Urteil im Düsseldorfer Al-Qaida-Prozess: Haftstrafen für vier Terroristen
Nach zwei Jahren Prozess hat ein Gericht die Al-Qaida-Anhänger aus Düsseldorf nun verurteilt. Die vier Männer bekommen Haftstrafen zwischen vier und neun Jahren.
DÜSSELDORF dpa | Im Düsseldorfer Al-Qaida-Prozess sind die vier Angeklagten schuldig gesprochen worden. Der Staatsschutzsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts verurteilte die Männer am Donnerstag nach mehr als zwei Jahren Prozessdauer zu Strafen zwischen viereinhalb und neun Jahren Haft.
Der Hauptangeklagte Abdeladim El-K. (33) wurde wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung einer staatsgefährdeten Straftat zu neun Jahren Haft verurteilt.
Ebenfalls wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wurden Jamil S. (34) zu sieben Jahren und Amid C. (23) zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der vierte Angeklagte, Halil S. (30), erhielt eine Strafe von viereinhalb Jahren wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
Die Wohngemeinschaft der jungen Muslime in der Nähe der Düsseldorfer Universität war rund um die Uhr observiert worden. Als die Aktivitäten in der Wohnung auf den Bau einer Bombe hindeuteten, wurden drei der Männer am 29. April 2011 festgenommen. Der vierte Angeklagte wurde später in Bochum verhaftet.
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