: der schwerpunkt
taz hilft Knastzeitung: Gefängnisse sind abgeschottete Welten. Um so wichtiger ist der Lichtblick, Deutschlands älteste und wohl einzige unzensierte Gefangenenzeitung. Seit 55 Jahren wird das Blatt in Berlins Männerhaftanstalt Tegel gemacht. Dann – im vergangenen Sommer – der Cut. Die Redaktion wird aufgelöst, weil einer der Mitarbeiter die Technik für Straftaten missbraucht haben soll. Was nun? Die Anstaltsleitung möchte die Zeitung nicht eingehen lassen, auch wenn sie für die Justizverwaltung immer wieder ein Ärgernis ist. Es ist der Beginn eines ungewöhnlichen Experiments. Die taz Panter Stiftung, erfahren in der Schulung von Nachwuchsjournalisten, wird nach Tegel geholt. Immer montags ist Workshoptag. Acht Gefangene, die meisten haben „lebenslänglich“, halten bis zum Ende durch. Jetzt ist die Pilotausgabe fertig. Der Lichtblick ist zurück, aber eine wichtige Frage ist da noch zu klären … Zum Thema
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen