Was fehlt ...: ... ein Sträußchen Basilikum
Mag sein, dass das diesjährige Sommerloch-Tier ein Eichhörnchen ist – aber das Sommer-Tier ist die Wespe. Oder wie Julian Heiermann vom Naturschutzbund Nabu in Berlin es ausdrückt: „Man kann durchaus sagen, dass wir überall in Deutschland sehr viele Wespen haben.“ Schuld daran: der kurze Winter, das warme Frühjahr und der heiße Sommer. (Hallo? Wir reden schon über 2015, oder?) Jedenfalls: Die Wespen kommen. Und wir haben Angst.
Doch die Deutsche Wildtier Stiftung weiß Abhilfe: „Bloß nicht pusten.“ Das Kohlendioxid in der Atemluft mache die hungrigen Insekten erst recht aggressiv. Stattdessen solle man Ruhe bewahren und, Achtung: gewaltfrei zurückschlagen. Kicher. Zum Beispiel, heißt es weiter, mit einem Sträußchen Basilikum. Den Geruch mögen die Wespen nämlich nicht. Wir bestellen dann jetzt mal einen Insalata Caprese. Gewaltfrei. (taz/dpa)
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert