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taz🐾sachenDer längste taz Talk aller Zeiten

„Das war wirklich vollkommen wahnsinnig“, hieß es nach dem zwölfstündigen Talk zum Auftakt der taz-Genossenschaftsversammlung im vergangenen Jahr. Wahnsinnig spannend, wahnsinnig vielfältig, wahnsinnig gut. Wir haben noch mal einen draufgesetzt: Aus zwölf Stunden wurden in diesem Jahr zwölfeinhalb.

Katrin Gottschalk, stellvertretende Chefredakteurin der taz, und Jan Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben, stellten sich am Mittwoch mit 48 Gästen aus dem taz-Kosmos den Fragen des Publikums. Die Stunden vor den Bildschirmen vergingen wie im Flug: Diskussionen drehten sich um Currywurst oder Bockwurst in der taz Kantine, Brillenetuis im taz Shop und Fragen nach Empathie oder Solidarität. Mit­ar­bei­te­r:in­nen aus Redaktion, Verlag, Shop und Kantine schalteten sich aus dem taz Haus und aus allen Winkeln der Welt zu: aus dem selbst ausgebauten Lkw, aus Kairo, aus Großbritannien, Kolumbien oder Indien.

Die anstehende Bundestagswahl beschäftigte das Haus: Es gab Wahlgeständnisse und abenteuerliche Prognosen. Was uns der diesjährige Marathon erneut gezeigt hat: Die taz bleibt bunt, bewegt und aufregend. „Hier ist viel Raum fürs Fantasieren und fürs Ausprobieren“, sagte taz-lab-Redakteurin Shayna Bhalla, zugeschaltet aus Barcelona, und traf damit den Spirit der Marathonsendung. Auch Zu­schaue­r:in­nen konnten überzeugt werden – ein neues Genossenschaftsmitglied konnten wir am Donnerstag prompt verzeichnen.

Schauen Sie mal rein: taz.de/12stunden.

Luisa Faust

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen