Neuer Trend unter japanischen Schülern: Leck mich doch am Auge
Erst auf den Mund, dann ins Auge. Japans SchülerInnen lieben es, sich gegenseitig den Augapfel zu lecken. Folge des Okularverkehrs: viele Bindehautentzündungen.
Plötzlich trugen sie Augenklappen. Nicht nur ein paar, nein, etliche japanische Schulkinder liefen einäugig über den Schulhof. Lehrer und Eltern waren ratlos. Ein Modetrend? Eine ansteckende Krankheit?
Der Lehrer einer japanischen Schule deckte vor wenigen Tagen die Hintergründe auf. Er berichtet, wie ein Schüler einer Schülerin im Geräteraum der Schule seine Zunge ins Augen steckte. Die beiden erklärten, dass das Augapfellecken für sie und einige Mitschüler der nächste sexuelle Schritt nach Zungenküssen sei. Die Schule befragte daraufhin alle Schüler der 6. Klasse. Ergebnis: Ein Drittel hatte bereits Augäpfel geleckt oder ließ sich selbst am Auge liebkosen.
Ungefährlich ist das nicht. Mund und Zunge sind voller Bakterien, die beim direkten Kontakt mit der empfindlichen Netzhaut Bindehautentzündungen auslösen können. Die Augenklappen versteckten also die entzündeten Kinderaugen.
Nicht nur japanische Kinder haben Gefallen am Okularverkehr. Das Augapfellecken (Oculolinctus oder auch „worming“) gilt offiziell als sexueller Fetisch. Dabei stehen mehr Frauen als Männer darauf, sich den Augapfel von ihrem Partner lecken zu lassen. Auf Huffingtonpost berichtet eine 29-jährige US-Studentin, ihr Freund habe schon vor einem Jahr begonnen, ihr den Augapfel zu lecken. „Ich liebte es.“ Noch heute bitte sie Männer, ihr den Gefallen zu tun. „Es ist, wie wenn er an meinen Zehen lutscht. Es macht mich einfach kribbelig“.
Wie sich der sexuelle Fetisch auf japanische Schulkinder übertragen konnte, weiß niemand. Eine Erklärung liefert shanghaiist.com. Im //www.youtube.com/watch?v=xw4AHVNHahI:Musikvideo der japanischen Band „Born“ lecken sich zwei Frauen gegenseitig die Augen aus. Sekundelang in Großaufnahme.
Seit wenigen Tagen berichten vor allem japanische Medien über das Phänomen. Sie warnen zwar davor, sich die Augen zu lecken, den Trend stoppen werden sie so aber sicher nicht.
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