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der schwerpunkt

Antifa im Feindesland: „Welterbestadt“, so steht es auf den Ortsschildern von Quedlinburg, und der Oberbürgermeister legt Wert darauf, dass diese von der Unesco verliehene Auszeichnung genannt wird. Ist ja auch ein Ding, dass dieser bestens erhaltene Altstadtkomplex überhaupt noch steht, manche Tou­ris­t:in­nen können es gar nicht glauben. In den 90er Jahren war Quedlinburg kurz in den Schlagzeilen, das war fürs Image weniger gut: Ein Mob, darunter Neonazis, aber auch bislang unauffällige An­woh­ne­r:in­nen warfen Steine aufs Asylbewerberheim, es waren die frühen „Baseballschläger-Jahre“. Doch in Quedlinburg stellten sich andere Bür­ge­r:in­nen dagegen, zusammen mit der Antifa. Mehr als 30 Jahre später haben junge Linke Stress mit dem städtischen Ordnungsdienst. Der hat Verbindungen zur Neonaziszene. Und der Oberbürgermeister findet nichts dabei. Zum Thema