Streit der Woche: Macht Uni dumm?
Die Bachelor- und Masterabschlüsse spalten Studenten wie Dozenten: Für die einen hält das verschulte Studium vom Lernen ab, andere freuen sich über ein schnelles, effizentes Studium. Wer hat recht?
Für die kommende Woche haben Studierende einen bundesweiten Bildungsstreik ausgerufen. Das mit Master- und Bachelorabschlüssen verschulte Studium, sinnlose Pflichtvorlesungen, immer größerer Prüfungsdruck - die Uni halte ständig vom Lernen ab, sagen sie.
Aber nicht alle gehen auf die Straße. Andere sind froh, wenn die letzten Langzeitstudierenden das Feld räumen und wollen endlich schnell und mit System studieren.
Ist die Uni heute endlich auf die Bedürfnisse der Studierenden ausgerichtet - oder ist es vielmehr so, dass die Interessen der Wirtschaft so sehr ins Studium hereinregieren, dass die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr ist? Haben wir uns von einem ganzheitlichen Bildungsbegriff verabschiedet oder definieren wir ihn nur anders?
Wer möchte, dass sein Beitrag zum sonntazstreit nicht nur hier, sondern auch in der kommenden sonntaz erscheint, schicke bitte gleichzeitig per Mail ein jpg-Foto (zur Veröffentlichung) und eine Telefonnummer für Rückfragen an streit@taz.de. Redaktionsschluss: Mittwoch 21 Uhr.
Näheres zum Verfahren siehe im "Stichwort" rechts.
Was meinen Sie, macht Uni dumm?
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert