Tote nach Unglück in Ost-Pakistan: Explosion im Schulbus
In Pakistan sind sechzehn Schulkinder und ein Lehrer gestorben, als der Treibstofftank ihres Schulbusses explodierte. Nach dem Fahrer wird gefahndet.
ISLAMABAD ap | Ein Kurzschluss nahe eines undichten Treibstofftanks hat einen Brand in einem Kleinbus im Osten Pakistans verursacht. Dabei sind 16 Schulkinder zwischen sechs und zwölf Jahren und ein Lehrer ums Leben gekommen, teilte die Polizei am Samstag mit.
Fünf Kinder seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, drei von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand. Zuvor hatte die Polizei die Explosion einer fehlerhaften Gasflasche als Grund für das Feuer angegeben.
„Es ist ein sehr trauriger Vorfall“, sagte der Sprecher. Das Unglück habe sich in einem Randbezirk der Stadt Gujrat ereignet, die 200 Kilometer südöstlich von Islamabad liegt.
Ein Mädchen sagte im Fernsehen, der Fahrer des Kleinbusses habe überlebt und sei geflohen. Die Polizei leitete eine Fahndung ein. Der Fahrer hätte viele Leben retten können, sagte ein Polizeisprecher. Präsident Asif Ali Zardari sagte, er sei „zutiefst schockiert“ und wies die Behörden an, den Kindern die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert