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Radlerin getötetElfte Verkehrstote in Berlin

An der Frankfurter Allee ist am Donnerstagmittag eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall mit einem LKW ums Leben gekommen.

/dpa | Mitten am Tag ist eine Radfahrerin bei einem Unfall auf der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain tödlich verletzt worden. „Wir konnten eine Person nur noch leblos bergen“, twitterte die Feuerwehr am Donnerstagmittag. Ihr zufolge war ein Lkw an dem Unfall beteiligt. Die Unfallstelle am U-Bahnhof Samariterstraße wurde abgesperrt. Die tote Frau wurde mit Tüchern abgedeckt.

Ein Feuerwehrsprecher sagte, drei Menschen, die in der Nähe waren, hätten einen Schock erlitten. Sie würden derzeit von Rettungskräften betreut. Einer von ihnen sei in ein Krankenhaus gekommen.

Nach Schilderung eines Augenzeugen soll die junge Radlerin auf der Fahrradspur stadteinwärts unterwegs gewesen sein. Als sie einem dort stehenden Transporter habe ausweichen wollen, sei sie vom hinteren Teil eines vorbeifahrenden Lastwagen erfasst worden.

Polizei und Feuerwehr waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehr rückte eigenen Angaben nach mit rund 25 Einsatzkräften in mehreren Fahrzeugen an. Verkehrsermittler der Polizei begannen mit der Untersuchung des Unfalls. Hinter den rot-weißen Absperrbändern kreisten sie das Fahrrad gelb ein, eine Drohne lieferte Übersichtsbilder aus der Luft.

Einsatzkräfte befragten Zeugen, wie eine Polizeisprecherin erklärte. Viele Menschen hatten den Unfall mitbekommen: Die Frankfurter Allee ist eine stark belebte Straße mit viel Auto- und Fußverkehr. Dieser musste am Mittag umgeleitet werden, die Straße wurde stadteinwärts komplett gesperrt.

Die Radfahrerin ist die elfte Person, die in diesem Jahr bislang im Straßenverkehr in Berlin umgekommen ist. Zuvor waren es nach Polizeiangaben vier Fußgänger, zwei Radfahrende und vier Autofahrer oder -insassen gewesen.

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