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der schwerpunkt

Foto: Simon Hegenberg

Theater hinter Gittern: Diese Erfahrung, die die von außen kommenden ­Zuschaue­r*in­nen machen, ist schon krass: Sie gehen rein, durch die Sicherheitsschleusen, geben ihren Ausweis ab und schauen sich eine Theateraufführung an. Aber die Schauspieler*innen, die darin mitspielen, bleiben drinnen, sie können nicht wieder raus, wenn sich der Schlüssel am Ausgang umdreht. Theater im Gefängnis gibt es schon lange. Ursprünglich als Erziehungs- und Besserungsmaßnahme gedacht, gab es später auch emanzipatorische Ansätze als „Theater der Unterdrückten“. In Gefängnissen wie der Jugendhaftanstalt Wiesbaden, bei denen junge Männer zwischen 20 und 24 mitspielen, geht es primär um Resozialisierung, um eine Vorbereitung auf das Leben danach – wann auch immer es beginnen mag. Die Bühne, sagen die Schauspieler selbst, ist für sie ein Vorgeschmack der Freiheit. Zum Thema

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