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was alles der wm nicht fehlt

Iranische Warnung: Kurz vor dem WM-Start hat der Iran mit Spielabbruch gedroht, sollte es bei Auftritten des Teams in den Stadien zu Protesten der persischen Diaspora gegen die islamische Führung kommen. „Wir haben der Fifa bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören“, warnte Sportminister Ahmed Donjamali. Der iranische Fußballverband habe den Weltverband zudem aufgefordert, sicherzustellen, dass iranische Zuschauer ausschließlich die offizielle Nationalflagge ins Stadion bringen dürfen – und nicht die alte persische Flagge. Auch in diesem Fall würde das Team das Spielfeld verlassen.

Ein Schiedsrichterstar: Der von den USA abgewiesene WM-Schiedsrichter Omar Artan ist in Somalia begeistert empfangen worden. Am Flughafen der Hauptstadt Mogadischu begrüßten Offizielle sowie mehrere hundert Anhänger, die somalische Flaggen schwenkten, den Unparteiischen, berichtete die Nachrichtenagentur AP. „Ich verspreche euch, so Gott will, dass ich bei der nächsten WM dabei sein werde“, sagte Artan demnach. Der Grund für die verweigerte Einreise sollen Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation gewesen sein, hatte ein namentlich nicht genannter Vertreter der US-Regierung dem Nachrichtensender CNN zuvor mitgeteilt.

Fußballfrei: Wegen der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft fällt am Donnerstag in Mexiko-Stadt an allen Schulen und Universitäten der Unterricht aus. Zudem sollen Bundesbedienstete am Tag der WM-Eröffnung nach Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten, wie es in einem von Präsidentin Claudia Sheinbaum unterzeichneten Dekret heißt.

Eine Freifahrt: Die deutschen Nationalspieler haben angesichts der hohen Preise für Bus- und Bahnfahrten in New York während der WM für 600 Fans einen kostenlosen Transport zum letzten Gruppenspiel organisiert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernimmt das DFB-Team für die Partie gegen Ecuador in East Rutherford die Kosten für Busse, die die Anhänger von New York zur Arena in New Jersey bringen. Um ein Gratis-Ticket zu bekommen, muss man Mitglied des Fan-Klubs Nationalmannschaft sein.

Ansage vom Bundeskanzler: Friedrich Merz (CDU) verfolgt den deutschen WM-Start am Sonntag aus der Heimat. Gegen den WM-Neuling Curaçao erwartet Merz nach eigener Aussage einen „klaren Sieg“ in Houston. „Der Bundeskanzler wird den WM-Auftakt der deutschen Mannschaft selbstverständlich verfolgen – wie Millionen Fußballfans im Land mit einer gehörigen Portion Leidenschaft“, sagte eine Regierungssprecherin.

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