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kriege im libanon und iran

Israels Armee nimmt Festung im Libanon ein

Während die libanesische Hisbollah Israel wieder beschoss, nahm die israelische Armee im Südlibanon die strategisch wichtige Kreuzritterfestung Beaufort ein. Verteidigungsminister Israel Katz sagte, Soldaten hätten dort die israelische Flagge gehisst. Ein dpa-Reporter bestätigt das. Es ist das erste Mal seit 26 Jahren, dass israelische Soldaten die Festung erreichen. Israels Armee war dort im Jahr 2000 nach rund 20-jähriger Besatzungszeit abgezogen. Zuvor hatten israelische Truppen die Festung als Militärbasis genutzt. Mit der Ausweitung der israelischen Bodenoffensive wächst im Libanon die Sorge vor einer erneuten dauerhaften Besetzung des Südens. Israels Militär warf der Hisbollah vor, in der Gegend Einrichtungen zu haben und von dort aus auch Angriffe ausgeführt zu haben. Frankreich kritisierte Israels Vorgehen im Libanon scharf und beantragte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Frankreich erkenne Israels Recht zur Verteidigung gegen die Hisbollah an, doch „nichts kann die Verlängerung der israelischen Militäreinsätze im Libanon und die Besetzung von Gebieten immer tiefer auf libanesischem Gebiet rechtfertigen“, sagte Außenminister Jean-Noël Barrot. Mit seinem Vorstoß begehe Israel einen „schweren Fehler“. Israel verstoße damit gegen das Völkerrecht und ihre Verpflichtungen gemäß der seit Mitte April geltenden Waffenruhe. (dpa, afp)

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13 Klinikmitarbeiter bei Angriff im Libanon verletzt

In Tyrus im Süden des Libanon sind bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe eines Krankenhauses nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 13 Mitarbeiter der Klinik verletzt worden. Auch sei erheblicher Sachschaden entstanden, erklärte das Ministerium am Sonntag. Die Regierung rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, „den sich ausweitenden israelischen Angriffen ein Ende zu setzen“. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die von der Hisbollah und Israel aber nicht anerkannt wird. Die israelische Armee rückte im Vorgehen gegen die vom Iran unterstützte Miliz zuletzt immer weiter in den Süden des Libanon vor. (afp)

Iran fordert Vorleistungen von den USA

Der Iran will ein Rahmenabkommen mit den USA erst unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert sind. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der als Irans Chefunterhändler fungiert, erklärte laut staatlicher Nachrichtenagentur Irna bei einer virtuellen Parlamentssitzung, Teheran werde kein Abkommen akzeptieren, solange keine Gewissheit bestehe, dass die Rechte des iranischen Volkes gewahrt seien. „Wir vertrauen weder auf Garantien noch auf Worte – nur Taten zählen. Es werden keine Maßnahmen ergriffen, bevor die andere Seite nicht handelt“, hatte Ghalibaf am Freitag auf X erklärt. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars schrieb, unmittelbar nach Unterzeichnung müssten zwölf Milliarden US-Dollar auf eingefrorenen iranischen Konten freigegeben werden. (dpa)

Trump zu Abkommen: „Bin nicht in Eile“

Nach Berichten über eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran tritt US-Präsident Donald Trump auf die Bremse: US-Medienberichten zufolge schickte er das fertig ausgehandelte Abkommen mit „härteren Bedingungen“ nach Teheran zurück. Trump sagte Fox News, er sei „nicht in Eile“. Das Nachrichtenportal Axios berichtete, zu den von Trump monierten Punkten gehöre der Umgang mit dem vom Iran angereicherten Uran. Aus dem Weißen Haus hieß es, Trump bestehe auf der Einhaltung seiner „roten Linien“.Das in wochenlangen Verhandlungen unter pakistanischer Vermittlung erarbeitete Rahmenabkommen sah laut US-Kreisen eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Es habe am Freitag nur noch Trumps Unterschrift gefehlt. (afp)

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