Wochentaz-Podcast : Wie steht's mit der Solidarität nach dem CSD-Anschlag?
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Der Terroranschlag auf den Berliner CSD traf queere Menschen. Doch unser Autor vermisst Solidarität und findet stattdessen Häme.
Als beim Christopher Street Day im Berliner Tiergarten das Wort „Evakuierung“ auf den Bildschirmen aufleuchtete, stand taz-Redakteur Stefan Hunglinger in der Menge. Abdul B. hatte am Rande des Tiergartens ein Auto in die Menschenmenge gesteuert. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Statt Solidarität hat Stefan Hunglinger nach dem Attentat viel Häme gegenüber der queren Community wahrgenommen. Darüber spricht er in dieser Folge von Reingehen mit Sophie Fichtner.
Im zweiten Teil blicken wir nach Argentinien. Das Land hatte im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern eine eigene Industrie. Seit zweieinhalb Jahren ist Javier Milei an der Macht, der mit seinen anarchokapitalistischen Vorstellungen die Wirtschaft in Argentinien umbaut. Was das für die Menschen im Land bedeutet, erzählt Sophia Boddenberg, Korrespondentin der taz und freie Autorin in Südamerika.
Reingehen erscheint immer samstags und erzählt von den bewegendsten Geschichten aus der wochentaz. Ihr erreicht uns unter reingehen@taz.de
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
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