44 Uhr
"Warum sollte eine Partei mit einem Friedrich Merz eine Koalition eingehen," ... um zu verhindern, dass die afd an die Regierung kommt. Rot-Grün hat keine Mehrheit. Das ist eine klassische Zwickmühle.
zum Beitrag30.01.2025 , 10:43 Uhr
Dieses Tuch hat dann Merz zerschnitten. Durch Kompromisslosigkeit gegenüber den einzigen demokratischen Koalitionspartnern manövriert er sich in eine Lage, die wie in Österreich enden kann. Bei den jetzigen unrealistischen Positionen kann niemand ohne Gesichtsverlust eine Koalition eingehen. spd und Grüne nicht mit Merz und Merz nicht mit der afd. die östereichische Lösung: neuer Kanzler in der Union und afd Juniorpartner. Um es mit Merkel zu sagen, man muß daran denken, was hinterher herauskommen kann.
zum Beitrag30.01.2025 , 10:39 Uhr
die "Mehrheit" mag eine andere Politik wollen, nur was das genau bedeutet, ist eben nicht schon definiert. Das Zusammengehen mit der afd, dieses überbordende Hau drauf, das ist alleinig die Entscheidung von Merz. Es geht nicht darum, ob etwas verändert wird, es geht um das wie und was und wodurch. Zu sagen "die Mehrheit...," ist ein Totschlagargument, es geht wie immer um die Details und die legt Merz eben extrem in Richtung afd aus. Da wird politisch und medial der Frosch ganz langsam gekocht. Ginge es um Argumente, würden sich andere Wege finden lassen, es geht nämlich um die Realisierbarkeit und nicht um die lauteste Forderung. Das Geschrei von Merz produziert die Frustration von morgen, weil es nicht wirkensam sein kann. Was bleibt ist, dass der "Wähler" nach rechts geführt wurde. Politik muß auch einem Wirksamkeitstest standhalten!
zum Beitrag30.01.2025 , 08:43 Uhr
Das anfängliche Motiv der Dänen Grönland einzuverleiben war aber ebenfalls nicht von Rassismus getrieben, es ging auch da um wirtschaftliche Interessen. Rassismus war immer die nachträgliche Rechtfertigung, aber nicht der Grund, Grund ist immer Geld und Macht. Das Grönland noch keine Strukturen hat selbst Bodenschätze zu fördern, ist doch der Punkt, genau das macht es zum Spielball der Großen und das sind dann demnächst möglicherweise die USA und jetzt schon China (in Form von Konzernen, die die Bodenschätze heben werden) Den Umgang der USA kann man in den ehemaligen Militärbasen dort sehen. Das sind riesige Mülldeponien mit hochgefährlichen Stoffen, vor Ort gelassen für die Grönländer. Der Feind meines Feindes ist eben nie mein Freund.
zum Beitrag30.01.2025 , 08:31 Uhr
Das namentliche Nennen der Parlamentarier halte ich für bedenklich. Ganz besonders bei denen die der Abstimmung ferngeblieben sind. Niemand kennt die Gründe dafür und die Abstimmung wäre nicht minder problematisch gewesen, wenn diese Parlamentarier an der Abstimmung teilgenommen hätten. Die Brandmauer wurde willentlich von der cdu eingerissen und NICHT von fehlenden Gegenstimmen! Im Gegenteil, wäre die Abstimmung anders verlaufen, weil spd, grüne und linke vollzählig gewesen wären, hätten wir uns alle in medialer Sicherheit gewogen, (die Brandmauer hält und so). Das desaströse Verhalten der cdu wäre nicht so offensichtlich zu Tage getreten. Die Verursacher sind die Verantwortlichen in der cdu und die die dafür gestimmt haben und jetzt ist es eben für alle sichtbar und wird medial auch jedem mitgeteilt. Das ist der einzige Trost. Es wird sich zeigen, was die Abstimmung für Auswirkungen auf die Wahlumfragen haben wird... Roß und Reiter müssen benannt werden und genau das ist gestern geschehen.
zum Beitrag29.01.2025 , 23:18 Uhr
die Idee war ja mal, dass die Bahn durch diese Kompensationszahlungen Anreize erhält, diese Probleme abzustellen. Geholfen hat es nicht...
zum Beitrag29.01.2025 , 22:58 Uhr
sie haben vollkommen Recht. Ein Verbot wird nicht kommen, auch weil die cdu es nicht will und weil es eh zu spät käme. Nur glaube ich, dass die Beweggründe der cdu nicht ein sympathisieren mit der afd ist, sondern eher einem naiven Glauben, denen den Wind aus den Segeln nehmen zu können. Genau wie es Konservative, vor weniger als 100 Jahren auch schon einmal dachten.
zum Beitrag29.01.2025 , 22:52 Uhr
ja, das ist ein reales Szenario.
zum Beitrag29.01.2025 , 22:50 Uhr
tja, das wäre wünschenswert, wird aber garantiert nicht geschehen. Was hilft es eine Koalition aus ehrenwerten Moralvorstellungen abzulehnen, wenn dann nur die afd als Koalitionspartner für die cdu bliebe. Das wäre ein Bärendienst und sehr wahrscheinlich der Anfang vom Ende.
zum Beitrag29.01.2025 , 22:03 Uhr
was Politiker in den 4 Jahren nach der Stimmabgabe tun, ist fast ausschließlich Ausdruck ihres eigenen Willens und nicht der Wille der Wähler von vor (mittlerweile 3 Jahren). Ein Kreuz, dass alle Handlungen und Entscheidungen in den nächsten 4 Jahren beinhaltet und bejaht, ist nun wirklich etwas hochgegriffen und gelinde gesagt blauäugig.
zum Beitrag29.01.2025 , 21:36 Uhr
kann man ihnen nicht verübeln, nur ist es eben nicht Ursache und Wirkung was hier verkauft wird. Die Kausalkette ist psychische Erkrankung - Amok und nicht Zuwanderung - Amoklauf eines bereits hier Ansässigen. Hier verkauft Politik populistische Bauchgefühlpolitik, als Lösung. Um einen Amoklauf eines bereits Zugewanderten zu verhindern, muß man schon Remigration wollen. Das wäre eine Kausalkette, die aber sich noch, niemand traut zu außerhalb der afd zu fordern.
zum Beitrag29.01.2025 , 21:24 Uhr
Diese Betäubung werden viele von uns nach dem 23.Februar benötigen...
zum Beitrag29.01.2025 , 21:14 Uhr
naja, die Grenzkontrollen würden noch eins draufsetzen, sind aber bestimmt nicht der Grund für die wirtschaftliche Misere in diesem Land. Das ist allein der dt Sparfetischismus und der verbissene libertär ausgeprägte Neoliberalismus quer durch alle Parteien, diese Kombi verbietet in Wirtschaft zu investieren, um Anreize zu setzen, weil Markt ist gleich Gott und Gott weiß alles. Die jahrelange Fixierung auf den Export und die Vernachlässigung der Binnenwirtschaft, bei gleichzeitiger Protektion von alten Wirtschaftszweigen und die Verhinderung von Innovation und Veränderung, führen zu politischem Extremismus und einer wirtschaftlichen Sackgasse, die sich nun, wo sich außenpolitisch echte Grenzen für den Exportismus auftun, so richtig zu Tage treten und möglicherweise der Nackenschlag für die dt Wirtschaftsmacht sein können. die afd freut`s.
zum Beitrag29.01.2025 , 20:58 Uhr
Ein souveränes Grönland wäre ein Spielball der großen Mächte, weder China noch die USA werden sich um grönländische Interessen scheren. Aber ja, wenn Grönland selbstständig sein will, darf es das. Will es bis dato aber nicht, weil es sich finanziell eben lohnt bei Dänemark zu bleiben (das ist nicht wertend gemeint und eine legitime Entscheidung) Die Eroberung Nordamerikas hatte sehr wohl eine rassistische Komponente und eben nicht nur "Landnahme" von Menschen, die ein neues Zuhause suchten. Ein Beispiel von staatlicher Euthanasie an Indigenen : www.tagesschau.de/...ne-kinder-101.html
zum Beitrag29.01.2025 , 20:48 Uhr
Grenzen dicht, wird keinen Amoklauf verhindern. Beim nächsten Anschlag bleibt dann nur die Remigration made bei cdu.
Wenn ein 2 Dinge, die ursächlich keine Kausalkette darstellen, politisch aneinander geknüpft werden, bleibt nur die weitere Steigerung, um den Anschein von Handlungsfähigkeit zu simulieren.
zum Beitrag29.01.2025 , 20:42 Uhr
Machttaktisch versucht Merz gerade sich in eine absolute Machtposition in den Verhandlungen mit SPD und Grünen nach der Wahl zu bringen, im Raume steht:" Wenn ihr nicht meinen Positionen zustimmt, kann ich auch anders." Das mag machttaktisch schlüssig sein, nur ist es keine Alternative, wird die afd so vermeintlich von Merz benutzt, wird sie aber ganz nebenbei zum Machtfaktor zum Entscheider über die gesamte Politik. Denn was passiert, wenn Merz überzieht und SPD oder Grüne nicht mitgehen können? Dann wird die afd, als Betriebsunfall schon nach dieser Wahl in der Regierung sitzen. Österreich droht! Keiner wollte es, es wird aber passieren.
zum Beitrag29.01.2025 , 20:31 Uhr
das "Problem" wie die Migration betitelt wird ist mittlerweile zu einer sich selbstverstärkenden Masenhysterie angewachsen, losgelöst von realen Zusammenhängen und Fakten. Es ist die Zeit wo alle mal frei drehen dürfen, wer noch eins drauf setzt ist am Zug.... medial wird das ganz auch noch verstärkt, es spricht niemand über reale Gestaltungsmöglichkieten, es geht nur um`s Überbieten. real umsetzbar und reale Lösungsansätze gibt es nicht, alles das wird in sich zusammenfallen und damit die Fassade vom handlungsfähigen Staat. Kann gut sein, dass Merz sich heute sein politisches Grab geschaufelt hat.
zum Beitrag29.01.2025 , 20:23 Uhr
"wird in dieser Woche vorgeführt, wie begrenzt der Nutzen eines AfD-Verbots wäre: Die Gefahr für Rechtsstaat und Humanität geht nicht nur von der AfD aus,"
naja, die afd will die Demokratie abschaffen, die cdu nur dumme Politik durchsetzen. Da ist schon ein qualitativer Unterschied. Ohne afd verbot, hilft die cdu möglicherweise der afd die Demokratie abzuschaffen, ohne afd besteht diese Gefahr aber nicht.
zum Beitrag29.01.2025 , 11:55 Uhr
auch wenn Ihre Frage rhetorisch gemeint sein wird, hier die Sicht des Auslands in Form der US-Administration
zum Beitrag29.01.2025 , 11:51 Uhr
die Sicht der US-Verwaltung auf unsere Wirtschaftspolitik
home.treasury.gov/...FX%20Report%29.pdf
Zitat: Langfristig gab es eine deutliche Diskrepanz zwischen der deutschen Binneninflation und dem Lohnwachstum und der (schnelleren) durchschnittlichen Inflation und dem Lohnwachstum im Euroraum. Dies hat zu einer allgemeinen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gegenüber seinen Nachbarn im Euroraum beigetragen. Angesichts der großen Unterschiede in der Wirtschaftsleistung im Euroraum hat der nominale Wechselkurs des Euro diesen Anstieg der deutschen Wettbewerbsfähigkeit jedoch nicht nachvollzogen. …
Eine Zunahme der Binnennachfrage bei relativ unelastischem Angebot dürfte dazu beitragen, die Löhne, den Binnenkonsum, die relativen Preise gegenüber vielen anderen Mitgliedern des Euroraums und die Importnachfrage zu erhöhen; und höhere relative Preise würden dazu beitragen, den unterbewerteten realen effektiven Wechselkurs Deutschlands aufzuwerten. Dies würde sowohl zur globalen als auch zur regionalen Neuausrichtung des Euroraums beitragen.“
Kurzform Sparen auf Kosten anderer Wirtschaftsteilnehmer.
zum Beitrag29.01.2025 , 11:46 Uhr
Trump hat auch nicht mehr so ewig Zeit auf dieser Welt, zumindest eine ewige Präsidentschaft durch ihn ist wohl auf max. 10 Jahre begrenzt....
zum Beitrag29.01.2025 , 11:44 Uhr
da fehlt mir das geschichtliche Detailwissen. Wer kam auf der Mayflower außer den Weißen?
zum Beitrag29.01.2025 , 09:14 Uhr
so so, die afd ist also doch eine Verbotspartei...
zum Beitrag28.01.2025 , 22:27 Uhr
"Auch Kanzlerkandidat Merz schließt das nicht mehr aus. " kann er auch gar nicht, sonst kann er nämlich rein gar nichts tun, außer das Land noch weiter in der Misere zu verwalten, es bleibt zu hoffen, dass er die Schuldenbremse reformiert und irgendwie damit die Wirtschaft anstößt, so bitter es ist, Merz muß es schaffen die Wirtschaft anzustoßen, tut er es nicht droht die afd bei der nächsten Wahl noch stärker zu werden. Mit der Verwirklichung der Sparrethorik von vor der Wahl, ist dieses Szenario für die nächste Wahl schon gesetzt.
zum Beitrag28.01.2025 , 22:23 Uhr
Naja, gegen eine Unabhängigkeit ist ja nichts einzuwenden, das Recht steht Grönland sogar verbrieft zu. Es ist aber ein Irrglaube, dass der Feind meines Feindes mein Freund ist... Um in Ihrem Bild zu bleiben, die USA haben ebenfalls keine glorreiche Vergangenheit, was die Indigenen angeht. Darüber hinaus, haben die USA ganz generell keine gute Vergangenheit mit auch nur einer einzigen nicht-weißen Bevölkerungsgruppe. Das relativiert nichts, was Dänemark getan hat. Nur, der Feind meines Feindes... Sie wissen schon....!
zum Beitrag28.01.2025 , 22:18 Uhr
"dieser Halbsatz wird von dänischen Medien als Zeichen der vollen deutschen Unterstützung für Dänemark bewertet." so recht glauben kann man es noch nicht, dass irgendjemand in Europa sich wirklich klar gegen die USA positionieren würde, wenn es sein muß. Dafür ist das noch zu absurd! Was soll man auch tun, wenn Trump einfach dreist genug ist, Truppen zu stationieren. Einen offenen Konflikt zu riskieren, weil Trump einfach mal macht, das ist unvorstellbar. Das Maximum ist ein Poker, wer zuerst umfällt, aber mit "to whom it may concern", gewinnt man keine Pokerpartie. So etwas wird Trump nicht mal zur Kenntnis nehmen. Wie es besser gehen sollte...? Keine Ahnung!
zum Beitrag28.01.2025 , 22:12 Uhr
warum? Wenn nur die afd als Koalitionspartner bleibt, dann wird getauscht, wenn sich rot oder grün in "Verantwortung fürs Land" so verbiegen, dass sie von der eigenen Wählerschaft nicht mehr zu erkennen sind, hat Merz gewonnen, warum sollte er da zurücktreten?
zum Beitrag28.01.2025 , 21:07 Uhr
Schaut man einmal von außerhalb auf D, ist das Bild plötzlich nicht mehr so Uneindeutig und von der politischen Richtung abhängig. Es sind unsere eigenen politischen und gesellschaftlichen Dogmen, die einen nüchternen Blick verbauen.
zum Beitrag28.01.2025 , 21:04 Uhr
Schwarz-grün, wie soll das gehen? bleibt nur Schwarz-Rot, falls es rechnerisch reicht, je nach Wahlforschungsinstitut ist das nicht sicher. und falls die SPD sich soweit verbiegen kann. Wo soll das enden? Von dem Baum kommt Merz nicht mehr runter, es bleibt wenns schlecht läuft nur die afd, schaut jemand in der CDU auf die Wahlumfragen und denkt mal 2 min nach? Die CDU auf der Reise nach Österreich... und wir müssen mit. Ein Land in Geiselhaft.
zum Beitrag28.01.2025 , 19:26 Uhr
"Viel wichtiger ist aber, dass die EU und Deutschland ihre angemessen strengen Regeln gegen die Tech-Unternehmen endlich konsequent durchsetzen" das passt nicht so ganz ins Bild. Das mag gegen den Wildwuchs der US-Unternehmen helfen und zur Durchsetzung europ. Rechts, aber für den Aufbau bzw. die Entwicklung europ. KI-Start-up`s hilft das nicht.
zum Beitrag28.01.2025 , 17:31 Uhr
Es käme auch einem Donnerschlag gleich, ginge die Bundesregierung von einem Schrumpfen aus. Solch eine offizielle Prognose gab es noch nie, ein Schrumpfen wird erst im Nachgang eingeräumt. Würde die Bundesregierung von einem Schrumpfen ausgehen, würde dies auch Steine ins Rollen bringen die nicht mehr zu stoppen sein dürften. Objektiv ist eine solche realistische Prognose zwar voraussetzung für ein adäquates Handeln, aber genau diese adäquate Antwort ist durch politische Denkverbote blockiert. Alles, was als Reaktion der Politik zu erwarten wäre, wäre wie üblich eine noch weitere Verschärfung des Sparkurses, was unweigerliche weitere Verschlechterung der Wirtschaft zur Folge hätte. Es bleibt nur leugnen und hoffen das durch Zufall Hilfe von außen kommt. Allerdings sind die Chancen dafür geringer als Null. Aber sag niemals nie... Schlimm, wenn die einzige Hoffnung auf Verbesserung der Zufall ist.
zum Beitrag28.01.2025 , 13:43 Uhr
kleiner Selbstversuch: auf die Frage (auf Deutsch was auf dem Tiananmen Platz geschah, beginnt DeepSeek auf deutsch zu antworten, bricht nach einem halben Satz ab und antwortet in Englisch, doch lieber über etwas anderes sprechen zu wollen.
Zensur bestätigt
zum Beitrag28.01.2025 , 13:40 Uhr
"scheinen die Antworten der KI von der chinesischen Zensur betroffen zu sein: Nutzer:innen teilten Beiträge, in denen sich die KI Antworten verweigerte, so etwa bei Nachfragen zum Tian’anmen-Massaker "
in einem Artikel den ich kürzlich gelesen habe, wurde beschrieben dass die Antworten in verschiedenen Sprachen unterschiedlich zensiert werden. Auf Englisch verweigerte DeepSeek demnach eine Antwort auf Deutsch nicht. wzbw, wie es im Matheunterricht immer hieß
zum Beitrag27.01.2025 , 21:32 Uhr
Dieses Thema ist ein Verliererthema. Es ist schlicht unmöglich eine individuelle Tat durch generelle Handlungen in Form von Gesetzen zu verhindern. Kein Gesetz verhindert die individuelle Tat eines psychisch kranken Menschen. Gesetze regeln die Bestrafung hinterher. Egal wie markig die Forderungen von Merz sein werden, sie sind unerfüllbar und die nächste Eskalation, tschuldigung Verschärfung muß zwangsläufig folgen, denn individuelle Taten sind nicht zu verhindern.
zum Beitrag26.01.2025 , 18:50 Uhr
Mit Demos erreicht man keine afd Wähler, deshalb ist der Wunsch vermehrt vor afd Büros etc zu demonstrieren eher sinnlos. Die Demos können die Allgemeinheit aufrütteln und zeigen, dass eben nicht alle verrückt geworden sind und alles verloren, so wie es sich manchmal anfühlt. Die 20% Wahlprognose für die afd wird sich durch keine Demo ändern, aber große Demos können Merz signalisieren, dass er mit seiner afd Anbiederung nicht richtig liegt, dass die Mehrheit diesen Hau-Drauf Populismus nicht will. Da liegt die Chance!
zum Beitrag26.01.2025 , 18:20 Uhr
aber darum geht es doch gar nicht! Sicher ist es Konsens, dass Straftaten geahndet werden müssen. Das schließt aber nicht einen Überbietungswettbewerb ein, der letztlich reine Symbolpolitik bleiben wird. Es wurden in den letzten Jahren allerhand Dinge gesetzlich verschärft, es bleibt anzumerken, dass es an der Umsetzung geltenden Rechts mangelt, dagegen hilft kein Gesetz und schon gar keine Anbiederung an die afd. Das ist reine populistische Effekthascherei, die in einer Stärkung der Rechtsradikalen mündet.
zum Beitrag26.01.2025 , 11:52 Uhr
kennen Sie die Geschichte vom Frosch im Kochtopf, wo schrittweise die Temperatur erhöht wird, bis er kocht? So werden mittige cdu Wähler, mit moderaten Ansichten zur Migration, langsam aber sicher an die afd herangeführt...
zum Beitrag26.01.2025 , 11:50 Uhr
"Die Coronazeit war bitter, aber sie hat auch gesellschaftlichen Fortschritt gebracht." und einen Teil der Bevölkerung, der sich vom Staat entfremdet hat. Es ist die Frage, was mehr wiegt...
zum Beitrag25.01.2025 , 21:40 Uhr
toll! Sogar der reiche Onkel aus dem Westen war da!
zum Beitrag24.01.2025 , 20:33 Uhr
Das sehe ich ganz genauso! Nur leider sind die A...löcher manchmal sehr schlau.
zum Beitrag24.01.2025 , 18:52 Uhr
die wichtigste Frage, kommen wir, als Europäer da irgendwie durch oder werden wir in Passivität und Relativierung verharren, bis es auch bei uns soweit ist?
zum Beitrag24.01.2025 , 18:37 Uhr
nein, die Brandmauer ist eine Illusion, wenn die Wahlergebnisse nur knapp genug ausfallen. Die Frage ist eher, warum muß Merz in afd Gefilden segeln, sich ohne Not am Überbietungswettbewerb beteiligen, Bei so etwas bleibt nur die afd als Partner. Das kann man auch salonfähig machen bezeichnen. Ein Großteil der cdu-Wähler mag zwar einen anderen Kurs wünschen, ein Zusammengehen mit der afd wird aber sehr wahrscheinlich nicht gewollt. Aber das ändert sich, wenn man die eigene Klientel Stück für Stück an die afd Rhetorik heranführt, irgendwann ist es akzeptabel.
zum Beitrag24.01.2025 , 18:27 Uhr
Das ging ja schnell. Angesichts der aktuellen knappen Wahlprognosen für eine Mehrheit, falls es 2 kleine Parteien in den Bundestag schaffen und der Ausschließeritis den Grünen gegenüber, könnte doch noch eine Patt-Situation a la Östereich entstehen. Sind das doch schon Dehnungsübungen?
zum Beitrag24.01.2025 , 17:38 Uhr
Berufsbenachteiligte ,halt.
zum Beitrag24.01.2025 , 13:03 Uhr
"Seinen Plan, europäische Unternehmen mit neuen Zöllen abzustrafen, konkretisierte er nicht. " das wäre auch schlecht für seine Position, noch ist Trump in der Phase "Unruhe stiften/ Druck aufbauen" , mal sehen was passiert. Die betroffenen Firmen werden schon jetzt rotieren und überlegen was zu tun ist. Diese Unsicherheit stärkt Trumps Position. Nicht weniger werden schon Pläne machen die Koffer zu packen, auf gen USA. Wenn dann später dann doch nicht alles läuft wie angedroht, wegen nachteiliger Wirkungen der Zölle auf die US Bürger oder irgendeinem beliebigen anderen Grund, ist evtl. schon etwas zu Gunsten der USA passiert... Ein gewiefter Verhandler ist er schon....
zum Beitrag21.01.2025 , 21:57 Uhr
Das kann Musk zu Hause vor dem Spiegel, so oft machen wie er will. Am besten den ganzen Tag, so dass er keine Zeit für anderes hat... das sei im unbenommen. Das was entscheidend ist, was es auslöst und wie es in den einschlägigen Kreisen aufgenommen wird. Die Ketten werden lockerer.... das Ganze hat mit irgendwelchen Pathologien von Musks nicht im Entferntesten zu tun. Entscheidend ist, was er damit anrichtet!
zum Beitrag21.01.2025 , 21:54 Uhr
.... weil er kann. Warum beschränkt sich die EU auf Appelle, X, FB etc mögen sich fair verhalten? ....weil sie will.
zum Beitrag21.01.2025 , 21:52 Uhr
"Tatsächlich wurde Musks Gruß von rechtsextremen Kreisen in den USA verstanden und begeistert aufgenommen." Nur die Presse diskutiert, wie es gemeint sein könnte...
zum Beitrag21.01.2025 , 21:51 Uhr
Das ist auch rein aus Eigennutz angezeigt, wer weiß was Tesla`s großer Onkel Donald eines Tages mit all den Standortdaten Ihres Autos anfangen wird. Besser ist`s das nicht zu riskieren....
zum Beitrag21.01.2025 , 21:35 Uhr
man muß leider zusammenfassen, die angebliche Vorbereitung auf Trump 2, war reine Show. Es ist exakt NICHTS passiert. Jetzt rennt der Hühnerhaufen wild umher und alle versuchen eine gute Position zu erwischen. Es gibt rein niemanden in der EU,der die Zeichen verstanden hat. Schluß mit Welthandel, Schluß mit Allianzen, der König lädt und alle müssen folgen. D`s Wirtschaft ist am A... kommen die Zölle ist der größte Importeur dt Produkte Geschichte. Wie soll die dt Wirtschaft das verkraften? Die Antwort von Merz (und auch der EU Kommission) klingt wie Hohn, durch Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, aha. Also müssten die Produktionskosten um mindestens die Höhe der US-Importzölle gesenkt werden, laut Trump 25%. Da kann man nur bei den Löhnen hierzulande kürzen. Aber 25% sind unmöglich. Kommen Zölle ist die hiesige Wirtschaft in einer Superrezession... Betrachtet man die Antworten der aktuellen Politik, ist zu konstatieren, da hat niemand einen Plan und es wurde auch gar nicht versucht und der Grund ist so simple wie einfach, weil sich niemand vorstellen konnte, dass es genauso kommen wird und niemand eine Vorstellung hat,wie es die Wirtschaft treffen wird.
zum Beitrag21.01.2025 , 19:40 Uhr
die Maden kriechen im Sande... läuft gut für Trump.
zum Beitrag21.01.2025 , 18:43 Uhr
da haben Sie vollkommen Recht.
zum Beitrag21.01.2025 , 17:19 Uhr
Ein Hut! Dennoch ist die erste Assoziation südamerikanische Diktatorengattin... So wie sie im Film halt ausschauen
zum Beitrag20.01.2025 , 22:02 Uhr
der Westen dreht auf und Putin reagiert nur...? und Russen und Ukrainer fühlen sich einander verbunden.... aaaaha!
zum Beitrag20.01.2025 , 21:15 Uhr
In allererster Linie ist es ein Desaster für Gelbhaar! Dass andere darauf ihr Süppchen kochen, ist so sicher wie, dass morgen die Sonne aufgeht und eigentlich keinen Kommentar wert! Die Klage, dass nun MeToo leiden könnte....hat einen Beigeschmack. Nochmal, es gibt einen Geschädigten und Menschen, die geschädigt haben, das ist relevant.
zum Beitrag20.01.2025 , 21:08 Uhr
"Aber es fühlt sich unglaublich falsch an." und es wird sich auch als falsch erweisen...
zum Beitrag19.01.2025 , 20:25 Uhr
"Dieses Programm sollten wir auch mit Russland auflegen. Kostet weniger als Panzer und Raketen." sicher, das ist der richtige Weg, bis das wieder möglich ist, dauert es aber leider noch.
zum Beitrag17.01.2025 , 08:58 Uhr
das systemisch bezog sich auf den Aktienmarkt. Die Rettung der Rente kann nicht über den Aktienmarkt funktionieren, weil die Rendite, die von dort kommt, irgendwo aus dem Wirtschaftskreislauf stammen muß. Die Ausbeutung die daraus teilweise resultiert, ist systemisch (im Finanzsektor) angelegt, heißt es geht nicht um guten Willen oder Achtsamkeit, es wird immer passieren, egal ob wir es wollen oder nicht.
zum Beitrag17.01.2025 , 08:52 Uhr
"Insofern: irgendwie am Wirtschaftswachstum teilzuhaben, indem man Geld in Aktien steckt, ist ja nicht per se verkehrt, " die Frage ist doch, lässt sich überhaupt die Rendite erzielen, wenn man sich nicht ausbeuterisch verhält? Das geht wenn Sie direkt in einzelne Firmen investieren, bei ETFs wirds schon schwieriger.
zum Beitrag16.01.2025 , 21:10 Uhr
Dunkelflauten (48h) treten statistisch von 1979-2018 4,6mal pro Jahr auf (220 Stunden / Jahr) Wie hoch ist also der Bedarf, den die Gaskraftwerke da überbrücken müssen? Bei der Entkopplung von Gas und Strom wäre der Strompreis annähernd konstant geblieben und statistisch wäre es an 220h im Jahr nötig gewesen, sauteures Gas zu verfeuern, man hätte dann aber auch auf viel, viel billigeren Strom aus Skandinavien zurückgreifen können, (dort wäre der Preis nämlich ebenfalls kaum gestiegen) , so wie sonst auch. Es ist jetzt eine Rechenaufgabe, was mengenmäßig günstiger gewesen wäre. Spoiler: es mußten, durch Merit Order sehr lange bis zu doppelt so hohe Preise an der Börse bezahlt werden, die ansonsten nur 220Stunden pro Jahr (statistisch) gewirkt hätten, auch ohne AKWs
zum Beitrag16.01.2025 , 16:28 Uhr
Zur Einordnung: Es gab keinen Strommangel, es gab einen Mangel an Gas. Die Preissteigerungen beim Strom waren nicht einer erhöhten Nachfrage oder einem verminderten Angebot geschuldet, sondern einer Kopplung des Strompreis an den Gaspreis per Merit Order Prinzip. Das hätte man ganz anders lösen können, rein vom Schreibtisch aus. Da aber kaum einer die Thematik verstehen will und sie auch so gut in die eigene Ideologie passt, wird darauf eben das eigene Süppchen gekocht, ganz nebenbei haben viele Erzeuger mächtig verdient, das Interesse war eben auch dort mäßig begrenzt. Die Gegenprobe: Selbst in Norwegen und Schweden, Länder mit Stromüberschuß ohne jeglichen Gasanteil an der Erzeugung haben eine Preisexplosion erlebt, weil sie über den Export an den kontinentalen Markt gekoppelt sind, die dort explodierten Preise haben den Import aus Skandinavien noch lukrativer gemacht (nicht aus Mangel, sondern aus Preisgründen) was dann (klassische Nachfragesituation) dort ebenfalls zu Preissteigerungen geführt hat. Es gab eine gestiegene Nachfrage, aber nur dort, wo das Merit Order Prinzip nicht galt, weil Strom dort aus genau diesem Grund billiger war....
zum Beitrag16.01.2025 , 16:06 Uhr
Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Habeck hat entgegen der eigenen Programmatik die Laufzeit der AKWs verlängert, die cdu etc haben also ihren Wunsch bekommen und jetzt geht es darum nachzuweisen, ob Habeck und Leute nicht doch kurzzeitig gezögert haben, weil das ganze nun mal ein Kernthema der Grünen berührt. Der Vorwurf ist also, Habeck habe zwar verlängert, ist aber möglicherweise vorher anderer Meinung gewesen und noch viel schlimmer hätte sich sogar von seiner vorherigen Meinung beeinflussen lassen! Er hätte quasi schon immer AKWs verlängern wollen müssen....? Also wenn Regierungen nicht einmal eine Meinung haben dürfen, für die sie zuvor gewählt wurden (und gerade bei den Grünen trifft dass in dieser thematik maehr 100%ig zu) dann bräuchten wir ja gar nicht mehr wählen. Der Punkt ist, die Grünen sind über ihren Schatten gesprungen, das ist ihnen anzurechnen. Wenn man so will ist der Wille der Opposition geschehen, aber nun soll nochmal nachgetreten werden! Die eigentliche Nebelkerze bemerkt dabei keiner, nicht Strommangel war Grund der Preisexplosion, es war die Strompreiskopplung an den Gaspreis. Es gab keinen Strommangel, es gab eine Marktverzerrung.
zum Beitrag16.01.2025 , 11:11 Uhr
ne, sehe ich auch nicht, nur kann man das hineininterpretieren, weil sie nicht sagen, was sie damit ausdrücken wollen. Die Amis sind genauso wie die Chinesen, gut, soweit so verständlich. Und nun? Sind die Chinesen deshalb unsere Freunde? Oder heißt es, wir sollen alle ablehnen und auch mit den Amis nicht mehr sprechen oder sollen wir, weil ja alle schlecht sind, auch nur noch egoistisch sein? Es gibt noch viel mehr Interpretationsmöglichkeiten...
zum Beitrag16.01.2025 , 11:07 Uhr
sind ein pauschaler Prozentsatz auf Kapitalerträge über einer Summe X Verwaltungsaufwand? Das ist lediglich ein zusätzlicher Buchungsposten in einer sowieso zu tätigenden Berechnung. Jeweils einmal beim Steuerberater und dann abhaken beim FA. Die rechnen ja nicht selber. Und nur weil eine Sache nicht gleich die Lösung für alle Probleme ist, ist es gleich unsinnig? Unsinig ist, dass Arbeit höher besteuert wird als Kapitalertrag, der durch Abschöpfung fremder Arbeitsleistung entsteht. Auf der einen Seite über die bösen Hedgefonds klagen auf der anderen Seite ETF`s als Heilmittel für alles anpreisen. Das hinkt! Und na klar kann man Freibeträge einrichten, die Otto Normal befreien. Dazu muß nur der Wille da sein. Es geht nämlich um die großen institutionellen Anleger, die am Kapital ihre Steuerlast mindern, weil wo sonst zahlt man nur 25% Steuern? Realinvestition ist viel zu risikoreich, zu langsam im Kapitalrückfluß und viel höher besteuert.
zum Beitrag16.01.2025 , 11:00 Uhr
die Wirtschaftsweisen empfehlen die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, ergo das Angebot zu vergünstigen... Wenn das Problem aber die fehlende Nachfrage ist, wegen einer Wirtschaftsflaute ist das nicht die richtige Antwort. Es kann nicht zu Wachstum führen, nur um marginale Prozente beim Kampf um die verbliebenen Krümel. Race to the bottom auch gennannt. Nur so als Notiz, China schwächelt in der Nachfrage und hat mittlerweile selbst eigene Kapazitäten in vielen ehemals dt Bereichen. Trump will Importe massiv mit Zöllen eindämmen. Welcher Markt kann diese Exportausfälle kompensieren und gleichzeitig noch ausweiten? Wo liegt dieses ominöse Land?
zum Beitrag16.01.2025 , 10:40 Uhr
aha. gibt es dafür auch irgendwelche Anhaltspunkte, Zahlen, Argumente weshalb VW (beispielhaft für alle) nicht in der Lage sein sollte E-Autos zu produzieren? VW produziert ja nicht nur in D und auch nicht nur in Europa. sondern auch da wo Lithium verfügbar ist. Und nebenbei, es gibt ja auch noch Transporthilfen, mit denen D für Warentransporte erreichbar sein soll.
zum Beitrag16.01.2025 , 10:37 Uhr
wir hatten schonmal einen Staat der die Massen den freien Kräften des Kapitals überlassen hat, 33 war`s damit vorbei.
zum Beitrag16.01.2025 , 10:36 Uhr
und dann wird bauen günstiger? und ergo auch die Mieten?
zum Beitrag16.01.2025 , 10:28 Uhr
Gute Erkenntnis, leider zu spät. Erkennbar wäre das auch schon früher gewesen, jetzt wo alles in festen Bahnen ist, die Oligarchen das Ruder übernehmen sind es nur noch wohlfeile Worte, mehr nicht. Diese Kritik kann man auch auf den Umgang mit der afd hierzulande übertragen. Wichtig ist der Zeitpunkt, nicht dass etwas gesagt wird. irgendwann ist es schlicht egal, ob man noch etwas sagt.
zum Beitrag16.01.2025 , 01:34 Uhr
"Die Menschen hätten dann mehr Geld zur Verfügung, mit dem sie Besseres anstellen könnten, als es an ihre Vermieter zu überweisen." Das ist ein interessanter Punkt und genau das, was wirksam sein könnte (und würde), jedoch ist die Frage, wie groß dieses Programm sein müsste, um diese Effekte zu erzeugen aus dem Stegreif nicht abzuschätzen.
zum Beitrag15.01.2025 , 23:41 Uhr
"Wasserstoff muss transportiert werden. Die bestehenden Gasleitungen geben das nicht her."
genau deshalb hat Habeck die Umrüstung der Gasnetze angestoßen. Aber das ist dann ja auch wieder "grüne Fantasterei". Genau so wird ein Zirkelschluss konstruiert.
zum Beitrag15.01.2025 , 23:38 Uhr
Woher wissen Sie das so genau? Genau das war die Argumentation der dt Automobilindustrie zur E-Mobilität, bis China kam und dann Fakten geschaffen hat. Nicht der Markt entscheidet, was die Zukunft ist, es ist die Marktmacht. Wenn jemand beschließt eine Technologie groß zu machen (und nicht gänzlich daneben liegt) wird sich diese Technologie durchsetzen, auch wenn es bessere alternatioven gäbe. China hat das getan, weil es das kann und beschlossen hat es zu tun. Nun steht VW und Co. da und klagen. Ausbaden müssen es die Angestellten und der dt Standort. Nur wer vorne Schwimmt bestimmt die Richtung. Der dt glaube, der Markt sei eine art Gottmaschine, ist bestenfalls Hokuspokus, realistsich eher guter Lobbyismus der Etablierten.
zum Beitrag15.01.2025 , 23:33 Uhr
Sie vergessen aber, dass die E-Mobilität nur diesen Schub auch umsetzen konnte, weil zuvor und zwar in China und durch Tesla in den USA Kapazitäten aufgebaut wurden die eben zuvor nicht durch Nachfrage gedeckt wurden. Tesla hat von Norwegen und dem dortig forcierten Umstieg profitiert, die Chinesen durch Staatliche Förderung und Vorgaben. Dt Autobauer hätte das nie bedienen können, weil die Kapazitäten nicht da waren, da die dt. Industrie erst dann reagiert, wenn eine Nachfrage evident ist, eine Henne/Ei Problematik. Ähnlich könnte es bei Wasserstoff sein. Und genauso war es bei den regenerativen Energieen. Ohne die Forcierung aus D wäre die Solarbranche nicht so schnell vom Fleck gekommen. Letztlich hat China dann übernommen, weil D (in Form von Merkel und Altmaier) sich selbst boykottiert hat.
zum Beitrag15.01.2025 , 23:21 Uhr
Danke, dass Sie das noch einmal so detailliert erklären! Ich würde noch einmal hinzufügen wollen, die AG ist eine eigenständige juristische Person. Es ist nicht das Geld der Anteilseigner, das da besteuert wird, es ist das Geld der AG (oder GmbH oder jeder anderen Kapitalgesellschaft). Der Irrglaube ist, alles wäre schon von Anfang an das Geld der Anteilseigner, nur so kann man auf den Gedanken kommen, es wäre eine Doppelbesteuerung. Korrekterweise muss es heißen, es werden 2 Personen jeweils auf ihre Gewinne / Einnahmen besteuert. Bei 2 realen menschlichen Personen versteht das jeder, nur bei Kapitalgesellschaften wird das vergessen.
zum Beitrag15.01.2025 , 22:27 Uhr
ja, mit 25% Kapitalertragsteuer
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