die wahrheit: Weise Entscheidung
Teufelsgemüse fliegt von Bord.
LONDON afp/taz | "Winde wehn, Schiffe gehn …" Ein britischer Marinekapitän hat Rosenkohl von Bord seines Schiffes verbannt und als Teufelsgemüse verdammt. Kapitän Wayne Keble verbot die Zubereitung des Gemüses auf seinem Schiff "HMS Bulwark" mit 390 Mann Besatzung, weil er Rosenkohl hasst, wie der Daily Telegraph am Mittwoch berichtete. Keble wies Gerüchte zurück, er habe den Kohl verbannt, weil er die dadurch verursachten Verdauungsgase unter den beengten Verhältnissen an Bord fürchte. Rosenkohl sei ein "Teufelsgemüse und das Einzige, was ich nicht mag und was ich wirklich hasse", sagte der Seemann dem Blatt. Daher sei das Gemüse auf dem Schiff absolut tabu. Über die "Nebeneffekte" des Kohls wisse er nichts, da er ihn nicht esse. Kapitän Kebles Entscheidung ist weise und nachvollziehbar. Mit ihm würden wir jederzeit in See stechen.
Die Wahrheit auf taz.de
Die Wahrheit
ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.
Die Wahrheit
hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.
Die Wahrheit
hat drei Grundsätze:
Warum sachlich, wenn es persönlich geht.
Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.
Warum beweisen, wenn man behaupten kann.
Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert