was fehlt ...: ...die Ringgröße
Für immer verloren schien der Ehering einer Schwedin. Bis eine Karotte ihn wieder zum Vorschein brachte. Zu dumm nur: 16 Jahre später passt er nicht mehr. Aber dafür gibt's ja Juweliere.
Eine Karotte in ihrem Garten hat einer Schwedin ihren vor 16 Jahren verlorenen Ehering wiedergebracht. Lena Paahlsson habe den Weißgoldring seit 1995 vermisst, als sie ihn in ihrer Küche zum Backen abgelegt habe, beichtete die Zeitung Dagens Nyheter am Samstag. Ihre Familie habe darauf überall vergeblich nach dem Ring gesucht und dabei sogar die Bodenbretter in dem Bauernhaus in Nordschweden aufgestemmt. Im vergangenen Oktober erlebte Paahlsson dann eine Riesenüberraschung: Beim Ernten von Gemüse im Garten fand sie den Ring auf einer Karotte steckend.
Die Familie glaubt, dass der Ring 1995 versehentlich zwischen Kartoffelabfälle geraten war, die dann auf den Misthaufen landeten oder als Futter für die Schafe dienten. Denn sowohl Kompost als auch Schafdung wird von der Familie zur Düngung des Gemüsegartens verwendet. Allerdings passt der Ring nach den vielen Jahren Paahlsson nicht mehr, die ihn jetzt weiter machen lassen will. "Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, jetzt habe ich den Ring wiedergefunden und ich will ihn benutzten können", sagte sie der Zeitung. (afp)
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