Terror in Saudi-Arabien: Tote bei Anschlag auf Gebetshalle

Bei einem Angriff im Osten Saudi-Arabiens sind sechs Menschen getötet worden. Eine IS-nahe Gruppe bekannte sich zu dem Anschlag.

Der Attentäter hatte es auf eine Gebetshalle abgesehen (Symbolbild). Foto: ap

RIAD dpa | Ein bislang unbekannter Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu einem Anschlag mit sechs Toten auf eine schiitische Gebetshalle in Saudi-Arabien bekannt. Demnach gehören die mutmaßlichen Attentäter zu einer Gruppe mit dem Namen „Bahrainische Provinz des Islamischen Staates“.

In einer online verbreiteten Erklärung heißt es weiter, ein Mitglied der Gruppe habe am Freitag die Gebetsstätte in Saihat im Osten den Landes mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr angriffen. Die Authentizität der verbreiteten Nachricht konnte zunächst nicht unabhängig geprüft werden.

Zuvor hatte das saudische Innenministerium mitgeteilt, dass ein Angreifer am Tatort das Feuer eröffnet habe. Fünf Gläubige seien getötet und neun weitere Menschen verletzt worden. Danach hätten Sicherheitskräfte den Angreifer erschossen.

In dem Königreich hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Terroranschläge gegeben. Meist waren Moscheen der schiitischen Minderheit das Ziel – einige Male bekannte sich der IS zu den Angriffen. Die Terrormiliz rekrutiert ihre Mitglieder unter Muslimen sunnitischer Glaubensrichtung. Aus deren Sicht sind schiitische Muslime Abtrünnige.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de