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Was fehlt …… mal richtig pennen

90 Minuten dauert ein Fußballspiel normalerweise – das ist vielen schon zu lang. Nun wollen der FC Hamburger Bergen und der Kreisligist VfL Wallhalben einen neuen Rekord aufstellen: 111 Stunden müssen die beiden Vereine nonstop spielen, um ins Guinness-Buch der Rekorde zu gelangen. Anpfiff war am Dienstagabend.

Mittlerweile sind Fanreihen nur noch spärlich besetzt. Doch die Spieler halten durch. Zweieinhalb Stunden Schlaf gönnen sich die Fußballer in Zelten am Spielfeldrand, dann müssen sie wieder ran. Denn für den Weltrekordversuch herrschen strenge Vorgaben: Die 36 Spieler der beiden Mannschaften dürfen das Gelände um das Spielfeld nicht verlassen. Die Richtlinien verlangen, dass mindestens sieben Fußballer pro Team auf dem Feld spielen.

Die Spieler vom Herausforderer VfL Wallhalben hätten den Rekord im letzten Jahr fast geknackt, waren dann aber zu müde. „Wir haben diesmal einen Spiel- und Schlafplan erstellt“, sagt Carsten Barz zuversichtlich. Der bisherige Titelverteidiger ist Guinness zufolge das schottische Team „The Craig Gowans Memorial Fund“. Die Mannschaft aus Edinburgh spielte 105 Stunden. Sollten die Teams in Hamburg 111 Stunden durchhalten, wird das Spiel am Sonntag um 13 Uhr abgepfiffen. (dpa/taz)

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