Was fehlt ...: ... Sauberkeit
Clever ist der Reisende, der immer ein Sagrotan-Tuch in der Tasche hat – oder unempfindlich gegenüber Schmutz und Keimen ist. Denn so ein Flugzeug hygienisch reinzuhalten, ist utopisch. Das an sich kann kaum überraschen. Aber eine stichprobenartige Untersuchung für die US-Reisewebseite travelmath.com, über die die Washington Post berichtet, hat jetzt gezeigt, das mitnichten die Toilette auf Flugzeugen gemieden werden sollte.
Vielmehr sind es die herunterklappbaren Tische – auf denen stets mit viel Liebe kulinarische Highlights auf Plastik serviert werden –, die sich als wahre Keimschleudern erwiesen haben. Das scheint nun wiederum vor allem daran zu liegen, dass auf den Toiletten dann doch gründlicher saubergemacht wird, als im Rest des Flugzeugs.
Ebenfalls nicht zum Anfassen zu empfehlen sind dem nicht repräsentativen Experiment zufolge die Gurtschnallen und die Düsen für die Belüftung. Das bringt den Reisenden in ein Dilemma – Sicherheit oder Sauberkeit? Da kommt dann wieder das Desinfektionstuch ins Spiel. Vielleicht für den hygienebewussten Vielflieger bald in der Ganzkörper-Überwurf-Variante zu haben... (dpa/taz)
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen
meistkommentiert