Kulturpolitik der DDR Das Kalkül ging nicht immer auf Wie geopolitische Ziele und Kunstvermittlung in der DDR verwoben waren: Kunst aus der Sammlung des Zentrums für Kunstausstellungen in Berlin. Von Tilman Baumgärtel 21.7.2026
Theaterprojekt im Unterricht Die DDR als Audiotour Als 1984 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg drei Gasometer abgerissen werden sollten, kam es zu Protesten. Schüler*innen im Bezirk haben sie erforscht. Von Sabine Seifert 14.7.2026
Helga Paris in der Moritzburg Etwas lag unterm verschütteten Gesicht Helga Paris’ berühmte Fotoserie über Halle war den DDR-Funktionären zu wirklichkeitsnah, um gezeigt zu werden. Nun widmet das Kunstmuseum Moritzburg ihr eine Ausstellung. Von Sarah Alberti 11.7.2026
Zwei Colas, eine Stadt Beim Trinken immer Rot sehen Coca-Cola, das größte Getränkeunternehmen weltweit, hat auch im thüringischen Weimar einen Standort. Geht es um Cola, ist Thüringen aber doch Vita-Cola-Land. Von Leonore Kogler 30.6.2026
Der Hausbesuch Sie bleibt bis zum Schluss Seit 32 Jahren arbeitet Kathrin Sohl in einer Leipziger Bäckerei. Die Kinder von damals kommen inzwischen mit ihren eigenen Kindern bei ihr einkaufen. Von Luciana Ferrando 4.7.2026
Debatte über queere Kunst in der DDR Lesbische Ikonen und der Sozialismus Ein Podium will dem Leitbild der sozialistischen Ehe entkommen. Daher wurde dort das Schicksal lesbischer Künstlerinnen in der DDR aufgearbeitet. Von Jette Wiese 25.6.2026
Revision vergessener DDR-Kunst Tiefenbohrung im Zwischenraum In der Ausstellung „Produktive Unruhe“ in der robotron-Kantine Dresden wird mit zeitlichem und künstlerischem Abstand auf die Kunstleistungsschauen der DDR geblickt. Von Anna-Lena Wenzel 24.6.2026
Sport- und Erholungszentrum SEZ Doch eine Alternative zum Komplett-Abriss Der Senat erteilt den Plänen, das SEZ in Gänze zu erhalten, eine Absage. Aber ein Teilerhalt scheint plötzlich wieder möglich. Von Erik Peter 22.6.2026
Italienisches Flair in der DDR Eiszeit Ost Anders als in Westdeutschland gab es in der DDR nur wenige italienische Eisdielen. Eine davon war in Gera. Die Familie de Bernardo betreibt sie noch heute. Von Sabine Berking 21.6.2026
Schüler-Sternmarsch für die Demokratie Was diese Schüler-Demo mit der DDR zu tun hat? Nicht viel. Kolumne Provinzhauptstadt von Nadine Conti Bei der Debatte um den Schüler-Sternmarsch vergreifen sich konservative Kritiker schwer im Register. Die städtische Förderung war trotzdem falsch. 20.6.2026
Kapitän über sein Fahrgastboot „Der Fluss hat so viel gesehen“ Dirk Triebler betreibt auf der Oder ein Fahrgastboot, als Einziger auf der deutschen Seite. Musik hat er nicht an Bord, die Gäste sollen den Fluss genießen. Interview von Uwe Rada 16.6.2026
Aufarbeitung der NS-Geschichte Ist das echte Aufklärung oder Schönfärberei? Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte hilft Unternehmen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Ist sie unkritisch gegenüber ihren Auftraggebern? Von Stefan Hunglinger 10.6.2026
Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt Der Zukunft zugewandt In Halle (Saale) will eine Genossenschaft das leer stehende Stasi-Bezirksamt kaufen, um daraus einen Kulturort zu machen. Ein Ortsbesuch. Von Amira Klute 11.6.2026
Kuratorin über DDR-Kunst im Museum „Die Kunst erzählt sich selbst viel, über Epochen hinweg“ Ein Gespräch mit Jenny Graser, Kuratorin am Museum der bildenden Künste Leipzig, über DDR-Kunst heute, Punk damals und den ewigen Max Beckmann. Interview von Sarah Alberti 1.6.2026
So gefragt wie kosten-günstig Die „Platte“ steht als Symbol für Ostdeutschland. Dabei war die Vorfertigung von standardisierten Modulen auch im Westen verbreitet, wie in einer Ausstellung in Dresden zu sehen ist Von Joachim Göres Ausgabe vom 30.5.2026, Seite 35, kulturrausch Download (PDF)
Buch über das jüdische Erbe Halberstadts Es brauchte mehr als ein Ideal Wie wurde in der DDR und danach mit jüdischem Kulturerbe umgegangen? Philipp Graf versucht am Beispiel Halberstadts eine Antwort zu finden. Von Robert Mießner 7.5.2026
Wissenschaftlerin über DDR-Literatur „Niemand wusste besser, zwischen den Zeilen zu schreiben“ Trotz oder gerade wegen des staatlichen Sozialismus hat die Literatur der DDR queeres Potenzial, sagt die Literaturwissenschaftlerin Franziska Haug. Interview von Amira Klute 6.5.2026