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WindkraftDas Ziel ist, Klimaschutz und gute Arbeitsplätze zu vereinen

Von Fridays for Future zum Ausbildungsplatz in der Windenergie: Pawel Bechthold setzt sich für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ein.

„Massiver Ausbau der Windenergie als Schlüssel für Klimaschutz und Resilienz“ lautet das Motto der Messe der Windenergiebranche in Hamburg, die am Freitag endet. Am Donnerstag haben dort über 200 Beschäftigte aus der Windenergiebranche mit einer Transparentaktion gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Reiche protestiert, das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) grundlegend zu ändern. Vor allem das geplante Ende der garantierten vollständigen Einspeisung für Wind- und Solaranlagen und der Wegfall von Entschädigungen bei erzwungener Abregelung von Wind- und Solarparks kritisieren die Beschäftigten.

„Wir fordern, die Netze auszubauen, statt die umweltfreundliche Windenergie auszubremsen“, sagt Pawel Bechthold. Er ist Auszubildender bei einem großen Unternehmen der Windenergie und engagiert sich in der Aktion Wind, die auch die Fotoaktion auf der Messe initiierte.

„Sie wurde initiiert von Menschen aus der Klimabewegung, die den Einsatz für Klimagerechtigkeit und den Kampf für gute Arbeitsbedingungen und gute Jobs in Deutschland zusammenbringen wollten“, so Bechthold. Er hat sich über mehrere Jahre bei Friday for Future engagiert, bevor er die Ausbildung in der Windenergiebranche begonnen hat.

Mit seinem Engagement in der Aktion Wind will er Klimaaktivismus und Interessenvertretung der Beschäftigten zusammenbringen. Seit Wochen sammelt er unter seinen Kol­le­g*in­nen Unterschriften unter eine Petition an das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesregierung. Dort werden gesicherte tarifliche Arbeitsplätze und ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert.

Mittlerweile wurde die Zielmarke von 5.000 Unterschriften geknackt. Am 30. September sollen die Unterschriften der in Hannover tagenden Konferenz der En­er­gie­mi­nis­te­r*in­nen übergeben werden. Doch für Bechthold geht die Arbeit weiter. Er betont die gute Zusammenarbeit mit der IG-Metall-Küste bei der Aktion Wind. „Hier fällt der Kampf für den Erhalt der Arbeitsplätze und der Kampf gegen die fossilen Energien zusammen und den werden wir fortsetzen“, betont Bechthold.

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