: USA und China kooperieren
Nordkorea US-Außenminister besucht Peking
afp | Vor dem Hintergrund von Differenzen über Nordkorea und die Handelspolitik hat US-Außenminister Rex Tillerson in China die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ausgelotet. Tillerson und der chinesische Staatschef Xi Jinping nannten am Sonntag in Peking eine engere Kooperation als Ziel, so etwa in der Auseinandersetzung mit Nordkorea. Die Regierung in Pjöngjang lenkte mit dem Test eines Raketenantriebs erneut die Aufmerksamkeit auf den Konflikt. Ziel sei es, ein größeres Verständnis füreinander zu erreichen, „das zur Stärkung der Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten führen wird“, sagte Tillerson nach seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef. Xi sagte, er sei „zuversichtlich, dass sich das bilaterale Verhältnis in die richtige Richtung entwickeln“ werde.
Tillerson war am Samstag aus Seoul und Tokio kommend in Peking eingetroffen, wo er zunächst mit seinem chinesischen Kollegen Wang Yi zusammenkam. Die USA hatten Peking vorgeworfen, nicht genug zu unternehmen, um der wachsenden Bedrohung durch Nordkorea zu begegnen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen