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Nichts Sentimentales

Keine Abschiedsstimmung bei Dardai. Preetz geht Trainersuche ruhig an

Vor seinen letzten drei Spielen als Chefcoach von Hertha BSC will Pal Dardai von sachtem Ausklang und Sentimentalitäten nichts wissen. „Ich habe keine Abschiedsstimmung und keine Wehmut. Ich bin immer Herthaner“, betonte Dardai vor der Heimpartie der Berliner in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen den vom Abstieg bedrohten VfB Stuttgart. Auch wenn für Hertha nach dem Abrutschen ins Tabellenmittelfeld nach oben und unten nichts mehr geht, bleibe es dabei. Er habe für den Verein immer bis zum Schluss alles he­raus­geholt, sagte Dardai.

Indes lässt sich Manager Michael Preetz mit der Suche nach einem Nachfolger für Dardai die nötige Zeit. „Ich bin ruhig, nicht aufgeregt. Ich lasse mich davon nicht beeinflussen. Das macht auch keinen Sinn“, erklärte Preetz am Donnerstag zur derzeitigen Unruhe und den vielen Spekulationen auf dem Trainermarkt. Zahlreiche Bundesliga-Kontrahenten suchen wie Hertha einen neuen Chefcoach für die neue Saison. (dpa)

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