Natan Sznaider: Holocaust und Kolonialismus

Im taz Talk spricht Soziologe Natan Sznaider über sein Buch „Fluchtpunkte der Erinnerung“ und den Zusammenhang von Holocaust und Kolonialismus.

Natan Sznaider mit seinem Buch Fluchtpunkte der Erinnerung

In welcher Verbindung stehen Holocaust und Kolonialismus? Foto: Peter-Andreas Hassiepen

International wird schon lange über das Verhältnis von Kolonialverbrechen und Holocaust diskutiert. Werden jüdische Opfer in der Erinnerung gegenüber den afrikanischen Opfern bevorzugt? Die Debatten rund um das Humboldt Forum zwingen nun auch Deutschland, sich seiner kolonialen Vergangenheit zu stellen.

Wann: Mi., 26.01.2022, 18 Uhr

Wo: youtu.be/dFvtrslxaSs

Kontakt: taztalk@taz.de

Was unterscheidet Rassismus von Antisemitismus? Hannah Arendt und Edward Said waren nicht die Einzigen, die schon früh solche Fragen gestellt haben.

Bei ihnen findet Natan Sznaider Ideen und Argumente, um die heutige Diskussion voranzubringen. Wird es am Ende möglich sein, der Opfer des Holocaust und des Kolonialismus zu gedenken, ohne Geschichte zu relativieren?

Der israelische Soziologe Natan Sznaider spricht im taz Talk über die „Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus“ - als „Fluchtpunkte der Erinnerung“ (nicht nur) in Deutschland, moderiert von Jan Feddersen. Das entsprechende Buch dazu ist bei Hanser Literaturverlage erschienen.

Gefallen Ihnen die Bücher? Vielleicht gefällt Ihnen ja auch eines der anderen Bücher, die wir im Rahmen unserer taz Talks vorgestellt haben. Schauen Sie einfach mal hier: taz Lesestoff

Natan Sznaider, durch zahlreiche Buchveröffentlichungen („Der neue Antisemitismus. Fortsetzung einer globalen Debatte“ und „Gesellschaften in Israel - Eine Einführung in zehn Bildern“) auch in der Bundesrepublik bekannt geworden, lebt in Tel Aviv und arbeitet in Jaffa an der Akademischen Hochschule.

Moderiert wird der taz Talk von taz-Redakteur Jan Feddersen, taz-Redakteur für besondere Aufgaben und Kurator der taz Talks und des taz lab.

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