Waldschützer am Frankfurter Flughafen: Polizei räumt Protestcamp
Nicht nur der Hambi, auch der Treburer Wald ist besetzt. Seit Januar demonstrieren Umweltaktivisten dort gegen ein 3. Terminal am Frankfurter Flughafen.
afp | Die Polizei räumt seit Dienstagmorgen ein Protestcamp in einem Waldstück am Frankfurter Flughafen. Das Gelände, das der Flughafenbetreiber Fraport im Zusammenhang mit dem Bau des dritten Terminals roden will, soll anschließend mit einem Zaun abgesichert werden, wie die Polizei mitteilte.
Seit Anfang Januar hatten Aktivisten demnach im Treburer Wald ein Camp aus Baumhäusern, Hochsitzen und Zelten errichtet. Damit protestieren sie gegen den Ausbau der Autobahn-Anschlussstelle Zeppelinheim für das zukünftige Terminal drei.
Das Gelände ist im Besitz der Fraport AG. Die Polizei muss nach eigenen Angaben aktiv werden, damit der Betreiber des größten deutschen Flughafens das Gelände „betreten und nutzen kann“. Der Einsatz dauerte noch an.
Hessens Grüne hatten sich stets gegen den Bau eingesetzt, ihn aber nach ihrer Regierungsübernahme in einer schwarz-grünen Koalition 2014 nicht verhindern können. Zuvor hatte ihr Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir versprochen, dass es mit ihm keinen Ausbau geben werde.
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