■ Süd-Korea schließt neun Banken: Die Kunden sollen aber keine Verluste erleiden
Seoul (rtr) – Das südkoreanische Finanzministerium hat neun Investmentbanken vorläufig geschlossen. Das Ministerium forderte die Banken auf, bis zum 31. Dezember Umstrukturierungspläne vorzulegen. Sollten diese Vorschläge keine fundamentalen Rettungsschritte enthalten, werde den Instituten die Lizenzen entzogen, hieß es. Der Chairman der Korea Non-Bank Deposit Insurance Corp werde zum Verwalter für die neun Investmentbanken ernannt. Um die Sparer vor Verlusten zu schützen, werde deren Kapital durch die Ausgabe von Staatsanleihen aufgestockt. In der Erklärung des Ministeriums hieß es weiter, alle Einlagen und Zinsansprüche der Kunden seien gedeckt.
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