Pegida in Karlsruhe: Steine und Eier gegen Hooligans

Bei einer Pegida-Kundgebung in Karlsruhe gab es Verletzte und Festnahmen. Die Polizei gibt an, die Gewalt sei aus den Reihen der Gegendemonstranten hervorgegangen.

Gegen Pegida: Demonstration in Karlsruhe. Bild: dpa

KARLSRUHE dpa/afp | Nach einer Demonstration der anti-islamischen Pegida-Bewegung in Karlsruhe sind zehn Menschen festgenommen worden. In der Stadt protestierten am Dienstagabend etwa 200 Pegida-Anhänger. Unter den Teilnehmern der Pegida-Kundgebung hätten sich auch mehrere Hooligans befunden.

Ihnen standen rund 500 Gegendemonstranten gegenüber. Es kam nach Angaben der Polizei zu Zusammenstößen. Anhänger des linken Spektrums hätten mit Steinen und Eiern geworfen, berichteten die Ermittler. Mehrere Menschen seien verletzt worden, darunter ein Polizist.

Den insgesamt zehn Festgenommenen werden Straftaten wie gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung oder Beleidigung vorgeworfen.

„Es macht betroffen, dass so viel Aggression unter den Teilnehmern festzustellen war“, erklärte Karlsruhes Polizeivizepräsident Roland Lay.

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