taz🐾sachen: taz Panter mit neuer 2G+-Regel
Foto: taz
Wieder eine rauschende Ballnacht, die in die Geschichtsbücher des taz Panter FC eingehen wird: Unter den Flutlichtstrahlen im altehrwürdigen Berliner Jahnsportpark trat das Fußballteam der kleinen tageszeitung gegen die favorisierte Mannschaft des Medienriesen RTL an – und fügte der ruhmreichen Vereinshistorie ein weiteres Meisterstück hinzu. Die Panter schafften das noch nie dagewesene Wunder, alle drei Tore des Spiels zu schießen – und trotzdem zu verlieren.
Überraschenderweise waren die taz-KickerInnen diesmal von Anfang an deutlich überlegen, sie dominierten ihren in die Defensive gedrängten Gegner, sie hatten eine Chance nach der anderen – und verwirrten sich damit am meisten selbst.
Nach dem völlig unbedrängt erzielten Eigentor zum 0:1 und dem fulminanten Ausgleich von Volkan Ağar zum 1:1 stand das Match lange auf des Messers Schneide, ehe nach einem der wenigen RTL-Konter die Entscheidung fiel: Nach einer Ecke prallte der Ball vom Kopf eines Fernsehkickers auf den Schädel eines taz-Abwehrrecken und von dort ins Tor zum 1:2.
Vielleicht hatten die Panter die neuesten Regeln überkorrekt missverstanden: 2G+, also 2 Gegentore plus Selbstabschuss. Nach dem vorletzten Spieltag der Medienliga rangieren die Panter damit weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz. (lkw)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen