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Venezuelas Ex-Generalstaatsanwältin„Sie werden mich foltern“

Luisa Ortega Díaz wirft ihrer Regierung vor, Attentäter auf sie angesetzt zu haben, um sie zu töten. Sie reichte in ihrem Zufluchtsort Costa Rica Klage gegen Maduro ein.

AP | Die geflüchtete ehemalige Generalstaatsanwältin von Venezuela hat der Regierung unter Nicolás Maduro vorgeworfen, Attentäter auf sie angesetzt zu haben. Sie habe Informationen, dass ihre Verfolgung in ihrem Heimatland andauere und dass die Regierung Attentäter angeheuert habe, um sie zu töten, sagte Luisa Ortega Díaz am Montag (Ortszeit) in Costa Rica bei einer Pressekonferenz mit Costa Ricas Generalstaatsanwalt Jorge Chavarria. Ortega reichte dort eine Klage gegen die Maduro-Regierung bei der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (IAKMR) ein.

„Ich kann nicht zurückgehen“, sagte Ortega. Sie würde in ihrem Heimatland im Gefängnis landen. „Sie werden mich verschwinden lassen, mich foltern“, sagte Ortega. „Sie haben mein Haus zweimal durchsucht und meine Familie verfolgt.“

Ortega war Anfang August von der neuen Verfassungsgebenden Versammlung abgesetzt worden und floh mit ihrem Ehemann ins Ausland. Die venezolanische Regierung breche Rechte systematisch, sagte Ortega, würde Menschen illegal festhalten und sie foltern.

Kolumbien bot ihr politisches Asyl an. Die Ex-Generalstaatsanwältin kündigte an, Informationen vorzulegen, die beweisen sollen, dass Maduro und andere Amtsträger in Venezuela Verbindungen zu korrupten Geschäften hätten. Die venezolanische Regierung weist die Vorwürfe bisher zurück.

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