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der schwerpunkt

Öffentliche Kunst: Viele Leute waren nicht dabei, als anlässlich des Bremer „Kunst im öffentlichen Raum“-Jubiläums eine umgedrehte, geköpfte Eselsfigur über die Weser verschifft wurde. Dabei war es doch eine super Idee, die die Bremer Politik vor 50 Jahren gehabt hatte: 1,5 Prozent der Summe, die für Bauprojekte ausgegeben wird, sollten in Kunst fließen, die auf Straßen und Plätzen sichtbar wäre, für je­de*n zugänglich. Die Kunst im öffentlichen Raum sollte die Bür­ge­r*in­nen beteiligen, Diskussionen anzetteln, die Demokratisierung voranbringen. Die Idee hinterließ eine unübersehbare Spur in deutschen Innenstädten – und sie kann noch immer Aufregung erzeugen wie jüngst in Görlitz, wo ein Auftragswerk zu einem Statement gegen das polnische Abtreibungsverbot auf der anderen Seite der Oder zu werden drohte. Wenn es politisch wird, gibt es oft Ärger im öffentlichen Raum. Zum Thema

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen