: der schwerpunkt
Vergewaltigernetzwerke: Männer, die Frauen betäuben und vergewaltigen – die ihre Taten aufnehmen, um sie mit anderen zu teilen. Manchmal geht das über Jahre. Manche Täter laden andere sogar ein, die eigenen Opfer ebenfalls zu missbrauchen. 2024 ging der Fall von Gisèle Pelicot um die Welt, auch weil sie sich entschied, die Taten öffentlich zu machen. Doch ihr Fall war weder der erste, noch ist es der letzte dieser Art. Aktuell wird alle paar Wochen ein neuer Prozess dieser Art bekannt. Allein in Niedersachsen waren es in den letzten Jahren drei, aber auch in Berlin wird prozessiert, in Frankfurt … Die Häufung liegt auch in der Vernetzung der Täter begründet: Bei den Ermittlungen führt einer zu nächstem. Mit jedem Prozess wird die Frage drängender: Wie viele gibt es da draußen noch? Und was muss geschehen, damit Gerichtssäle wie oben im Bild für die Opfer nicht gleich das nächste Trauma bedeuten? 48–
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