AmanderenUfer Narva liegt ganz im Osten Estlands, unmittelbar an der russischen Grenze. Wie lebt es sich in einer Stadt, über die es immer wieder heißt, sie sei „als Nächstes dran“? Und was braucht es, um die Menschen dort zusammenzuhalten? Von Juli Schulz Ausgabe vom 2.5.2026, Seite 27, gesellschaft Download (PDF)
was für eine woche „Die Bundesregierung darf nicht vergessen, dass sie am langen Hebel sitzt“ Von Cem-Odos Gueler Ausgabe vom 2.5.2026, Seite 2, die woche Download (PDF)
Israels Siedlungspolitik Ein neues Westjordanland? Eine Gruppe Siedler will sich in südsyrischen Gebieten ansiedeln. Israelische Minister unterstützen diese Idee offenbar. Von Serena Bilanceri 30.4.2026
Benefizkonzert abgesagt Keine Bühne für Palästina Künstler:innen planen ein großes Benefizkonzert für Gaza in Köln, darunter Prominenz wie Peter Fox. Dann macht der Hallenbetreiber einen Rückzieher. Von Daniel Bax 28.4.2026
Krise in Mali Konfusion nach Rebellenangriffen Malis Hauptstadt Bamako bleibt in Regierungshand, aber ein Teil der Militärregierung ist unauffindbar. Russland zieht sich aus Nord-Mali zurück. Von Dominic Johnson 27.4.2026
Krieg in Libanon Eskalation statt Waffenruhe Der Waffenstillstand zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah existiert nur auf dem Papier. Israel setzt Luft- und Bodenangriffe fort. Von Julia Neumann 27.4.2026
Russisch-deutsche Beziehungen Audienz bei Sergej Lawrow Deutschlands Botschafter Graf Lambsdorf wird ins Moskauer Außenministerium zitiert. Anlass ist ein Treffen des CDU-Abgeordneten Kiesewetter in Kyjiw. Von Vera Bessonova 27.4.2026
Iran und Russland Isolation schweißt zusammen Irans Außenminister Araghchi trifft in St. Petersburg Russlands Präsident Putin. Die beiden stark sanktionierten Staaten klammern sich wirtschaftlich aneinander. Von Mathias Brüggmann 27.4.2026
Trump im Irankrieg In die Sackgasse gelogen Kommentar von Bernd Pickert Sogar Trumps Anhänger begreifen nun, dass der US-Präsident alles andere als ein genialer Dealmaker ist. Das iranische Regime steht solide da. 25.4.2026
Iran-Demonstrationen in Berlin Retter – oder doch Mittäter? Am Donnerstag besuchte Oppositionspolitiker Reza Pahlavi Berlin. Auf mehreren Demonstrationen wurde er begrüßt – oder abgelehnt. Von Albertina Pangula 23.4.2026
Schah-Sohn Reza Pahlavi in Berlin Der Prinz, der sich zum Narren machte Kommentar von Pauline Jäckels Pahlavi wollte sich der deutschen Presse als fähigen Staatsmann präsentieren. Seine Redezeit nutzte er, die Journalisten vor den Kopf zu stoßen. 23.4.2026
Wie Polen auf Ungarn blickt Der weiße Ritter und der Messias Polen und Ungarn werden sich beim Wiederaufbau von Demokratie und Rechtsstaat helfen. Ungarns neuer Premier Magyar will zuerst nach Warschau reisen. Von Gabriele Lesser 23.4.2026
Iraner Reza Pahlavi in Berlin Viele Appelle, keine Lösungsvorschläge Am Donnerstag war Reza Pahlavi in Berlin, der exilierte Sohn des gestürzten iranischen Schahs. Die Bundesregierung empfing ihn nicht. Er war sauer. Von Lisa Schneider 23.4.2026
Brasiliens Präsident in Hannover Lula und Merz wollen sich näher kommen Lula und Merz erklären die Handelsbeziehungen vertiefen zu wollen, etwa im Bereich Rohstoffe. Über die Messe in Hannover laufen sie aber getrennt. Von Niklas Franzen 20.4.2026
US-argentinische Militärmanöver „Dogmatische Verwestlichung“ Im Rahmen von Militärmanövern gewährt Argentinien den USA Zugang zu strategischen Gebieten. Experte Luciano Anzelini sieht eine neue Dimension. Interview von Jürgen Vogt 20.4.2026
Deal zwischen USA und DR Kongo Trump schiebt Migranten nach Kinshasa ab Die DR Kongo nimmt zeitweise und freiwillig Migranten und Migrantinnen auf, die die USA loswerden wollen. Sie kommen vor allem aus Lateinamerika. Von Simone Schlindwein 20.4.2026
Parlamentswahlen in Bulgarien Russland-Freund Radew klar vorn Bulgarien hat gewählt und Ex-Präsident Rumen Radew dürfte sich zum Sieger erklären. Seine Wahl ist auch eine klare Ansage an Brüssel im Ukraine-Kurs. Von Barbara Oertel 20.4.2026
Spaniens Sozialdemokratie Die Zukunft gehört den Mutigen Kommentar von Reiner Wandler Spaniens Ministerpräsident Sánchez ist auch deshalb so erfolgreich, weil er sich traut, Sozialdemokrat zu sein. Deutschlands SPD kann viel lernen. 19.4.2026
Temporäre Waffenruhe im Libanon Kriegsmüde – und dennoch für den Krieg Einer Umfrage zufolge wollen 80 Prozent der Israelis, dass der Krieg gegen die Hisbollah im Libanon fortgesetzt wird. Die Angst vor der Miliz ist groß. Von Felix Wellisch 19.4.2026
Rückkehr in den Südlibanon „Wir sind wie Zugvögel geworden“ Hunderttausende nutzen die temporäre Waffenruhe, um in den Südlibanon zurückzukehren. Doch manche Dörfer bleiben von Israel besetzt. Und die Uhr tickt. Von Julia Neumann 19.4.2026