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Trikot-Konflikt beim FreundschaftsspielMagritte hatte Recht

Beim Länderspiel zwischen USA und Belgien sorgten ähnliche Trikotfarben für maximale Verwirrung. Immerhin konnte man die neuen Designs präsentieren.

Wer sich am Samstag das Freundschaftsspiel der USA gegen Belgien anschauen wollte, muss am Anfang extrem verwirrt gewesen sein. Von Weitem sah es einfach aus, als stünde nur eine Mannschaft auf dem Platz – eine in hellen Trikots. So ähnlich waren sich die vorab genehmigten Leibchen beider Teams.

So ähnlich übrigens, dass selbst Spieler und Schiri auf dem Platz überfordert waren, die Spieler den Teams zuzuordnen.

Die Verwechslungsgefahr sei wohl erst aufgefallen, als die Spieler ihre Aufwärmtrikots auszogen und sich zum Anpfiff aufstellten, also zu spät. Es gab noch verzweifelte Versuche, in der Halbzeitpause einen anderen Trikotsatz aus dem Hotel holen zu lassen, doch dazu reichte die Zeit nicht. Auch die roten Heimtrikots der Belgier, die zunächst aufgrund der drohenden Verwechslungsgefahr (!) mit den roten Streifen auf den US-amerikanischen Shirts nicht genehmigt worden waren, waren nicht mehr aufzutreiben.

Man spielte also weiter hell versus hell und nutzte die Chance, seine extra für die WM designten Trikots der Welt zu präsentieren. Man beachte: Das Trikot der USA erinnert – was sonst – an die US-amerikanische Flagge. Auf dem Rücken ist es hingegen fast komplett weiß – was eben für die Verwirrung während des Spiels sorgte.

Eine Hommage an die Kunst

Die Auswärtstrikots der Belgier hingegen stecken voller Kunstgeschichte. Sie sind eine Hommage an den belgischen Surrealisten René Magritte. Im Kragen steht „Ceci n’est pas un maillot“ – „Das hier ist kein Trikot“. Im Fall des Freundschaftsspiels war es jedenfalls kein gutes Trikot.

Am Ende gewannen übrigens die Belgier mit 5:2. Einen Vorteil konnte man ihnen nicht unterstellen, farblich verwirrt waren beide Mannschaften gleich. Zum Glück gab es da noch die Hosen. Die waren bei den Amis dunkelblau und hoben sich vom Weiß der Belgier ab.

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