Vegane Gazpacho-Rezepte: Kühler Körper, kühler Kopf

Gazpacho ist lecker und vegan. Weil immer nur Tomate/Knoblauch/Gurke auf Dauer aber öde ist, hat unsere Kolumnistin ein paar Varianten entwickelt.

Ein Teller mit roter Suppe mit Brot serviert, auf dem Tisch darum sind Chilis, ein Glas OIlvenöl, ein Löffel

Der rote Klassiker – doch bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, eine Gazpacho zu machen Foto: Nadezhda Filatova/Unsplash.com

Während der großen Schwitzehitze der vergangenen Wochen war das Letzte, worauf ich Lust hatte, stundenlang in der Küche vor dem Herd zu stehen und schweres Essen zu kochen. Zum Glück erinnerte ich mich bei dem heißem Wetter an ein Gericht aus meiner Kindheit. Als ich acht Jahre alt war, lebte ich einige Zeit in Spanien, und in den Sommermonaten gab es als Hauptmahlzeit oft eine kalte Suppe: Gazpacho.

Damals mochte ich besonders gern den Gazpacho de Mero mit Fisch oder den Gazpacho Manchego mit Kaninchen – die meisten von Ihnen kennen aber vermutlich eher die klassische andalusische Version, kalt und tomatig. Und die ist sogar vegan! Weil immer nur Tomate/Knoblauch/Gurke auf Dauer aber öde ist, habe ich ein paar leckere Varianten entwickelt.

Mein aktueller Liebling ist dieser fruchtig-frische Mango-Ingwer-Orange-Gazpacho: 600 Gramm gewürfelte Mango, zwei gewürfelte Orangen, 225 Milliliter Kokosmilch, 225 Milliliter Gemüsebrühe, 4 Esslöffel gehackte rote Zwiebel, 150 Gramm gehackte Gurke, eine kleine Handvoll Blätter frischer Minze samt 2 Zentimeter frischer Ingwerwurzel in eine Küchenmaschine geben und mixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Minze und (optional) Cashewnüssen garnieren.

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Körpertemperatursenkend ist auch mein Fenchel-Wassermelone-Gazpacho: 300 Gramm Melone, eine drittel Fenchelknolle, eine Handvoll Fenchelblätter, eine kleine halbe Zwiebel, eine entkernte rote Paprika, eine Gurke, 1 Esslöffel Rotwein Essig und 4 Esslöffel Olivenöl in einen Mixer geben und nur kurz pürieren, sodass kleinere Frucht- und Gemüsestücke erhalten bleiben. Mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen, kühlen. Beim Anrichten mit fein gehackten Fenchelblättern bestreuen. Tipp: für einen extra kalten Gazpacho einen Teil der Wassermelone zwei Stunden vorher in einem Beutel ins Gefrierfach legen.

Energie und gute Laune gibt’s mit dem grünen Gazpacho: 300 Gramm Gurke, 150 Gramm gehackter Römersalat, eine halbe grüne Paprika, eine halbe kleine Zwiebel, 2–3 Knoblauchzehen, 3 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Aceto balsamico, 150 Milliliter Gemüsebrühe, 2 Esslöffel frischer Koriander, den Saft einer halben Limette sowie das Fleisch einer reifen Avocado pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kalt stellen, mit Schnittlauch und Koriander garnieren – nichts eignet sich besser, einen kühlen Kopf und einen kühlen Körper zu bewahren. In Eiswürfelform gefroren taugt dieser Gazpacho übrigens auch als Beigabe ins Glas von Cocktails. In diesem Sinne: Cheers & Bon Appetit!

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