Unternehmen erhöhen Preise: Taxifahren wird teurer
Infolge des Mindestlohns ist Taxifahren um durchschnittlich 20 Prozent teurer geworden. Die Preiserhöhungen fallen von Stadt zu Stadt unterschiedlich aus.
MÜNCHEN afp | Taxifahren ist mit dem Inkrafttreten des Mindestlohns um durchschnittlich 20 Prozent teurer geworden. Zwei Drittel der Städte und Gemeinden hätten bereits höhere Tarife genehmigt, zitierte das Nachrichtenmagazin Focus den Geschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands BZP, Thomas Grätz, vorab aus seiner neuen Ausgabe.
Dies sei „erfreulich“. Die höheren Tarife seien notwendig, damit die Taxifirmen ihren Fahrern den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zahlen könnten.
Am stärksten verteuerte sich das Taxifahren dem Bericht zufolge in Erfurt. Dort seien die Tarife um 40 Prozent angehoben worden. In Hamburg seien es nur acht Prozent.
Die Stadt Düsseldorf wolle den Preis für eine Durchschnittsfahrt um 30 Prozent verteuern, dies sei deutlich mehr, als die Taxifirmen ursprünglich gewollt hätten.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert